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Show: I’m a Celebrity, Get me out of here…, Staffel 9 (ITV)

Protagonistin: Katie Price, ultimative B-Prominente

Sie war das Highlight im ansonsten recht ereignislosen diesjährigem britischen Dschungel: Selfmade-Promi Katie Price. Nach ihrer Aufsehen erregenden Trennung von Ehemann Peter Andre, den sie einst bei ihrem ersten Auftritt im Dschungelcamp kennen lernte, hatte sie das TV-Publikum allerdings auf dem Kieker. So wurde der Versuch einen Abschluß mit der Geschichte dort zu finden, wo sie begann, zum Höllentrip. Jeden Tag wählte das britische Publikum Katie Price zur Dschungelprüfung, bis die schließlich aufgab. Geschadet hat es ihr allerdings nicht: Gage und Publicity dürften den Stress wieder aufwiegen. Und: Sie war schon ziemlich mutig, selbst wenn die Panikattacken, die besonders von ihrer Wasserangst – so wie hier im Video – ausgelöst wurden, Pricey am ganzen Körper zittern ließen.

Mit den Best of Reality – Hightlights aus dem internationalen TV präsentiere ich zum Ende des Jahres Höhepunkte aus den besten Reality Shows des Jahres 2009.

Teil 1: Cold Bruschetta and Blinis

Teil 2: Elektroschock

Teil 3: Die gewonnene Würde der Lorielle London

Teil 4: Sandhurst Scholarship

Teil 5: Paris ihr Fan

Teil 6: Escape from Big Brother

Teil 7: Joan Rivers gewinnt Celebrity Apprentice

Teil 8: Rodrigo und die Queen

Alle Teile auf einen Blick: Best of Reality 2009

Außerdem: Best of Reality 2008

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Imagegewinn via Dschungelcamp:  Lorielle London

Video findet sich auf der Website von Clipfish.de: Lorielle London Dschungelprüfung

Show: Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! Staffel 4

Protagonistin: Lorielle London, transsexuelle Dschungelcamperin

Es hatte schon etwas Frivoles, als beim diesjährigen Dschungelcamp ausgerechnet die transsexuelle Lorielle London einen Penis Cocktail namens Penis Colada serviert bekam. In ihrer Dschungelprüfung musste die Transsexuelle, biologisch noch im Besitz ihres eigenen Penis, den sie aber am liebsten versteckte, einen Drink aus gehäckseltem Kanguruh-Penis trinken.

Die vor allem psychologisch gewagte Idee und ihre Umsetzung war allerdings so clever gemacht und präsentiert, dass auch Faz-Kritiker Stefan Niggemeier sich zu einer besonders affirmativen Fernsehkritik hinreissen lies:

„Es ist ein bisschen beunruhigend, dass es so viele Dreiviertel-Prominente zu geben scheint, die sich offenbar unter einem Zwang sehen, der Welt zu beweisen, wie tough und echt sie sind. Und es ist noch beunruhigender, dass sie glauben, dass der Gang in das Dschungelcamp der richtige Weg dafür ist. Aber so unwahrscheinlich es klingt: In dem Moment, in dem Lorielle diese Cocktails trank, verlor sie nicht, sondern gewann an Würde.“

Doch Recht hatte er. Die Sache mit Lorielles Geschlechtsumwandlung war danach im wahrsten Sinne des Wortes „gegessen“. Am Ende wurde die bei DSDS damals als Lorenzo einst nicht sonderlich hoch geschätzte Lorielle zum Publikumsliebling, präsentierte sich als verletzliche, reale Person und wurde schließlich Zweite.

Mit den Best of Reality – Hightlights aus dem internationalen TV präsentiere ich zum Ende des Jahres Höhepunkte aus den besten Reality Shows des Jahres 2009.

Teil 1: Cold Bruschetta and Blinis

Teil 2: Elektroschock (Big Brother UK)

Teil 4: Sandhurst Scholarship

Teil 5: Paris ihr Fan (Paris Hilton)

Teil 6: Escape from Big Brother (UK)

Teil 7: Joan Rivers gewinnt Celebrity Apprentice

Teil 8: Rodrigo und die Quee (Big Brother UK)

Teil 9: Pricey is a basket case (Dschungelcamp UK, Katie Price)

Teil 10: Bluetooth Ohr-Implantat

Alle Teile (insgesamt 10) auf einen Blick: Best of Reality 2009

Außerdem: Best of Reality 2008



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Glamour Model und Selfmade-Celebrity Katie Price, hier auf einem Paparazzi-Foto vom September hat das britische Dschungelcamp freiwillig verlassen.

Gibt es eigentlich sowas wie Promi-Mobbing? Anders kann man es wohl nicht nennen, wenn die britischen TV Zuschauer Dschungelcamperin Katie Price Tag für Tag zur Dschungelprüfung wählen. Insgesamt sieben Mal. Sieben Mal in Folge. Das war ein Mal zuviel. „Katie Price has left the jungle„, teilte der Sender ITV heute morgen mit. Price ist damit die zweite Kandidatin nach Camilla Dallerup, die in diesem Jahr aufgibt. Katie Price geht ohne Glanz und unversöhnt mit der britischen Öffentlichkeit. Allerdings auch mit wenig Drama. Kurz und schmerzlos hat sie es gemacht. Das ist neu.

Denn Katie Price hatte sich vorgenommen den Dschungel zu einer Art Abschluß werden zu lassen. Einem Abschluß des Lebensabschnitts mit Sänger Peter Andre, von dem sie sich in diesem Jahr trennte, und den sie 2004 bei ihrer ersten Teilnahme am britischen Dschungelcamp kennen lernte. Ein Abschluß aber vielleicht auch mit der Figur der von der Öffentlichkeit gehassten Katie Price, die, wo immer sie auftaucht, für Drama sorgt. Als sie vor gut einer Woche das Camp betrat, sagte Katie Price noch: „So, me coming back here is closure for me, believe it or not.“

Und irgendwie war sie gar nicht so unsymphatisch im Dschungel. Für Streit unter ihren Campmates hatte sie nicht gesorgt, Kritik von Kim Woodburn steckte sie locker weg, scherzte mit den anderen Kandidaten und zeigte sich schlagfertig und besonnen. Bei ihren insgesamt sechs Dschungelprüfungen kämpfte sie augenscheinlich mit Panikattacken, manche allerdings sagen, all das Drama sei nur gespielt. Sie habe wirklich gezittert, jedoch bestätigten die Moderatoren. Auch hatte man das Gefühl, Katie wolle sich von ihrer mutigen Seite zeigen und die Prüfungen ohne zuviel Jammerei durchziehen. Aber sieben Stück in Folge?

Sie musste Fischaugen und Tier-After essen, eine Felsen hoch und eine Höhle hindurch klettern, diverse Hindernisparcours bewältigen und sich in eine Flasche sperren lassen. Da kann man schonmal die Nerven verlieren. Vor der sechsten Prüfung hatte sie noch Hoffnung, dass es sie diesmal nicht sie treffen würde, sondern Joe Bugner, der ebenfalls unter den letzten beiden möglichen Kandidaten war. Doch auch zum sechsten Mal musste sie ran. 11 von 12 möglichen Sterne holte sie zum Abschied, versuchte sich am Abend noch als Streitschlichterin zwischen Joe und Kim. Doch bei der Verkündung des siebten Zuschauervotings sah man ihr schon an, dass sie bereits resigniert hatte.

„Someone else has to do it. (…) I’m just not doing it anymore“, sagte sie nach Verkündung. Zusammen mit Joe Bugner hätte sie den Bad Pit Trial absolvieren müssen. Auf Twitter schrieb Katie Price später: „Hey thankyou for all your support !! I tried my best xxxxxxxxxxxxx“. In einem Vorschauvideo hört man Katie Price außerdem sagen:

„I don’t need to be here. I’ve done my bit. I’d rather, you know (… ) I’m not in it to win it. It makes no odds to me careerwise if I win it or loose it.“ (zur Gruppe)

„It’s not about the money, it’s not about winning for me. I didn’t come back here for that. (…) I really miss my kids, I’ve done my challenges. (…) I just don’t wanna be here anymore“ (Dschungeltelefon)

Mit dem freiwilligen Ausscheiden dürfte Katie Price nicht gerade dafür gesorgt haben, dass die Öffentlichkeit ihr mehr Respekt entgegenbringt. Vielleicht lohnte sich dieser Kampf aber auch nicht. Oder wie man sagt: „The damage is done“. Da lohnt es sich eher die Publicity für den freiwilligen Auszug mitzunehmen. Ihre Gage für die Rückkehr ins Dschungelcamp dürfte die Niederlage allerdings erträglich machen (Nachtrag: Wobei sie weniger als die Hälfte der bisher kolportierten Summe betragen soll, ein Zwanzigstel für jeden Tag im Camp). Rückblickend kann sie sich getrost sagen: „You’ve done well, Pricey.“

Auch einige deutsche Massenmedien fanden die Price im und ihren Auszug aus dem Dschungel faszinierend oder unterstellen das einer größeren Zahl von Lesern und berichten heute ausführlicher: Stern, Spon, Bild.

Mehr Dschungelcamp hier auf tvundso.com

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Verlies den Dschungel freiwillig: Strictly Come Dancing-Star Camilla Dallerup

Update 23.11.: Katie Price hat ebenfalls aufgegeben

Für Dschungelcamperin und Tänzerin Camilla Dallerup (Strictly Come Dancing, BBC) war es offensichtlich alles zuviel. Nachdem sie schon vorgestern nach einer schlaflosen Nacht keinen besonders fitten Eindruck mehr machte, hat sie am heutigen Mittwoch das Dschungelcamp verlassen. Dallerup fühle sich nicht wohl und litt an Erschöpfung hieß es zur Begründung. Knapp vier Tage nach ihrem Einzug in den australischen Urwald ist das Abenteuer für die zierliche Dänin also schon zu Ende. Für sie heißt es: „I’m A Celebrity… Get Me Out Of Here!

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Überraschung! Der frühere britische Schwergewichtsboxer Joe Bugner muss in den Dschungel! Da gibts allerdings nur Reis und Bohnen…

Richtig los gehts dafür aber für den früheren britischen Boxchamp im Schwergewicht Joe Bugner. Der ist nämlich als Ersatzkandidat kurzerhand ins Camp gezogen. Der aus Ungarn stammende Bugner ist hart im nehmen: Zwar verlor er während seiner aktiven Karriere gegen Muhammad Ali und Joe Frazier, doch K.O. schlagen konnten ihn beide Boxlegenden nicht. Außerdem spielte er in zahlreichen Filmen mit.

Nicht nur Camilla Dallerup allerdings hatte Stress im Dschungel, auch mit der vorgestern eingezogenen Katie Price hatten die britischen TV Zuschauer wenig Erbarmen. Die in der dritten Episode gezeigte Dschungelprüfung verlangte Katie Prive alles ab. In einer Höhle voller Kakerlaken, Kröten, Schleim und Spinnweben musste sie nach Sternen suchen. Dabei leidet Price nicht nur an Angst vor engen Räumen sondern vor allem auch vor Wasser.

Zwar konnte ihr Doctor Bob zunächst die Angst vor der Dschungelprüfung etwas nehmen, doch als die Produktion einen Wasserschwall in die Höhle ergoss, war Schluß mit lustig. Katie Price bekam eine heftige Panikattacke. Die allerdings zeigte sich vor allem körperlich in starkem Zittern, ansonsten hatte sich Price gut unter Kontrolle, spielte nicht die Dramaqueen. Man merkte, dass sie nicht freiwillig aufgeben und es allen beweisen wollte.

Obgleich Katie Price aufgrund der abgebrochenen Dschungelprüfung nur vier Sterne mit ins Camp brachte, kochte Gino D’Acampo aus den dafür gelieferten Krokodilsbeinen einen ziemlich schmackhaften Eintopf, wie man an den Reaktionen der Camper sah. Beim nächsten Mal sollten es allerdings mehr Sterne werden, denn der Hunger kommt mit der Zeit. In der vierten Ausgabe des Dschungelcamps muss Katie Price erneut ran, und zwar live. Diesmal heißt die Prüfung „Celebrity in a bottle“. Klingt nach Platzangst.

Mehr Dschungelcamp hier auf tvundso.com

Videos aus dem britischen Dschungelcamp gibts zum Beispiel hier bei Youtube.

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Katie Price, hier auf einem Foto aus dem Sommer 2009, kehrte für die 9te Staffel des britischen Dschungelcamps zurück in den australischen Urwald.

Update 23.11.: Katie Price hat das Dschungelcamp verlassen

Finanziell hat sich Katie Price‘ Rückkehr in das britische Dschungelcamp schon gelohnt. Medienberichten zufolge soll ihre Gage für die Teilnahme an der neunten Staffel von „I’m A Celebrity… Get Me Out Of Here!“ gut 350.000 britische Pfund betragen. Das ist fünf Mal soviel wie die anderen Kandidaten des Dschungelcamps jeweils erhalten.

Für Katie Price ist es nicht das erste Mal im britischen Dschungel, bereits in der dritten Staffel der Sendung war das Glamour Model Kandidatin in der Reality Show. Damals lernte sie den Sänger Peter André kennen, der ebenfalls Dschungel-Kandidat war, den sie später heiratete und mit dem sie zwei Kinder hat. Das Promi-Pärchen lies sich in diesem Jahr scheiden.

Über ihre Motivation in den Dschungel zu gehen, erzählt Price während sie sich auf dem Weg ins Camp befindet:

“ A lot of people say, I am mad coming back. And as I’m walking through here, it is bringing back memories. That’s where my fairytale startet and that’s where it ends. In here. Closure.“

„I’m away from all the newspapers, all the paparazzi. And it’s just kind of peace and quite for me. I haven’t got to prove anything to anyone. I hope I make some nice new friends in there, to be honest. I don’t want any drama. Even though where ever Price goes there’s a drama.“

„So, me coming back here is closure for me, believe it or not.“

Noch bevor Price das Camp erreicht, muss sie Bälle aus einem Schlammbad holen, wobei die einstige „Jordan“ direkt eine Panikattacke bekommt oder spielt. Sie gewinnt dennoch sieben Geschenke, Schokolade, Tee, Kaffee unter anderem. Doch die müssten gegen die Luxusgegenstände der Campbewohner getauscht werden. Katie Price entscheidet sich dafür. Einer ihrer Mitcamper fragt im Dschungeltelefon: „Wozu braucht man im Dschungel Tee?“

Der Schokolade zumindest kommt später noch Bedeutung zu, denn Tänzerin Camilla Dallerup geht es schlecht, nachdem sie die Nacht zuvor nicht geschlafen hatte. Der Platz neben dem Feuer lies sie vor lauter Ungeziefer nicht zur Ruhe kommen. Stunden später sagt sie, ihr Gehirn funktioniere nicht mehr. Das ist im Fernsehen zwar nicht direkt ein Grund zur Sorge, in dem Fall aber sei eine Unterzuckerung schuld, stellen die anderen Campbewohner fest. Einen Morgen später geht es der Dänin allerdings wieder besser.

Durchhaltevermögen mussten auch die Zuschauer der zweiten Episode des diesjährigen Dschungelcamps mitbringen, denn Kim Woodburn musste zur Dschungelprüfung. Ihr Auftritt im gläsernen Unterwassersarg voller Ungeziefer und Fischabfälle war kein besonders schöner Anblick. Dennoch holte sie alle 11 Sterne, was Sam Fox später Gelegenheit gab, ein irgendwie unehrlich und auswendig gelernt wirkendes Statement abzugeben: „Thank God for Kim. She’s fantastic, what a woman. I think she’s amazing, I really like her. I feel I made a really good friend here.“

Apropos Freunde. Manche, darunter auch die Campbewohner scheinen zu versuchen, Katie Price und Stuart „Wer bist Du eigentlich“ Manning zu verkuppeln. Nachdem Katie zur Camp-Masseuse auserkoren wurde, ruft Geroge Hamillton Stuart herbei. „Are you my new husband?“, scherzt Katie Price, die in Episode 3 direkt zur Dschungelprüfung muss und nach einem halben Tag im Camp keinen besonders unsymphatischen Eindruck macht, eher gesettelt und wie auch hier beredt wirkt. Vielleicht klappts ja mit dem Neuanfang.

Mehr zum Thema Dschungelcamp hier auf tvundso.com

„They’ve got it all: good looks, amazing stories and above all a deep and burning desire to be on telly every night.(Dec)

Der Dschungel hat wieder begonnen. Zumindest in Großbritannien, dem Mutterland des Dschungelcamps. Knapp 10 Millionen Briten sahen zum Glück zu, das ist der zweithöchste Wert für die Eröffnungsshow von „I’m A Celebrity… Get Me Out Of Here!“ seit der ersten Staffel 2004. Zum Glück, denn im Moment muss man sich ja ein bisschen Sorgen machen um eine der besten TV Sendungen der Welt, denn die deutsche Version hat RTL fürs kommende Jahr gestrichen und das es die britische Version noch lange geben wird, ist beim kriselnden ITV und nach jetzt schon 9 Staffeln ja auch nicht unbedingt in Stein gemeisselt.

Überblick über die Kandidaten des britischen Dschungelcamps

Soviel zu Milchmädchenprognosen aus meiner Kristallkugel: Kommen wir zum Ernst des Dschungels. Wie immer begann die britische Version im Stile von Survivor, also irgendwie aufregend, und nicht mit einem ausführlichen Kennenlernen der Kandidaten, wie sie RTL in Exclusiv-Reportagen ähnlicher Aufmachung immer präsentiert. Das erste Zusammentreffen der Kandidaten auf einer Luxusyacht ist kurz, knapp und von einem gut beobachteten unfreiweilligen Gag geprägt, als Kim Woodburn Stuart Manning fragt:

Kim: „Who are you?“
Stuart: „Stuart, uhmm, I was on Hollyoaks. Years ago“

Es ist wie gewöhnlich nicht besonders schlimm, wenn man die Prominenten, die im Dschungel ausgesetzt werden, nicht kennt. Zwar hat es einen gewissen Reiz, wenn man wie im vergangenen Jahr Mr. Sulu (George Takei) oder Martina Navratilowa als echte zeitlose Weltpromis identifizieren kann, aber das macht die Qualität nicht aus. Zur Not reicht, wie in diesem Jahr, auch eine (leicht verkrampft wirkende) Samantha Fox, um deutlich zu machen, warum die Show ein „Celebrity“ im Titel trägt.

Sam Fox und ein Koch namens Gino D’Acampo müssen dann auch als erste ran. Von der Yacht gehts ins Wasser und auf eine Insel. Love Island soll die glaube ich heißen und Gino gibt sich total begeistert. Sie hat „Touch Me“ gesungen (also kurz zuvor direkt auf der Insel), das ist mein liebster Sam Fox-Song aller Zeiten, erzählt er ungefähr. Es ist genaugenommen vermutlich auch der einzige Song von ihr, den andere Menschen noch kennen. Auf beide wartet dann die erste Dschungelprüfung. Es ist das Übliche: Gino hat Angst vor Spinnen und muss genau wie Sam 30 Sekunden eine solche im Mund halten, und dann nochmal mit dem Kopf in ein Gefäß voller Spinnen (wie einst Giulia Siegel), und ein paar andere Sachen. Ant und Dec scherzen danach:

Dec: „So Gino thinks putting a spider in his mouth is ‚the ultimate disgusting thing ever‘. Got two words for him: kangaroo testicle.“

Ant: „You don’t know what’s coming my friend, you really don’t.

Das eigentliche erste Highlight allerdings ist der Fallschirmsprung zuvor, den ein anderer Teil der Gruppe machen muss (im Tandem mit einem Profi), um die Reise in den Dschungel zu beginnen. Die meiste Angst hat ganz offensichtlich Lucy Benjamin, doch schon Sekunden nach dem Absprung ist sie von ihren Gefühlen überwältigt, noch im Flug fragt sie: „Is it quite usual to be emotional and cry?“ Eine schöne Szene. Mit ihrer Authentizität dürfte die Schauspielerin direkt ein paar Pluspunkte beim Publikum gewonnen haben.

Punkte verloren hat im Gegensatz dazu möglicherweise Kim Woodburn, die in Folge 2 die Dschungelprüfung machen muss, auf Wunsch der TV Zuschauer. Und eins steht fest: sie ist ganz schön nervig. Der Rest der Gruppe hingegen macht erstmal einen symphatischen Eindruck. Snookerstar Jimmy White fiel beim Versuch einen Fluß zu durchreiten lustig vom Pferd und blieb idealerweise mit einem Fuß noch dran hängen, ansonsten auch erstmal unauffällig. Collin, Justin und Gino wird man nicht übersehen können, Stuart und Tänzerin Camilla bleiben hingegen noch recht blass. Überraschend bodenständig und extrem entspannt wirkt US Schauspieler George Hamilton, auch noch als deutlich wird, dass er die Nacht mit Kim im Wohnwagen verbringen darf.

Die Gruppe allerdings, sie ist ja noch nicht vollständig. Als nächstes und letztes Mitglied der Camper wird Katie Price in den Dschungel ziehen. Die war schon 2004 mit dabei und hat, wie sie selbst sagt, ein beschissenes Jahr hinter sich. Ähnlich wie die einstige deutsche Dschungelkandidatin Naddel weiß man nicht so richtig, warum sie sie eigentlich berühmt ist, und ähnlich wie bei Giulia Siegel kann es mit ihr schnell zu Zoff kommen. Und Zoff, der hat ja gerade noch gefehlt.

ITV Website: I’m A Celebrity… Get Me Out Of Here!

Mehr Dschungelcamp hier auf tvundso.com

Dschungelfans aufgepasst: Im kommenden Jahr schickt RTL keine C-Promis in den australischen Dschungel. Die am Sonntag startende neunte britische Staffel „I’m A Celebrity. Get Me Out Of here!“ (IAC) ist somit vorerst die letzte Möglichkeit für längere Zeit das grandiose Reality TV Format zu verfolgen.

Der Brit-Dschungel ist zwar nicht so hervorragend gemacht wie der deutsche, aber deutlich besser als der amerikanische. Und besser als nichts ist das originale Dschungelcamp aus England allemal. TVundso.com zeigt, welche Promis in den Dschungel ziehen:

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Es ist der TV-Schock des Jahres. Jetzt trifft die Werbekrise auch die Zuschauer mitten ins Mark! RTL wird 2010 kein Dschungelcamp produzieren, die fünfte Staffel um ein Jahr verschieben. Das berichten zu meiner großen Überraschung DWDL und Quotenmeter.

Hintergrund sei, wie die beiden Medienportale erklären zu versuchen die Werbekrise von der jetzt alle soviel reden. Während des Dschungelcamp zunächst wegen des schlechten Images in Staffel 1 und 2 kaum Werbebuchungen gehabt habe (und damals schon 3,5 Jahr pausierte, änderte sich das zwar spätestens mit der vierten Staffel, jetzt aber schlägt die Flaute auf dem Werbemarkt zu. Zu teuer sei das Dschungelcamp mit seinen täglichen Liveübertragungen aus Australien, kaum zu refinanzieren, heißt es.

Ohnehin ist RTL und dessen Mutterkonzern Bertelsmann kräftig am sparen. Vor kurzem kündigte Bertelsmann starke Einschnitte beim Personal ein. Weil RTL immer weniger fiktionale Formate produziert müssen in diesem Bereich 20 Mitarbeiter gehen. Und jetzt trifft es also auch das erste Reality-Format. Und wer weiß was 2011 dann ist.

Nach dem derzeitigen Stand der Dinge, wird RTL das Dschungelcamp aber nicht komplett abschaffen, sondern nur um ein Jahr verschieben. Sprecherin Anke Eickmeyer sagte DWDL: „Angesichts des großen Erfolges der letzten Staffel von ‚Ich bin ein Star Holt mich hier raus’ planen wir selbstverständlich eine nächste Staffel, allerdings nicht mehr in der nächsten Season, sondern in der Season danach.“

Wenn im Dezember also die 9te britische Staffel von „I’m a Celebrity…“ abgeschloßen ist, müssen wir alle ganz stark sein 😉 Denn dann gibt es für mindestens ein Jahr kein Dschungelcamp, keine Dschungelprüfungen mehr. Die derzeitigen Quoten des US-Camps machen nämlich auch wenig Hoffnung darauf, dass die Amerikaner nochmal nachlegen.

Heißt nur so: Dschungelprüfung bei NBC (c) NBC

Heißt nur so: Dschungelprüfung bei NBC (c) NBC

Die ABC-Reality „The Bachelorette“ konnte sich anders als in der vergangenen Woche am gestrigen Montag auch in der Zielgruppe deutlich gegen das amerikanische Dschungelcamp auf NBC durchsetzen.

The Bachelorette (ABC)
8:00 p.m. – Viewers: 6.58 million (#1), A18-49: 2.1/ 7 (#1t)
8:30 p.m. – Viewers: 7.00 million (#1), A18-49: 2.4/ 8 (#1)
9:00 p.m. – Viewers: 7.26 million (#2), A18-49: 2.5/ 7 (#2)
9:30 p.m. – Viewers: 7.80 million (#2), A18-49: 2.7/ 7 (#1)

I’m a Celebrity…Get Me Out of Here! (NBC)
8:00 p.m. – Viewers: 4.54 million (#4), A18-49: 1.6/ 6 (#4)
8:30 p.m. – Viewers: 4.90 million (#4), A18-49: 1.9/ 4 (#4)
9:00 p.m. – Viewers: 5.38 million (#3t), A18-49: 2.1/ 6 (#3)
9:30 p.m. – Viewers: 5.92 million (#3), A18-49: 2.4/ 6 (#3)

Das Dschungelcamp ist anders als Quotenmeter bereits auf Basis der Vorwoche schreibt in Amerika damit zwar kein totaler Flopp, bessere Quoten hätte man sich aber sicherlich gewünscht beim zweiten Versuch das weltweite Erfolgsformat auch in Amerika zu etablieren.

Woran liegts? Ich hab bislang erst die erste Episode gesehen und dort war zwar viel los, die beiden verzogenen „Kids“ (Heidi Montag und Spencer Pratt) aus „The Hills“ haben das Camp ordentlich aufgemischt, aber  es fehlt der Charme und die Ironie  etwa der deutschen und der britischen Ausgabe, die Moderatoren sind lahm. Außerdem sind die Dschungelprüfungen recht zahm. Die in der ersten Episode ständige geteaserte Live-Prüfung war der Witz schlechthin (siehe Screenshot).

Da die Celebrities außerdem für eine Charity an dem Spiel teilnehmen fehlt der komplette Ansatz nervige C-Promis in den Dschungel abzuschieben, weil das der letzte Ort ist andem sie noch ein bisschen Ruhm erfahren, damit diese (je nach Sehgewohnheit) entweder erniedrigt werden oder aber sich rehabilitieren können und echte Sympathen werden.

[Quelle Quoten]

Am Montag startete auf NBC das zweite amerikanische Dschungelcamp. „I’m a Celebrity, Get Me Out of Here!“ heißt es nun auch auf der anderen Seite des großen Teichs. Die US-Promis sitzen im Dschungelknast in Costa Rica. Die Einschaltquote am Montag, je nach Bericht, ich halte mich mal an die Wikipedia-Zahl: 6,35 Millionen.

Jetzt die große Frage: Ist das ein Erfolg oder keiner?

Darauf geben verschiedene Medien verschiedene Antworten:

Quotenmeter bilanziert: „I’m a Celebrity – Get Me Out Of Here!“ ist in den Vereinigten Staaten kein großer Erfolg. Die Premiere der zweiten Staffel lief nicht berauschend.

Der Guardia schreibt: US version of I’m a Celebrity begins with ratings success

Ja was denn nun? Wenn man nicht alles selber macht. Also schaue ich einfach  selber mal auf die Quoten des US-Abends am 1. Juni 2009. (Quelle)

„I’m a Celebrity Get Me Out of Here“ lief von 8 Uhr bis 10 Uhr abends. Und so sah der Quotenverlauf aus:

8:00 p.m. – Viewers: 5.96 million (#3), A18-49: 2.1/ 7 (#2)
8:30 p.m. – Viewers: 6.37 million (#2), A18-49: 2.5/ 8 (#1)
9:00 p.m. – Viewers: 6.36 million (#3), A18-49: 2.8/ 8 (#2)
9:30 p.m. – Viewers: 6.72 million (#2), A18-49: 2.9/ 8 (#1)

Unter den jungen Zuschauern von 14 bis 49 Jahren konnte die Show damit in zwei Slots Marktführer werden.

ABCs Bacherlorette hingegen lief hingegen vor allem in der Zielgruppe schwächer:

8:00 p.m. – Viewers: 6.07 million (#3), A18-49: 1.9/ 6 (#3)
8:30 p.m. – Viewers: 6.18 million (#3), A18-49: 2.1/ 6 (#3)
9:00 p.m. – Viewers: 6.43 million (#2), A18-49: 2.3/ 6 (#3)
9:30 p.m. – Viewers: 6.70 million (#3), A18-49: 2.4/ 6 (#3)

Unterm Strich ist die zweite US-Ausgabe also alles andere als ein Misserfolg. Falls jemand in England wohnt: Die Sendung läuft auch auf ITV2. Ansonsten sind die Releases im Internet noch eher zaghaft. Folge 2 zumindest habe ich bei den üblichen Verdächtigen inzwischen gesichtet.

Dschungel-Camp-Fans aufgepasst, nach 6 Jahren strahlt NBC eine zweite Staffel der US-Version von „Ich bin ein Star, Holt mich hier raus!“ aus. Das US-Dschungelcamp steht im Dschungel von Costa-Rica, also nicht in Australien, wo sich Briten und Deutsche die Anlage für ihre Ausgaben teilen.

Die Staffel wird am Montag, 1. Juni 2006, mit einer zweistündigen Episode starten, und Montags bis Donnerstags ausgestrahlt. Das Finale findet am 24. Juni statt. Mit dabei sind 11 mehr oder weniger bekannte Prominente, mir persönlich ist nur Stephen Baldwin, der missratene Bruder des Schauspielers Alec Baldwin, ein Begriff. Der tauchte im vergangenen Jahr auch schon als Kandidat bei der ersten Ausgabe von Celebrity Apprentice auf.

  • Die komplette Kandidatenliste:
  • Heidi Montag – Reality Star aus „The Hills“
  • Spencer Pratt – Reality Star aus „The Hills“
  • Sanyaja Malaka – Kandidaten aus American Idol
  • John Salley – ehemaliger Profi-Baskettballer
  • Janice Dickinson – Model und TV-Moderatorin
  • Stephen Baldwin – Schauspieler
  • Lou Diamond Phillips – Schauspieler
  • Torrie Wilson – Ex-Wrestlerin und Model
  • Patricia Blagojevich – ehemalige Frau eines Governeurs
  • Frangela – ein Comedy-Duo

Offizielle Website der NBC-Show „I’m a Celebrity, Get me out of here!“

[via Quotenblogger]

Ist Euch auch die ungewöhnlich kühle, eisige Stimmung bei Peter Bonds vierter Dschungel-Prüfung (Dschungelpicknick) aufgefallen? Ich fand das kam sehr merkwürdig und unangenehm rüber, als würde etwas nicht stimmen. Kann man sich hier bei Clipfish nochmal ansehen.

Jetzt kam der mögliche Grund dafür raus: Peter Bond ging offenbahr schon während des ersten Gangs erzürnt auf Moderatorin Sonja Zietlow los. Die Bild-Zeitung schreibt dazu:

Peter Bond springt auf, geht drohend auf Zietlow zu. Der ehemalige „Glücksrad“-Moderator mit vor Wut bebender Stimme: „Ich habe meine Kandidaten immer mit Respekt behandelt. Das ist heute und hier offensichtlich nicht mehr der Fall. Jeder, der zu mir gekommen ist, wurde, egal was war, gut behandelt.“ […]

Zurück am Dschungel-Esstisch ließ sich Bond für jeden Gang ewig Zeit, allein am Straußen-Embryo nagte er 15 Minuten. Die Zuschauer sahen im TV nur, wie Nico Schwanz ihn mehrfach aufforderte, schneller zu essen.

Wenn das stimmt, dann wundere ich mich, dass RTL das nicht zeigt? Unterstriche doch das sorgfältig aufgebaute Bild des Widerlings, dass RTL so schön gezeichnet hatte. Statt dessen wurde Bond am nächsten Tag mit Screentime „belohnt“, in der er eine traurige Gundis Zambo tröstete. So transparent und authentisch ist der Dschungel dann wohl doch nicht. Letztes Jahr hatte man DJ Tommeks Hitlergruß ja noch selbstbewusst in die Show eingebaut. Unverständlich.

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