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100.000 Videoaufrufe wurden benötigt, damit die Bewohner des Big Brother Hauses einen Teil ihrer wöchentlichen Shopping-Task bestehen. 450.000 sind es zur Stunde. So viele, dass bei Channel 4 der Server zusammenbrach, wie Davina McCall in der Liveshow erzählte. „Don’t Stop Believing“ von Journey coverten also die Housemates in der Version von Glee, das ebenfalls bei Channel 4 läuft. Mehr zur Glee gibts hier bei tvundso.com. Corin und Andrew mussten dann noch in der Show am Freitag live „Time Of Life“ singen. Das ging zwar ziemlich schief, aber das Publikum störte das nicht. Die Shopping-Task wurde bestanden.

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Glee: The Music

Glee: The Music

Von allen neu gestarteten amerikanischen TV Shows ist die Musical-Comedy „Glee“ zumindest was den Kultfaktor betrifft derzeit die erfolgreichste. Zwar erreicht die Serie gerade Mal etwas über 7 Millionen Zuschauer und ein solides 3.x Rating in der Zielgruppe, aber wenn die aktuelle Folge über den Sender Fox geht, dann spricht die ganze Welt darüber, oder zumindest jene die sich am Puls der Popkultur wähnen: sichtbar etwa in den Trending Topics bei Twitter, wo Glee genauso selbstverständlich und in vielsprachigen Tweets zu finden ist, wie „X Factor“. So zumindest meine Beobachtung.

Bereits vor dem Erscheinen des Albums in diesem November, hatten sich die Single-Auskopplungen aus dem Soundtrack erfolgreich verkauft. „Don’t Stop Believing“ aus der Pilotepisode schaffte es sogar bis auf Platz 5 der amerikanischen Single-Charts. Das erste Album steht auf dem vierten Platz der US-Albumcharts, in Australien auf Platz 3. Damit ist Glee sicherlich kein Überflieger, kann sich aber seiner Fans sicher sein. Die nennen sich übrigens „Gleeks„. Eine feste Identifikation mit der Marke, ja fast schon eine Jugendbewegung ist innerhalb kürzester Zeit aus der TV Show entstanden.

Das auch in Deutschland erhältliche erste Soundtrack Album enthält 17 Songs aus den ersten Episoden der laufenden Staffel. Der absolute Knaller ist „Maybe This Time„, in dem Serienstar Lea Michelle (Rachel) und Schauspielerin Christin Chenoweth im Duett Duell gegeneinander ansingen, eine besser als die andere. Vor dem Original von Liza Minelli braucht sich dieses Stück keineswegs zu verstecken. Auch die Episode „The Rhodes Not Taken“ in der beide Sängerinnen gegeneinander montiert wurden, und Gaststar Chenoweth überhaupt eine überaus gute Figur machte, sich schnell in die Serie einfühlte, war schon ein Highlight.

Nicht nur „Maybe This Time“ auch viele weitere Songs auf dem Soundtrack verweisen auf Glück, Schicksal, Glauben. „Don’t Stop Believing“ heißt es im Cover von Journey, „Taking Chances“ in einem Cover von Celine Dion. Wie auch die Serie: Glee ist reiner Eskapismus und trifft damit auf einen Zeitgeist, der gerade auch in Europa angekommen ist, in Amerika aber eigentlich schon immer normal war. Fernsehen als billiger Trostspender nicht mehr nur für Teens mit dem ersten Liebeskummer und traurige Außenseiter. Für beide gibt es aber auch zahlreiche passende Songs. Besonders hervorzuheben ist auch hier ein weiteres Mal die großartige Lea Michelle mit ihrem traurig-beherrschtem „Take A Bow“ (Rihanna).

Gleichwohl, eine der Stärken der Serie ist die gewisse Ironie mit der Glee an sein Thema herangeht. So postuliert Rachel während sie ein MySpace aufnimmt in der ersten Episode, Ruhm nichtmehr Reichtum sei nun der wichtigste Wert in unserer Gesellschaft, und zum Running Gag wurde die Frage, wann Cheerleaderin Quinn nun eigentlich mal ihr Cheerleader-Outfit auszieht, dass sie wirklich immer trägt. Das humoristische Highlight aber freilich ist Jane Lynch, die als ewiges Talent und Nebendarstellerin in Glee endlich eine größere Rolle spielen kann. Ihre Figur, die Gegenspielerin des Chorleiters Will Schuster, Sue Slyvester, bekommt eine Kolumne im Lokal-Fernsehen:

„You know, I’m tired of hearing people complain: ‚I riddle with this disease‘ or ‚I was in that tsunami‘. To them I say: ‚Shake it up a bit! Get outta your box! Even if that box happens to be where you’re living.‘ I’ll often yell at homeless people: ‚Hey, how’s that homelessness workin‘ out for ya? Give not being homeless a try, huh?'“ (via)

Und weil eine Serie wie Glee eine emotionale Karusellfahrt ist, wie der Hormonhaushalt eines Teenagers eben, gibt es auf dem Album natürlich nicht nur Träume und Tränen, sondern auch ein paar R&B-Nummern, die ohne die seltsamen Playback-Vorführungen, die der Cast in den jeweiligen Episoden hinzappeln muss, auch gar nicht mehr so fremdschämig wirken. Kanye Wests „Gold Digger“ und Young MCs „Bust a Move“ jedenfalls kann man sich gut anhören. Sogar „Sweet Caroline“, dass man in der Serie politisch unkorrekt mit keinem anderen Wort als „gay“ beschreiben konnte, gewinnt auf dem Album.

Um es also auf den Punkt zu bringen: Für Fans ist „Glee: The Music“ eine unausweichliche Achterbahnfahrt durch fast vergessene Teenager-Jahre. Und für alle die noch Teenager sind, ist es zugleich Soundtrack eines Lebensabschnitts, den Glee, Musik wie Show, einfängt wie kein anderes Popkultur-Produkt derzeit. Da vergisst man gerne auch die „Growing Pains“, die die mitunter gehetzt und unkoordiniert wirkende Serie selbst noch zu haben scheint.

Das zweite Album erscheint übrigens bereits am 8. Dezember.

Mehr Glee auf tvundso.com

Glee, die symphatische Musical-Comedy, über die ich hier schonmal ein kleines Review geschrieben habe, ist wieder da! Fox hatte den Pilot der in dieser TV Saison startenden Serie schon nach dem American-Idol Finale im Mai gezeigt. Gestern startete die ironisch-kitschige Highschool-Serie rund um einen Schulchor, Mädchen, Jungs, Anerkennung und Ruhm mit Episode 2 in den Herbst.

Den Eröffnungsgag hat Anti-Teacher Sue Sylvester (Jane Lynch, Bilder (c) Fox):

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Mrs. Sylvester: Iron tablet?
Mr. Schuster: Uhm…
Mrs. Sylvester: Keeps your strenght up, while you’re menstruating.
Mr. Schuster: I don’t menstruate.
Mrs. Sylvester: Yeah? Neither do I.

Rachel Berry (Lea Michelle), die von ihrer Rolle vermutlich viel profitieren wird, könnte ich mir vorstellen, hat Liebeskummer:

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Wenn ich das richtig beobachtet habe, ist die wundervolle Performcance von Rihannas „Take a Bow“, die erste, die mit (fiktiven) gespielten Musical-Szenen außerhalb der Bühne montiert wird. Die zum Episodenausklang erklingende Szene bleibt ebenso im Gedächtnis wie das großartige „Don’t Stop Believing“ von Journey aus dem Piloten, das noch etwas steif rüberkam. „Take a Bow“ wirkt deutlich ausgeglichener und stimmiger inszeniert.

Doch auch Lehrer Schuster hat weiterhin Probleme:

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Schuster ist, wie schon im Piloten hin- und hergerissen zwischen seiner materialistischen Frau und dem „Traum“ von Vorstadtglück und Familie und seiner Liebe und Engagement als Lehrer und Chorleiter, und der süß-skurilen Vertrauenslehrin Emma Pillsbury. Deren Phobie vor Keimen beruht, wie wir nun erfahren, auf einem tragischen Kindheits-Erlebnis bei einem Ausflug auf eine Milchfarm. Nachdem sie in der ersten Episode Lehrer Will Schuster den weisen Rat „Das einzige Leben, das wert ist gelebt zu werden, ist jenes, das Dich wirklich mit Leidenschaft erfüllt“ mit auf den Weg gab, darf dieser sie nun in einer romatischen Szene mit einem durch Kreide „beschmutzten“ Finger berühren:

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Glee erzählt recht gewöhnliche, sagen wir „zeitlose“ Geschichten, das allerdings ziemlich perfekt. Es hat eine Portion manchmal skurileren Humor, der völlig in Ordnung ist und reißt mit wunderbaren Musical-Einlagen mit. Fazit: Für den Teenager in uns.

Offizielle Glee Website von Fox

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Zwei Serien, von denen man das auf den ersten Blick vielleicht nicht denken mag, könnten sich in den kommenden Wochen bzw. im Herbst zu neuen Serienhits mausern: Die Highschool-Musik-Serie „Glee“ und die Feelgood-Arztserie „Royal Pains„. Für beide Shows wurden nun Gastauftritte bekannt gegeben.

In „Glee“ wird die US-Rapperin „Eve“ eine Chorleiterin einer anderen Schule spielen und in mehreren Episoden zu sehen sein. Die Rolle war Insiderberichten zufolge ursprünglich für Whitney Houston vorgesehen, die aber auschlug. Eve arbeitete bereits mit Alica Keys und Gwen Stefani zusammen, mit der sie auch einen Grammy für die Single „Let Me Blow Ya Mind“ gewann. Da Eve in diesem Jahr ihr viertes Album veröffentlicht, könnte sich die Gastrolle in „Glee“ durchaus auszahlen. Die Pilotepisode , die Fox nach dem Finale von American Idol ausstrahlte erreichte sehr gut Quoten und kam bei den Kritikern gut an. Eve sammelte bereits Schauspielerfahrungen in Filmen wie „xXx-Triple X“ und hatte eine eigene Sitcom. (serienjunkies)

In „Royal Pains“ vom US-Kabelsender USA Network wird Schauspieler Peter Jacobson, der in Dr. House die Rolle des Schönheitschirurgen Chris Taub spielt, die Seiten wechseln un in einem Gastauftritt einen Patienten spielen, der auf seiner Hochzeitsreise mit seiner schönen Frau (gespielt von Model Brookly Decker) Probleme mit Allergien bekommt. Wie üblich wird Dr. Hank Lawson den reichen Patienten behandeln müssen. Hank Lawson ist in „Royal Pains“ der Robin Hood der Medizin. Während er Hauptberuflich Hausarzt der Superreichen ist, behandelt er nebenbei auch die ganz Armen, die sich keine angemessene medizinische Behandlung leisten können. (serienjunkies)

Die beiden Gastauftritte sind sicher ein kleines Zeichen für den Erfolg, der den beiden TV-Shows bevorstehen könnte. Bislang wurden die Sendungen beim Publikum offensichtlich gut angenommen. Die sollte man im Auge behalten.

Jane Lynch als Antiteacher, Schülerin Rachel mit großen Träumen, Lehrer Will

Jane Lynch als Antiteacher, Schülerin Rachel mit großen Träumen, Lehrer Will (c) Fox

Nachdem großen Erfolg von Highschool Musical war es nur eine Frage der Zeit bis eine ähnlich gelagerte Serie im TV erscheinen würde. Mit Glee ist sie nun da, und sie schlägt gleich richtig ein. Glee (Fox) ist die einzige Show aus dem Herbstprogramm der amerikanischen Broadcaster, die schon jetzt mit einer Pilotepisode zu sehen war. Kein Wunder, Fox nutzte idealerweise den absolut passenden Programmplatz nach dem American Idol-Finale. Gut 12 Millionen Zuschauer waren dann auch noch dabei am Mittwoch. Das reicht erstmal.

Kleiner Club: Schulchor "New Directions" in Glee

Kleiner Club: Schulchor "New Directions" in Glee (c) Fox

Glee ist eine Musical-Komödie und erzählt von einem Glee Club, das ist ein Chor, an einer amerikanischen Highschool in Ohio. Die erste Episode fängt etwas holprig an, startet dann aber direkt durch. Schon die Vorstellung der Charaktere ist äußerst gelungen. Es gibt den Footballer mit der heimlichen (erstmal peinlichen) Liebe zum Singen und die arrogante, kontrollierende, aber durchaus nette Rachel Berry, die mit Chorleiter Will Schuester gleich einen netten Dialog spielen darf:

Rachel: Everybody hates me.

Will: You think glee club is gonna change that?

Rachel: Being great at something is going to change it. Being part of something special makes you special, right?

Klingt erstmal nach einer Vorlage für austauschbare Disney-Drehbücher, aber wie Lea Michelle (Rachel) ihren zweiten und dritten Satz hier sagt/spielt, aber hallo. Rachel ist zugleich eine Figur, die ganz deutlich macht, dass hier ganz und gar nicht nur eine kitschige Teenagergeschichte erzählt werden soll, sondern an den richtigen Stellen sehr gekonnt die passende Ironisierung eingestreut wird. So sagt Rachel, während man sie ein MySpace-Video aufnehmen sieht:

Nowadays being anonymous is worse than being poor. Fame is the most important thing in our culture now. And if there’s one thing I’d learned, it’s that no one is gonna hand it to you.

Das macht schonmal Spaß und lockert die befürchtete Disney-Atmosphäre ziemlich zügig auf. Wobei natürlich gleich zu Beginn als die großartige Jane Lynch (als Cheerleadercoach Sue Sylvester, zuletzt bekannt aus Role Models) auftaucht ganz klar wird, in welche Richtung das hier geht. Sylvester ist quasi der Antiteacher, und die Gegenspielerin des idealistischen Will Schuester.

Geld verdienen für Ehefrau und Kind oder den Idealen folgen: Lehrer Schuester

Geld verdienen für Ehefrau und Kind oder den Idealen folgen: Lehrer Schuester (c) Fox

Schuester wird in dieser ersten Episode, in der er die Obhut des Gee Club „New Directions“ übernimmt, sogleich mit einer schwerwiegenden Entscheidung konfrontiert. Seine absolut herrlich materialistische Frau Terri (It’s not a bad thing to want things) ist schwanger und will lieber das Will sich einen besser bezahlten Job sucht.

Gleichzeitig hat die zuckersüße Vertrauenslehrerin und Bakterienphobikerin Emma sich in Will verguckt. Sie gibt ihm den entscheidenden Rat, die moralische Dosis der ersten Episode und zugleich Leitmotiv vermutlich der Serie ist:

The only life worth living is the one you’re really passionate about.

Glee funktioniert einfach. Was auch vorhersehbar und austauschbar sein könnte, geht hier auf. Mit Mut zu Skurilität wie auch Kitsch und Emotion, wenn es sei muss (und hier muss es sein), gelingt es der Serie wirklich unterhaltsam zu sein. Das Musik und Tanz ihre dazu beitragen, dass Glee ein kurzweiliges und ergreifendes Vergnügen darstellt, muss wohl nicht besonders erwähnt werden. Es macht einfach rundum Spaß.

Das einzig schlechte an Glee ist eigentlich nur, dass wir bis zum Herbst warten müssen, bis es weitergeht.

(ustv0910)

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