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Offiziell abgesetzt: Rose, Megan und Sage aus "Privileged"

Offiziell abgesetzt: Rose, Megan und Sage aus "Privileged"

Es ist das geschehen, was wir uns in unseren schlimmsten Befürchtungen nicht ausmalen wollten: Der amerikanische Broadcaster The CW hat die Coming of Age/Feelgood-Serie „Privileged“ abgesetzt. Das berichtet Entertainment Weekly.

In einer E-Mail an das Unterhaltungsmagazin schreibt Privileged-Erfinderin Rina Mimoun: „Es bricht mir wirklich das Herz, ich bin all den Leuten da draußen dankbar, die unsere kleine Serie unterstützt haben und sich in Megan Smith verliebten. Sie war der entzückendste Charakter, den ich jemals schreiben durfte, und zu sehen, wie Joanna Garcia sie jeden Tag zum Leben erweckt hat, war ein Geschenk, das ich nie vergessen werde. Ich bin sehr stolz auf die Arbeit die wir geleistet haben, und all den Fans, Kritikern und Warner Bros. zu Dank verpflichtet, dafür dass sie so wunderbar waren und uns den Rücken gestärkt haben.Ich werde das mehr vermissen, als ihr ahnt.“

Auch Kate Ward von Entertainment Weekly ist enttäuscht: „What more could anyone possibly want? Sure, it might not have boasted the high-octane drama of 90210 or booze-swilling, ascot-wearing, mannish children of Gossip Girl, but it certainly was more genuine than any teen-centric drama on the network. So farewell, Privileged. You will be missed within EW’s offices. The world will be just a little sadder without Megan’s quirky wit…“. Sie hofft, dass The CW wenigstens eine letzte Episode produzieren lässt, um die Handlung abzuschließen. Und mit ihr, die kleine Gruppe Fans, die sich für eine kurze Zeit an der quotenschwachen, aber wunderschönen Serie erfreuen durften.

Privileged erzählte die Geschichte von Megan Smith, die im reichen Palm Beach die verzogenen Enkel-Töchter der Kosmetik-Magnatin Laurel hüten soll, über die sie gleichzeitig (zunächst heimlich) plant eine Story (später: ein Buch) zu schreiben. Nebenbei muss sich Megan erwartungsgemäß mit allerlei Männern rumschlagen und ihre eigenen Familienangelegenheiten kitten. Die federleichte, herrlich klischeebeladene, aber niemals oberflächliche Serie mit der großen Prise „Coming of Age“ gilt als Kritikerliebling und nun sicher auch als Geheimtipp für all jene, die diese einzige Staffel verpasst haben.

So this is Good Bye. Farewell, Megan Smith…

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Eine deutsche Ausstrahlung von einer meiner Lieblingsserien, nämlich Privileged, rückt vermutlich in unerreichbare Ferne, wenn ich mir die Zuschauerzahlen, der ähnlich ausgerichteten Mädchenserien Gossip Girl (die allgemein als gut gilt) und 90210 (die als nicht so gut gilt) bei ProSieben anschaue. Die sind nämlich alles andere als rosig.

Am Samstag erziehlte Gossip Girl nur noch 8,9 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe und 90210 nur noch 7,5 Prozent. (quotenmeter) Beide Serien stammen vom wenig erfolgreichen US-Boradcaster „The CW“, auf dem sie auch nicht gerade Traumquoten einfahren. Privileged ist noch schlechter. Warum sollte also sich irgendein deutscher Sender dafür interessieren?

Bangen um eine zweite Staffel und damit die Zukunft der Serienfigur Megan Smith heißt es auch weiterhin für die Fans von Privileged. Eigentlich will The CW Privileged im Sommer nochmal wiederholen, um neue Zuschauer zu gewinnen. Inzwischen hat sich die Programmstruktur des Senders aber geändert, in Zukunft, also ab Herbst, haben wohl weniger Serien Platz bei The CW. (serienjunkies)

Schafft es Privileged damit nicht nur nicht in deutsche TV, sondern auch gar nicht mehr zurück auf die amerikanischen Bildschirme? Hoffentlich nicht! Gutes Beispiel übrigens auch, wie schlechte Programmplanung (bei The CW und ProSieben) ansich gute Serien chancenlos macht.

Können auf eine zweite Staffel hoffen: die Charaktere von Privileged

Können auf eine zweite Staffel hoffen: die Charaktere von Privileged

Die federleichte und wunderhübsche Coming-of-Age-Serie „Privileged“ beim US-Mini-Sender „The CW“ ist zwar die schwächste Serie im frauenspezifischen Programm des US-Kanals, gilt aber unter TV-Fans auch als Geheimtipp. Bloggerin Franzi mag sie zum Beispiel sehr gerne, und ich auch. Trotz schlechter Quoten von nur 1,5 Millionen Zuschauern (was bei The CW aber kein besonderer Ausnahmefall ist), gibt es nun allerdings erste Anzeichen, dass die Geschichte von Megan Smith im reichen Palm Beach weitergehen könnte.

Serienjunkies berichtet, dass „The CW“ im Sommer die erste Staffel wiederholen will, und spekuliert, dass es dafür eigentlich nur den Grund geben kann, dass in der quotenschwachen Sommerzeit der eine oder andere Zuschauer hinzugewonnen werden soll, den man dann mit in eine zweite Staffel nehmen kann.

Zwischen den Privileged-Machern und der Senderleitung soll es dem Bericht zufolge in der kommenden Woche einen Termin für ein Gespräch über eine zweite, 13-teilige Staffel geben. Mit einer offiziellen Stellungnahme ist allgemein aber nicht vor der Präsentation des Herbstprogramms im Mai zu rechnen.

Privileged erzählt die Geschichte von Megan Smith, die eigentlich Journalistin werden will, statt dessen aber als Tutorin (oder eher Kindermädchen) bei einer reichen Unternehmerin in Palm Beach landet und sich fortan um die beiden Enkelinnen kümmert. Die eine naiv und gutherzig, die andere hinterhältig und berechnend, beide jedoch mit wohltuendem Abstand zur reinen Klischeehaftigkeit (im Rahmen einer solchen Serie). Nebenbei muss sich Megan noch um die eigenen Familienangelgenheiten kümmern, nachdem sie jahrelang zu Vater, Schwester und Mutter keinen Kontakt hatte. Und natürlich gibt es auch zahlreiche Männerprobleme zu bewältigen.

Anders als die ebenfalls im vergangenen Herbst gestartete Neuauflage von „90210“ (die genau wie „Gossip Girl“ – auch von „The CW“ – seit kurzem samstags auf ProSieben läuft) ist Privilged eine weitaus inspiriertere und schöner geschriebene Serie über reiche, verzogenen Mädchen und ihre Lebenswirklichkeit. Zwar erfüllt Privileged alle Klischees die man von den Handlungsbögen und Charakteren einer solchen Show erwartet, ist jedoch nie zu aufdringlich und schmalzig gemacht, statt dessen eben leicht, herzerwärmend und sehr schön anzuschauen. „The CW“ würde einen großen Fehler begehen die Show zu canceln. Da das Programm des Senders allgemein schlechte Quoten einfährt, wäre das auch keine sonderlich clevere Entscheidung.

Auf dem kleinen, erfolglosen amerikanischem TV-Sender The CW (ein Joint Venture aus CBS und Warner Brothers) gibt es in diesem Herbst ein paar wenig beachtete, aber durchaus interessante Serienneustarts, die einen Blick und einen Blogeintrag Wert sind.

Privileged

Privileged

Privileged

Privileged ist eine äußerst nette Mädchen- und High Society-Serie. Im Mittelpunkt steht die Yale-Absolventin Megan Smith (Mitte), die eigentlich Journalistin werden will, über Umwege aber Nachhilfelehrerin von zwei verzogenen Mädchen aus reichem Haus wird. Während die kleine Schwester Rose (links) Megan recht schnell ins Herz schließt, ist die große Schwester Sage (oben) wenig begeistert von dem neuen „Kindermädchen“. Schnell ist klar, dass Sage die Rolle des „Bösewichts“ bekommen soll, doch gleichwohl wird direkt vermittelt, dass Sage Gründe für ihr Handeln hat: im oberflächlichen Palm Beach und bei der unnahbaren Großmutter (rechts) aufgewachsen, scheint Rose für sie der einzige echte menschliche Bezugspunkt zu sein. Megan wiederum hat ihre eigene kleine Schwester im Stich gelassen, nachdem diese sie mit ihrem Freund betrogen hat. Diese Konstellaion führt dazu, dass Sage Megan trotz ihrer Boshaftigkeit in mancher Szene moralisch überlegen ist.

Megan Smtih wird ganz wundervoll von der noch weitgehend unbekannten, aber hier und da schonmal aufgetauchten Joanna Leanna Garcia gespielt, die die Figur mit großer Liebe zum Spiel verkörpert. Natürlich hat Megan auch gleich drei Männer an der Backe. Da wäre zunächst der beste Freund, der natürlich in sie verliebt scheint, der schöne Nachbar und der intelligente Direktor der Schule der beiden Schützlinge.

Privileged ist alles in allem eine federleichte, optisch schöne und überaus liebenswerte Serie mit einem unwiderstehlichem Charme. Maureen Ryan von der Chigaco Tribune schreibt: „…[Privileged] isn’t perfect, but it’s quite charming, effortlessly funny and has a big ol‘ truckload of potential.“ CW hat bereits eine komplette Staffel der Show bestellt.

Easy Money

Easy Money

Easy Money

Update: Easy Money wurde inzwischen leider abgesetzt.

Anders als Privileged ist Easy Money keine Sendung, die eine große Zukunft haben wird. Genaugenommen wurde die Produktion bereits abgebrochen. 13 Folgen wird es allerdings dennoch geben.

Für mich persönlich ist die Serie interessant, da die von mir heißgeliebte Laurie Metcalf (Jackie aus „Roseanne“) darin das Oberhaupt einer Familie spielt, die einen dubiosen Kreditverleih betreibt. Als Matriarchin Babette Bufkin (links) beweist Metcalf wieviel schauspielerisches Talent in ihr steckt. Noch im vergangenen Jahr konnte man Metcalf bei einem Gastauftritt in der Comedy „Big Bang Theory“ sehen, in der sie Johnny Galecki (David aus „Roseanne“) neben Sara Gilbert (Darleene aus „Roseanne“) Starhilfe gab und auch von ihrer komödiantischen Seite zu sehen ist. Diese lässt sie als kühle Geschäftsfrau hier weit hinter sich und zeigt, dass sie mehr als ein one trick pony ist. Überhaupt ist Laurie Metcalf der Grund übehaupt diese Serie zu schauen.

Jeff Hephner ist allerdings auch ein Schauspieler den man vielleicht im Auge behalten sollte, neben Metcalf ist er als Sohn „Morgan Stanley“ (rechts) der wichtigste Charakter der Serie. Er scheint nicht so richtig in den Familienclan zu passen, träumt eigentlich von einem anderen Leben und findet heraus, dass er adoptiert ist.

Ted Cox vom Daily Herald schreibt über Easy Money: „This is an intense, yet soft-spoken show full of naturalistic writing and acting, and it’s one of the best new series of the fall.“ Und Sascha vom sablog meint: „Diese Show sollte man mal im Auge behalten.“ Das denke ich auch, zumindest bis Folge 13.

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