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In Business-Dingen widerspricht ihm keiner (ungestraft): Donald Trump, Big Boss im echten Leben, wie auch in der Reality-Show „The Apprentice“. Foto: Brad Barket/Getty Images

Update 4.1.2010: Inzwischen ist die Liste offiziell bekannt gewurden.

  • Rod Blagojevich (gefallener, ehemaliger Senator von Illinois)
  • Cyndi Lauper (Sängerin, Schauspielerin z.B. „Bones“)
  • Sinbad (Schauspieler)
  • Sharon Osbourne (Ozzys Ehefrau, Reality-Persönlichkeit)
  • Bret Michaels (Musiker, Frontman von Poison)
  • Bill Goldberg (Wrestler)
  • Maria Kanellis (Wrestlerin)
  • Summer Sanders (Olympionikin)
  • Curtis Stone (Profi-Koch)
  • Holly Robinson Peete (Schauspielerin)
  • Darryl Strawberry (ehemaliger Baseball-Spieler)
  • Carol Leife (ehemalige Seinfeld-Autorin)
  • Selia Ebanks (Model)
  • Der Cast der kommenden dritten Staffel der US-Business-Reality „The Celebrity Apprentice“ ist bekannt geworden. Das berichtet Serienjunkies.de heute. Die vergangene Staffel der beliebten Show gewann übrigens Joan Rivers, die alte Dame der Comedy mit dem maskenhaften Gesicht. Die erste Staffel ging an Piers Morgan, Jurymitglied in der britischen Ausgabe des „Supertalents“ (Britain’s Got Talent), sowie auch in der US-Version. Die prominenten Lehrlinge treten in wöchentlichen Business-Aufgaben in zwei Teams gegeneinander an.

    Das erspielte Sieggeld geht an einen guten Zweck. In jeder Woche feuert Big Boss Donald Trump ein Mitglied aus dem Verliererteam. NBC stellte die Show 2008 auf Prominente um. Davor liefen 6 reguläre Staffeln „The Apprentice“. In UK läuft „The Apprentice“ weiterhin ohne Prominente, allerdings gibt es kurze Sonderausgaben wie „Comic Relief does The Apprentice“ ebenfalls für einen guten Zweck.

    Was den hier versammelten Cast der dritten Staffel betrifft, kenne ich immerhin drei: Ex-US-Senator Blogaojevich, der neben Bill Clinton sicher auch Vorlage für die neue Drama-Serie „The Good Wife“ ist und dessen Frau im US-Dschungelcamp war. Cyndi Lauper natürlich und Sharon Osbourne, bekannt als TV-Jurorin in „America’s Got Talent“ und natürlich als Mitglied der Osbourne-Familie. Klingt also sehr gut finde ich. Das wird ne tolle Staffel.

    Mehr Apprentice:

    Joan Rivers gewinnt Celebrity Apprentice

    Sir Alan hat einen neuen Lehrling (Finale UK, Staffel 5)

    The Apprentice UK in Bildern

    Dennis Rodman und der Alkohol (Celebrity Apprentice 2)

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    NBCs neue Action-Serie über ein Team von Rettungssanitätern in San Francisco überzeugt in der Pilotfolge nicht nur mit ordentlich Action (Bilder (c) NBC), sondern auch mit überraschend tiefgründigen Charakteren und einem menschlichen Touch.

    Der Hintergrund der Serie ist schnell – Achtung – gespoilert: Das Team von Rettungssanitätern bzw. einige von deren Kollegen wurde selbst Opfer eines unglaublich tragischen Unglücks. Zwei Rettungshubschrauber (Bild rechts) kollidierten in der Luft, Kollegen und Freunde starben. Die Handlung setzt schließlich ein Jahr nach dem Unglück ein, das in den ersten Minuten des Piloten die Zuschauer (überraschend, wenn man nicht einen Artikel wie diesen vorher gelesen hat) an den Fernseher fesselt. Mit einem großen, aufwändig gefilmten und inszeniertem Verkehrsunfall (Bild links) wird dann im Heute direkt nochmal nachgelegt.

    Gute Hintergrundgeschichte und feine Action, das gefällt schonmal, doch im letzten Drittel des Piloten zeigt „Trauma“ noch ganz andere Stärken: es widmet sich der verblüffend intelligenten (in Bezug auf das Genre) Zeichnung der Hauptcharaktere.

    Sanitäter Cameron Boone hat das Unglück von vor einem Jahr noch nicht verarbeitet und spricht mit dem gerade zurück gekehrten (aus dem Koma erwachten) Reuben „Rabbit“ Palchuk:

    Every night for 13 years at the end of the early shift, I went home. But not that night. Rabbit, I could not bring this home. And I still can’t. I can’t bring this home to my family, to my wife and my kids. Do you understand. […] Who do I take this to? You know, who do I talk to?

    Der mit dem Cameron da spricht, Rabbit, scheint auch einer der interessantesten Charaktere zu sein. Er hatte das Unglück überlebt und scheint sich jetzt auf unangenehme, fast schuldige, Weise unzerstörbar zu fühlen.

    Die Rettungssanitäterin Nancy Carnahan, die ihren Freund verloren hat, belastet ihr Beruf seit dem Vorfall. In diesem Piloten konnte sie ein Unfallopfer nicht retten. Sie spricht mit dem Unfallarzt Dr. Joe Saviano:

    Saviano: You run so fast all of you. You miss the point entirely

    Nancy: There is a point?

    Saviano: Yes, indeed. People get hurt, some get saved, a lot die. That happens all over again.

    Später sehen wir die Charaktere in einer typischen Emergency Room-Stimmung untermalt von dem äußerst passenden Song „Hands Of Time“ von Groove Armada nach Hause kommen. Einer kehrt zu seiner Familie zurück, eine telefoniert mit ihrer besorgten Mutter, einer ist alleine zu Hause, schlaflos. „You can’t pick the days Nancy“, hatte Dr. Saviano noch gesagt. „Nor what happens in ‚em“.

    Trauma, Rettungsaction, NBC, seit 28. September 2009, offizielle Website

    Update 29.10.: NBC hat „Trauma“ abgesetzt. Die ersten 13 Folgen werden allerdings noch abgedreht. Schade.

    ustv0910

    Weitere Kritiken zu den neuen US-Serien der TV-Saison 2009/10

    Unabsichtliche Homoehe zwischen Pinguinen Tux und Flipper. (c) NBC

    Unabsichtliche Homoehe zwischen Pinguinen Tux und Flipper. (c) NBC

    Ich weiß auch nicht, was mit den Amerikanern los ist: Aber die großartige Sitcom „Parks and Recreation“ (NBC) über die ich schon zwei Mal gebloggt hatte, hat einen echt schweren Stand bei den Jungs und Mädels da drüben. Am Donnerstag erreichte die Sendung mit ihrem Start in die zweite Staffel nur 5 Millionen Zuschauer. Für „The Office“ (8,1 Mio.) und „Community“ (7,6) lief es danach deutlich besser.

    Dabei war die neuste Episode ziemlich gut, sogar die beste bislang. Auch die US-Kritiker sprechen davon, dass sich die Sendung inzwischen gesteigert hat. „Not the stellar season premiere many of us were hoping for, but Parks‘ characters feel significantly more real and the groundwork seems laid for a sophomore effort. Just like The Office. See you next week!“, schreibt Entertainment Weekly. Und die Los Angeles Times: „With a surprise renewal, writers got a second chance to prove just how funny — and human — Leslie and her crew can be. If the first episode is a reflection of where things are headed, viewers just might be inclined to start watching again.“

    Tatsächlich wirken die Charaktere inzwischen deutlich ausgefeilter, insbesondere Leslie Knopes Kollege Tom Haverford hat einiges an Charakter gewonnen. Parks and Recreation erzählt ja im Mockumentary-Stil (wie Office, Stromberg) aus der Stadtverwaltung des Örtchens Pawnee. Die Serie soll in Form der übermotivierten und sich oft in verfahrene Situationen begebenden Stadtangestellten Leslie Knope (Amy Poehler aus Saturday Night Live) die Brücke zwischen Regierung und Bürgern schlagen. Hier leitmotivisch an einem Park festgemacht, den Leslie aus einer Baugrube entstehen lassen will, was sich aber nicht als besonders einfach herausstellt.

    In der ersten Episode der zweiten Staffel geht es um das Thema Homoehe, in Leslies Bundesstaat offensichtlich nicht legal. Leslie verheiratet unwissend, dass es sich um zwei Männchen handelt, zwei Pinguine im Zoo von Pawnee (Tux und Flipper). Weil das so süß sei. Als sich heraustellt, dass es sich um zwei männliche Tiere handelt (siehe Bild), wird Leslie zur Ikone der Gay Community und zur Hassfigur der Anti-Gay Marriage-Fraktion. Eine auch aus europäischer Sicht sehr gelungene Folge über das alberne Streitthema und mit einer klaren Haltung gegenüber den fundamentalistischen Konservativen. Hier wird das Thema Homosexualität nicht nur als privates Selbstfindungsproblem oder als Berührungsangst behandelt, sondern ganz klar auch auf die politische Ebene gehoben.

    Angesichts der gelungenen Story der ersten Episode der neuen Staffel und den immer besser werdenden Charakteren, sowie vieler zündender Gags kann gehofft werden, dass NBC auch mit schwachen Quoten an Parks and Recreation festhält. Immerhin gilt es sicher auch, Amy Poehler beim Sender zu halten. Denn schließlich hat NBC mit ihr und Tina Fey (30 Rock) nicht nur die beiden großen Frauen der US-TV-Comedy unter Vertrag, sondern auch noch zwei der cleversten Sitcoms.

    ustv0910

    „What is community college? Well, you’ve heard all kinds of things. You’ve heard it’s loser college for remedial teens, twentysomething dropouts, middle-age divorcees and old people keeping their minds active as they circle the drain of eternity. That’s what you’ve heard! However: I wish you luck!“

    Es gibt schon ziemlich viele Sitcoms und jedes Jahr verschwinden welche, neue kommen hinzu. Jetzt gibt es also auch eine Sitcom, die an einem Community College spielt. Neben Colleges (Bachelor-Abschlüße) und Universitäten (Master und Bachelor) gibt es in den USA auch die sogenannten Community Colleges, die auf eine universitäre Ausbildung vorbereiten. Der Zugang soll möglichst breiten Bevölkerungsschichten offenstehen und danach kann auf einem richtigen College weiter studiert werden. Arnold Schwarzenegger war auf einem, Calvin Klein war es und Dan Harmon auch.

    Dan Harmon ist der Erfinder von „Community“, NBCs neuester Sitcom, die nach „Parks and Recreation“ und „The Office“ am Donnerstag kommt und sich passend in die hoffnungsvollen „Yes We Can“-Sitcoms aus dem real existierendem US-Alltag einfügt: Stadtverwaltung, Büro und jetzt eben auch Community College. Die Serie basiert ein wenig auf Dan Harmons eigenen Erfahrungen am Glendale Community College. Das fiktive Seriencollege heißt Greendale Community College. Im Mittelpunkt steht eine Spanisch-Lerngruppe, die von Hauptfigur Jeff Winger als Vorwand gegründet wird, um mit der hübschen Britta anzubandeln.

    Also von vorn, wen haben wir da (Screencaps (c) NBC):

    Da wäre zunächst wie gesagt Jeff Winger (Joel McHale), der der typische Serienhauptcharakter ist: ein eigentlich netter Typ mit vielen Schwächen. Aufs Community College muss er, weil aufgeflogen ist, dass sein Jura-Examen aus Kolumbien statt von der Columbia stammt.

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    Dann natürlich die schöne Britta (Gillian Jacobs), zwischen der und Jeff sich vermutlich die komplette Staffel (Serie) über eine Lovestory hinziehen wird.

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    So, zwei schöne Hauptdarsteller haben wir schonmal. Kommen wir langsam zu den ausgefalleneren Mitgliedern der Gemeinschaft. Da ist der gute Abed (the Arab, Danny Pudy), der schwer von Begriff, ein Außenseiter, Freak ist, aber vermutlich schnell die Herzen der Zuschauer gewinnt.

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    Dann haben wir noch Chevy Chase, der den sieben Mal geschiedenen Senioren Pierce Hawthorne spielt und vor allem Chevy Chase ist, halt jemand, damit die Sendung auch eingeschaltet wird.

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    Immer eine gute Idee ist auch ein Brite mit einem lustigen Akzent (der wirklich lustig ist, wenn es genau darum geht, dass es lustig sein soll, wie hier).

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    Und ann noch ein paar andere. Unter anderem der Farbige mit den Lernschwierigkeiten, eine dicke farbige (geschiedene?) Frau und ein schüchternes weißes Mädchen mit wenig Selbstbewusstsein.

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    Fertig ist der zügig und ziemlich hervorragend eingeführte Cast einer neuen Sitcom. Allesamt scheinen sie die Klischees aus dem ganz oben angefügten Zitat zu erfüllen. Doch das hat – neben der Tatsache das Klischees lustig sind – noch einen ganz anderen Sinn. Diese erste Episode ist eine Homage an den Filmklassiker „The Breakfast Club„, indem hinter die Fassade scheinbar stereotyper Teenager geschaut wird. „You are all better than you think you are. You are just designed not to believe it, when you hear it from yourself. […] You justed stoped beeing a study group. You’ve become something unstoppable. I hereby pronounce you a community“, erklärt Jeff in einer weniger pathetisch klingenden Ansprache die Moral von der Geschichte.

    Ist „Community“ nun eine gute oder eine schlechte Sitcom? Oder so mittendrin? Schwer zu sagen. Ich fand sie nach dieser ersten Episode deutlich schlechter als Office und Parks and Recreation, doch sie fügt sich sehr gut in den Donnerstag abend bei NBC ein, und sie ist nicht wirklich schlecht. Angesichts vieler anderer guter Sitcoms im US-TV, von den genannten beide über 30 Rock bis hin zu How I Met Your Mother, gibt es nicht wirklich einen Grund, warum man diese auch noch schauen sollte. Vielleicht aber interessiert sich der eine oder andere ja doch, was aus den liebenswerten Verlierern wird, wie es der Telegraph schreibt. Es steckt vielleicht ja genauso mehr in „Community“ wie in seinen Figuren oder der „school-shaped toilet“. Fazit: Stört nicht weiter.

    ustv0910

    Weitere Kritiken zu den neuen US-Serien der TV-Saison 2009/10

    Auf den richtigen Weg gebracht: Milliardär Teddy Rist und die Kinder

    Auf den richtigen Weg gebracht: Milliardär Teddy Rist und die Kinder (c) NBC

    Dieser Artikel enthält Spoiler zur Handlung der ersten Episode

    Milliardär rettet die Welt. So kurz kann man NBCs derzeitiges midseason replacement „The Philanthropist“ problemlos beschreiben. Genaugenommen rettet jener milliardenschwere Playboy namens Teddy Rist (James Purefoy, Marc Antony aus „Rome“) und Boss eines Superkonzerns aber nicht die Welt, er hilft eher wo er kann. Vor allem Kindern und Frauen.

    Teddy Rist hat seinen Sohn verloren, die Ehe ging an dem Verlust kaputt und Rist hat sich vermutlich in Arbeit gestürzt, in Alkohol und in Affären. Mit anderen Worten, ein erfolgreiches, emotional verkrüpeltes Arschloch, dass sich nicht um die Welt schert. Die Wende kommt, als Teddy Rist bei einem Deal in Nigeria in einen Hurrikan gerät und einen kleinen nigerianischen Jungen vor dem Ertrinken rettet… der, ganz genau… ihn an seinen Sohn erinnert und offensichtlich auf den richtigen Weg bringt, den des Wohltäters.

    Fortan ist Teddy Rist gerieben von dem Wunsch zu helfen. Und NBC zeigt dem amerikanischen Durchschnitts-TV-Zuschauer, das die Welt nicht nur aus KFC und Superbowl besteht. Da gibt es Länder in Afrika , die von Unternehmen und Warlords ausgebeutet werden, da wird die Menschenrechtssituation in Birma angesprochen und das Problem des Menschenhandels. Und Teddy Rist zeigt den Schurken natürlich wo der Hammer hängt, wirkt aber, damit er nicht nur der Action-Held ist, auch ab und an richtig nachdenklich. Er stellt sein früheres Playboyleben, das er so leicht ja auch nicht abstreifen kann (eine afrikanische Ärztin muss natürlich flachgelegt werden, übrigens „unterem Mondschein“) in Frage. Und, achja, hatte ich erwähnt, dass er Kinder mag?

    Während alle Folgen von „The Philanthropist“ so etwas von einem als Robin Hood verkleidetem James Bond haben, erinnern die ersten beiden Episoden (Kenia und Birma) zusätzlich an Filme wie „Lord of War“ oder „Blood Diamond“ und die dritte (Paris) an den schrecklichen „Taken/96 Hours“.

    Filmisch ist vor allem die erste Episode der Knaller. Tolle Bilder, jede Menge Action und eine witzige Rahmenhandlung (Teddy erzählt sein erstes Abenteuer einer Barkeeperin, die ihm nicht glaubt). Doch irgendwie ist die Phantasie mit den Drehbuchautoren von „The Philanthropist“ gehörig durchgegangen. Als Teddy etwa in der ersten Episode Impfstoffe durch den Dschungel schleppt, völlig außer Kräften ist, dann von einer Schlange gebissen wird und ihm sein toter Sohn erscheint, der ihm den Weg zum Dorf weist, da hat man schon das Gefühl, der eine oder andere NBC-Autor wurde auch von einer Giftschlange gebissen. Dass Teddy dann die Ärztin im kenianischen Dorf flachlegt und dort den Jungen wiederfindet, den er gerettet hatte, vermag dann kaum noch zu schocken.

    Die Idee hinter „The Philantropist“ ist mehr oder weniger lobenswert, und schlecht gefilmt ist die Serie nun nicht, da hat NBC ordentlich was springen lassen. Wer allerdings ein Problem mit komplett überzogenen Handlungen hat, kann bei „The Philanthropist“ nicht mehr als den Kopf schütteln. Ansonsten kann man nicht sagen, dass es nicht spannend ist.

    „The Philanthropist“ basiert übrigens sehr vage auf dem echten Philanthropen Bobby Sager, der tibetanische Mönche mit Technik austattete und die Ausbildung afghanischer Ärztinnen ermöglichte. Nur Sex mit denen wird der nicht gehabt haben und vermutlich hat er auch keinen Sex-Traffic-Ring in Paris hochgehen lassen. Das kann nur Teddy Rist. Superman für einen TV-Sommer.

    The Philanthropist, NBC, seit 24. Juni 2009, 8 Episoden

    Heißt nur so: Dschungelprüfung bei NBC (c) NBC

    Heißt nur so: Dschungelprüfung bei NBC (c) NBC

    Die ABC-Reality „The Bachelorette“ konnte sich anders als in der vergangenen Woche am gestrigen Montag auch in der Zielgruppe deutlich gegen das amerikanische Dschungelcamp auf NBC durchsetzen.

    The Bachelorette (ABC)
    8:00 p.m. – Viewers: 6.58 million (#1), A18-49: 2.1/ 7 (#1t)
    8:30 p.m. – Viewers: 7.00 million (#1), A18-49: 2.4/ 8 (#1)
    9:00 p.m. – Viewers: 7.26 million (#2), A18-49: 2.5/ 7 (#2)
    9:30 p.m. – Viewers: 7.80 million (#2), A18-49: 2.7/ 7 (#1)

    I’m a Celebrity…Get Me Out of Here! (NBC)
    8:00 p.m. – Viewers: 4.54 million (#4), A18-49: 1.6/ 6 (#4)
    8:30 p.m. – Viewers: 4.90 million (#4), A18-49: 1.9/ 4 (#4)
    9:00 p.m. – Viewers: 5.38 million (#3t), A18-49: 2.1/ 6 (#3)
    9:30 p.m. – Viewers: 5.92 million (#3), A18-49: 2.4/ 6 (#3)

    Das Dschungelcamp ist anders als Quotenmeter bereits auf Basis der Vorwoche schreibt in Amerika damit zwar kein totaler Flopp, bessere Quoten hätte man sich aber sicherlich gewünscht beim zweiten Versuch das weltweite Erfolgsformat auch in Amerika zu etablieren.

    Woran liegts? Ich hab bislang erst die erste Episode gesehen und dort war zwar viel los, die beiden verzogenen „Kids“ (Heidi Montag und Spencer Pratt) aus „The Hills“ haben das Camp ordentlich aufgemischt, aber  es fehlt der Charme und die Ironie  etwa der deutschen und der britischen Ausgabe, die Moderatoren sind lahm. Außerdem sind die Dschungelprüfungen recht zahm. Die in der ersten Episode ständige geteaserte Live-Prüfung war der Witz schlechthin (siehe Screenshot).

    Da die Celebrities außerdem für eine Charity an dem Spiel teilnehmen fehlt der komplette Ansatz nervige C-Promis in den Dschungel abzuschieben, weil das der letzte Ort ist andem sie noch ein bisschen Ruhm erfahren, damit diese (je nach Sehgewohnheit) entweder erniedrigt werden oder aber sich rehabilitieren können und echte Sympathen werden.

    [Quelle Quoten]

    Am Montag startete auf NBC das zweite amerikanische Dschungelcamp. „I’m a Celebrity, Get Me Out of Here!“ heißt es nun auch auf der anderen Seite des großen Teichs. Die US-Promis sitzen im Dschungelknast in Costa Rica. Die Einschaltquote am Montag, je nach Bericht, ich halte mich mal an die Wikipedia-Zahl: 6,35 Millionen.

    Jetzt die große Frage: Ist das ein Erfolg oder keiner?

    Darauf geben verschiedene Medien verschiedene Antworten:

    Quotenmeter bilanziert: „I’m a Celebrity – Get Me Out Of Here!“ ist in den Vereinigten Staaten kein großer Erfolg. Die Premiere der zweiten Staffel lief nicht berauschend.

    Der Guardia schreibt: US version of I’m a Celebrity begins with ratings success

    Ja was denn nun? Wenn man nicht alles selber macht. Also schaue ich einfach  selber mal auf die Quoten des US-Abends am 1. Juni 2009. (Quelle)

    „I’m a Celebrity Get Me Out of Here“ lief von 8 Uhr bis 10 Uhr abends. Und so sah der Quotenverlauf aus:

    8:00 p.m. – Viewers: 5.96 million (#3), A18-49: 2.1/ 7 (#2)
    8:30 p.m. – Viewers: 6.37 million (#2), A18-49: 2.5/ 8 (#1)
    9:00 p.m. – Viewers: 6.36 million (#3), A18-49: 2.8/ 8 (#2)
    9:30 p.m. – Viewers: 6.72 million (#2), A18-49: 2.9/ 8 (#1)

    Unter den jungen Zuschauern von 14 bis 49 Jahren konnte die Show damit in zwei Slots Marktführer werden.

    ABCs Bacherlorette hingegen lief hingegen vor allem in der Zielgruppe schwächer:

    8:00 p.m. – Viewers: 6.07 million (#3), A18-49: 1.9/ 6 (#3)
    8:30 p.m. – Viewers: 6.18 million (#3), A18-49: 2.1/ 6 (#3)
    9:00 p.m. – Viewers: 6.43 million (#2), A18-49: 2.3/ 6 (#3)
    9:30 p.m. – Viewers: 6.70 million (#3), A18-49: 2.4/ 6 (#3)

    Unterm Strich ist die zweite US-Ausgabe also alles andere als ein Misserfolg. Falls jemand in England wohnt: Die Sendung läuft auch auf ITV2. Ansonsten sind die Releases im Internet noch eher zaghaft. Folge 2 zumindest habe ich bei den üblichen Verdächtigen inzwischen gesichtet.

    Dschungel-Camp-Fans aufgepasst, nach 6 Jahren strahlt NBC eine zweite Staffel der US-Version von „Ich bin ein Star, Holt mich hier raus!“ aus. Das US-Dschungelcamp steht im Dschungel von Costa-Rica, also nicht in Australien, wo sich Briten und Deutsche die Anlage für ihre Ausgaben teilen.

    Die Staffel wird am Montag, 1. Juni 2006, mit einer zweistündigen Episode starten, und Montags bis Donnerstags ausgestrahlt. Das Finale findet am 24. Juni statt. Mit dabei sind 11 mehr oder weniger bekannte Prominente, mir persönlich ist nur Stephen Baldwin, der missratene Bruder des Schauspielers Alec Baldwin, ein Begriff. Der tauchte im vergangenen Jahr auch schon als Kandidat bei der ersten Ausgabe von Celebrity Apprentice auf.

    • Die komplette Kandidatenliste:
    • Heidi Montag – Reality Star aus „The Hills“
    • Spencer Pratt – Reality Star aus „The Hills“
    • Sanyaja Malaka – Kandidaten aus American Idol
    • John Salley – ehemaliger Profi-Baskettballer
    • Janice Dickinson – Model und TV-Moderatorin
    • Stephen Baldwin – Schauspieler
    • Lou Diamond Phillips – Schauspieler
    • Torrie Wilson – Ex-Wrestlerin und Model
    • Patricia Blagojevich – ehemalige Frau eines Governeurs
    • Frangela – ein Comedy-Duo

    Offizielle Website der NBC-Show „I’m a Celebrity, Get me out of here!“

    [via Quotenblogger]

    Ich muss ja glaube ich nicht sagen, dass ich ein riesiger Fan von „The Office“ bin, der einzig wahren Bürositcom, oder korrekt gesagt: Mockumentary. Anfangs als reiner Klon der britischen, schwärzeren Originalversion gestartet, hat The Office inzwischen ihr ganz eigenes Profil erreicht. Von den bislang 100 Episoden in 5 Staffeln war keine einzige langweilig. Und mit Stromberg wischt The Office natürlich den Boden auf. Das ist ganz klar.

    Leider, leider ist die fünfte Staffel nun zu Ende, die Office-freie Zeit beginnt. Die bislang letzte Episode „Company Picnic“ war ein würdiger Abschluß der Staffel, die nichts an Charme gegenüber den vergangenen Staffeln einbüsste. Die Office-Fansite officetally.com hat ein interessantes Q&A mit der Produzentin Jen Celoltta.

    Hier noch zwei coole Sachen, damit der Büroentzug nicht zu schwer fällt:

    Spaß im Büro, Screenshot: times.com

    Spaß im Büro, Screenshot: times.com

    Die times.com zeigt Photos, die Office-Fans an NBC geschickt hatten und die ihren eigenen Arbeitsplatz zeigen. Etwa, wie auf dem Screenshot, verschönert mit einem Turm aus Plastebechern. War sicher witziger, als Papier verkaufen.

    We told you that The Office bobbleheads were coming.  Heeeeee... on Twitpic

    Sie kommen! Die komplette Office-Mannschaft als (limitierte) Bobbleheads (hier: Kevin)!!! Bisher gabs es nur Dwight und Michael, ab July soll es alle geben. Mehr: NBC Store, NBC Store@Twitter.

    Muss ich haben!

    Die fünf großen amerikanischen Broadcaster, ABC, CBS, NBC, Fox und The CW, geben in dieser Woche ihr Herbstprogramm bekannt. Upfront Week heißt das drüben in Amerika. ABC und Fox haben bereits alle neuen, verlängerten und abgesetzten Serien bekannt gegeben, NBC folgt am Dienstag, CBS am Mittwoch und The CW am Donnerstag. Die Präsentation der Programmplanung für Herbst und Winter ist auch wichtig, damit die Broadcaster schonmal Werbeblöcke verkaufen können. Experten rechnen aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung allerdings mit einem Rückgang der Werbeeinnahmen.

    Welche Serien wurden abgesetzt, welche wurden verlängert, welche kommen neu hinzu? Hier stehts! (wird aktualisiert)

    FOX

    • abgesetzt: Do Not Disturb, Prison Break, King of the Hill, Sit Down Shut Up, Terminator – The Sarah Connor Chronicles
    • verlängert: 24, American Dad, Bones, American Idol, Dollhouse, Family Guy, Fringe, House, Kitchen Nightmares, Lie to me, The Simpsons, ‚Til Death
    • neu: Brothers (Sitcom: Ex-Footballstar und behinderter Bruder), The Cleveland Show (Family Guy-Spin of), Glee (musiklastige Sitcom), Human Target (Action), Past Live (Mysterie-Thriller), Sons of Tucson (Familiensitcom)

    ABC

    • abgesetzt: According to Jim, Boston Legal, Cupid, Dirty Sexy Money, Eli Stone, In the Motherhood, Life on Mars, Pushing Daisies, Samantha Who, The Unusuals
    • verlängert: Better of Ted, Brothers and Sisters, Castle, Desparate Housewifes, Grey’s Anantomy, Lost, Private Practise, Scrubs, Ugly Betty
    • neu: Cougar Town (Sitcom, 40Jährige sucht Partner), Eastwick (Mysterie), Hank (Sitcom, Unternehmer in Rente), Flash Forward (Mysterie), Happy Town (Krimidrama, erstes Verbrechen seit Jahren in kleiner Stadt), The Deep End (Anwälte-Drama), The Middle (Mütter-Drama), V (Alien-Mysterie), The Forgotten (Amateure bekämpfen Verbrechen), Modern Family (Doku-Drama), Shark Tank (Reality)

    CBS

    • abgesetzt: Harper’s Island, Without a Trace, The Unit, Worst Week, The Ex List, Eleventh Hour
    • verlängert: Amazing Race, Big Bag Theory, Cold Case, Criminal Minds, CSI/Miami/New York, Ghost Whisperer, How I Met Your Mother, The Mentalist, NCIS, Numb3rs, Rules of Engagement, Survivor, Two and a half Men, Gary Unmarried, Medium, The New Adventures of Old Christine,
    • neu: Accidentally on Purpose (Sitcom, schwangere Frau, junger Freund), ein NCIS-Spin of, Three Rivers (Ärzte-Drama), Miami Trauma (Ärzte-Drama), The Good Wife (Justiz/Polit-Drama), Undercover Boss (Reality)

    NBC

    • abgesetzt: Kath & Kim, Kings, Knight Rider, Life, Lipstick Jungle, My Name is Earl (eventuell Fox, ABC), Medium (eventuell weiter bei CBS), Crusoe, Emergency Room, My Own Worst Enemy
    • verlängert: 30 Rock, The Biggest Loser, Celebrity Apprentice, Chuck, Friday Night Lights, Heroes, Law & Order/SVU, The Office, Parks and Recreation, Southland
    • neu: Parenthood (Familiendrama), Trauma (Ärtzte-Drama), Day One (Scifi, Leben nach einem Meteroiteneinschlag), Mercy (Drama, Krankenschwestern), Community (Anwalt muss aufs Community-College), 100 Questions (Singles, Dating)

    The CW (tba Donnerstag)

    • abgesetzt: Everybody Hates Chris, Reaper, Privileged, The Game
    • verlängert: 90210, America’s Next Top Modell, Gossip Girl, One Tree Hill, Smallville, Supernatural
    • neu: Melrose Place (Twens), Vampires (Grusel, Love), The Beautiful Life (Modell-WG)

    [Quellen: serienjunkies, LA Times Blog, Entertainment Weekly, New York Times, Chicago Tribune, TV by the numbers]

    (ustv0910)

    [picapp src=“4/6/1/c/PicImg_Joan_Rivers_Sighting_b7fb.JPG?adImageId=7573750&imageId=4305870″ width=“500″ height=“521″ /]

    Joan Rivers, hier in ihrer eigenen TV Show, hatte auch in der beliebten NBC-Reality Game Show „The Celebrity Apprentice“ – wie immer – das letzte Wort.

    Ob ich mir die komplette Staffel Celebrity Apprentice noch anschaue, weiß ich nicht. Wenn man nicht schnell genug ist, wird man von den Nachrichten über die Gewinner und ausgeschiedenen ja leider zwangsweise gespoilert. Ich hänge also hinterher und weiß schon wer gewonnen hat. Joan Rivers. Eine große Überraschung ist das aber nicht.

    Wie im vergangenen Jahr mit Piers Morgan gewinnt damit eine bereits bestens aus dem Fernsehen bekannte Figur. Im dreistündigen Apprentice-Finale am Sonntag konnte sich Rivers gegen Pokerchampion Annie Duke durchsetzen. Ziel war es, eine bessere Wohltätigkeitsgala zu organisieren. Und die Herzen der Zuschauer gehören der alten Comedy-Dame ohnehin.

    Die besseren Sprüche hatte Rivers vermutlich aber auch drauf und war damit ihrer Final-Kontrahentin Duke bis zum Ende überlegen. Auf die Vorwürfe von Rivers in der abschließenden Boardroom-Sequenz, die live aus dem Museum für Nationalgeschichte in Manhattan ausgetrahlt wurde, entgegnete Duke: „I sat here and acted professional“. Darauf Rivers: „Professionally„.

    Rivers gewinnt damit 250.000 US-Dollar für eine Charity, die schwerkranke Menschen mit Essen beliefert.

    [Quelle: Huffington Post]

    Hasst Bürokratie: Bürokrat Ron Swanson (Nick Offerman) (c) NBC

    Hasst Bürokratie: Bürokrat Ron Swanson (Nick Offerman) (c) NBC

    „I did it, because I hate bureaucracy. My idea of a perfect government is: one guy who sits in a small room at a desk. And the only thing he’s allowed to decide is who to nuke.“

    In der vergangenen Woche hatte ich eine ausführliche Rezension über die neue Mockumentary „Parks and Recreation“ (freitags, NBC) geschrieben. Schon nachdem ich eine Nacht über die Sitcom geschlafen hatte, war ich überzeugt, dass mein Fazit, dass diese Sendung eine Chance verdient, richtig war. Genaugenommen mag ich „Parks and Recreation“ richtig gerne. Viele amerikanische Kritiker hatten ebenfalls geschrieben, dass die Sendung etwas Zeit bräuchte sich zu entwickeln und vor allem, man solle sie nicht unfairerweise mit „The Office“ in einen Topf werfen.

    Letzteres ist aber weder unfair, noch unberechtigt, die vierte Episode zeigt die klarsten Übereinstimmungen zu „Office“. In dieser Folge muss Bürokratin Leslie Knope zu einer Anhörung, weil ihre 19jährige Mitarbeiterin auf einem Internetvideo Wein trinkend zu sehen ist, Leslie hatte diese Flasche Wein geöffnet. Klingt nicht dramatisch, isses aber in Amerika.

    Dann passierte das, was wir schon aus „The Office“ kennen: in einem unerwarteten Moment reagiert jemand, von dem wir es am wenigstens erwarten, völlig anders, als wir denken, meistens moralisch. Leslies Boss, dem sie in ihrer seltsamen Selbstwahrmung noch dankte, dass er bei der Anhörung dabei ist (obwohl er ohnehin muss, wie er selbst zu ihr sagt) ergreift plötzlich Partei für sie und schützt sie vor den teilweise intimen Fragen. Obgleich Ron Swanson (im Bild), also ihr Boss, hauptsächlich andere Motive hatte (siehe Zitat oben), blitzt aus dem widerwärtigem Boss für einen Moment ein guter Mensch hervor.

    Das Hauptmotiv der ersten drei Episoden war, wie in der vergangenen Woche geschildert, in Leslie eine tragisch-komische Figur zu finden, die (unabsichtlich) zum Mittler zwischen den vom Volk entfernten Bürokraten und dem die Bürokraten hassendem Volk selbst wird. In dieser vierten Episode ging es nun darum, die Ernsthaftigkeit und Kleinkariertheit der Bürokratie anzugreifen. Zu Beginn der Sendung werden Leslie und Kollege Tom (der sich wie üblich für nichts interessiert) gerufen um Jugendlichen, die sich mit Hundekot bewerfen zur Ordnung zu rufen. Statt dessen mischt sie sich in die Schlacht ein und wirft zurück, anstelle Bußgelder zu verhängen. Am Ende trinkt sie Bier im Büro (mit Mitarbeiter Mark) nachdem er ihr riet, nicht alles (so auch die Aktennotiz wegen des Weins) so ernst zu nehmen

    Verglichen mit den ersten Folgen ist das banaler, aber, und das ist das Gute, es funktioniert besser. Die Folge wirkt aus einem Guss. Ich finde gerade auch, weil es viele ähnliche Gags und Wendungen wie bei „The Office“ gibt. Leslies Panikattacke als sie erfährt, dass sie zur Anhörung muss, könnte genauso geschrieben für und gespielt von Steve Carell als Michael Scott sein. Kopien sind nicht immer was schlechtes.

    ustv0910

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