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Die Interessenvereinigung von Unternehmen der deutschen Breitbandkabelbranche „Anga“ hat scharfe Kritik am Pay-TV-Unternehmen Sky Deutschland (ab 4. Juli vormals Premiere) geübt.

Die deutschen Kabelnetzbetreiber wie Kabel Deutschland, Unity Media oder Kabel Baden Würtemberg (die Mitglieder der Anga sind) bieten in ihren Netzen Pay-TV-Programme wie TNT oder Fox teilweise deutlich billiger an als Sky Deutschland. In etwa die gleichen Programme macht Sky Deutschland allerdings mit dem Basispaket „Sky Welt“ zur Pflicht, wenn man etwa die Fußball-Bundesliga abonnieren will. Da Sky ein Monopol im Kabel auf die Übertragung der Bundesliga hat, heißt es im Prinzip: die Kunden müssen doppelt zahlen, oder wahrscheinlicher: ihre zusätzlichen Kabel-Pay-TV-Pakete kündigen oder ganz auf Satellit umsteigen.

„Sky nutzt sein Bundesliga-Monopol im Kabel, um den Zuschauer zum Abonnement von Programmen zu zwingen, die er von seinem Kabelnetzbetreiber bereits bezieht oder günstiger bekommen kann. Keine Werbekampagne kann verhindern, dass die Zuschauer diese kontraproduktive Strategie durchschauen. Sie schadet dem Kabel, dem Wettbewerb und treibt letztendlich den Zuschauer nur zu konkurrierenden Plattformen“, kritisiert Anga-Boss Ralf Heublein.

Mit den Kabelnetzbetreibern hat Premiere/Sky seit jeher ein gespaltenes Verhältnis. So konnte bislang keine Einigung über die Einspeisung aller 6 HD-Kanäle von Sky in das Netz von Kabel Deutschland erzielt werden, lediglich Discovery HD und Sport HD sind dort zu empfangen. Medienberichten zufolge liege der Grund allerdings nicht in den Kapazitäten des Netzes, vielmehr konnten sich Kabel Deutschland und Sky bislang nicht einigen, was Sky für die Einspeisung an Kabel Deutschland bezahlen muss. (heise)

Einigen konnten sich jedoch Sky und Kabel Baden Würtemberg. Bei Kabel BW werden alle Sky HD Sender (Sky Cinema HD, Disney Cinemagic HD, Sky Sport HD, Eurosport HD, Discovery HD, National Geographic HD und History HD) zu empfangen sein (für Sky-Kunden), zusätzlich bietet Kabel BW auch Anixe HD, Luxe HD, HD Campus TV, Euro1080/HD und Deluxe Lounge HD unverschlüsselt und ohne Zusatzkosten an. Damit kommen Kabel BW Kunden, die auch Kunde bei Skys sind, auf 12 hochauflösende Sender. (digitalfernsehen)

Sky Deutschland hat derzeit etwa 2,4 Millionen Pay-TV-Kunden, die Kabelnetzbetreiber haben 1,7 Millionen Pay-TV-Kunden. Eine Alternative ist das über die Internettechnologie verfügbare (VDSL vorrausgesetzt) T-Entertain XXL der deutschen Telekom, das ebenfalls Filme, Pay-TV-Sender und Bundesliga enthält.

Übersicht Premiere/Sky: Programmpakete, Preise, Alternativen

Premiere, dass in Zukunft Sky heißen wird, wird ab dem 4. Juli unter diesem Namen neue Programmpakete mit neuen Preisen starten. Je nach den bisherigen Programmgewohnheiten, wird das für die Kunden teurer oder billiger, allerdings nur dann wenn man wechseln will. Bestehende Verträge bleiben natürlich erhalten.

So sieht das Programm aus:

Hinweis: Senderangaben ohne Gewähr, offizielle Komplett-Veröffentlichung folgt erst noch, wer Infos hat, bitte in den Kommentaren. Unbekannt ist insbesondere noch die Ausstrahlung von internationalem Fußball. Mit * gekennzeichnete Sender sind bislang unbestätigt (Update: inzwischen nicht mehr). Update 8. Juni 2009: Sky Welt ist jetzt offiziell bestätigt wie unten. Update 25. Juni 2009: Sky Welt Extra aktualisiert (Quellen: 1, 2), damit ist Sky Welt Extra jetzt mit 18 Sendern vermutlich komplett. Update 2. Juli 2009: Eurosport HD ergänzt, Kabel BW bietet alle HD-Sender von Sky

  • Basispaket Sky Welt (Plicht für alles andere): Fox, TNT Serie, Sky Krimi, Motorvision TV, Spiegel Geschichte, Discovery Channel, National Geographic, National Geographic Wild, Disney Channel, Playhouse Disney, Jetix, Junior, Sci-Fi, RTL Crime, Passion, Heimatkanal, Goldstar TV, beathe uhse, 13th Street, Focus Gesundheit, Classica, Music Choice Extra
  • Preis Sky Welt: 16,90 Euro
  • Sky Welt Extra (nur Sat): Sat.1 Comedy, Kabel 1 Classics, AXN Action, TNT Film, Kinowelt TV, Romance TV, Toon Disney, Nick Premium, Boomerang, Cartoon Network, RTL Living, e.clips, Animax, MTV Entertainment, MTV Music, Eurosport 2, ESPN America, The Biography Channel, History, VH1 Classic
  • Preis Sky Welt Extra: Kostenlos bei Buchung von Basispaket + 1 Zustazpaket (32,90 Euro)

Zusatzpakete (optional, kombinierbar):

  • Sky Film: Sky Cinema, Sky Cinema +1, Sky Cinema +24, Sky Action, Sky Comedy, Sky Emotion, Sky Nostalgie, Sky CinemaHits, MGM, Disney Cinemagic
  • Sky Sport: 2 Kanäle, DFB-Pokal, Chapionsleague, Formel 1, Rennsport, Golf, Tennis, Eishokey, Wrestling, Extremsport
  • Sky Fußball-Bundesliga: 1. und 2. Bundesliga
  • Preise Zusatzpakete: Zur Buchung der 3 Zusatzpakete Film, Sport und Bundesliga ist das Basispaket Pflicht, daraus ergeben sich folgende Preise: Basis + 1 = 32,90 Euro, Basis + 2 = 44,90, Basis + 3 = 54,90.
  • Sky HD: Sky Cinema HD , Disney Cinemagic HD, Sky Sport HD, National Geographic HD, History HD, Discovery HD, Eurosport HD;  Update 2.7.: Bei Kabel Deutschland nur Sport und Discovery, Kabel BW mit allen Sendern
  • Preis Sky HD: 10 Euro extra bei Basispaket solo oder Basispaket plus 1 Zusatzpaket, 5 Euro extra bei mindestens 3 Paketen (Basis + 2 Zusatz), es können nur die Sender in HD gesehen werden, zu denen auch das entsprechende Paket gebucht wurde

Das wichtigste in Kürze:

  • Gewinner der neuen Programmstruktur von Sky Deutschland sind Zuschauer, die zum Beispiel gerne Serien schauen, aber keine Filme oder Sport brauchen. Bislang kosteten TNT und Fox, da auf zwei Pakete verteilt 34,90 Euro, jetzt nur noch 16,90 Euro. Kunden auf die das zutrifft, sollten den Vertrag zum 4. Juli umstellen lassen (insofern ihnen dadurch nicht andere Sender durch die Lappen gehen).
  • HDTV-Fans mit einem digitalen Satelliten-Anschluß profitieren von 6 HD Sendern mit Filmen, Dokus und Sport in hoher Auflösung, der Gesamtpreis von 59,90 ist vergleichbar mit dem bisherigen Preis. Kabelkunden bekommen nur 2 HD-Sender.
  • Verlierer sind reine Bundesliga- oder Filmfans. Statt bisher 19,90 Euro zahlen sie aufgrund des Zwangs zum Basispaket 32,90 Euro, also deutlich mehr. Auch die Kombi von Bundesliga plus Film, oder Sport plus Bundesliga wird gut 10 Euro teurer, weil das Basispaket Pflicht ist. Wen das betrifft, schnell noch zu alten Konditionen abonieren oder nach Alternativen umschauen.

Alternativen zu Premiere/Sky:

Sky/Premiere bleibt weiterhin der mit großem Abstand teuerste Anbieter von Pay-TV in Deutschland. Der Trend geht zur dann kostengünstigen Kombination von Telefon, Internet und Pay-TV. Insbesondere also Kunden, die auch einen Telefon- und DSL-Anschluß haben/brauchen, fahren mit dem reinen Pay-TV-Anbieter Premiere sehr schlecht. Unity Media (nur NRW und Hessen) und Telekom (T-Entertain) bieten Telefon, DSL und Pay-TV aus einer Hand und relativ gesehen viel billiger an. Wer nur ein paar Pay-TV-Sender wie die beliebten Fox, Discovery oder TNT braucht oder internationales Programm (etwa BBC Prime) will, ist bei Unity Media gut aufgehoben, Fußballfans mit dicker DSL-Verfügbarkeit machen bei T-Entertain einen guten Deal. Auch ein Vergleich mit arena Sat oder den Zusatzangeboten von Kabel Deutschland kann nicht schaden.

[Quellen: DWDL, Premiere Pressemitteilung, Forum Digitalfernsehen, TVMatrix, allesaußersport]

Wenn ich heute lese, dass die Telekom in Zukunft die Bundesliga für 15 Euro anbieten wird (was jetzt schon günstiger ist als bei Premiere), dann frage ich mich wirklich, wo das mit Premiere, das bald Sky heißt, mal enden soll. Zwar braucht man für dieses Angebot einen T-Entertain-Anschluß (45 Euro mindestens), der deckt aber auch die Kosten für Internet-Flat und Telefon ab, und die dürften Premiere-Kunden ja in der Regel auch haben.

Premiere wirbt derzeit mal wieder verzeifelt um Kunden, wegen der geschöhnten Abozahlen der Vergangenheit geht es zudem den damaligen Bossen an den Kragen. Der aktuelle Deal: 12 Monate abonnieren, 9 Monate zahlen. Da Premiere aber außer Bundesliga nun überhaupt gar nichts zu bieten hat, was den Massenmarkt hibbelig werden lassen könnte, und nun die Telekom auch noch mit so nem Knaller daherkommt, wird es für Premiere ganz ganz eng werden, zumal zusätzlich auch noch Programme wegbrechen. Und in Zukunft, so schätzen Branchenexperten, wird Bundesliga auch nicht mehr 20 Euro kosten, sondern viel mehr, da es nur zusätzlich zu anderen Paketen abonnierbar sein wird.

Das Problem: alles was Premiere sonst noch zu bieten hat (auch im Vergleich zum starken Free-TV) ist das Geld nicht Wert. Filme gibts heutzutage für nen Euro in der Videothek bei freier Auswahl und Zeiteinteilung und ohne Abo. Serien schauen die meisten, die nicht warten können, direkt als Download aus dem Netz oder auf der DVD, die kurz danach erscheint. Ansonsten reicht Free-TV für Normalzuschauer. Knaller wie House oder Fringe scheinen da recht schnell zu laufen.

Eigentlich sollte sich ein starkes Pay-TV-Angebot sowohl aus Krachern wie Sport und Events finanzieren, als auch über die Bündelung von Einzelinteressen der Kunden. Premiere aber hat niemals darauf gesetzt und/oder keinen Erfolg damit gehabt. Was würde ich zum Beispiel für eine handvoll Sitcom-Kanäle zahlen, auf denen alle Sitcoms die es gibt rund um die Uhr laufen und das im Originalton (und mit Musik, die es aus Lizenzgründen nie auf die DVD schafft/DVDs ganz verhindert). Da gibt es außer mir vermutlich nicht so viele Leute, aber andere haben andere Interessen, die müssen akkumuliert werden.

Das nächste Problem: damit die Leute erstmal erkennen wie Pay-TV (theoretisch) ihren TV-Alltag bereichern kann, müssen sie erstmal in die Lage versetzt werden, Pay-TV zu empfangen. Und zwar mit günstigen Einstiegsangeboten. Wenn ich zum Beispiel einmal Abonennt wäre, dann würde ich das auch bleiben und sicher Angebote flexibel dazubuchen wollen. Ein günstiger Aboeinstieg ist bei Premiere jetzt und in Zukunft noch weniger möglich. Vermutlich wird es ein schrottiges Basispaket mit zweifelhaften „Knallern“ wie RTL Living oder MTV geben und alles was halbwegs Sinn macht, kostet extra.

Besser wäre es, wenn man sich sein persönliches Basispaket selbst zusammenstellen könnte. Ich wäre mit AXN und Scifi zum Beispiel für 10 Euro monatlich dabei. Nur zwei Sender, aber die beiden will ich sehen. Kostet derzeit 35 Euro (Star + Familie). Danke, nein. Dazu dann Kurzabos für Bundesliga, Wrestling, Sport, Big Brother usw. und der durchschnittliche Umsatz stimmt auch wieder. Und wenn ich mal keine Lust habe, bleibe ich in meinem Beispiel bei AXN und Scifi für nen schmalen 10er, das aber für viele viele Jahre.

So denkt man bei Premiere/Sky nicht. Vermutlich macht das, was ich mir hier so mit meinen Milchmädchenrechnungen ausmale ja wirtschaftlich keinen Sinn. Aber wo bitte war oder ist Premiere jemals wirtschaftlich gewesen?

Premiere wird vermutlich einen neuen Namen bekommen. Das geht aus Medienberichten vom heutigen Tage hervor (ard). Demnach soll Premiere in „Sky Deutschland“ umbenannt werden – Sky ist die Marke des Medienmoguls und Premiere-Großaktionärs Ruper Murdoch, unter der er in Großbrittanien ein eigenes Pay-TV-Angebot anbietet. Hintergrund der Umbenennung ist auch, dass man herausgefunden habe, dass das Geschäft der Pay-TV-Plattform Premiere nicht vom Namen abhänge. Im Internet wird bereits seit Monaten heftig spekuliert, wie es mit Premie weitergeht.

Noch niemand weiß, welche Änderungen es daher in Zukunft bei den Programmpaketen von Premiere geben wird. Es gilt, soweit ich informiert bin, als unwahrscheinlich, dass beliebte Pakete wie Film oder Bundesliga weiterhin so günstig wie derzeit (20 Euro pro Monat) zu haben sind. Eher denkbar ist, dass es ein unattraktives Basispaket geben wird, und man die attraktiven Programmpakete zusätzlich buchen muss. (ohne Gewähr)

Pay-TV in Deutschland hat seit jeher einen schweren Stand. Das hängt vor allem damit zusammen, dass der Free-TV-Markt in Deutschland bereits ein riesiges Angebot an Programmen enthält.

Im Studium habe ich mal eine Hausarbeit über Pay-TV geschrieben und darin folgende These aufgestellt:

  • Die Spezialisierung von Programmangeboten im digitalen Pay-TV führt zur Individualisierung der Mediennutzung

Tatsächlich hat diese These sogut wie gar nichts mit der Realität zu tun. Die Realität zeigt, dass Pay-TV-Anbieter ihr Geschäft letztlich auch mit dem Massenmarkt, also Bundesliga und Blockbustern machen wollen.

Diese These hat aber dann doch was mit mir zu tun, denn ich würde Geld dafür bezahlen, wenn ich nicht gezwungen wäre, irgendwelche Programmpakete zu abonieren, sondern mir mein Programm selbst aussuchen könnte (derzeit habe ich nur eine Flex-Karte, die nicht verlängerbar ist).  Bei dem nämlich, was ich da nachfragen würde, hat die Realität längst  das Pay-TV überholt.

Denn wer wirklich zusätliches hochwertiges Fernsehen will, der braucht heutzutage gar kein Pay-TV (außer für  exklusive Live-Events wie Bundesliga)  sondern nur einen Internetanschluß. Bei  Tauschbörsen wie eztv,  uknova oder thebox gibt es  all das , was erst viel viel später im Pay-TV läuft (und dann oft auch noch synchronisiert) quasi kostenlos, aber natürlich „illegal“. Aber ob legal, illegal oder scheißegal, das Herunterladen von TV aus dem Netz wird immer mehr zum Volkssport. Genau wie es bei der Musik war und ist.

Ein zukunftsweisendes Pay-TV-Angebot muss also für meinen Geschmack auf weltweite Gleichzeitigkeit setzen, dass heißt, die neuesten US-Serien müssen gegen Gebühr weltweit gleichzeitig mit der Erstausstrahlung im Pay-TV laufen (und nicht später auf einem deutschen Ableger eines US-Networks). Das würde das Herunterladen von Serien aus dem Internet wiederum zu einer moralisch echten Raubkopie machen und vernünftige Menschen würde statt dessen dafür bezahlen. Derzeit sehen viele  ja gar keine andere Alternative, als sich die Folgen aus dem Netz zu ziehen. Denn kein echter TV-Fan will sich von der Vermarktungslogik des Fernsehmarktes bevormunden lassen und monatelang warten, bis er die DVD importieren oder die Serie im Pay-TV sehen kann. Die Medien haben sich gewandelt. Premiere war stehen geblieben.

Ich rede jetzt mal noch weiter von einer perfekten Pay-TV-Welt (ohne die wirtschaftlichen und rechtlichen Zusammenhänge zu kennen): Warum soll man über Pay-TV nicht zum Beispiel auch an Filmfestivals teilhaben können, also etwa einmalig 100 Euro alle Filme zahlen, die in Cannes gezeigt werden. Warum kann man über Pay-TV keine ausländischen TV-Sender wie ITV, NBC oder CBS empfangen?

Wer Pay-TV weiter als Massenmarkt begreift, in dem Sinne, dass es vor allem um Programme geht, die viele interessieren (statt Einzelinteressen wie meine zum Beispiel zu bündeln) und auf eine Vermarktung setzt, wie sie gar nicht mehr zeitgemäß ist, der wird nie mehr Kunden bekommen, als Premiere derzeit hat. Ich finde, da müssen alle umdenken. Pay-TV muss attraktiver sein als Tauschbörsen im Netz, sonst funktioniert es nicht. Allein mit Bundesliga wird keiner reich.

Ein symbolischeres Datum als Freitag, den 13., hätte sich Giga-Geschäftsführer Stephan Borg nicht aussuchen können, um mitzuteilen, dass es ab dem 1. April diesen Jahres den Spiele-TV-Sender Giga nicht mehr geben wird.

Und er tut es so, wie er die Marke stark gemacht hat, mit einem Gesprächsangebot für die Community. Auf der Giga-Website schreibt Borg:

Ich verstehe, wenn Ihr jetzt geschockt seid. Ihr versteht sicher, dass auch wir vor allem traurig sind. Darum möchte ich in gelernter Weise enden, wie GIGA 1998 angefangen hat. Hier ist mein Artikel – jetzt kommt Ihr. Lasst Euren Gedanken freien Lauf, redet und kommuniziert, per Comments, Mails und im Forum. Nutzt wie immer Eure Community!

Die Hintergründe des Endes von Giga ist eine geänderte Geschäftsstrategie durch den Eigentümer Premiere. DWDL schreibt dazu:

Da sich das PayTV-Unternehmen jetzt aber ganz offensichtlich wieder auf sein Kerngeschäft konzentrieren will, passt GIGA nicht mehr ins Konzept. Das Aus für den Gaming-Sender war daher ein Ende mit Ankündigung. Zuletzt versuchte das Unternehmen noch, sich als Service-Dienstleister für andere Sender anzubieten – und Gaming-Formate in Auftrag zu produzieren.

Giga ist aber nicht das einzige Unternehmen, dass dicht macht. Auch Tomorrow, das Magazin aus dem Hause Burda, dass sich ebenfalls rund um Infotainment aus der Welt der Unterhaltungselektronik drehte, schließt die Pforten. Das vermeldete der Branchendienst kress am Mittwoch.

Diskussionen und weitere Infos und Meinungen dazu im Giga-Forum und im Man!ac, sowie bei anderen Blogs: basicthinking, trendpiraten, notizblog.

bbAm Montag beginnt die neue und neunte Staffel Big Brother in Deutschland. Zunächst einmal zu einer der wichtigsten Fragen, die in den Foren und auf Newsseiten für Verwirrung gesorgt hat: Kann ich Big Brother 24 Stunden Live mit Premiere Flex schauen?

Die Antwort ist: Ja, und zwar jeder. Das einzige was es dazu braucht ist eine Guthabenkarte für Premiere Flex. Trotz der mit vielen Fehlinformationen verbundenen mit der Einstellung von Premiere Flex können sich Neukunden weiterhin registrieren. Guthabenkarten gibt es noch in vielen Online-Shops, ich habe meine im Online-Shop von Galeria Kaufhof bestellt und kann diesen weiterempfehlen. Update: Scheint leider bei Galeria ausverkauft zu sein.

Bestandskunden von Flex können ihre aktuelle Smartcard zwar nicht um 12 Monate verlängern, eine Neuregistrierung (mit Guthabenkarte) sollte aber funktionieren. Zur Not auf den Namen des Partners, Mitbewohners usw., das sollte aber auch so gehen.

Premiere-Abonenten können den Big Brother-Kanal sowieso wie gewohnt dazu buchen. Die Preise betragen für beide, also Abo und Flex, 20 Euro für ein Monatsticket und 5 Euro für einen Tag (6Uhr bis 6 Uhr). Natürlich braucht ihr einen für Premiere geeigneten Receiver und einen digitalen Kabel- oder Sat-Anschluß.

Wer beides nicht hat, kann Big Brother 24 Stunden live auch bei sevenload verfolgen. Sevenload bietet für 19,99 monatlich einen Internetstream an, ob das klappt, mal sehen. Die Zahlung erfolgt hier über click and buy, ein Tagesticket gibts auch für 2,50 Euro.

Im Free TV laufen auf RTL II wie gewohnt von Montag bis Samstag die Zusammenfassungen des vorangegangenen Tages 19 Uhr und Montags 20:15 die Entscheidungsshows. 11 Uhr wird die Tageszusammenfassung wiederholt.

Neu an Bord ist Viva: Viva zeigt Wiederholungen der Tageszusammenfassungen von Montag bis Samstag um 13 Uhr und 17 Uhr (Samstags nur 17 Uhr) und Sonntags 22 Uhr. Die Entscheidungshow wiederholt Viva Dienstags 16 Uhr.

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