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Vorsicht Verwechslungsgefahr: Seit nun zwei Wochen erscheint auf Quotenmeter eine Kolumne, die den selben Titel trägt wie mein Blog: TV und so ( heute zum 3. Mal: http://tinyurl.com/yjvna4k ). An dieser Stelle also der Hinweis: Ich habe mit dieser Kolumne nichts zu tun. Weder schreibe ich sie, noch habe ich sonst irgendeine Verbindung zu Quotenmeter.

Nach dem ersten Erscheinen der Kolumne habe ich auf Quotenmeter selbst (Kontakt zur Redaktion) darauf hingewiesen und Quotenmeter-Chefredakteur Manuel Weis angerufen, um ihn darauf aufmerksam zu machen, dass mein Blog ebenfalls den Titel „TV und so“ trägt. Ich bat ihn darum, den Titel, der zu dem Zeitpunkt ja erst einmal erschienenen Kolumne zu ändern, was sicherlich kein großer Aufwand gewesen wäre. Ich ging eigentlich davon aus, dass es selbstverständlich ist, dass man im selben Bereich (also hier Fernsehen) nicht einfach so einen Titel benutzt, den schon jemand anderes benutzt. Eine einfache Google-Suche vor der Verwendung von „TV und so“ hätte direkt als erstes mein Blog gezeigt. Quotenmeter sieht das offensichtlich anders.

Quotenmeter war auch in der Vergangenheit immer wieder Diskussionsthema auf anderen Weblogs: Stefan Niggemeier, Wortvogel. Ich habe die harrsche Kritik der beiden Medienprofis an Quotenmeter damals als sehr unfair empfunden und Quotenmeter hier auf „TV… und so“ noch verteidigt. Umso enttäuschender ist es, dass von Seiten Quotenmeters bei der Verwendung des Titels „TV und so“ keinerlei „kollegiale“ Solidarität deutlich wird. So kann man sich täuschen.

Update 29.11.09.: Quotenmeter ist nicht die einzige deutsche Fernsehseite geblieben, die plötzlich ihr Interesse an der Formulierung „Tv und so“ entdeckt hat. Die Domain tvundso.de gehört jedenfalls nicht mir.

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Das Online-TV-Magazin Quotenmeter veranstaltet in diesem Jahr zum sechsten Mal seinen Fernsehpreis, und ruft alle Leser auf, sich bis zum 12. Juli an der Abstimmung zu beteiligen.

Ich selber habe nicht in allen Kategorien abgestimmt, und auch nur für Programme oder Personen, die ich wirklich für auszeichnenswert halte, unter anderem: Dittsche, Kriminaldauerdienst, Unter Verdacht, Ich bin ein Star, Holt mich hier raus, Switch Reloaded, 37° Grad und Ina Müller. Nachdem ich auf „Wahl speichern“ gedrückt habe, ist allerdings nichts weiter passiert. Ich hoffe, meine Stimmen wurden trotzdem gezählt.

Was mir bei der Auswahl genau wie beim echten Fernsehpreis mal wieder aufgefallen ist: Ich habe auf den öffentlich-rechtlichen Programmen mal wieder total viele vermutlich hervorragende Filme verpasst.

Die Auswahl der Programme und Personen gefällt mir insgesamt recht gut. Ich bin gespannt, wie die Internetnutzer, die solche Seiten besuchen, die TV-Programm beurteilen werden.

Offenbar wegen der häufigen stilistischen Fehler in den Artikeln des TV-Fanmagazins (Nachtrag: die Kommentatoren weisen darauf hin, dass es sich um ein kommerzielles Unternehmen handelt) Quotenmeter.de hat Journalist Stefan Niggemeier jetzt öffentlich das Projekt angegriffen und auf seinem privaten Weblog der Lächerlichkeit preisgegeben; oder zumindest sein Blog für einen solchen Angriff bereitgestellt (unter dem Artikel steht die kryptische Botschaft „von und für Michael) Als Beweis für die mangelnde Qualität des Angebots führt Niggemeier zwei „Stilanalysen“ (1,2) des deutschen Drehbuchautors Torsten Dewi an, die dieser auf seinem Blog „Wortvogel“ veröffentlicht hatte. Eifrig werden sie von den üblichen Jubelpersern in den Kommentaren um weitere Beispiele ergänzt.

Die Kritik an Quotenmeter verstehe ich. Im Vergleich zu Serienjunkies.de ist die Berichterstattung über US-TV, die ich bei beiden Zines verfolge, schlechter. Allerdings gibt es nicht wirklich viele Seiten im deutschen Netz, die zumindest semiprofessionell überhaupt die relevanten Meldungen und Quoten aus dem US-Markt zusammenfassen.

Insofern finde ich es, trotz der sicherlich auch berechtigten Kritik, überhaupt gut, dass es Quotenmeter gibt. Und zumindest bei der Ende 2008 und Anfang 2009 sowohl bei Quotenmeter als auch bei der Profiseite DWDL.de stattgefundenen exzessiven Berichterstattung über die schlechten Big-Brother-Quoten konnte ich keinen qualitativen Unterschied zwischen beiden Seiten erkennen. Das betrifft die Quotenmeldungen aber allgemein. DWDL bietet darüber hinaus professionellen Journalismus und Quotenmeter Fan-Atmosphäre. Beide haben also ihren Platz. Wollen Medienmacher wissen, was den Fans gefällt schauen sie sicher eher auf Quotenmeter als auf DWDL.

Warum sich Niggemeier nun vor allem auch zu der Formulierung ”Quotenmeter” ist eine Seite, die erstaunlich viele Medienmenschen mit einem professionellen Branchendienst verwechseln“ hinreissen lässt und ganz besonders auch Quotenmeter-Chef Fabian Riedner als „einschlägig bekannt“ bezeichnet (und damit gefühlt in die Nähe eines Verbrechers rückt), verstehe ich nicht. Niggemeier spielt als TV-Kritiker und Fernsehjournalist in einer ganz anderen Liga und zeigt dann plötzlich auf eine kleine Fanseite, die junge Leute mit Engagement betreiben (und dabei selbstverständlich auch Fehler machen) und stellt diese damit blos. Ich finde, dass ist ganz schlechter Stil.

Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass Stefan Niggemeier nicht mehr nur auf Medienprofis, sondern zunehmend auch auf junge Leute losgeht, die auch „was mit Medien“ machen. Vor einiger Zeit zerrte Niggemeier eine junge RTL-Journalistin in die Öffentlichkeit und empfahl ihr einen anderen Beruf, weil sie bei der Berichterstattung über den Amoklauf in Winneden völlig überfordert war.

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