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Dita von Teese, die den deutschen Beitrag zum Eurovision Song Contest unterstützt, darf beim Grand Prix nicht strippen. Das berichtet die Bild-Zeitung. Demnach soll die European Broadcasting Union (EBU) erklärt haben, der Auftritt könnte in manchen Ländern für Irritationen sorgen. Demnach darf die amerikanische Burlesque-Tänzerin ihren Busen nicht ganz zeigen. Ihr Oberteil müsse teilweise anbleiben.

Deutschland tritt beim Eurovision Song-Contest heute abend in Moskau mit der Nummer „Miss Kiss Kiss Bang“ von Alex Swings Oscar. Vor kurzem wurde bekannt, dass sie sich mit Dita von Teese tatkräftige otpische Unterstützung für ihren Auftritt geholt hatten. Was Dita von Teese eigentlich genau macht, erklärt Welt Online heute: „Die Künstlerin selbst schlägt in ihrem Bildband ‚Die Kunst der Burlesque‘ als mögliche Tätigkeitsbeschreibung Bezeichnungen wie ‚Showgirl‘, ‚exotische Tänzerin‘, ‚erotische Tänzerin‘, ‚Effeuilleuse‘ oder ‚Burlesque Queen‘ vor. Am genauesten ist sie wohl als eine Virtuosin der ‚New Burlesque‘ beschrieben. Diese Stilrichtung versteht sich als eine Wiederbelebung jener Theaterform der ‚Burlesque“‚oder Burleske, die sich in den USA der 30er-Jahre großer Beliebtheit erfreute.“

Können wir nur hoffen, dass sich Dita von Teese nicht an das Strip-Verbot hält, sonst wird der Eurovision Song-Contest heute noch langweiliger als er eh schon ist.

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Der Grand Prix, weniger bekannt unter seinem eigentlichen Titel „Eurovision Song Contest“, wird in diesem Jahr ein klein wenig anders sein, als wir ihn kennen. Wie heute bekannt wurde, wird Peter Urban, der seit 1997 die deutsche Übertragung aus dem Off moderiert, dieses Jahr aufgrund gesundheitlicher Probleme (Hüft-OP) sein Mikro an den Kollegen Tim Frühling vom hr3 übergeben. „Seit ich sieben bin, habe ich kaum einen Eurovision Song Contest verpasst – damals hat Nicole für Deutschland gewonnen“, sagte Frühling einem Bericht von Welt Online zufolge.

Gewinnen wollen die Deutschen dieses Jahr natürlich auch. Schon länger bekannt ist mit wem: Alex Christensen und Oscar Loya als Duo „Alex Swings Oscar“. Vergangene Woche wurde nun zudem bekannt, dass die beiden noch tatkräftige Unterstützung bekommen werden. Die Bourlesketänzerin (manche sagen schlicht „Stripperin“) Dita von Teese wird – strippend – den deutschen Titel „Miss Kiss Kiss Bang“ sozusagen „visualisieren“ (wie berichtet).

Neu ist neben einem anderen Moderator in diesem Jahr auch die Votingprozedur. Erstmals seit 1997 können nicht mehr die Zuschauer allein abstimmen, wer den nun den Grand Prix bzw. Song Contest gewinnen soll. Ihr Votum zählt nur noch zur Hälfte. Die andere Häfte wird (in jedem Land) eine professionelle Jury ausmachen. Professionell muss angesichts der deutschen Juroren allerdings als ein weiter Begriff gefasst werden. Für Deutschland beurteilen die Beiträge der anderen Ländern nämlich Guildo Horn, Jeanette Biedermann und (sic!) Brüllbarde H.P. Baxxter (Scooter).

Hintergrund der veränderten Voting-Prozedur ist der Vorwurf, dass in den vergangenen Jahren beim Publikum nicht die Qualität der Musik sondern nationale Interessen (sozusagen der Ostblock-Klüngel) das Voting beeinflusst hätten. Manche sagen, dass sei nur eine Mär.

In einem Artikel zum bevorstehden Grand Prix findet die TV Today wahre Worte über diesen seltsamen Gesangswettbewerb gegen den DSDS wie eine hochkulturelle Veranstaltung wirkt (finde ich):

Musik als kleinster gemeinsamer Nenner – ob das vor 53 Jahren den Erfindern des Wettsingens so vorgeschwebt hat? Sicher nicht. Genauso wenig, wie sie vorhersehen konnten, dass der Grand Prix von einer Bühne der Völkerverständigung zur Arena für den Clash der Kulturen werden würde. Wo die lebenshungrige Partylaune junger Demokratien, folkloristische Vaterlandsliebe und westeuropäische Ironiekultur sich achselzuckend gegenüberstehen.

Der Grand Prix bzw. der Eurovision Song-Contest findet am 16. Mai 2009 in Moskau statt und wird ab 20 nach acht von der ARD übertragen. Manches hat sich geändert, aber eines bleibt sicher auch dieses Jahr gleich: Es wird eine peinliche Veranstaltung werden. Das da irgendjemand bei der ARD zum Beispiel auf die Idee gekommen ist, H.P. Baxxter in die Jury zu setzen, spricht Bände. Wer aber Dita von Teese für Deutschland strippen sehen will oder unter Einschlafstörungen leidet, sollte einschalten.

Die Edelstripperin Dita von Teese wird das deutsche Team beim Eurovision Song Contest am 16. Mai in Moskau unterstützen, wie diese Woche bekannt wurde. Die amerikanische Tänzerin, die sich einen scheinbar deutschen Künstlernamen gegeben hat, wird auf der Bühne Sänger Oscar Loya unterstützen. Sie soll die im deutschen Beitrag besungene „Miss Kiss Kiss Bang“ verkörpern, und zwar so, wie man es von ihr erwartet: strippend.

Hinter dem deutschen Eurovision-Song-Contest-Beitrag steht Kultproduzent Alex Christensen. In den vergangenen Jahren war Deutschland mit Beiträgen von den No Angels, Max Mutzke und Roger Cicero wenig erfolgreich. Die ARD sei Medienberichten zufolge mit der Auswahl Dita von Teeses zufrieden. Wird sie 26 Jahre nach dem Grand-Prix-Sieg der braven Nicole mit „Ein bisschen Frieden“ den Titel wieder nach Deutschland holen? Ich guck das ja normalerweise nicht. Aber diesmal schalte ich ein 😉

[Quelle: focus.de]

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