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Kleines Fräulein, große Wirkung: Sentimentale Verbindung der Europäer.

Die Massenmedien als Opium fürs Volk werden in der Postdemokratie, auf die wir zugehen und vor allem in Krisenzeiten immer wichtiger, etwa um Revolutionen vorzubeugen. Britain’s Got Talent und X Factor brachten die Briten 2009 durch die Krise. Nun ist es die 19jährige Lena die Deutschland und Europa für den Moment wieder versöhnt. Ein Stück über die Propaganda in der Mediengesellschaft.

Als Lena Meyer-Landrut, die eigentlich nur noch Lena heißt, um die Herkunft aus einer Diplomatenfamilie abzustreifen, gestern Abend kurz nach 00 Uhr zur Siegerin des Eurovision Song-Contest (Artikel: Wir sind Lena) wurde, saßen 20,45 Millionen Deutsche vor den TV Geräten. Eine Einschaltquote für eine Unterhaltungssendung, die man aus den primitiven Produktionen von RTL, etwa DSDS, gar nicht und ansonsten nur aus Großbritannien kennt. Als die Briten im letzten Jahr von der Wirtschaftskrise so hart wie kaum ein anderes Land getroffen wurden, erzielten das britische Supertalent (Britain’s Got Talent) und Europas erfolgreichste Casting-Show „The X Factor“ ebenfalls Quoten von bis zu 20 Millionen in der Spitze.

Stabilisierung und Eskapismus

Die Flucht in ein alle Menschen verbindendes mediales Ereignisse, der Eskapismus in die Popkultur – er ist ein wichtiger Faktor zur Stabilisierung des kriselnden Kapitalismus und in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkter Regierungen. Gordon Brown halfen Susan Boyle (Britain’s Got Talent, über 20 Millionen Zuschauer), Lord Sugar (Apprentice, 10 Millionen) oder Joe McElderry (X Factor, 16 Millionen) zwar wenig, und auch Angela Merkel wird persönlich nicht viel von Lena profitieren – aber: sie beruhigt die Massen. Ihre gelassene Art mit dem Medienrummel umzugehen, ihr unverkrampftes Verhältnis zur ihrem Heimatland, ihr manchmal unschuldiges, manchmal freches Selbstbewusstsein, es hat die Deutschen und die Europäer ein Stückchen näher zusammengebracht.

Narkotikum und Stimulanz

Als Deutschland 1942 in den Wirren des zweiten Weltkriegs war gab es im Deutschlandsender die sogenannte Weihnachtsringsendung. Aus Köln rief der Sender damals 30 Nebenstellen an, Soldaten, Offiziere an den verschiedenen Fronten, an denen sich die Deutschen befanden. Das für die damalige Zeit eindrucksvolle Medienevent erzielte seine propgandistische Wirkung durch seine Unmittelbarkeit und seinen Livecharakter, erklärt das Deutschlandradio 1997 in einer Dokumentation (oben verlinkt).

Ein ähnliches Event, dass diesmal nicht der Motivation der deutschen Bevölkerung im Zweiten Weltkrieg, sondern einem humanerem Ziel: dem Zusammenhalt in der ersten großen Krise Europas dienen soll, hatten sich die Strategen der europäischen Rundfunkanstalten ausgedacht, einen Flashmob:

„Als Narkotikum und Stimulanz um die millitärischen Rückschläge vor allem bei Stalingrad zu erdulden, dazu diente die Weihnachtsringsendung des Deutschlandsenders. Auf Anordnung von Propagandaminister Joseph Goebbels wurde so zwischen den Soldaten an der Front, den Rundfunkanstalten und den Hörern zu Hause eine sentimentale Verbindung inszeniert, ein Menetekel aus Faszination und subtiler Gewalt.“ (Deutschlandradio)

Auch der Flashmob der Eurovision Song Contest-Macher hat es auf die sentimentale Verbindung zwischen den den Fans in Oslo, mit denen er einleitet, denen in europäischen Städten auf  Straßen und Plätzen und jenen 120 Millionen in den Wohnzimmern abgesehen. Genau wie bei der Weihnachtsringsendung ist nicht klar, wieviel von dem Geschehen wirklich live ist und wieviel vorab aufgenommen wurde.

System der Selbstberuhigung

Die großen Massenmedien schreiben diese Idee von der neuen Einigkeit Europas mit ihren Mitteln fort, nachdem sie wochenlang die Krise beschworen, auf die Griechen geschimpft und die Rückkehr der D-Mark diskutieren wollten:

„An diesem Abend in Olso ging es nicht um Rettungsschirme, Milliardenbürgschaften, Euroskepsis und Inflationsängste. Deutschland hat Europa einfach mal etwas geschenkt. Und Europa hat sich mit vielen ‚douze points‘ und ‚twelve points‘ bedankt.“ (FAZ)

Gideo Rachmann, ein Blogger der Financial Times, der uns von außen beobachtet hat, spürte sie auch, die Entspannung die Lenas Seg dem Deutsch-Europäischen Verhältnis schenkte:

„Many of these criticisms strike me as unfair – and also, rather unwise, given that they are often accompanied by a demand for the Germans to stand ready to write another large cheque.

But the deterioration in relations has left the Germans feeling distinctly unloved. You can sense the relief at Lena’s victory in the headlines in the German papers. Today’s Bild am Sonntag, shouted – ‚Europe Does Like Us.'“

Screenshot: bild.de

Der Onlineableger der auflagenstarken Springer-Zeitung überbietet sich heute schon den ganzen Tag mit Schlagzeilen, die einerseits die deutsche Seele trösten („Wir sind jetzt Schwarz Rot Lena“), andererseits nun auch plötzlich europäische Gemeinsamkeit in den Fordergrund stellen.Und im Fernsehen läuft eine Sondersendung nach der anderen.

Das interessante daran: Anders als in faschistischen Gesellschaften funktioniert die Propaganda nicht als Mittel der Herrschenden, sondern aus der Gesellschaft selbst heraus. Es ist offensichtlich, dass viel mehr Deutsche bereits europäisch denken und fühlen wollen, als man bei der Bild anfangs wohl dachte. Die neue Einigkeit Europas, sie ist vor allem eben auch eine in Deutschland gefühlte. In der ausländischen Presse habe ich kaum etwas über Lena lesen können.

Es ist, als hätten wir ein System der Selbstberuhigung geschaffen, dass inzwischen in der Lage ist entsprechende Götzen zu produzieren.

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Lena bei ihrem Auftritt beim Eurovision Song Contest in Olso

Lena Meyer Landrut hat den Eurovision Song Contest 2010 gewonnen. Zusammen mit Stefan Raab tritt sie in die Fußstapfen von Nicole und Ralph Siegel, die einst den Gesangpreis nach Deutschland holten. 28 Jahre ist das jetzt her. Seitdem gab es dann nicht mehr viel. Und Nicole musste als Symbol einer besseren Zeit einen langen Dienst tun. Dabei wollte sie nur ein bisschen Frieden.

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Sie hats geschafft: Lena ist Europameisterin im Singen.

Doch jetzt ist alles anders.  Die neue Nicole heißt jetzt Lena. Und Lena wurde heute zur Legende. Schon vor dem Abschluß der Punkteauswertung war der deutsche Beitrag uneinholbar vorne. 246 Punkte sollten es am Ende des Abends 00:11 Uhr werden,  246 Punkte aus ganz Europa mit denen die 19jährige Abiturientin aus Hannover die überwältigte Gewinnerin des Eurovision Song Contest wurde. Man kann sagen, sie und Stefan Raab haben sich mit diesem Projekt unsterblich gemacht. Europameister im Singen! Ganz ohne Ballack! Das Wunder von Oslo! Die Heldin von Oslo, sie wird morgen in Hannover empfangen. Und dann heißt es für einen Tag in Deutschland: Wir sind Lena!

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Lena feiert ihren Sieg beim Eurovision Song Contest

Und mehr noch: Jetzt ist endgültig bewiesen, dass man in Deutschland dazu in der Lage ist mit einer Castingshow ganz anderen Typs als dem primitivem DSDS einen Superstar von internationalem Format aufzubauen. Es war der zweite Februar, da schrieb ich über die erste, noch etwas holprige Ausgabe von „Unser Star für Oslo“: Schülerin rettet erste „Unser Star für Oslo“ Show. Am folgenden Tag teilten fast alle Medien den Aufhänger: die quirlige Göre mit der ungewöhnlich mutigen Musikauswahl hatte mit ihrer frischfrechen Art offenbar Eindruck hinterlassen. Doch bis zuletzt konnte sich wohl niemand so recht vorstellen, dass aus dem Knaller, der die etwas träge erste Oslo-Show bei ProSieben rettete, mal der Gewinner des Eurovision Song Contest werden würde.

Als der Abspann über den Bildschirm lief und Lena ihren Song „Satelite“ noch einmal gesungen hatte, sagte sie noch: „Ich weiß nicht wo ich hinsoll, ich quatsch einfach noch ein bisschen“. Die Richtung ist jetzt ganz klar: nach ganz oben. Was ihr erstes Album „My Cassette Player“ betrifft – da ist noch viel Luft in diese Richtung. Und man kann sich ziemlich sicher sein, dass wir Lena – anders als alle DSDS Gewinner – in 40 Jahren noch in diversen Fernsehsendungen sehen werden. Ihr Lied „Satelite“ wird dann ein vielleicht ein Kult-Oldie sein.

Ergebnisse des 55. Eurovision Song Contest

Kulturkritik: Lenas Wunder von Oslo und die neue Einigkeit Europas

Lena – Auftritt beim Eurovision Song Contest:

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Wenn Pressebilder sprechen könnten: So öde wie Idee auf allen Fotos dieses dämliche Oslo-Schild hoch zu halten, wirkte auch der Beginn der ersten Show von „Unser Star für Oslo“.

Die erste Ausgabe der gemeinsamen Eurovision Song Contest Casting-Show „Unser Star für Oslo“ von ARD und ProSieben war alles andere als aufregende Unterhaltung. Verkrampfte Moderatoren, weichgespühlte Kandidaten, bierernste Stimmung. Doch dann kam Lena…

Diese fünf Kandidaten sind weiter:

Die Links führen zum Steckbrief der Kandidaten.

Zu Beginn war es alles andere als ein neues Show Event. „Unser Star für Oslo“ begann so verkampft, bieder und ernst, als würde es nicht um einen Gesangswettbewerb gehen, sondern um die Zukunft des deutschen Arbeitsmarktes. Dabei ist doch nur eine einzige Stelle zu besetzen: die des deutschen Teilnehmers für den Eurovision Song Contest Ende Mai in Oslo.

Sogar Stefan Raab wirkte so ernst, als sei er gerade in einen öffentlich-rechtlichen Rundfunkrat gewählt wurden. Auch die EinsLive-Moderatorin Sabine Heinrich war nicht der Knaller, den ich mir erhofft hatte. Möglicherweise waren die vielen Kameras im Studio der Radiomoderatorin ja unheimlich. Und dann kamen die ersten Kandidaten…

Offensichtlich ist man bei ARD und ProSieben derart bemüht, sich soweit wie möglich von DSDS zu disntanzieren, dass  jegliche pointierten Jury-Kommentare verboten waren und die Kandidatenauswahl danach erfolgte, wer möglichst normal aussah, keine Ecken und Kanten hatte und freundlich lächeln konnte. Student und möglichst jung sein half zudem ungemein. Langweilig und brav waren sie die ersten Kandidaten. Doch das sollte nicht so bleiben…

Spätestens als die Kandidatin mit der Startnummer 10 auf die Bühne trat, waren auch die gelangweiltesten Zuschauer plötzlich wieder hellwach. Die 18 jährige Schülerin Lena Meyer-Landrut überzeugte als vorwitzige und frischfreche Rockgöre auch die letzten Zweifler: vielleicht kann das doch was werden. Dabei hatte ich vorher noch bei Twitter gemeckert, dass die Kandidaten alle so jung waren. Doch bei Lena, der Allerjüngsten, war das kein Makel. Im Gegenteil: es bedurfte vielleicht gerade einer unbekümmerten 18jährigen Rampensau um die bis dahin spröde Veranstaltung aufzubrechen.

Natürlich wurde Lena direkt zum Publikumsfavoriten und in die zweite Runde der Veranstaltung gewählt („Ich freu mich so so hart“, sagte sie). Außerdem weiter sind: die Germanistikstudentin Kerstin Freking, die rassige Meri Voskanian, der Mädchenschwarm mit dem coolen Namen Cyril Krueger und die bescheidene Verkäuferin Katrin Walter, die aussieht wie eine junge Celine Dion (und meine persönliche Favoritin ist).

Diese fünf, sie sind dann doch gar nicht so schlecht, wie es zu Beginn der Show den Eindruck machte. Wahrscheinlich war es das starre Korsett der Seriösität in das man die „nationale Aufgabe“ einen Star für Oslo zu finden gepresst hatte, das zunächst sämtliche Unterhaltung im Kern erstickte. Ein geradezu neurotisches anmutendes Verhältnis zum Genre Casting-Show prägte vor allem die erste Jury: sowohl Marius Müller Westernhagen als Yvonne Catterfeld betonten, dass sie sich sonst nie für eine solche Rolle hergeben würden. Außer bei „Unser Star für Oslo“ eben. Verständlich ist das: RTL, Grundy und DSDS, aber auch Popstars und ProSieben haben in Deutschland schon viel verbrannte Erde hinterlassen.

Westernhagens Begründung für seine kritische Haltung allerdings war gar nicht so übel: Künstler kann man nicht vergleichen, jeglicher Wettbewerb unter Künstlern sei idiotisch, stellte Westernhagen zu Beginn der Show fest, bevor er sich dann als bester deutschprachiger Casting-Juror aller Zeiten erwies. Zwar war er zu bemüht keinem weh zu tun, dennoch waren seine kritischen Anmerkungen, Einschätzungen und Kommentare sicherlich das Treffendste was man jeh in einer deutschen Castingshow gehört hatte. Am Ende lies sich der große Marius sogar noch zu einer Art Diskussion über die mangelnde „schwarze“ Soulqualität einer Kandidatin hinreissen. „Das erste was man in diesem Beruf lernen muss, ist Kritik anzunehmen und daraus zu lernen“, gab er der jungen Künstlerin mit auf den Weg. Schade, dass Westernhagens Juryauftritt wohl einmalig bleiben wird.

Sieben weitere Shows bleiben nun, um zu zeigen, dass die Alternative zu DSDS nicht langweilige, verkrampfte und weichgespülte Gesangwettbewerbe von Studenten sind, sondern überraschende, witzige und charakterstarke Persönlichkeiten wie Publikumsliebling Lena oder unentdeckte Perlen, wie Katrin Walter. Nebenbei bemerkt übrigens: Bühnenbild, Beleuchtung und Bildregie waren solide bis hervorragend. Achso, und: Was sagt man eigentlich dazu, dass die Kandidaten nicht in irgendwelche Kostüme gezwängt werden, sondern scheinbar alle in ihren liebsten Wohlfühlklamotten aufgreten sind? Ich finds gut. Also in der Hinsicht stimmt alles. Wenn nun unter den nächsten 10 Kandidaten, die wir nächste Woche sehen, wieder wenigstens zwei, drei Leute vergleichbarer musikalischer Qualität und Ausstrahlung sind, dann kann das noch was werden. Als erstes aber bitte bei den Machern mal den Stock aus dem Arsch ziehen.

Alle Artikel zu „Unser Star für Oslo“ hier bei tvundso.com

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Lutz Marmor vom NDR, Stefan Raab und Andreas Bartl von ProSieben posieren für ein langweiliges Pressefoto.

Unser Star für Oslo, Roundup:

  • Was wird gesucht? Deutscher Künstler/Musik-Act für den Eurovision Song Contest 2010 vom 25. bis 29. Mai in Oslo.
  • Wer hilft suchen? ARD, die Jugendradiowellen der ARD, ProSieben (Brainpool, Stefan Raab)
  • Wann? 2. Februar bis 12. März (8 Sendetermine, Übersicht mit Wiederholungen)
  • Die Jury! Stefan Raab ist Jury-Chef, wird flankiert von wechselnden nationalen Künstlern aus dem Musik-Geschäft, darunter: Marius Müller Westernhagen, Sarah Connor, Peter Maffay, Jan Delay, Xavier Naidoo.
  • Die Moderatoren! Sabine Heinrich (EinsLive), Matthias Obdenhövel (ProSieben)
  • Die Kandidaten! 5000 haben sich beworben, 20 von ihnen treten an: Turnierbaum
  • Der Souverän?! Deutschland entscheidet per Telefon und SMS.

Man könnte fast meinen die gemeinsam von ARD und ProSieben gestemmte Castingshow „Unser Star für Oslo„, die am heutigen Dienstag startet (2. Februar 2010) sei das eigentliche deutsche „X Factor„. Denn gegen die Inszenierung als mediales Mega-Event, wie man es von der britischen Casting-Show kennt, wirkt DSDS richtig provinziell. Präsentiert wurde das finale Konzept der Show bereits Mitte Januar im Reichstag, um die nationale Bedeutung (oder den Wunsch danach) zu unterstreichen.

Unser Star für Oslo“ ist die erste Kooperation von ARD und ProSieben, nach einigen Geburstwehen entstanden nach dem letztem Debakel des deutschen Gesangsbeitrags beim Eurovision Song Contest.  Beginnen wir mit dem Schlechtesten (keine Angst, das meiste ist gut): Im folgenden einige Gesprächsauszüge von Thomas Schreiber, Koordinator Unterhaltung bei der ARD, im Interview mit dem radioeins Medienmagazin, dass auch hier – wie immer – gerne lang und breit über sich selbst, also die ARD, berichtet (als mp3 auf der Seite von radioeins, Sendung vom 23. Januar, ab 30:25 Min):

  • „Das sind Profis auf jeder Seite, wir haben alle ein gemeinsames Ziel (…)“
  • „Die Qualität der Bewerber, die wir für die Sendung haben, ist jetzt im Ergebnis besser, als ich mir das am Anfang vorgestellt habe.“
  • „Von den 20 Leuten die da antreten, die sind alle von wirklich hoher Qualität, auch… also musikalisch… so dass ich gespannt bin, wie die Sendungen dann laufen.“
  • „…auch das ist ja ungewöhnlich: Eine Moderatorin von WDR EinsLive, dem Radio, moderiert mit einem ProSieben-Moderator sowohl auf ProSieben als auch im Ersten… also das ist ja Ausdruck sozusagen dieses Kooperationswillens, den es da gibt.“
  • „Wir haben sozusagen, eine gemeinsame Tonalität, denn es handelt sich ja hier um keine Quatschsendung, sondern um eine ernsthafte Sendung (…)“

Damit wäre dann wohl recht bildhaft auch beschrieben, warum die ARD sich die Hilfe von Stefan Raab holen muss, um eine zeitgemäße, moderne Unterhaltungssendung zu produzieren. Denken und Sprache sind bei der ARD scheinbar einfach zu verkrampft, zu wenig spontan, zu kopflastig, zu konservativ. Öffentlich rechtliche Realität eben: irgendwo zwischen bierernst und Volkmusik-Vollrausch. (Mehr von Thomas Schreiber)

Stefan Raab hingegen hat in den vergangenen 10 Jahren gezeigt, dass es zwischen den beiden Extremen deutscher Unterhaltungs-Realität, nämlich Carmen Nebel und Dieter Bohlen, noch einen dritten, sehr erfolgreichen Weg gibt. Mit seinen Event Shows, allen voran „Schlag den Raab“ erreichen Stefan Raab und Brainpool auch Zuschauer aus der Mitte der Gesellschaft. Als alter Musik-Spezi bietet sich Raab zudem gerade für den Song Contest an, bei dem er selbst in unterschiedlichen Rollen dabei war.

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Obdenhövel, Heinrich, Raab: Suche nach dem Super… äh Eurovision-Star.

Am schönsten hat die gemeinsamen Pläne von ARD und ProSieben allerdings Sabine Heinrich, Moderatorin bei EinsLive und bei „Unser Star für Oslo“ (und der kommende Knaller schlechthin) , im radioeins-Interview beschrieben:

„Wir casten da keine Pop-Mäuschen oder sowas. (…) Stefan möchte auch nicht, dass dann gemerkt wird: ‚Ahhh, das ist das Lied von Stefan Raab, der macht sich mal wieder sehr wichtig.‘ (…) Es geht nicht um Stefan Raab in dieser Sendung, es geht nicht um mich, es geht nicht darum, dass die ARD super aussieht oder das ProSieben super aussieht, sondern das wir einen Kandidaten nach Oslo schicken, auf den alle Lust haben.“

Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Außer der Hoffnung, dass es auch in Deutschland, wo gerade die siebte Staffel des trashigen DSDS läuft, eine unterhaltsame Casting-Show geben kann, in der es vor allem um eines geht: Musik.

ARD-Videoblog-Bericht „Unser Star für Oslo“:

Alle Artikel zu “Unser Star für Oslo” hier bei tvundso.com

Mehr zu „Unser Star für Oslo“ im Internet:

Stern.de Sonderseite „Ein Lied für Oslo“

Eurovision Song Contest Seite des NDR

„Unser Star für Oslo“ Website von TV Total

Der sogenannte Poptitan Dieter Bohlen (DSDS) hat die Möglichkeit einer Zusammenarbeit mit der ARD beim Eurovision Song-Contest, bei dem Deutschalnd vor einer Woche nur 20. wurde, nicht grundsätzlich ausgeschloßen. Nachdem Stefan Raab der ARD absagte, weil die Rentnertruppe sich wieder mal nicht einig werden konnte, bringt die Bild kurzerhand Bohlen ins Spiel.

Auf Nachfrage der Boulevardzeitung bekräftigte Bohlen sein Interesse, er sei allerdings noch nicht angesprochen wurden:

Bisher bin ich noch nicht offiziell angesprochen worden“, sagt Dieter Bohlen. „Ich bin aber natürlich bereit, mich mit der ARD hinzusetzen, Tipps zu geben und eine Strategie zu erarbeiten.“

Der ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber wollte sich zu diesen Spekulationen nicht äußern. Schreiber hatte Stefan Raab, der sich gestern bei Schlag den Raab geschlagen geben musste, für den Song-Contest ins Spiel gebracht, doch scheiterte letztlich an den verkrusteten Strukturen der ARD. Raab sagte dem Spiegel über seine Entscheidung:

Der NDR hat uns um Hilfe gebeten. Wir haben ein schlüssiges Gesamtkonzept vorgelegt. Die Entscheidungswege in der ARD sind aber derart kompliziert, dass sie mit unserer Arbeitsweise nicht vereinbar sind. Unser Song Contest heißt Bundesvision Song Contest.

Komiker Oliver Welke, der sich gerne mal in TV-Debatten einschaltet, kritisierte jetzt auch die Behördenmentalität der ARD, die haben sich selbst ausgebremst, erzählte er dem Spiegel.

Ob es da mit Dieter Bohlen einfacher laufen würde? Das Medienmagazin DWDL hält das Interesse an Bohlen am Eurovision Song-Contest für einen PR-Gag. Im Gegensatz zu Raab traue ich Bohlen allerdings locker zu, dass er zum Beispiel einen Titel schreiben könnte, der das enthält, was beim Grand Prix gefragt ist: Charme und Emotion.

Aber wer auch immer am deutschen Beitrag des kommenden Jahres, seiner Auswahl und der Präsentation des Vorentscheids rumbasteln darf, viel schlimmer kann es kaum werden. Zur Not tuts auch eine Horde dressierten, quieckender Affen.

Ja, ich hab ihn mir angeschaut, den Eurovision Song-Contest 2009, angeschaut und Tee getrunken, Alkohol war in diesem Jahr nicht notwendig, denn tatsächlich war, relativ gesehen, das gar keine so schlechte Veranstaltung. Auch der deutsche Beitrag hat kaum gestört. Dita von Teese durfte nicht strippen, war kaum zu sehen, das ist schade, aber Oscar und Alex waren auch schnell wieder von der Bühne verschwunden.

Und ich war in guter Gesellschaft, 7,36 Millionen Deutsche schauten den Song-Contest, das sind mehr als das DSDS-Finale gesehen haben. Und mit einem Marktanteil von 35 Prozent in der ominösen Zielgruppe lag man auch nur kurz hinter dem DSDS-Finale eine Woche zuvor. (DWDL)

Gut, ich habe nicht verstanden, was diese seltsamen Einspieler sollten, mit denen Russland die herrlich zügige Abfolge der 25 musikalischen Beiträge ein paar Mal unterbrach, ich hab auch nicht verstanden, warum es einen Vokabelkurs in Russisch gab und wozu es eine Schalte in den Weltraum gab, aber es gibt nunmal Dinge zwischen Himmel und Erde, die sollen wir gar nicht verstehen. Und warum gab es gefühlt in jedem zweiten Länder-Teaser (die alle gleich aussahen) einen Skateboardfahrer zu sehen?

Abgestimmt habe ich auch, denn eine SMS kostete nur schmale 20 Cent, also nichtmal halb so viel wie bei der verflixten Bande von RTL, die immer gleich 50 Cent haben wollen und davon (anders als die britischen TV-Sender) nichtmal was spenden. Eine SMS ging an den späteren Gewinner Norwegen und eine an Schweden, die zu meiner Überraschung noch hinter Deutschland auf dem 21. Platz landeten. Gut, es war ein bisschen seltsam das schwedische Lied, eine komische Mischung (wie Whitney Houston auf LSD), aber nicht schlecht. Island, Großbrittanien und Frankreich hatten auch ein überraschend hohes Niveau zu bieten. Fast bin ich geneigt, sollte es sie denn geben, eine Song-Contest-CD zu kaufen.

Zugegeben als deutscher TV-Zuschauer mit ironisch-distanzierter Haltung schaut man die Auswertung besonders gerne, um zu sehen, wie der deutsche Beitrag auf dem letzten Platz landet, diesen Gefallen hat man mir diesmal nicht getan. „Miss Piss Gang Bang“ „Miss Kiss Kiss Bang“ konnte sich auf den 20 (von 25) Plätzen retten. Warum es 7 Punkte aus Großbrittanien gab, ist vielleicht damit zu erklären, dass Susan-Boyle-Verrückten Briten Alex und Oscar schon bei Oprah gesehen hatten, wo auch Susan Boyle zu Gast war (The World’s Got Talent hieß das ironischerweise). Die 7 Punkte aus Dänemark sind vielleicht mit der geografischen Nähe zu erklären, oder ganz Flensburg wurde von der Bundeswehr über die Grenze zum Voten getrieben (wer weiß das schon). Warum aber ausgerechnet Norwegen nochmal 6 Punkte für Deutschland übrig hatte, wird wohl auf ewig ein Rätsel bleiben.

Insgesamt muss ich sagen, ist der Grand Prix wieder ansehbar geworden, dauert nicht so ewig lange, gibt auch Gutes, sieht schön aus und klingt manchmal nicht schlecht. Aber wie kriegen wir den Störfaktor Deutschland da jetzt raus?

Komplette Ergebnissliste, Stimmvergaben und Punkteverteilung des Eurovision Song-Contest 2009 zum Download.

tvkritikundso

Das wäre mal ein Anlass für eine echte Studie. Können Suchmaschinenanfragen voraus sagen, wer Publikumsvotings gewinnt? Basierend auf den Suchanfragen sagte Google nämlich vorraus, dass Norwegen den Eurovision Song-Contest gewinnen wird. Und Norwegen gewann den Eurovision Song-Contest.

Weiteres Beispiel: Der Gewinner von Deutschland sucht den Superstar (DSDS), Daniel Schuhmacher, tauchte schon vor dem Finale von DSDS offensichtlich so oft in den Suchanfragen des Versandhändlers amazon auf, dass dieser den Namen Daniel Schuhmacher kurzerhand schonmal mit der Gewinner-Single verband. Und auch Daniel Schuhmacher gewann letztlich DSDS.

Sollte man echtmal untersuchen. Suchmaschinen als Prognose-Instrumente. Die Jungs bei emnid und co können sich schonmal arbeitslos melden 😉

Eigentlich müsste man den deutschen Auftritt, ja vielleicht sogar den ganzen Eurovision Song-Contest heute absagen. Das russische Regime zeigte sich im Vorfeld des Gesangswettbewerbs mal wieder von seiner undemokratischen Seite. Demonstrationen von Homosexuellen wurden erneut unter Gewaltanwendung aufgelöst.

Zum Hintergrund schreibt die sueddeutsche.de: „Obwohl Homosexualität seit 1993 in Russland nicht mehr strafbar ist und seit Ende der 90er Jahre auch nicht mehr als „Geisteskrankheit“ eingestuft wird, ist die Schwulenfeindlichkeit bis heute weit verbreitet. Vor allem Moskaus Bürgermeister Juri Luschkow und Vertreter der russisch-orthodoxen Kirche wettern immer wieder über ‚abartige Handlungen‘ und ‚Satanswerk'“

Die mediale Aufmerksam wollten die Homosexuellen nun nutzen, um auf ihre Situation in Russland aufmerksam zu machen. Die Demonstrationen wurden jedoch verboten. Dennoch protestierten Demonstranten heute in Russland. Medienberichten zufolge wurde die Demonstration, wie ähnliche Demonstrationen in der Vergangenheit, gewaltsam aufgelöst: „Augenzeugen berichteten, Polizisten der Spezialeinheit OMON hätten Demonstranten nahe der Lomonossow-Universität gejagt und in Gefängniswagen gesperrt.“ (Deutsche Welle)

Auf diese Politik der Russen kann es nur eine Reaktion geben, nämlich ein klares Statement der Künstler heute abend auf der Bühne. Wäre ich Grand Prix-Teilnehmer würde ich eine Regenbogenfahne am Ende meines Auftritts hochhalten und rufen: Russia – Zero Points!

Dita von Teese, die den deutschen Beitrag zum Eurovision Song Contest unterstützt, darf beim Grand Prix nicht strippen. Das berichtet die Bild-Zeitung. Demnach soll die European Broadcasting Union (EBU) erklärt haben, der Auftritt könnte in manchen Ländern für Irritationen sorgen. Demnach darf die amerikanische Burlesque-Tänzerin ihren Busen nicht ganz zeigen. Ihr Oberteil müsse teilweise anbleiben.

Deutschland tritt beim Eurovision Song-Contest heute abend in Moskau mit der Nummer „Miss Kiss Kiss Bang“ von Alex Swings Oscar. Vor kurzem wurde bekannt, dass sie sich mit Dita von Teese tatkräftige otpische Unterstützung für ihren Auftritt geholt hatten. Was Dita von Teese eigentlich genau macht, erklärt Welt Online heute: „Die Künstlerin selbst schlägt in ihrem Bildband ‚Die Kunst der Burlesque‘ als mögliche Tätigkeitsbeschreibung Bezeichnungen wie ‚Showgirl‘, ‚exotische Tänzerin‘, ‚erotische Tänzerin‘, ‚Effeuilleuse‘ oder ‚Burlesque Queen‘ vor. Am genauesten ist sie wohl als eine Virtuosin der ‚New Burlesque‘ beschrieben. Diese Stilrichtung versteht sich als eine Wiederbelebung jener Theaterform der ‚Burlesque“‚oder Burleske, die sich in den USA der 30er-Jahre großer Beliebtheit erfreute.“

Können wir nur hoffen, dass sich Dita von Teese nicht an das Strip-Verbot hält, sonst wird der Eurovision Song-Contest heute noch langweiliger als er eh schon ist.

Das erste Halbfinale beim diesjährigen Eurovision Song Contest ist vorbei. Ralph Siegel der mit Andrea Demirovic für Montenegro antrat, hatte mit dem Titel „Just Get Out Of my Life“, der zur selbsterfüllenden Prophezeiung wurde, keine Chance. „ Ralph Siegel hat jetzt schriftlich, dass seine Nummern nicht nur in Deutschland keiner mehr hören mag, sondern in ganz Europa…“, schreibt stern.de in einem Artikel über das erste Halbfinale des Eurovision Song Contest.

Ausgeschieden sind außerdem: Andorra, Belgien, Bulgarien, Mazedonien, Schweiz, Tschechien und Weissrußland. Als heißer Favorit gilt nach dem ersten Halbfinale nun die Türkei, die mit der Sängerin Hadise und dem Titel „Düm tek tek“ antritt. Viele Stimmen bekommt die Türkei traditionell aus Deutschland, stern.de schreibt: „Die türkische Sängerin konnte neben deutschen auf Stimmen aus ihrer Wahlheimat Belgien setzen. Deshalb verwundert es nicht, dass ihr Song „Düm Tek Tek“ den Sprung ins Finale geschafft hat und dort als einer der Favoriten gehandelt wird. In der Google-Prognose zum Eurovision Song Contest befindet sich die Türkei ebenfalls auf dem zweiten Platz, also ganz nah an der Spitze.

Das zweite Halbfinale findet am 14. Mai statt, dass Finale am 16. Mai. Der Grand Prix/Eurovision Song Contest gastiert dieses Jahr in Rußland und wir aus Moskau ausgestrahlt. Die Votings kommen zu je 50 Prozent von Zuschauern und einer „professionellen“ Jury. Der Gastgeber sowie die größter Geldgeber Deutschland, Spanien, Großbrittanien und Frankreich sind automatisch im Finale.

Das Interesse der Zuschauer am ersten Halbfinale war allerdings gering. Beim Gesamtpublikum kam die Phoenix-Übertragung auf nur einen Prozent Marktanteil, in der Zielgruppe auf 1,6 Prozent. Nur 260.000 Deutsche sahen überhaupt zu, 170.000 weniger als 2008. (DWDL)

Die Teilnehmer des Eurovision Song Contest im Überblick auf der Website des NDR

Ein Google Prognose-Tool kann „vorhersagen“, wer den Eurovision Song-Contest gewinnen wird. Laut Google geht das so: „Basierend auf Google-Suchanfragen zeigt das Gadget die Popularität jedes Teilnehmers des ehemaligen Grand Prix und berechnet die Punktzahl, die dieser erhalten würde, fände die offizielle Abstimmung heute statt.“

Demnach liegt Norwegen aktuell vor der Türkei und Griechenland und würde den Preis in den Norden Europas holen. Der deutsche Beitrag „Miss Kiss Kiss Bang“ von Alex Swings Oscar mit Dita von Teese kommt der Prognose zufolge nur auf den 13. Platz.

Das erste Halbfinale des Eurovision Song Contest läuft heute 21 Uhr auf Phoenix.

Offizielle Eurovision Song-Contest-Website des NDR 2009

[via tvsongs]

Die deutschen Teilnehmer am Eurovision Song Contest (Grand Prix) werden am Freitag, 8. Mai, live der bekannten US-Talkshow Oprha Winfrey zugeschaltet (welt.de). In der Sendung „Oprah Fridays Live“ wird das Duo „Alex Swings Oscar“ wohl zwischen 21 Uhr und 21.30 Uhr zu sehen sein. „Alex Swings Oscar“ treten dann vor der Hamburger Laeiszhalle auf und performen ihren Titel „Miss Kiss Kiss Bang“, mit dem sie am 16. Mai in Moskau beim Grand Prix antreten.

Der Clou an der Geschichte, wie berichtet, ist die dritte Person im Bunde, denn genaugenommen ist „Alex Swings Oscar“ ein Trio. Die amerikanische Edelstripperin Dita von Teese wird nämlich auf der Bühne den Song „Miss Kiss Kiss Bang“ passend illustrieren – nämlich strippend. Daher wohl auch das Interesse der Amerikaner.

Über die Qualität des Titels besteht im Netz geteilte Meinung. So ist Rob Vegas, der vor kurzem als Harals Schmidt-Fake auf twitter Schlagzeilen machte von dem Lied „Miss Kiss Kiss Bang“ wenig begeistert:

Natürlich kann man eine miese Nummer immer mit Sex (Dita von Teese) aufhübschen, doch anscheinend spricht dieser Beitrag wirklich Leute in ganz Europa und sogar Amerika an. Für mich ist das musikalisch irgendwas zwischen Schnuffel und 90er Jahre-Kindertechno vorm Autoscooter. Die völlig neue Musikrichtung von Swing, Techno und Pop finde ich eher vollkommen desolat.

Das Finale des Grandprix wird am 16. Mai nach 20 Uhr auf der ARD übertragen. Zuvor laufen am 12. Mai (21 Uhr Phoenix) und am 14. Mai (23 Uhr NDR) die Halbfinals.

Mehr zum Eurovision Song Contest:

Grand Prix 2009 – Was sich ändert, was gleich bleibt

Neu: Was haben Susan Boyle, Simon Cowell und „Miss Kiss Kiss Bang“ gemeinsam?

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