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Im folgenden einige Fotos vom Finale des Supertalents am 19.12.2009 (Stefan Menne/Getty Images, via Picapp). Über einen Klick auf irgendeines der Fotos gelangt ihr zu weiteren Bildergalerien und Fotos vom Supertalent. Hier gehts zum Bericht vom Finale (eine Art Liveblog), hier die Übersicht über alle Ergebnisse der Staffel und hier zu den Gewinnern Yvo Antoni und Primadonna.

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Moderator Marco Schreyl und die kleine aufgeweckte Sängerin Carlotta Truman scherzen auf einem Klavier sitzend. Sicher das niedlichste Kind an diesem Abend.

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Oliver Roemer rockt die Bühne mit dem Song „Higher and Higher“.

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In düsterer Atmosphäre singt Karin Andreev das Opernstück „Casta Diva“. Hier musste die Produktion unbedingt eine so schauerliche Kulisse wie nur möglich umsetzen.

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Feuerspucker Hannes Schwarz alias Saraph sorgte auf jeden Fall für den optisch beeindruckensten Auftritt.

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Sven Mattis erhebt sich in die Luft, um beim Supertalent die Ehre der Akrobaten zu verteidigen.

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Marco Schreyl versucht sich nach dem Auftritt von Sängerin Tamina Geuting an einer Moderation.

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Der kleine Richard Istel aus Leipzig sang „Hallelujah“.

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Die blinde Sängerin Fabienne Brender war während und nach ihrem Song „Almost Lover“ selbst ganz ergriffen von ihren Emotionen.

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Panflöstistin Petruta Küpper verzauberte die Zuschauer mit einer träumhaft-traurigen Melodie von „Memory“ aus dem Musical Cats.

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Fensterputzer Davy Kaufmann sang den Kult-Klassiker „White Christmas“.

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Die beiden kamen gut an und wurden am Ende Supertalent 2009: Yvo Antoni und Primadonna.

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Opernsängerin Vanessa Calcagno bei ihrem Auftritt. Die Saarbrückerin wurde schließlich zweite.

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Am Ende stand nur ein zehntel Prozentpunkt zwischen ihnen (13,5 Prozent der Zuschauerstimmen zu 13,4 Prozent): Gewinner Yvo Antoni mit Primadonna und Zweitplatzierte Vanessa Calcagno.

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Supertalent-Gewinner Yvo Antoni und seine Frau Marina sind erschöpft und glücklich nach dem aufregenden Finale des Supertalents 2009.

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Ds sind die Gewinner des Supertalents 2009: Primadonna und Herrchen Yvo Antoni.

RTL und Dieter Bohlen kommen auf den Hund, besser gesagt auf die Hündin: Primadonna ( ein Jack Russel Terrier) hat gewonnen, zusammen mit Herrchen Yvo Antoni. Der Dressur-Act gewann mit 13,5 Prozent der Zuschauerstimmen. Die Zweitplatzierte folgte direkt mit 13,4 Prozent. Es wurde denkbar knapp, bevor die Antwort auf die Frage „Wer ist Supertalent 2009?“ schließlich feststand.

Fotos vom Finale des Supertalents gibt es hier.

Das Medienmagzin DWDL twitterte erste Reaktionen von Dieter Bohlen auf den Gewinner: „Der Bohlen verzweifelt hier gerade. Der Hund singt ja nicht. Herrlich.“ Dieter Bohlen hatte zuvor keinen Hehl daraus gemacht, dass ihm ein musikalischer Künstler am liebsten wäre. Musik transportiert gerade jetzt zu Weihnachten halt am besten die Emotionen. Davy Kaufmann, Sohn von Günter Kaufmann hatte extra „White Christmas“ von Bing Croby gesungen. Allein: es half nichts.

Nach allerlei Schicksalsgeschichten in diesem Jahr haben sich die Zuschauer am Ende für einen Act entschieden, der keine Schicksalsstory präsentiert hat, sondern schlicht für einen Hund, der von Natur aus Emotionen weckt, die nicht erst möglichst dick aufgetragen werden müssen. Allerdings: bei so vielen Kandidaten kann man die Sache auch so sehen, wie es ein Nutzer im Fernsehforum IOFF schrieb: „Schon krass, ca. 86,5 % wollten nicht, dass der Hund gewinnt.“

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Die ersten Drei beim Supertalent 2009: Gewinner Yvo Antoni mit Hündin Primadonna, Opernsängerin Vanessa Calcagno und Drittplatzierte Petruta Küpper, die Panflötistin.

Obgleich ist die Überstrapazierung der Schicksalsstories mehrfach angesprochen habe, hab ich nicht für Yvo Antoni und Primadonna gestimmt, sondern trotzdem für Petruta Küpper, da mir die Arme von den RTL-Kameras besonders bedrängt erschien, und wichtiger, von allen Finalisten eigentlich den schönsten Auftritt hatte. Die Panflötistin wurde schließlich Dritte. Auf dem zweiten Platz landete die talentierte Opern-Sängerin Vanessa Calcagno aus Saarbrücken.

Nicht nur, dass mit Yvo Antoni und Primadonna am Ende ein relativ unaufgeregter, natürlicher und authentisch symphatischer Act gewonnen hat. Der Sieg von Hund und Herrchen ist auch in anderer Hinsicht sinnbildlich für das deutsche Supertalent. Beim britischen Original trat im Jahr 2008 ein vergleichbarer, aber durchaus besserer Act (sogar mit ähnlichen Tricks) auf: Kate & Gin (Border Collie). Die beiden schafften es ebenfalls bis ins Finale. Mit der deutschen, um ein Jahr verzögerte Kopie des tollen Acts verhält es sich wie mit dem Supertalent zu Britain’s Got Talent: ganz ok, aber bei weitem kein Vergleich. Die Supertalent-Gewinner Yvo Antoni und Primadonna brauch das nicht stören: Sie sind um 100.000 Euro reicher, die jetzt in den Garten investiert werden sollen. Und die Symphatie der deutschen Supertalent-Fans haben sie sicher.

Aber auch die anderen 11 Finalisten gehen nicht leer aus. Vom 26. Januar bis 7. Februar 2010 gehen die Finalisten mit ihren Darbietungen auf Tour. Ihr Weg führt sie dabei nach Ludwigsburg, Kempten, Mannheim, Erfurt, Berlin, Rostock, Köln, Hamburg, Oberhausen, Hannover, Halle/Westf. und Zwickau.

Die Auftritte von Yvo Antoni und Primadonna bei Clipfish.de:

Finale: Teil 1Yvo Antoni ( Teil 2) und Hündin Primadonna (Teil 3)

Halbfinale: Yvo Antoni und Primadonna Teil 2Teil 3

Casting: Yvo Antoni und Hündin Primadonna

Mehr Supertalent 2009:

Ergebnisübersicht für alle Shows

Supertalent – Die Kandidaten der 1. Show

Supertalent – Die Kandidaten der 2. Show

Supertalent – Die Kandidaten der 3. Show

Supertalent – Die Kandidaten der 4. Show

Supertalent – Die Kandidaten der 5. Show

Supertalent – Die Kandidaten der 6. Show

Supertalent – Die Kandidaten der 7. Show

Supertalent – Halbfinale 1

Supertalent – Halbfinale 2

Supertalent – Halbfinale 3

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Die 12 Finalisten des Supertalents 2009 beim Fototermin, versammelt um den Jurytisch und die Juroren.

Update 20.12.09.: Die Gewinner des Supertalent 2009 sind Yvo Antoni und Primadonna

Und hier gibts viele Fotos vom Supertalent-Finale.

12 Kandidaten treten heute beim großen Finale von „Das Supertalent 2009“ um die Gunst des Publikums an. 9 wurden vom Publikum in drei Halbfinals ausgewählt, 3 von der Jury. Nur einer der 12 Acts, die meisten davon Sänger, kann jedoch der Gewinner des Supertalents 2009 werden. Einen Überblick über den gesamten Verlauf des Wettbewerbs gibt es hier: „Wer ist weiter?, Wer hat gewonnen?„. Nicht alle sehen aus wie Stars, doch genau das ist ja beim Supertalent nicht wichtig. Statt Äußerem zählt das Talent, und letztlich das Publikum: das steht nicht nur auf abgefahrene Freaks, die es auch in diesem Jahr wieder gab, sondern auch berührende Geschichten. So wurden viele der Kandidaten in diesem Jahr mit einer traurigen Schicksalsgeschichte vorgestellt. Ein Trend, der zumindest in anderen Ländern auch kritisch gesehen wird. Eins steht jedoch fest: Ob mit oder ohne bewegtes Schicksal: Talent haben sie alle. Hier also der Bericht vom Finale.

Die Links hinter „Auftritt“ und den Namen der Kandidaten führen wie immer zu den drei Videos bei clipfish.de Bei den Sänger sind zusätzlich noch die Songs der Originalkünstler oder passender Versionen bei Youtube verlinkt.

Auftritt 1Tamina Geuting: Wird heute auch „Lady Locke“ genannt. Tamina kam ja zunächst nicht weiter und wurde dann von der Jury als eine von drei Nachzüglern ins Finale geholt. Weil sie ein „Ausnahmetalent“ sei und es im Halbfinale ganz knapp war. Sie singt heute den besonders schwierigen Titel „When You Believe“ von Mariah Carrey und Whitney Houston. Während die Jury ihre Statements abgibt, sieht Tamina ganz ernst aus. „Dieser Titel ist ja die absolute Königsklasse“, sagt Dieter. „Hammermäßig gesungen“. Bei DSDS rät er seinen Kandidaten immer davon ab, weil der Titel zu schwer ist.

Auftritt 2Yvo Antoni und Hündin Primadonna: Bis die beiden anfangen Seilzuspringen is es eher langweilig, danach auch wieder. Irgendwie fehlt das Dynamische und auch das Gesamtpaket an der Choroegrafie, es ist eher eine Abfolge von Tricks. „Die Frage ist, wenn Du 100.000 Euro gewinnen würdest: Wer bekommt das Geld?“, fragt Bruce. Dieter hat auch vor allem das Seilspringen gefallen.

Auftritt 3Oliver Roemer: Zweimal dabei beim Supertalent, diesmal auch im Finale. Wo er singt, bebt die Bude heißt es über die schwergewichtige Stimmungskanone. Oliver selbst möchte ungefähr 50 Kilo an Gewicht verlieren, so glücklicher werden. Dazu braucht er das Preisgeld und will heute 150 Prozent von sich zeigen. Er singt „Higher and Higher“ von Jackie Wilson. Ich finde, die Nummer ist nicht wild genug für ihn, doch die Jury grooved mit. „Du kannst wirklich sehr, sehr stolz sein“, sagt Bruce. Und: „Für mich bist Du wirklich der neue Discokönig“. Außerdem bewundert er Bruce Glitzerhemd. „Du hast so viele Leute mit Deine Geschichte Mut gemacht“, sagt Sylvie. Nicht aufgeben, dann kommt man weiter.

Auftritt 4Richard Istel: Der Junge mit der Engelsstimme, nennt ihn RTL. Er seine eine der größten Überraschungen in diesem Jahr. Kam eher zufällig ins Halbfinale, weil ein anderer Kandidat absagte. Und dann wurde der kleine Leipziger zum Publikumsliebling. Heute singt er „Hallelujah“, den Weihnachtssong-Klassiker, mit dem auch schon andere in Talent-Shows Erfolg hat. „Megatoll gesungen“, findet Dieter.

Auftritt 5Carlotta Truman: Die talentierte kleine Sängerin singt heute „Imagine“ von John Lennon, sitzt dabei auf einem Klavier. Sehr süß. „Du bist ja son richtiger Carlotterie-Gewinn für unsere Sendung“, sagt Marco Schreyl. „Ich finde die Welt in Frieden sein“, sagt die kleine Carlotta zu ihrer Songwahl. „100 Percent Perfection“, sagt Bruce und drückt sich eine Träne raus. Carlotta wirkt ziemlich gelassen und natürlich. „Wenn Du da auf der Weltklimakonferenz den alten Säcken was vorgesungen hättest, vielleicht hätte sich da was geändert“, meint Dieter.

Auftritt 6 Sven Mattiß und Sebastian Whörl: Die beiden Luft- und Trommelakrobaten dürfen heute die Ehre der Akrobaten hochhalten. Golden angemalt und besprüht erhebt sich auch heute wieder Sven Mattiß zu rhytmischen Trommelklängen von Sebastian Whörl in die Luft. Im zweitel Teil der Performance steigen beiden mit einem Fußball empor. Soviel anders als bisher war es nicht. „Ich hoffe sehr, nach diese Abend, wird diese Kunst nicht mehr unterschätzt“, meint Bruce. „Drei Mal dat selbe – war mir ein bisschen zuviel“, findet Dieter.

Auftritt 7Fabienne Bender: Ein Keyboard hat sie schon geschenkt bekommen, die blinde Sängerin Fabienne Bender, nun ist sie bis ins Finale gekommen. Und für viele, so heißt es, schon ein heißer Anwärter auf den Sieg beim Supertalent 2009. Heute singt sie „Almost Lover“ von A Fine Frenzy. Das Publikum klatscht auch schon zwischendurch begeistert. Fabiennes Stimme zittert zwischendurch etwas. Vielleicht vor Aufregung. „Singen macht Dich einfach glücklich. Ich hoffe, dass Du noch so viel singen kannst in Deinem Leben“, sagt Sylvie. Fabienne ist am Ende ganz gerührt.

Auftritt 8Karin Andreev: Das tätowierte, düstere Mädchen überraschte die Zuschauer damit, dass sie so gut klassische Oper singen kann. Den Tod ihres Vaters habe sie nie verkraftet. Jetzt weiß ganz Deutschland davon, dass sie für ihn singt. Vielleicht kann sie ihn auf diese Weise ja verarbeiten. „In meinem Leben ist viel schief gelaufen. Das Supertalent ist ein Lichtblick für mich“, sagt sie. Sie singt „Casta Diva“ aus der Oper „Norma“ von Vincenzo Bellini. Immer wieder unglaublich, dass sie so singen kann. Wobei es schon sehr extrem auf Kontrast gemacht ist. „Ich glaube, Du bist auch glücklicher“ meint Sylvie, im Gegensatz zum Casting.

Auftritt 9Hannes Schwarz alias Saraph: „Johannes war immer der ältere Bruder, der nie Angst vor etwas hatte“, erinnert sich Johannes Schwarz jüngerer Bruder. Hannes kam ebenso wie Sven und Sebastian und Tamina Geuting durch das Votum der Jury ins Finale. Jetzt wird er wieder die Supertalent-Bühne in Flammen setzen. Und nicht nur das: Als ersten brennt erstmal sein Rücken. Durch die gesamte Dekoration und die visuellen Effekte im Hintergrund wirkt die Show wie immer spektakulärer als sie eigentlich ist. „Bruce, gut das nix passiert ist, sonst hättest Du das Feuer ausweinen müssen“, scherzt Hartwig. Dieter glaubt, er ist verrückt.

Auftritt 10Petruta Küpper: Die Panflötistin nimmt am Supertalent teil, um ihrer Familie ein besseres Leben zu ermöglichen. Heute spielt sie „Memory“ aus dem Musical Cats, umringt von Kerzen und Licherketten, die am Studiohimmel einen riesigen Kronleuchter nachahmen. „Das war wirklich eine sehr, sehr tolle Leistung“, bestätigt Dieter. „Für mich bist Du wirklich die personifizierte Zauberflöte“.

Auftritt 11Vanessa Calcagno: „Uns wird ja immer vorgewurfen, dass wir keine Hochkultur im Programm haben. Liebe Kritiker, liebe Feuilletonisten, da müsst ihr Euch jetzt was neues einfallen lassen“, leitet Marco Schreyl den zweiten Opern-Auftritt an diesem Abend ein. Die Saarbrückern nutzt den Einspieler für ihrem Auftritt um ihrer Mutter mehrfach zu danken. Danach singt sie ein Lied über den „lieben Vater“: „O mio babbino caro“ von Giacomo Puccini und aus der Oper „Gianni Schicchi“. Ganz in weiß ist sie dabei gekleidet. Die Jury ist begeistert.

Auftritt 12Davy Kaufmann: Der Sohn von Schauspieler Kaufmann ist der letzte Act, der 2009 beim Supertalent auftritt. Im echten Leben Fensterputzer, hofft er beim Supertalent den Sprung ins Showgeschäft zu schaffen. Er singt „White Christmas“ von Bing Crosby. Das ist natürlich doof, dass bald Weihnachten ist, sonst hätte er sich einen stärkeren Song aussuchen können, der ihm eher gerecht wird. Am Ende sagt er auch noch „Fröhliche Weihnachten“. Egal wie es ausgeht, sagt Dieter Bohlen, Davy habe „super, super viel“ erreicht.

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Supertalent – Die Kandidaten der 7. Show

Supertalent – Halbfinale 1

Supertalent – Halbfinale 2

Supertalent – Halbfinale 3

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Treten gegeneinander im Boxring an: Supertalent-Juroren Dieter Bohlen und Bruce Darnell.

Update 20.12.09.: Die Gewinner des Supertalent 2009 sind Yvo Antoni und Primadonna

Die 30 verbleibenden Kandidaten beim Supertalent 2009 stellen sich geteilt in 3 Gruppen mit je 10 Personen Jury und auch den Zuschauern der RTL Show. Ein Klick auf die Namen der Kandidaten führt zum Video bei Clipfish.de, dort gibt es drei Teile. Die beiden anderen sind jeweils am Ende des Absatzes verlinkt, wobei „Video 2“ jeweils der Auftritt ist. Im heutigen dritten Halbfinale treten erneut zehn Bewerber gegeneinander an. In den Vorwochen schafften es Vanessa Calcagno, Yvo Antoni mit Hündin Primadonna, Davy Kaufmann, Oliver Roemer, Richard Istel und Petruta Küpper ins Finale. Wer schafft es beim dritten Halbfinale? Hier der Bericht von den Auftritten:

Neben den 10 Auftritten boxen heute gleich zu Beginn auch noch Bruce Darnell und Dieter Bohlen gegeneinander. Hintergrund ist eine ziemlich weit hergeholte „Auseinandersetzung“ der beiden vom zweiten Halbfinale, nachdem Bruce dafür sorgte, dass Dieter von den Rohlschuhartisten herumgewirbelt wurde. Angekündigt werden die beiden von Michael Buffer, dem bekannten Ringsprecher. Dieters Kampfname: Dieter The Beater. Bruce: Black Angel Bruce. Hartwig macht den Ringrichter. Viel Zeit bleibt nicht, 22:15 Uhr soll schließlich Profiboxer Klitschko zuhauen. So ist auch schon in der zweiten Runde plötzlich Schluß. Dieter gewinnt nachdem Bruce draußen ausgezählt wurde. Insgesamt war der Kampf noch schlechter inszeniert als die Show ansich. Ein echter Tiefpunkt der TV Unterhaltung. Video Boxkampf

Erste Kandidatin ist dann Maria Cassius, die „Simply The Best“ von Tina Turner singt. Beim Einspieler zuvor hat RTL fleißig gespart, einige Szenen kannten wir schon aus ihrem ersten Auftritt. Bruce und Sylvie tanzen mit. Marias Schuhe jedoch drücken, werden ausgezogen. Ohne kann die aufgedrehte Sängerin freudig zu den Kommentaren der Jury rumhüpfen. Happy Birthday darf sie aber nicht singen. „Ganz ruhig, ganz ruhig“, sagt Schreyl. Dieter Bohlen glaubt, dass es schwer für sie wird heute. Video 2, Video 3

Raphael und Sébastien, die beiden Maskentänzer, sind die nächsten. Sie tanzen für ihre Karriere, wollen es nochmal zu etwas bringen, schließlich bleiben sie nicht ewig so fit, wie sie heute sind. Mit Masken treten sie heute allerdings nicht auf. Die Performance ist kurz, schnell und dynamisch. Dieter glaubt, dass durch ihren Auftritt bei den Leuten zu Hause keine Emotionen geweckt werden, und die Leute deswegen nicht für sie anrufen. Video 2, Video 3

Karin Andreev, die die Zuschauer schon mit ihrer Geschichte um den Tod des Vaters berührte, singt erneut für ihren Vater, wünscht sich, nicht nach ihrem (düsteren) Äußeren beurteilt zu werden, sondern nach ihrem Gesang. Sie singt „Hijo de la Luna“ (u.a. Montserrat Caballe), ist dabei aber kaum auf dem Bildschirm zu erkennen, weil wohl jemand die Idee hatte, dass es passend ist, sie nicht entsprechend (nicht) zu beleuchten. „RTL lässt Sängerin im Dunkeln stehen“ könnte man sagen. Dieter gönnt ihr genau wie Sylvie den möglichen Platz im Finale, hat die Nummer von anderen Sängern aber auch schon besser gehört. Video 2, Video 3

Khosbayar und Zolzayar aus der Mongolei singen wieder mit dem Kehlkopf. Und zwar „Amazing Grace„. Klingt ja auch irgendwie nach Mongolei, weites Land und so. Danach gibts noch „Cherry Lady“ extra für Dieter Bohlen. Dieter findet das klingt nach einer Mischung aus Baby, Elefantenpupsen und Rasierapparat, lobt Sänger Hosoo dann noch für seine Intelligenz (warum auch immer). Sylvie sagt ganz entschlossen, im Finale will sie es nicht nochmal sehen. „Besser einzigartig als immer dieses gleiche Herumgesülze da“, sagt Dieter Bohlen, der bald wieder bei DSDS zu sehen ist, dann noch. Video 2, Video 3

Zügig gehts weiter mit der Partyband „United Four„. Für ihren Auftritt haben sie sich einen Song ausgesucht, den jedes kleine Mädchen genauso kennt wie jede Om(m)a: „What A Feeling“ aus dem Film Flashdance. Gefühlt dauert ihr Auftritt ganz schön lange. Das Publikum ruft Zugabe. „Was man aus so nem Alte Schabraken-Song alles raushohlen kann!“, bricht es aus Marco Schreyl heraus. „Verrückt!“ Total. Dieter attestiert den Jungs aus Oldenburg im seinem Statement jedoch ein paar entscheidende Fehler. Video 2, Video 3

Carlotta Truman, neun Jahre alt ist dran. Ein kleines Kind hatten wir auch schon lange nicht mehr jetzt. Die kleine singt „If A Song Could Get Me You“ von Marit Larsen, den man vor allem kennt, weil er das halbe Jahr über beworben wurde. Zwar klingt das Lied ziemlich nachgesungen, auch von der Stimmlage her, doch ich es ist eindeutig einer der besseren gesanglichen Auftritten. „Ich glaube ich hab super gesungen“, stellt Carlotta am Ende fest. Von Hartwig gibts einen Korb voller Schokolade. „Du bist das beste Beispiel dafür, dass Deutschland echte Talente hat“, meint Dieter. Video 2, Video 3

Jetzt sehen wir die Müllmusiker Recyklang, die bislang meiner Meinung nach noch nicht beim Supertalent zu sehen waren und der siebten Show einfach unter den Tisch gefallen sind. Ich kann mich allerdings auch irren. Als erstes gibts alte Fußbälle mit Trillerpfeifen. Nett. Dann Cremetuben mit Filzstifthülsen als Orgelpfeifen. Gummihandschug als Dudelsack, alte Landwirtschaftsgeräte. Bruce buzzert allerdings. Ja mein, wieso holt ihr sie dann überhaupt ins Halbfinale. Dieter fands lieblos aneinander gehauen. Video 2, Video 3

Die blinde Sängerin Fabienne Bender, die im Casting ein neues Keyboard geschenkt bekam, ist dran. Ihre Teilnahme beim Supertalent bedeutet ein Stück Selbständigkeit sagt ihre Mutter im Einspieler. „Make You Feel My Love“ von Adele singt sie heute. Viel Beleuchtung gibts auch diesmal wieder nicht. Komisch irgendwie. Dafür klingt der Song umso besser. „Du bist mit 100.000 Kilometern Abstand hier heute Abend die Beste“, sagt Dieter. „Ich hab Euch alle sooo lieb, ihr seid so geil, Danke Schön“, sagt Fabienne. Video 2, Video 3

Thereminspielerin Barbara Buchholz gehört ja zu meinen persönlichen Favoriten. Mal sehen, was sie heute auf ihrem „unsichtbaren“ Instrument spielt. Sie möchte das bislang unbekannte Istrument bekannter machen. Dafür spielt sie heute „Can You Feel The Love Tonight“ von Elton John (aus König der Löwen). Sieht jedenfalls total konzentiert aus. Fehlt noch die Serpentintänzerin im Hintergrund, finde ich. Danach erklärt sie nochmal, wie die beiden Antennen Tonhöhe und Lautstärke beeinflussen. Bruce versteht es trotzdem nicht. Ich fands super. Ich glaube, da muss ich heute mal für sie anrufen bzw. SMS schicken. „Ich pack ja auch manchmal mein Wunderinstrument aus, aber da kommen nicht solche Töne raus“, sagt Dieter und betont dann nochmal wie unglaublich schwer das Instrument ist. „Man muss so ein sensibler Mensch sein, so viel Gefühl da rein packen“. Video 2, Video 3 Böser (aber nicht unwahrer) Kommentar von ihr am Ende der Sendung: In der Entscheidungsshow sagte sie (sinngemäß): Man muss wissen, dass man wahrscheinlich verringerte Chancen hat, wenn man keine Schicksalsstory präsentiert.

Feuerkünstler Hannes Schwarz alias Saraph ist der letzte von 30 Halbfinalisten. „Advent, Advent, der Hannes brennt“, kündigt ihn Hartwig an. Bruce hat sich vorsichtshalber einen Feuerwehrhelm aufgesetzt. Aus Musik und Feuer wird dann ne aufregende Show, da muss Hannes selber gar nicht so viel machen, die Eindrücke sprechen für sich. Ein Vorteil für ihn sicherlich. Publikum verlangt eine Zugabe. Bruce findet, er muss ins Finale kommen. „Du hast Dich nochmal verbessert“ sagt Sylvie. Video 2, Video 3

Das wars vom dritten und letzten Halbfinale. Das Ergebnis des Telefonvotings wird etwa eine Stunde nach dem 3. Halbfinale in einer Ergebnis-Sendung verkündet. Alle Ergebnisse stehen im Anschluß hier auf tvundso.com: Wer ist weiter?

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Supertalent – Halbfinale 1

Supertalent – Halbfinale 2

Supertalent 2009 – Das Finale

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Gibt die Kontrolle an eine höhere Instanz ab: Das Publikum, nicht Dieter Bohlen, entscheidet, wer es in das Finale des Supertalents schafft.

Update 20.12.09.: Die Gewinner des Supertalent 2009 sind Yvo Antoni und Primadonna

Die 30 verbleibenden Kandidaten beim Supertalent 2009 stellen sich geteilt in 3 Gruppen mit je 10 Personen Jury und auch den Zuschauern der RTL Show. Ein Klick auf die Namen der Kandidaten führt zum Video bei Clipfish.de (dort dann 3 Teile). Im heutigen zweiten Halbfinale trete erneut 10 Bewerber gegeneinander an. In der Vorwoche schafften es Vanessa Calcagno, Yvo Antoni mit Hündin Primadonna und Davy Kaufmann ins Finale. Wer schafft es beim zweiten Halbfinale? Hier also der Bericht von den Auftritten:

Den Anfang machen heute „Die Kantonputen„, die Männerballettgruppe aus Linda in Sachsen-Anhalt, die am liebsten nackt auftritt. Der Einzug ins Halbfinale war „übelst ne krasse Sache“ erzählt einer der vier im Einspieler. Einer der vier sieht aus, wie aus einer US-Boygroup fällt mir grad auf. Apropos US, heute sind sie im Cowboy-Kostüm angetreten. Aber bitte kein Brokeback-Mountain Jungs. Außer nacht so zu sein, gibts nicht wirklich viel zu sehen. „Ist das wirklich ein Supertalent?“, fragt Bruce nach dem Auftritt. Sylvie kommt auf die Bühne, um es sich ganz genau anzusehen. „Die Fleischtheke bei RTL ist wieder eröffnet. Das ist ja nichts neues. Was neu ist, sind die vier kleinen Würstchen“, meint Dieter. Chancen rechnet er den vier Sachsen-Anhaltern allerdings nicht aus.

Von Sachsen-Anhalt gehts nach Österreich. Die Band „Jimmy“ wurde ja bereits um ein Mitglied, den Max, erleichtert. Jetzt sinds nur noch Claudia und Sarah, die ja angeblich beide 12 Jahre alt sein sollen. Also als ich zwölf war, sahen wir noch jünger aus. Aber heute gibts halt mehr Vitamine als früher. Die beiden singen jedenfalls „“99 Luftballons“ von Nena. Der Song passt natürlich sehr gut zu ihnen. Beide haben noch eine E-Gitarre mit dabei, die hört man aber nicht, vermutlich nur Dekoration. Stimmen klingen ganz ordentlich. „Das war ein ganz toller Act“, lobt Sylvie. Dieter hingegen findet, es war nicht gut gesungen und die Mädels seien zu schüchtern. „Jetzt lasst Euch doch net einschüchtern“, meint Moderator Schreyl. Die Mädchen piepsen nur noch „Ja“.

Ethan Jerome Coleman, der ohne seinen großen Kumpel Ali ins Halbfinal gekommen ist, ist der nächste. Die Jury glaubte, das der Siebenjährige alleine eine viel größere Chance hat. Für Ali war es eine harte Entscheidung, erzählt man uns im Einspielfilm, doch jetzt gebe es nur noch eine Aufgabe: den kleinen Tanzgott ins Finale bringen. Im Hintergrund läuft Jackson Five Musik. Auf die Bühne kommt Ethan dann mit einem kleinen Motorad. Aufgeregt sieht der Mini-Gangster nicht aus während seiner Performance. „Ethan, Du bist wirklich cool“, sagt Bruce. Sylvie findet ihn süß. Dieter hat es auch sehr gut gefallen, sagt er.

Richard Istel ist nun dran. Der kleine Leipziger rückt nach für Dima Shine, der ein Engagement beim Cirque du Soleil hat. Finde ich gut. Richard Istel war meiner Meinung nach eines der besten Kinder in den Castings. Bruce Darnell überraschte den Kleinen mit der Nachricht, dass er doch ins Halbfinale kommt, was wir im Einspieler sehen. „Ich hab gar nicht mehr damit gerechnet. Wahnsinn“, sagt Richard. Seine zweite Chance will er nun nutzen und alles geben. Richard singt „I’ll Be There“ von den Jackson Five. Bruce scheint ihn gerne zu mögen, er fordert die Zuschauer auf, für Richard anzurufen. „Du hast Dir Dein Herz heute rausgesungen aus deinem kleinen Körper, das hat man echt gemerkt“, urteilt Dieter. Richard grüßt seine Klasse und sogar seine Lehrer.

Sven und Sebastian, die beiden Akrobaten, werden direkt von einem in die Luft gehobenen Hartwig anmoderiert. Im Einspieler erzählt der Trommeler, dass er seine Trommeln gar nicht agressiv klingen lassen will, sondern eine gewisse Ästhetik reinbringen möchte. Zur Erinnerung: einer der beiden trommelt, der andere macht Luftakrobatik. Die heutige Nummer beginnt ganz ruhig, steigert sich musikalisch langsam. Wirkt irgendwie beruhigend. Auch der Trommler ist heute in der Luft. Weiß gar nicht, ob das beim ersten Mal auch so war. Dann wirds schnell und aufregend. Und dann sind beide in der Luft. Ich denke, das ist der beste Act bislang. „Einfach klasse“, findet Bruce. Sylvie findet der Act ist für die Eröffnungsshow der Fußball-WM in Südafrika geeignet. Dieter hofft, dass in diesem Jahr auchmal Artisten eine Chance bekommen.

Tamina Geuting, das Mädchen mit der Wunderstimme ist die nächste, die heute auftritt. Die Zwöljährige hat nicht nur eine recht erwachsene Stimme, sieht auch ziemlich erwachsen aus für ihr Alter und redet im Einspieler recht klug. Ein echtes Wunderkind könnte man also sagen. Heute singt sie „Nobody Knows“ von Pink. „Jetzt wissens alle: singen kannste wirklich“, sagt Schreyl danach passend zum Songtitel. „Sie singt es auf ihre eigene Interpretation“, lobt Bruce dann. „Dein Traum kann heute Abend die Wahrheit werden“, findet Sylvie. Auch Dieter findet: mit Augen zu, denke man, da steht ne erwachsene Frau.

Jetzt kommt einer meiner Lieblings-Acts: Vicky Lewis-Thumm, die Serpentin-Tänzerin. „Der will immer was geiles sehen oder so, ich mache nix geiles, ich machen was schönes“, sagt Vicky im Vorspann über Dieter Bohlen. Doch seine Begeisterung über ihren Act habe sie dann überrascht. Ihr gefällt das ästehtische und ruhige an dem Serpentintanz. Ursprünglich kommt sie übrigens aus Amerika. Jetzt aber Lichts aus für den Schmetterling: es werden zu ruhiger Musik („Morgenstimmung“ aus Peer Gynt) wieder farbenprächtige Bilder auf ihr weißes Kostüm projeziert. Sieht super aus, aber man muss auch sagen: Letztlich steht sie ja nur da und bewegt die Arme, oder? Das ist zwar nicht schlimm, aber ich würde eher Leuten mit einem anderen Talent, ne Chance geben. „Ich hätte noch ne Stunde weiter gucken können“, sagt Sylvie. Und Dieter hat sich als kleines Kind immer so einen Engel vorgestellt. Im Publikum ist auch die 94-Jährige, die Else, die Vicky das beigebracht hat.

Jetzt kommt Oliver Roemer, der ja schon im letzten Jahr dabei war. Das ist der dicke, lustige und zumindest auf der bühne ziemlich abgehende Sänger. In echt scheint er aber ein ruhigerer Typ zu sein, erzählt im Einspieler, dass er machmal auch einsam ist. Sollte er das Supertalent gewinnen und damit die 100.000 Euro will er damit sein Gewicht loswerden. Oliver singt „Never Can Say Goodbye“ von Gloria Gaynor. Klingt super, aber ich fand den „Soulman“ noch besser. Da konnte er noch mehr aus sich heraus. Bruce regt Dieter und Sylvie an zu dritt auf die Bühne zu gehen, um Olivers Hand zu schütelln. Das gehört zu Bruce Mission, vermeintlichen Außenseitern Mut zuzureden, kann man sich denken. Dieter allerdings findet, Olivers Figur ist göttlich: „Denk mal an Buddha“.

Roma und Sven, die Rohlschuh-Akrobaten sind auch noch mit dabei heute. Roma Herwida erzählt im Einspieler, dass sie schon in der DDR von der Welt und sie zu bereisen geträummt hat. Ihre Rohlschuhnummer haben sie schon vor langer Zeit entwickelt, wie es aussieht, und so haben sie auch schon auf vielen Bühnen gestanden. Das Supertalent ist für die beiden bis jetzt die größte Herausforderung. Auf der Bühnen tragen sie erst Anzug und rotes Abendkleid, sind dann aber halbnackt. Ihre Rohlschuhwirbelei sieht noch aufregender und gefährlicher aus aks in der ersten Show. Und fitt sind die beiden. Optisch und auch so. „Geile Nummer“, stellt Bruce mit geöffneten und erhobenen Armen fest. Da sieht er irgendwie aus wie Dittsche. Dieter muss dann mit auf die Bühne. „Ich hab immer die Arschkarte hier“, sagt er. Dann nehmen beide ihn auf den Arm und wirbeln ihn rum. „Reicht, reicht“, ruft er leicht panisch. Ich glaube, er hatte Angst. Und schön blöd sah das aus, vor allem in Zeitlupe.

So, und nun noch Petruta Küpper, die Frau mit der Panflöte. Im Einspieler erzählt Petruta, dass sie mit ihrer Teilnahme bzw. dem Gewinn ihrer Familie, besonders ihrer Schwester helfen möchte. Petruta Küpper spielt auf ihrer Panflöte die Nummer „Once Upon A Time (In The West)“ von Ennio Morricone. Sehr schön. „Das ist wirklich, wirklich außergewöhnlich toll“, sagt Sylvie. „Mir war richtig schwindelig“, sagt Dieter. Obs noch von der Rohlschuhnummer kommt? „Es geht einem wirklich nah“, lobt er Petruta, und: „Es ist kaum zu glauben, dass das live ist“.  Als Petruta nochmal  kurz anspielen soll, kommen ihr dabei gleich direkt die Tränen. Und dann setzt die Produktion noch einen drauf: Ihre Schwestern kommen auf die Bühne. Da fehlen ihr die Worte.

Das wars vom zweiten Halbfinale beim Supertalent 2009. Das Ergebnis des Telefonvotings wird eine Stunde nach dem 2. Halbfinale in einer Ergebnis-Sendung verkündet. Alle Ergebnisse stehen im Anschluß hier auf tvundso.com: Wer ist weiter?

Mehr Supertalent 2009:

Supertalent – Die Kandidaten der 1. Show

Supertalent – Die Kandidaten der 2. Show

Supertalent – Die Kandidaten der 3. Show

Supertalent – Die Kandidaten der 4. Show

Supertalent – Die Kandidaten der 5. Show

Supertalent – Die Kandidaten der 6. Show

Supertalent – Die Kandidaten der 7. Show

Supertalent – Halbfinale 1

Supertalent – Halbfinale 3

Supertalent 2009 – Das Finale

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Jetzt entscheidet nicht mehr „Dieterle“ (wie eine der Kandidatinnen sagte) darüber, wer eine Runde weiter kommt, sondern das Publikum beim Supertalent 2009.

Update 20.12.09.: Die Gewinner des Supertalent 2009 sind Yvo Antoni und Primadonna

Die 30 verbleibenden Kandidaten beim Supertalent 2009 stellen sich geteilt in 3 Gruppen mit je 10 Personen Jury und erstmals auch den Zuschauern der RTL Show. Ein Klick auf die Namen der Kandidaten führt zum Video bei Clipfish.de (dort dann 3 Teile). Wer wird es bis ins Finale schaffen? 10 Plätze gibt es für die Finalshow (drei Mal drei durch Publikumsvote in den Halbfinals und eine Jury Wildcard). 20 müssen also nach Hause. Who wins? You decide! Hier ist der Bericht der ersten Halbfinalshow:

Als erste singt heute die kleine Ashley Maria Zimmermann. Eingeleitet wird ihr Auftritt mit der rührenden und tragischen Familiengeschichte um die kranke Mutter. Zwei Geschwister hat das kleine Mädchen noch und die drücken ihr die Daumen. Ashley singt für ihre Mutter, sagt sie. Und zwar: „Der Mond ist aufgegangen“. Der Sternenstaub der eigentlich von der Decke rieseln sollte, der klemmt heute allerdings. Bruce muss Ashley direkt nochmal drücken. Auf dem We zurück zur Bühne rutscht die Kleine aus. Ooooohhhhh, macht das Publikum. Aber es ist nichts passiert. „Der Mond scheint heute Nacht ein bisschen länger nur für Dich“ sagt Sylvie. Dieter findet sie noch etwas zu jung für den Wettbewerb.

Valentin Urse, der Wurli Wurm Man, performt heute zur Musik von Michael Jackson. Wir erinnern uns: Valentin war der Mann in dem Wurmkostüm, dass aussah wie diese Spiralen, die man die Treppen runterlaufen lassen kann. Oder wie ein Alien aus einem uralten Weltraumfilm. Diesmal ist die Performance etwas aufwendiger. Zur Musik von „Thriller“ kriecht der Wurm auf die Bühne. Weiter gehts mit Smooth Criminal, bei dem sich der Wurm wie Jacko in den Schritt greift. Dann „Beat it“. Valentin zeigt alle Kunststücke, die er hat. Zur Musik passt das nicht immer perfekt, finde ich, nur am Anfang eigentlich. „Tintenfisch mit Schüttelfrost“ kommentiert Dieter Bohlen, dann kriechen er und Bruce ebenfalls ins Kostüm. Und dann auch noch Sylvie. Natürlich hat die Show in diesem Moment der Unterhaltswert eines betrunken tanzenden Opas auf einer Familienfeier.

Zirkuskind Charlin Sperlich ist die Dritte heute. Im Gegensatz zu anderen jungen Kandidaten in diesem Jahr macht die junge Sängerin nicht den Eindruck als müssten sich Medienhüter und Psychologen irgendwelche Sorgen um sie machen. Zirkus ist sie gewohnt. Und nichts anderes ist das Supertalent ja. Oder: „Das schafft sie alles über einen Hut“, wie ihre Mutter sagt. Charlin singt den Bohlen-Song „Für Dich“ (Original: Yvonne Catterfeld). Der Song ist für ihren verstorbenen Opa. „Eine extrem gute Titelauswahl, guter Musikgeschmack“, bestätigt dann auch Dieter, und: „Das war kein Auftritt, das war schon fast ne Göttererscheinung“.

Wassernixe Natalia Macauley ist dran. Sie überzeugte vor allem Dieter Bohlen mit einer nassen Halbkugelshow in den Castings. Dieter sprang dann kuzerhand mit ins Wasser. Im Einspieler erzählt Natalie davon, wie sie ihren verloren geglaubten Vater wieder gefunden hat. Die Jury hat sich vor dem Auftritt schonmal in Regenmäntel gehüllt. Außer Sylivie, die ist so heiß, da verdampft das Wasser, sagt Hartwig. Zur treibenden Musik von Evanescence (Wake Me Up Inside) taucht Natalia in ihre mit Schwarzlicht beleuchtete Wasserkugel. Das ganze wirkt irgendwie „radioaktiv“, wie Kühlflüssigkeit aus Homer Simpsons Atomkraftwerk. Aber besser radioaktiv als fernsehmüde, sagt man ja. Völlig wach sind jetzt auf jeden Fall die Männer unter den Zuschauern. Natalia ist von begeisterten Publikum selbst ganz begeistert. „Die geilste Suppe mit Fleischeinlage auf diesem Planeten“, stellt Dieter fest.

Hip Hopper Joel Gläffke hat inzwischen offensichtlich reichlich weibliche Fans gewonnen. Das Publikum jubelt, allerdings auf Aufforderung von Hartwig, bereits vor dessen Auftritt. Joel möchte ja vor allem auch seine Familie finanziell unterstützen. Das konnte er inzwischen offensichtlich bereits. In Nenas neuestem Musikvideo wurde er als Tänzer engagiert. Wegen seiner Persönlichkeit, wie Nena sagt. Sein Auftritt im silberweißem Anzug zu einem gelungenen musikalischen Mischung von Jacko, Timbaland, Madonna und verwandten tanzbaren Klängen ist wirklich sehr gelungen. was mir auffällt man könnte ihn so auch in England, Amerika und eigentlich jedem Land auf die Bühne stellen. Nach dem Auftritt gibts ein Küsschen von Slyvie, denn Joel trägt unter dem Anzug ihren Namen auf einem Trikot (neben den unvermeidlichen Werbung über die sich ein Internetwettbüro jetzt freuen kann). Für Dieter allerdings ist der Knoten nicht geplatzt. bruce fordert das Publikum zum Voten auf.

Yvo Antoni und seine Hündin Primadonna sind die nächsten, die die Aufmerksamkeit der Zuschauer ein paar Minuten für sich haben. Im Einspieler wird dem Hund per Untertitel sprechen beigebracht. Was für Ideen die bei RTL haben… . Es ist zwar nicht übel, was dieser Hund so kann, aber im Vergleich zu Gin aus der zweiten Staffel von Britain’s Got Talent, ist es – wie ich schon sagte – nicht so beeindruckend. Der Jury allerdings hat der Auftritt sehr gut gefallen.

Davy Kaufmann, der Sohn von Schauspieler Günter Kaufmann, steht jetzt auf dem Programm. Anders als die Tochter von Schlagersängerin Michelle hat er es ja, und das zu Recht, ins Halbfinale geschafft. Im Einspieler gibts „One Moment In Time“ von Whitney Houston, „Father And Son“ zur Einstimmung auf Davys tragische Lebensgeschichte. Dann singt Davy Kaufmann „Unforgettable“ von Nat King Cole. Die harte Schale, der weiche Kern, der alte Song… das nenne ich mal einen schönen Auftritt. Günter Kaufmann, der schon im Dschungelcamp am Image werkelte, kommen im Publikum die Tränen. „Es muss dieses Mal klappen“, beschwört auch Bruce das Glück des Tüchtigen. „Maybe this time I win“, wie Liza Minelli einst sang. Vielleicht dieses Mal.

Johan Wellton, der Jongleur aus Schweder darf dann als achter auf die Bühne in diesem ersten Halbfinale. Extra für die Show hat er deutsch gelernt, und einen Dialekt hört man nicht. Wahrscheinlich haben Leute aus skandinavischen Ländern auch gar keinen Dialekt wenn sie deutsch sprechen. Dann gehts los. Auf Sylvies Vorschlag hin, hat sich Johan wirklich Hamster besorgt, die er anzündet, um mit ihnen zu jonglieren. Natürlich keine echten. Außerdem jongliert Johan ja wie schon beschrieben nach unten, statt nach oben. Als er sechs Tennisbälle unter einen Tisch jongliert, scheint das nicht wirklich richtig zu klappen. So richtig sagen kann man es aber nicht. Die Jury kommentiert dann natürlich weiterhin auf deutsch. Ob Johan das jetzt alles versteht, weiß ich allerdings nicht.

Auf diesen Mann haben wir gerade noch gewartet: Als Vorletzter darf nun Mr. Methan ran, der Kunstfurzer aus England. Warum er im Halbfinale des Supertalents ist, weiß niemand so genau. Der Einspieler aus Mr. Methans Heimat, einem kleinen englischen Küstendorf, ist allerdings schön anzusehen. Zur Musik aus Star Wars betritt das „Pupertalent“ 2009 (Hartwig) die Bühne. „Danke, dass ich das Vereinte Königreich repräsentieren darf“, scherzt Methan. Dann gibts klassische Musik und die passenden Fürze. Und plötzlich erinnern wir uns daran, dass auch im Halbfinale gebuzzert werden kann. Bruce ist der erste. Dann kommt Hartwig auf die Bühne. Er hat einen Ballon auf dem Kopf. Mr. Methan entkleidet seinen Po und steckt sich einen Röhre mit einem Dartpfeil in die Ritze. Der soll also in den Ballon gefurzt werden. Sylvie wendet sich ab, das Publikum pfeift und buht teilweise. Doch es klappt. „Fart A Dart“. „Das geht ein bisschen zu weit“, sagt Bruce.

Opernsängerin Vanessa Calgagno rührte schon mit ihrem ersten Auftritt. Nun ist sie zurück und bildet den Höhepunkt des ersten Halbfinales beim Supertalent 2009. Doch bevor die Saarbrückerin singen darf, muss eine weitere tragische Familiengeschichte erzählt werden. Mit der Zeit ist das ganz schön anstregend, vor allem da der Wechsel zwischen Albernheiten, wie eben Mr. Methan, der bunten Showkulisse und den tragischen Geschichten sehr hart ist. Der Mutter im Publikum gefällt der Einspieler jedenfalls, sie weint. Das ist das wichtigste. Dann singt Venessa. Diesmal keine Oper, sondern ein Musicalstück: „Somewhere“ aus der West Side Story. Schön. „Man trifft sich immer zwei Mal im Leben und ich glaube Dein Opa ist jetzt richtig neidisch, das er nicht dabei sein darf“, nimmt Schreyl auf den „bösen“ Großvater aus dem Einspieler Bezug. Was soll man dazu noch sagen? Irgendwo muss auch mal Schluß sein mit den kitschigen Sprüchen. Weniger ist manchmal mehr. Für Vanessa gilt das aber nicht. Die war super.

Kritik: Eines muss man nach diesem Halbfinale wirklich mal sagen: Mehr als die Hälfte aller Kandidaten wird mit einer tragischen Schicksalsgeschichte vorgestellt. Dabei kann ich mir nicht vorstellen, dass jeder diese unbedingt mit 8 Millionen RTL Zuschauern teilen will (manche wollen sicher, klar), der eine oder andere ist sicher auch für sich selbst mit Familie und Freunden glücklich darüber, dass er nach schwerer Zeit etwas schönes, einen Erfolg erlebt hat. Die aufdringliche Holzhammer-Methode, mit der RTL versucht auch noch die letzten Emotionen rauszukitzeln zeugt von wenig Gespür dafür, wie man solche Geschichten erzählt. Die gehetzte Art, wie hier eine Geschichte nach der anderen übertrieben pathetisch über den Sender gejagd wird, ist auch gegenüber ihren Protagonisten respektlos.

Jetzt ist jedenfalls erstmal Schluß mit der Sendung. Das Ergebnis des Telefonvotings wird eine Stunde später nach den Halbfinals in einer Ergebnis-Sendung verkündet. Alle Ergebnisse stehen hier auf tvundso.com: Wer ist weiter?

Supertalent – Die Kandidaten der 2. Show

Supertalent – Die Kandidaten der 3. Show

Supertalent – Die Kandidaten der 4. Show

Supertalent – Die Kandidaten der 5. Show

Supertalent – Die Kandidaten der 6. Show

Supertalent – Die Kandidaten der 7. Show

Supertalent – Halbfinale 2

Supertalent – Halbfinale 3

Supertalent 2009 – Das Finale

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An der Seite von Dieter Bohlen in der Supertalent Jury: Bruce Darnell und Sylvie Van der Vaart.

Update 20.12.09.: Die Gewinner des Supertalent 2009 sind Yvo Antoni und Primadonna

Übersicht über die erfolgreichen Supertalent 2009 Kandidaten im Halbfinale/Finale: Wer ist weiter?

Viktoria Jedidi, die Profi-Chatterin. Chattet gerne in Singlechats, wo alle Männer aber nur Sex wollen, und will denen heute mal eins auswischen. Ihr Talent ist folglich das „Talent die Männer zu durchschauen“. Die Jury bleibt ernst. „Was meinst Du, was ich von Dir halte“, fragt Dieter zum Test. „Du findest mich scheiße“. Richtige Antwort. Das wars dann aber auch schon. „Ich find das langweilig“, hat Dieter noch gesagt. Ich auch.

Dragica Champier, der Deutschland-Fan. Kommt aus Kroatien und liebt Deutschland. Da hat sie einigen Deutschen schonmal was vorraus. Besonders mag sie die deutsche Hygiene und Pünktlichkeit. Ihren Titel hat sie selber geschrieben, der heißt passenderweise schlicht „Deutschland“. „Deutschland, Deutschland, meine schönste Land, ich liebe Dich“, singt sie. Und: „Wo ich gehen, was sie sehen, Deutschland ist wunderschön. „Ich fands ganz schön“ …. „scheiße“, sagt Dieter. Also das Lied jetzt, Deutschland nicht. Drei Mal „Nein“.

Aaron Martin, der kölsche Jung. Der is jut drop denke ich mir. Der Siebenjährige möchte einen Karnevalssong singen. Sein zweites Hobby ist Fußball, aber Singen mag er noch mehr als Torwart sein. Auf gehts mit „Viva Colonia“. Familie und Moderatoren machen eine Polonaise während Aaron auf der Bühne versucht Stimmung zu machen. Was sagt man da jetzt am besten? In einem Jahr nochmal wiederkommen. Aber Aaron fängt schon an zu weinen. Sylvie kommt drücken. Hihi, da hat er schon mehr gewonnen als verloren jetzt. Ich würd mich nichtmehr waschen. „Krieg ich noch ein Autogramm von Euch“. Klaro.

Barbara Buchholz, die Theremin Zauberin. Gehört zu einer Gruppe von wohl nur 10 Leuten auf der Welt, die das geheimnisvolle Instrument namens „Theremin“ spielen. Das Gerät hat zwei Antennen, eine nach oben und eine zur Seite. Barbara erklärt es aber mit dem Wort „senkrecht“ statt „nach oben“, so dass Dieter sofort aus Rücksicht auf die RTL Zuschauer eingreift und sich das Gerät erklären lässt. Bewegt man die Hände in dem Feld zwischen den beiden Antennen entstehen Töne. Dann ist Barbara dran und zaubert „Somewhere over the Rainbow“ aus dem „Nichts“. Wunderschön. Publikum ist begeistert, Dieter ist fasziniert. Und schwer muss das sein, das so zu können. Drei „Ja“. Das will ich auf jeden Fall nochmal sehen. Mein Favorit neben de, Licht-Schmetterling von letzten Mal.

Jesse Fischer, der nackte Schwarze. Sein Talent ist „Tanzen, Berühmt werden und sich zeigen“. Warum er sagt, er käme ursprünglich aus Pirmasens verstehe ich zwar nicht, ich hätte was anderes erwartet. Vielleicht soll es ein Gag sein. Er kündigt jedenfalls erstmal an, sich ausziehen zu wollen. Sylvie ist gleich ganz aufgeregt. Bruce scheint mir aber noch interessierter zu sein. Dem Buzzer kann Jesse aber nicht entfliehen. Eine SlowMo gibts trotzdem nochmal, mit eingeblendeteten Gesichtern weiblicher Zuschauer.

Sarah, Claudia und Max, die Ösi-Band „Jimmy“. Des is a Event! Zumindest visuell der „Oberklopper“, wie Dieter feststellt. Na mal sehen, ob ihr eigener Song namens „Autopilot“ auch was taugt. Publikum klatscht artig im Takt. Na, ob das ein gutes Zeichen ist? Der Song klingt soweit ok. Ich frag mich, ob da irgendwo nen Manager im Hintergrund steht. Klingt schon ziemlich professionell. „Drei coole Leute“, stellt Bruce fest. Angeblich sind sie erst 12. Dieter erörtert schonmal die Marktchancen, gibt dann ein „hammermäßiges Ja“.

Hubertus von Garnier, der Straßenmusiker. Ging einst für seine große Liebe ins Ausland, verliert dort aber alles. Hatte mal Depressionen und Angstzustände. Doch mit dem festen glauben, dass alles wieder gut wird, widmete er sich der Straßenmusik. Früher war er Alleinunterhalter. Erinnert natürlich spontan an Michael Hirte. Singt „Hello“ von Lionel Richie. Und das ziemlich gut. „Is it me you’re looking for“ heißt eine Zeile aus dem Text. Fakt ist, Hubertus ist grad zur richtigen Zeit am richtigen Ort. „Deine Stimme hat unheimlich viel Kraft. Wirklich sehr gut“, stellt Bruce anerkennend fest. Drei „Ja“.

Khosbayar, mongolischer Kehlkopfsänger. Die beiden Mongolen sind Spezialisten in Khoomei, zu deutsch: Kehlkopfgesang. Der Gesang klingt wie Biene aus einem Zeichentrickfilm, wie ein hohes metallisches Vibrieren. Hab ich auch noch nicht gehört bislanf. „Wahnsinnig interessant“, findet Bruce. „Ich glaub ihr seid so Modern Talking in der Monogolei“ mein Dieter. „Ich find’s lustig“. Sylvie möchte es nicht nochmal hören. Aber Dieter würde gerne nochmal „Brother Louie“ hören.

Lieselotte Wasner, die durchgeknallte Oma. War schon vor einem Jahr mit dabei. Schreyl und Hartwig holen sie vom Zug ab. Dieses Jahr hat sie zur Unterstützung noch zwei junge Tänzer dabei. Na, wenn die mal nicht RTL organsiert hat. Kaum auf der Bühne, gibts schon Kommunikationsprobleme. Lieselotte versteht nicht, was Dieter sagt. Dann aber doch. „Ohne Dieter kann ich heute nicht sein“, sagt sie gleich. Ein Einspieler zeigt nochmal ihre Töchter, die ebenfalls am Supertalent teilnehmen, aber nicht mehr ins Fernsehen wollen, weil sie überall erkannt werden. „Ich muss es haben, ich brauch das aber“, hingegen sagt Lieselotte. Sie singt „Er gehört zu mir“. Vom buzzerden Dieter lässt sich Lieselotte jedoch nicht abschrecken. Das zieht sie jetzt durch. „Aber: man muss sagen, sie hat sich verbessert“, sagt Bruce. Dieter ist anderer Meinung. „Du bist kontinuierlich auf dem gleichen beschissenen Niveau“, sagt er. Und Lieselotte strahlt wie ein Honigkuchenpferd.

Mehr Supertalent 2009:

Supertalent – Die Kandidaten der 1. Show

Supertalent – Die Kandidaten der 2. Show

Supertalent – Die Kandidaten der 3. Show

Supertalent – Die Kandidaten der 4. Show

Supertalent – Die Kandidaten der 5. Show

Supertalent – Die Kandidaten der 6. Show

Supertalent – Halbfinale 1

Supertalent – Halbfinale 2

Supertalent – Halbfinale 3

Supertalent 2009 – Das Finale

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Sie haben entschieden wer es bis ins Halbfinale schafft: Bruce Darnell, Sylvie Van der Vaart und Dieter Bohlen aus der Jury vom Supertalent. Ab dem Halbfinale wählen die TV-Zuschauer ihre Favoriten.

Diese Kandidaten kamen in den einzelnen TV Shows des Supertalents 2009 weiter. Hinter den Namen ist jeweils das Video bei Clipfish.de verlinkt. Ab dem Halbfinale 3 Teile auf Clipfish: Die zwei weiteren Teile sind auch hier verlinkt (Video 2, Video 3). Video 2 ist dabei jeweils der Auftritt. Bei den Finalteilnehmern ist unter „Casting“ noch der erste Auftritt verlinkt.

Gewinner von „Das Supertalent 2009“ ist:

Yvo Antoni und Hündin Primadonna

Platz 2: Vanessa Calcagno

Platz 3: Petruta Küpper

FINALE (19.12.):

Hier sind alle Auftritte aus dem Supertalent Finale verlinkt.

Die Finalteilnehmer waren:

Und so hat alles begonnen – Die Castings:

Show 1

Show 2

Show 3

Show 4

Show 5

Show 6

Show 7

Sie waren die 30 Teilnehmer der Halbfinals:

Eine Übersicht über die Kandidaten der Halbfinals gibts auch bei rtl.de mit Bildern (Klickstrecke). Die Auswahl erfolgte aus 130 Kandidaten, die sich zuvor in den Castings qualifiziert hatten (Quelle: diese Sendung), von denen jedoch nur einige in den TV Shows gezeigt wurden.

Diese Kandidaten kamen in den drei Halbfinals weiter:

1. Halbfinale (28.11.)

2. Halbfinale (5.12.)

3. Halbfinale (12.12.)

Eine Jury Freikarte fürs Finale erhielten, sie rücken also auch ins Finale ein:

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Manchmal fällt die Entscheidung über die Kandidaten beim Supertalent der Jury nicht leicht: Bruce Darnell, Sylvie Van der Vaart und Dieter Bohlen sind seit 2008 ein erfolgreiches Trio in der deutschen Ausgabe der derzeit erfolgreichsten TV Formats der Welt.

Update 20.12.09.: Die Gewinner des Supertalent 2009 sind Yvo Antoni und Primadonna

Diese Kandidaten schafften es in die Halbfinals und ins Finale: Wer ist weiter?

Auch auf tvundso.com: Supertalent 2009 – alle Shows, alle Kandidaten

Hier wie immer die Übersicht über alle Kandidaten der vergangenen Supertalent Show Nummer 6. Mit einem Klick auf den Namen gehts zum Video des Auftritts bei Clipfish.de.

Marion Deipenbrock, Künstlername „Mandy Kim“. Der leicht durchgeknallten Verwaltungsangestellten aus Werne ist Dieter Bohlen im Traum erschienen und hat sie aufgefordert ihren Hintern zum Supertalent zu bewegen. In Explosiv Weekend, in der Vorstellungs-Maz und auf der Bühne kann sie diese Geschichte drei Mal zur Primetime zum Besten geben. Doch die Sache hat einen Twist. Jenen kann Marion zwar mindestens Kleinstadtdisco tauglich tanzen, aber mit dem Singen haperts irgendwie noch. Wie so oft allerdings: Marion nimmt die Sache sehr ernst. Das Publikum singt „Du kannst nach Hause fahrn“. Und genau das will Mandy dann auch, zum gleichnamigen Lied von Bary Manilow. Doch Bruce und Sylvie meinen immerhin: sie hätten es gerne noch weiter gehört. Dieter macht nochmal deutlich, dass sie in ihrem Traum nicht richtig zugehört hat. Du hast heute nen kleinen Gehörschaden, sagt Marion. Oh, Mandy…

Cebrail Mihci, der Performierer. Früh sind dem Platzwart des 1. FC Köln die Haare ausgefallen. Dennoch möchte der Greenkeeper den Eurovision Song Kontext wieder in den richtigen stellen. Oder so. „Habt ihr nix verstanden“, mutmaßt der witzige Zeitgenosse bevor er anfängt zu singen – und zwar den wohl selbstausgedachten Song „Meerestränen“. Übrigens: „Achso, ich sing mit Handy“. Möglicherweise der Satz des Abends. Sein Vortrag ist dann so ein bisschen wie Dönermann auf Valium. „Du bist der absolute Beweis, dass Handystrahlen nicht gut fürs Gehirn sind“, meint Dieter. Drei Mal „Nein“.

Hanar Maulud, das lachende Comeback Kid. War im vergangenen Jahr schon dabei und hat jetzt ein Jahr lang fleißig geübt. Mit Privatlehrerin. Singt „A Moment Like This“ von Leona Lewis. „For A Moment Like This/Some People Wait A Lifetime“, geht der Text. Die kleine Hanar musste nur acht Jahre und dann nochmal eins warten. Dem Publikum gefällts. „Du bist auf dem besten Weg groß rauszukommen“, meint Bruce. Dieter spricht von einem „Quantensprung“ gegenüber dem Vorjahr. Quanten sind zwar sehr sehr kleine Bauteile der Materie, aber es war wohl eher gegenteilig gemeint. Drei Mal „Ja“.

Tommy Rudolf, der Altenpfleger. Hat einen Nachbau von seiner Oma mit, also eine Puppe, denn die 91jährige Dame konnte er leider aufgrund des hohen Alters nicht mitbringen. „Mein Talent ist Singen und Spielen von selbstgetexteten Omaliedern“. Vermutlich ist die Idee sowas ähnliches wie Olaf Schubert zu machen. Zumindest klingt die Tonlage ähnlich. Es hat was von Psycho, stellt Dieter richtig fest. Zum Weiterkommen reicht die Nummer nicht.

Thorsten „Das Pferd“ Boller. Beruflich klebt er Etiketten auf Wurst. Naja, warum auch nicht. Stefan Raab hat ja auchmal als Metzger angefangen. Sein Act: Er springt ohne Pferd über Hindernisse aus dem Pferdesport. Auf die Idee ist er auf einem Geburtstag gekommen. Spring Thorsten, Spring! „Es war einen Versuch wert“, stellt Bruce danach fest. „Es ist einfach kein Talent. Wenn Du jetzt kämst und sagen würdest: Du hast nen Dödel wie nen Pferd, das ist auch kein Talent“. Zum Trost füttern Hartwig und Schreyl Thorsten noch mit Karotten.

Peter Uhlich, der „Pantau Superman“. Macht Synchrontanzen. In der Praxis rudert er aber hauptsächlich nur mit den Armen. Publikum und Jury werden recht schnell ungeduldig. „Man kann jeden Mensch aus dem Publikum nehmen, auf die Bühne stellen, und die können auch so nen Scheiß machen“, sagt Bruce. Rückenschwimmen ohne Wasser, trifft es auch ganz gut, wie Dieter sagt. „Ich komm mir völlig verarscht vor“. Ich mir auch. Ich mir auch.

Erva Yudissa, die Löwenmutter. Die erste emotionale Geschichte der heutigen Ausgabe. Die Indonesierin erzählt zu tragischer Musik, dass sie von ihrem Ex-Mann geschlagen wurde. Jetzt möchte sie für ihren kleinen Sohn da sein, ihm ein besseres Leben aufbauen. Singt „Unbreak My Heart“ von Tony Braxton. Sehr oft heißt es in Casting-Shows ja „Du hast das nur nachgesungen“. Hier ist genau das Gegenteil der Fall. Erva hat eine gelungene eigene Interpretation des melancholischen Songs mitgebracht. Die Jury bestätigt das zwar nicht, findet es eher ausbaufähig, davon ab aber ne super Leistung. Drei „Ja“.

Sven Mattiß und Sebastian Wöhrl, Akrobaten. Sven macht eine „sehr seltene Form der Luftakrobatik“ mit dem Fachausdruck „Strapaten„. Sebastian spielt Trommeln. Beide haben sich golden angemalt. Ist natürlich ne schöne Nummer, aber ich finde angesichts dessen, was es alles so zum Thema Zirkus und Akrobaten gibt, halt eine unter Tausenden. Ist eine Steigerung möglich? Noch etwas auf Lager?, will Bruce wissen. „Reichlich“ sagt Sven. Gibt drei „Jas“.

Karina Schmidt, die Schweinezüchterin. Die lustige Hausfrau war früher mal Schweinezüchterin. Sie möchte „Pokerface“ von Lady Gaga singen. Sie singt deutlich besser als man zuerst denkt. Aber auf der anderen Seite auch nicht gut. Unterhaltsam ist es trotzdem. Nachdem gebuzzert wurde, ruft das Publikum „Zugabe“. „Du hattest auch ne kleine Choreografie dazu“, fasst Sylvie Frau Schmidts Hüpfen zusammen. „Das war nicht Lady Gaga, sondern Lady Kacka“, sagt Dieter. „Ich sollte vielleicht wieder Schweinezüchterin werden“, gibt sich die Schmidt zum Abschied selbstkritisch.

Rainer Reismann, „The Brain“. Schließt nicht aus, dass er mal was mit Dieter zusammen machen wird. Sein Song heißt „Rappel Zapper Dudei“ und auf seiner Mütze steht „Raini“. Irgendwie scheint es selbst dem hertgesottenen Bruce etwas zu albern zu sein. Rainer ist also noch einer aus der Fraktion „Würde gerne auf Mallorca singen“. Ich mein ja, es sollte mal so ein Partysänger-Casting geben. „Du musst vor Mülltonnen singen. So vor normalen Menschen ist das scheiße“, sagt Dieter. Was ja dann auch wieder perfekt zum Ballermann passen würde.

Sandra Kus, das Wunderkind. „Die ist voll angebildet“, wird sie in der Schule gehänselt. „Voll fies“. Aber wir wissen ja schon aus der Vorschau, die 12-Jährige kann super singen. Sie singt „Stop“ von Jamelia. Sehr gut, und ziemlich entspannt und unaufgeregt wirkt sie trotz des kraftvollen Liedes. Sylvie weiß schon wieder, dass sie ab und zu daneben lag beim Singen. Sie scheint ja ein ziemlich gutes Gehör zu haben. „Du bist echt ’n Naturtalent, ganz ehrlich“, sagt Dieter. Ein echtes Ausnahmetalent, meint Schreyl aus dem Off.

Vicky Lewis-Thumm, der Schmetterling. Erstmal ein Wow-Moment. Die 94jährige Dame, von der Vicki das Kostüm bekommen hat, das sie für ihren Auftritt trägt, sieht gut 25 Jahre jünger aus. Bekommt für ihren Auftritt extra nen schwarzen Hintergrund und das Licht ausgemacht. Dann werden auf ihr weißes Kleid wie auf eine Kinoleinwand Bilder projeziert, während Vicki tanzt wie ein Schmetterling. Serpentintanz nennt sich das. Optisch wirklich absolut beeindruckend. „Es hat einfach alles gestimmt“, mein Bruce. „Das war wie ein Märchen“, sagt Sylvie. Und Vickie ganz bescheiden: „Danke“. Tolle Nummer. Drei Mal „Ja“. Ich freu mich schon, das nochmal zu sehen.

Björn Thiede, der tanzende Arzt. Hauptberuflich ist der Björn ja Chirurg. Für Bauch und Knochen. Tanzen macht er als Ausgleich zum Job. Seine Sonnenbrille muss er dabei aufsetzen. Was die Selbsteinschätzung betrifft, scheinen sich auch studierte Mediziner nicht von anderen Kandidaten zu unterscheiden. „Das war nix“, sagt Bruce. „Ich finde, Du hast Dich ein bisschen blamiert heute“, sagt Sylvie und Dieter: „Ich glaub Du schnüffelst zu viel an diesen Narkosemitteln!“ Schreyl testet mit medizinischen Fachbegriffen nochmal, ob der Arzt gelogen war. Stimmt aber alles.

Gabriele Wulff, auch Roxana. Die elegante Dame mittleren Alters tanzt mit Würgeschlangen. „Es ist schonmal was passiert, ja“, erzählt sie auf Nachfrage. Bruce kriegt gleich Panik, rennt weg und Roxana hinterher. Hehe. Dann gibts was für die Freunde reifer Frauen: Roxana zieht sich aus, zumindest fast. Und lässt eine Vogelspinne über ihren Körper laufen. Bruce muss dann wieder als erster herhalten. Die Vogelspinne mag ihn. Dieter findet die Beine gut, aber ein Talent ist das nicht. Die sexy Schlangenfrau kommt nicht weiter.

David Roßkopf, der tapfere Sänger. Seine Mutter und sein kleiner Bruder sind schwer krank. Diese Geschichte ist sehr traurig. Dann singt er „Hero“ von Enrique Iglesias und spielt Gitarre dazu. „Du warst fantastisch“, sagt Bruce. Von Dieter gibts aber ein „aber“. Ihm hat Eigenständigkeit gefehlt, er habe zu sehr nachgesungen. Er kommt aber trotzdem weiter

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Supertalent – Halbfinale 1

Supertalent – Halbfinale 2

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Supertalent 2009 – Das Finale

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Die Supertalentjury vor dem Logo der Sendung. In Sendung Nummero 5 suchten die drei Zirkusoberhäupter wieder neue Talente.

Mit einem Klick auf die Namen der Kandidaten gehts zum Video auf Clipfish.de

Update 20.12.09.: Die Gewinner des Supertalent 2009 sind Yvo Antoni und Primadonna

Diese Kandidaten schafften es in die Halbfinals und ins Finale: Wer ist weiter?

Auch auf tvundso.com: Supertalent 2009 – alle Shows, alle Kandidaten

Renate Furtner, die Schlagerfan. Ihre Welt ist die Supertalentbühne und der Schlager. So sagt man. „Ich probiers mal singen und tanzen“ kündigt die heutige Showeröffnerin ihren Act an. „Herr Kapellmeister, lassen sie die Puppen tanzen“. Und los gehts. Sie singt von Europäern die nach Spanien reisen, danach versteht man nicht mehr alles. Immer wieder beeindruckend mit welchem Ernst die Leute da rangehen. Dieter hat gedacht, Renate ist ne neue Figur von Hape Kerkeling. Am Ende ist Renate sauer und raus.

Oliver Höhne und Anna „Aliena“ Senger, die Außerirdischen. Heißen Shirayas Dream als Duo. Sie singt Pop mit klassisch ausgebildeter Stimme, erklärt sie ihren kommenden Vortrag und wedelt immer so komisch mit den Armen. „Hast Du was genommen?“, fragt Bruce. „Warum buht ihr denn?“, wundert sich die Alien-Sängerin. Obgleich das Publikum sich vom Buhen nicht abbringen lässt, ist die Nummer gar nicht so sehr übel. „Die Leute haben nen anderen Musikgeschmack, denk ich mal“, sagt Oli. Schade, dass es Uri Gellers Ufo-Show nicht mehr gibt. Da wären sie besser aufgehoben.

Martina Gjoika, die kleinste Sängerin der Schweiz. Sie will „I Will Always Love You“ singen. Von Whitney Houston. Fünf ist sie erst, guckt konzentriert und hat ihren Kuschelbär mit. Die beste Sängerin ist die Kleine zwar nicht, aber irgendwie kommt es nach einer Zeit des ersten ungläubigen Staunens ganz gut an. Hoffentlich kann sie später mal drüber lachen. Bis dahin sollte man ihr sagen, dass sie süß war. Bruce findet, dass es super Comedy war und das Publikum hat sich prima amüsiert. „Für ne Fünfjährige wars super“, findet Dieter. Mit dem Argument, sie sei zu jung wird sie verabschiedet. Weiter kommt sie nicht.

Georg Silz oder: Zwei Arschbacken wollen Spaß haben. Ist 74 Jahre alt und noch topfit wie es aussieht. Singt und zeigt seine Arschbacken. „Georg, wenn Du so’n Auftritt machst, musste Dich doch nicht wundern, wenn die Leute nachher sagen: ‚Der Arsch war scheiße'“. Irgendwie war jetzt aber nicht so der Hammer. Georg ist sauer, dass die Leute das Ende des Textes nicht mehr mitbekommen haben. Wenigstens eins passt aber: seine Begleitmusik „Für immer jung“ in der Version von Karell Gott.

Georg Noack, der tanzende Sachsen-Paule. Aus Zittau. Seine Hobbies sind Tanzen und Musik. Wenn er mit Frauen tanzt, erklärt der stattliche Sachse, dann kommen diese Frauen zum Höhepunkt. Merken tut man das am Schrittwechsel und ihren Augen. Aber bestätigt hat es ihm noch keine, zumindest eben nicht so direkt. Dieter wendet ein, der Orgamsmus könnte auch vorgetäuscht gewesen sein. Eine rassige Schwarze wird aus dem Publikum zum Test geholt. Georg legt sich mächtig ins Zeug. Dieter drückt vorsichtshalber alle Buzzer, die Freiwillige sieht aus, als möchte sie gerettet werden. Gekommen ist die Dame nicht. Aber vielleicht Georg selbst? Fragt sich zumindest Hartwig. Nicht alle Latten am Zaun, attestiert Dieter. Georg verteilt noch Flyer. Einmal tanzen 50 Euro. Erster Gedanke: Die hat doch RTL gedruckt! Leider wohl nicht.

Sina Marie Kaulen, die Unterschätzte. Hat in den letzten drei, vier Monaten knapp 50 Kilo abgenommen. Das würde ich nicht zum Nachmachen empfehlen. Manche haben ihr gesagt, es sei lachhaft zum Supertalent zu gehen. Unter anderem ihr Partner. Jetzt will sie es allen beweisen. Bis jetzt hat sie im Internet gesungen. Mit unterschiedlichem Feedback. Und jetzt kommts: sie kann natürlich super singen. Das Publikum ist begeistert. Aber zusätzlich hat man das Gefühl Sina sieht sich grad genau wie Susan Boyle oder Paul Potts auf Youtube und ist selbst ganz gerührt, dass sie es geschafft hat. Von Bruce gibts ein anerkennendes Küsschen und dann weinen beide um die Wette. Das war ganz sicher der schönste Auftritt in diesem Jahr bislang. Sina Marie Kaulen ist natürlich weiter.

Johann Wellton, der jonglierende Schwede. Bruce fragt etwas, Johann erklärt, er kann nicht so gut deutsch verstehen. Bruce fragt also englisch, und witzigerweise übersetzt es sich Johann erstmal auf deutsch bevor, er antwortet. Naja, wie auch immer, zu so Gauklermusik gehts los. Die ersten Bälle in dieser Sendung beginnen zu hüpfen. Seine „Innovation“: er jongliert nach unten, nicht wie man das kennt, nach oben. Die Bölle springen also auf dem Boden auf. Außerdem kann er auch noch so tun, als klebe sein Koffer in der Luft fest. Wie ein Pantomime. Auch ne schöne Nummer, kein Gewinner, aber kann man nochmal gucken.

Klaus Auchholzer, der Pornodarsteller. War auch schonmal bei DSDS mit soner Dada-Nummer. War nicht so kacke damals. Will jetzt nochmal Musik und Erotik verbinden. Hartwig macht aus dem Off diverse Pornowitze. Die sind allerdings besser als der Auftritt von Pornoklaus. Es gibt drei Mal ein „Nein“ für die Nummer. Aber vielleicht träumen heute nacht ein paar deutsche Frauen gut.

Hubertus Wawra, der Baggerfahrer. Bruce möchte wissen: „Was ist eine Bagger“. Dieter erklärt es und Hubertus holt seinen Bagger raus. Zwei Hasen sind vorne drauf angebracht, also hübsche Frauen. Einer im Publikum, der aussieht, als arbeite er auch auf dem Bau deutet mit Daumen hoch schonmal an, dass es super ist. Der Bagger ist ein echter Lowrider und kann prima hin- und herhüpfen und Kunststücke machen. Eins muss man der Nummer lassen: Das ist neu. Kommt weiter. Mal gespannt, was da noch kommt.

Carlotta Truman, die freche, kleine Sängerin. Ihre Freundinnen nennen sie Charly und sind sicher: Sie ist dazu geboren, ein Star zu sein. Mal sehen, was die Neunjährige kann. Ihre Mutter hat ne Band in England. Das färbt ab, Charly singt „Mercy“ von Duffy. Hatten wir dieses Jahr schonmal. Um Gnade flehen muss das Publikum aber nicht. Der Auftritt, man könnte ihn „frech“ nennen, ist wirklich wie eine kleine Duffy. Bruce gibt gleichmal Perfomance-Tipps. Sie soll sich mehr Bewegen bei ihrem Auftritt. Ist ja wie bei DSDS hier. Dann macht er vor und sie nochmal nach. Sie kommt weiter. Vielleicht sehen wir sie ja auf der Supertalent Tour ab Anfang 2010 bei der alle Finalisten teilnehmen werden. Diese Info wurde grad eingeblendet.

Joel Gläfke, die sensible Hip Hopper. Hat sich das Tanzen selber beigebracht und ist vom Typ her der Schwarm aller Mädels. Möchte seinem kleinen Bruder und seiner Mutter finanziell helfen. Dafür, dass er gerade angefangen hat zu tanzen, ist er echt gut. Bei Britain’s Got Talent wäre er als farbiger Aufsteiger mit seiner Nummer sicher der Hit. Zum Weiterkommen reicht es in Deutschland vermutlich auch. Dieter fand es megageil. „Du entertainst mich“, sagt Dieter. Aufpassen, nicht das das klingt, als seien wir hier bei ProSieben. Joel ist weiter und kann davon träumen, mit seinem Tanz seine Familie zu versorgen.

Rosica Bursa, Madame Bling Bling. Sie macht Burlesque, also der erotische Striptanz, wie ihn Dita von Teese berühmt gemacht hat. Daurt ne Weile, dann kommt sie in einer Muschel auf die Bühne. Außer Dieter scheint es im Saal niemandem zu gefallen was sie da macht. Dabei siehts ganz niedlich aus. Aber Burlesque ist das nicht, würde ich sagen. Zumindest gibts da noch Potenzial nach oben. Bruce hats auch gefallen, wies aussah. Sylvie fands nicht mysteriös genug. Zum Weiterkommen reicht es nicht.

Wolfgang Sieben, auch genannt „Crazy Joe“ oder „Crazy Frog“. Der letzte Spitzname stammt wohl von Dieter Bohlen und wird konsequent eingeblendet, obgleich Wolfgang sich selbst Joe und nicht Frog nennt. Optisch könnte man sich ihm auf dem Christopher Street Day gut vorstellen. Dann singt er über seinen „la, la, la, superlangen in der Hose“, mit dem er jede „Dose“ knackt. Die Idee scheint zu sein, als Partysänger berühmt zu werden. Schlechter ist die Mallorca-Gang auch nicht unbedingt, aber vielleicht beliebter.

Michael Daum, der Reuhmütige. War 2008 schonmal beim Supertalent dabei und hat danach Dieter Bohlen verklagt oder so. Weil er sich beleidigt von Dieter gefühlt hat. Heute kriegt er seine zweite Chance und entschudligt sich erstmal beim Dieter. Und der entschuldigt sich auch: „Ich versuch eben die Wahrheit mit meinen Worten zu sagen“. Hihi. Dann singt er, also Michael Daum. „My Heart Will Go On“ von Celine Dion. Erinnert ihr auch noch an die Kleine, die das bei DSDS gesungen hat, die „Von Dieter hatte ich ein ‚Ja'“-Kandidatin? Die war besser. „Du warst außergewöhnlich schlecht“, sagt Sylvie. „Du kannst dieser Kritik ganz einfach entgehen“, empfiehlt Dieter. Einfach nicht mehr wiederkommen.

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Supertalent – Halbfinale 1

Supertalent – Halbfinale 2

Supertalent – Halbfinale 3

Supertalent 2009 – Das Finale

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Deutschlands Superjuror Dieter Bohlen sucht 2009 zum dritten Mal „Das Supertalent“.

Update 20.12.09.: Die Gewinner des Supertalent 2009 sind Yvo Antoni und Primadonna

Ein Klick auf die Namen der Kandidaten der vierten Show beim Supertalent 2009 führt zum Video bei Clipfish.de.

Diese Kandidaten schafften es in die Halbfinals und ins Finale: Wer ist weiter?

Auch auf tvundso.com: Supertalent 2009 – alle Shows, alle Kandidaten

Veronica Köser, die Sängerin im besten Alter macht heute den Anfang. Kommt aus Chile und nennt direkt mal den Namen ihrer Schule, auf die sie als Kind gegangen ist. Warum eigentlich? Es ist schwer zu glauben, dass dieser Auftritt irgendwie ernst gemeint sein kann. „Ich fühl mich ein bisschen veräppelt“, meint auch Bruce. „Ich hab schon fünf Mal auf der Bühne gestanden“, sagt Veronica. „Du hast Hühnersuppe im Blut“ Dieter. Drei Mal „Nein“.

Tobechukwu Ochinanwata, der furchtlose kleine Sänger. Die erste traurige Geschichte heute. Vater ist gestorben. Der Tod seines Vaters habe Tobechukwu stark gemacht. Foto des Vaters hat er auf der Bühne, und auch sonst immer, dabei. Nach drei Worten aus seinem Song klatscht das Publikum schon. „Es ist auf jeden Fall unheimlich was rüber gekommen von der Nummer“, meint Dieter dann und empfiehlt ihm ruhige Titel. „Er hat alle Herzen im Strum erobert und seinen Vater hätte er bestimmt ganz stolz gemacht“, so Schreyls Abschlußkommentar. Tobechukwu Ochinanwata sehen wir also wieder.

Hartwig Kussatz, der Tierstimmen-Imitator. Noch einer, hatten wir doch letzte Woche schon. „Ich möchte gerne Tiere beobachten“, sagt er erstmal auf der Bühne. Irritierender Imitator. Wie auch immer, na dann mal los: Hund, Feldhase und Eule stehen auf dem Programm. Lustig isses, aber nicht unbedingt nah am Original. Das Publikum gröhlt und buht zu gleichen Teilen. „Ich komme mir vor wie ne Toilette, dass ich mir den ganzen Tag diese Scheiße hier angucken muss“, meint Dieter. „Das war große Kaka“, sagt Bruce. „Er tut ja keinem was zu Leide“, lautet Dieters versöhnlicher Abschied.

Fiete Esser, der Kampf-Knirps. Hihi, niedlich, der kleine Junge. Und sehr stylische Frisur. Das wird mal ’n Großer. Jetzt isser aber erstmal klein. Könnte Hartwig umhauen, meint er. Gerne und dann bitte noch den Schreyl. Will eine russische Kampfsportart vorführen. Sambo heißt die. Und dann wirbelt der Winzlig den viel größeren Onkel durch die Luft. Hartwig kommt dann auch noch dran, und es zereisst ihm direkt die Hose. Dieter fühlt sich in seiner Theorie, es komme nicht auf die Größe, sondern auf die Technik an, bestätigt. Weiter kommt er aber nicht. Sport ist nicht das Talent, das gesucht wird.

Charlin Sperlich, das singende Zirkuskind. Hat Angst vor Dieter Bohlen, aber nur ein bisschen. Lacht über Dieters ersten Witz, damit dürfte das Eis gebrochen sein. Jetzt wird aber kein Doppelter Salto gemacht, sondern gesungen. Und zwar „Power of Love“ von Celine Dion. Ich dacht ja erst, die hat aber ne tiefe Stimme, aber oho, singend klingt sie richtig gut. Und irgendwie scheint sie Spaß dran zu haben. „Du hast sowas rauhes, windiges in der Stimme“, bestätigt Dieter meinen ersten Eindruck aus professioneller Sicht. Ja. Ja. Ja.

Wolfgang Sorges, genannt Scholly. Ist so der Typ, den man „Original“ nennt. „Gestern habe ich fünf Minuten mit Udo Lindenberg gesprochen“, lässt Scholli erstmal nen Namen fallen. „Wovon lebst Du denn so?“, erkundigt sich Dieter. „Noch von Hartz IV“, lautet die Antwort. Wäre also auch was für „Mitten im Leben“, wenns jetzt nicht klappt mit dem Flöte spielen. „Seine Flöte will heute nicht so wie er will“, „Schon länger nicht mehr“, scherzen Schreyl und Hartwig. Eine kurze Mundharmonika-Einlage ebnet seinen weiteren Weg in, oder besser heraus aus der Showbranche. „Das nich Euer Ding oder wie?“ Äh, ja.

Barbara Colceriu, der quirlige Teeniestar. Hat eine Wirbelsäulenkrankheit, die verhindert, dass sie wächst und wurde zusätzlich auch noch von der Mutter verlassen. Jetzt kümmert sich die Tante um sie. Wirkt aber selbstsicher und lebensfroh, also genau wie Tobechukwu. „Hätte ich die Krankheit nicht, wäre ich nicht so wie ich bin. Lustig, klein, quirlig.“ Wenn Barbara jetzt gut singen kann, haben wir einen Star der Herzen. Singt „Mercy“ von Duffy. Bruce findet sie toll. Dieter ist skeptisch, was dazu führt, dass sie noch was singt. Das Publikum hat sie schon auf ihrer Seite. Kommt dann natürlich weiter.

Samir Gedhira, das Ding, das aus Chemnitz kam. Er kommt als eine Art Indianer oder Höhlenmensch auf die Bühne. Ob der mal in Bad Segeberg bei diesen Open Air-Indianerdingens dabei war? Ist ja da auch die Ecke. Bruce testet das Nagelbrett und die Messerleiste, die Samir mit dabei hat. Noch ein Schwert dazu und es kann losgehen. Jetzt kommen auch noch Nadeln, die er sich durch die Haut im Hals steckt. Aua. Beim Versuch sich zu erhängen, verscherzt er es sich offensichtlich mit Jury und Publikum. Das Ding muss zurück in seine Höhle, äh, nach Chemnitz. Naja, ist ja auch irgendwie das gleiche.

United Four, die härteste Tanzkapelle der Welt. Das Konzept geht so: Die Jungs aus Oldenburg sehen aus wie Heavy Metall, spielen aber Tanzmusik, nur etwas schneller als gewohnt. Also so wie Tante Ursulas Silberhochzeit auf Speed. Auf dem Programm beim Supertalent steht „Time of My Life“. Na da fliegen älteren Damen sicher die Schlüpfer weg. „Das kann ein großes Thema werden, ehrlich“, prognostiziert Dieter. Drei Hammer-Ja. Hier noch die Homepage von United Four.

Sevasti Tsomaridou, die Queen of Pop. Oder: eben eine weibliche Michael Jackson Impersonation. „Man sieht keinen Unterschied“, meint die etwas fülligere Dame. Moonwalk klappt nicht, und wie bitte kann man den Text von „Beat It“ vergessen? Jetzt kommt noch „I Will Always Love You“ von Whitney Houston. „Soll ich aufhören?“, fragt sie. Dieter findet zwei Gründe, warum Michael Jackson sich im Grab rumdrehen würde. Tanzen und Bodenerschütterung. Drei Mal „Nein“. „I Love You“, verabschiedet sie sich.

Daniela May, die Gitarren-Polizistin. War im Einsatz als Robert Steinhäuser in Erfurt am Gutenberg-Gymnasium Amok lief. Jahre später ist klar: Es lag nicht an zu viel Trash-TV. Guten Gewissens kann diese Geschichte also auch beim Supertalent mit epischer Enya-Musik (Titel: Only Time) nochmal Revue passiert werden lassen. „Buhh“ ruft das Publikum, als Daniela sagt, sie ist Polizistin. Dieter nimmt die deutsche Polizei in Schutz. „What’s Up“, singt sie. Von den 4 Non Blondes. Rein optisch könnte sie auch in so ner 90er Jahre Band sein. Dieter buzzert. Warum das denn? Bruce findet sie gut. Sylvie, genau wie Dieter aber nicht. Es war zwar gut, aber es reicht nicht zum Weiterkommen.

Siegbert Bimmerle, auch Siggi, das Comeback Kid. War vergangenes Jahr schon dabei und stellt sich höflich vor. Kommt übrigens aus dem Badischen. „Weine nicht kleine Eva“ möchte er dieses Jahr singen. Eine Gitarre mit Verstärker ersetzt seine Wander-Gitarre aus dem vergangenen Jahr. Daran habe es damals gelegen. Eines steht fest: Spaß werden alle Beteiligten haben. Hau rein, Siggi. „Daniel Bruce“. So glaubt Freund Bimmerle, heißt eines der Jury-Mitglieder. Fast. Siegbert redet schnell. Fünf Minuten Ruhm sind ja auch schnell wieder vorbei. Dieter buzzert mal wieder als erster. Gitarre sei verstimmt, bemängelt Siggi. „Jetzt sing ich das ohne Gitarre“, stellt Siggi eifrig fest, lässt sich zudem von Sylvie ermuntern, auch noch zu tanzen. Samba nämlich. Es macht ihm sichtlich Spaß. Doch was helfen all die Mühen. Siggie geht wieder „Baden“. Haha.

Julia Maria Sakar, die Tochter der Heilerin. Ihre Mutter behauptet von sich, sie sei Heilerin und Hellseherin auch noch. Tut aber erstmal nichts weiter zur Sache. Ob Julia Supertalent wird, will sie nämlich vermutlich nicht vorhersagen. Lieber überraschen lassen. Die Zwölfjährige singt allerdings großartig. Vielleicht hat Mutter ja mal Hand auf die Stimmbänder gelegt? Klingt gut. Publikum ist begeistert und Bruce ist sich schon sicher: „Du bist ein Star!“ und „Du bist das Überraschung des Tages“. Sylvie: „Du bist das Highlight“. Dieter: „Dein Auftritt war ein absoluter Volltreffer.“ Kommt sicher weit. Gesungen hatte sie übrigens „Footprints In The Sand“ von Leona Lewis, die einst die dritte Staffel von „X Factor“ gewann.

Zum Ende des heutigen Supertalents gibts jetzt auch noch Schlammcatchen. Sidney, Angie, Hanna und Sandra heißen die drei Hasen, die da jetzt in den Match steigen wollen. „Zur Not schmeißen wir den Herrn Bohlen da mit rein“ sagt eine. „Endlich mal Mädels die vernünftig bekleidet sind“, kommentiert Dieter die Ankunft der Badenixen. „Raus au den Klamotten und dann Feuer frei“. Naja, irgendwie isses blöd. „Es war Scheiße“, meint Bruce. Dieter fands amüsant, weiß aber nicht, was das für ein Talent sein soll. Meine Einschätzung: Gar keins. Ergebnis: „Da habt ihr leider zwei Mal Nein gekriegt“. Sagt Dieter. „Schlamm drüber“ (Schreyl).

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Supertalent – Halbfinale 1

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Supertalent 2009 – Das Finale

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Nicht jeder Supertalent-Kandidat begeistert ihn: Dieter Bohlen, der auch 2009 Juror beim Supertalent ist.

Überblick über die Kandidaten der dritten Ausgabe des Supertalents 2009 bei RTL vom 24. Oktober 2009. Ein Klick auf den Namen führt zum Video bei Clipfish.de.

Update 20.12.09.: Die Gewinner des Supertalent 2009 sind Yvo Antoni und Primadonna

Diese Kandidaten schafften es in die Halbfinals und ins Finale: Wer ist weiter?

Auch auf tvundso.com: Supertalent 2009 – alle Shows, alle Kandidaten

Manfred Riesslegger aus Winklern in Österreich ist der erste der heute ran darf. Laut Lokalpresse ist er ein „Urvieh„. Wird von Holzmichlmusik begleitet und untertitelt, allerdings auch in österreichisch oder so. Bruce versteht ihn auch nicht richtig. Egal, Manfred spielt Polka, genauer: Hundepolka, mit Ziehharmonika und bellt und jault dabei wie ein Hund. Aha. Kommt nicht weiter.

Alessia Guttenberger, das Mini-Model. Noch eins von den niedlichen Kindern. „Was möchtest Du denn mal werden“, fragt Dieter. „Supertalent“. Passt ja. Bei Explosiv kam vorher noch ein Beitrag, das Kindermodels nicht so gut sind, ethisch-moralisch-pädagogisch gesehen. Gestresst sieht die Kleine allerdings nicht aus. Sie modelt und singt. „Vielleicht bist Du ein bisschen zu jung, was meinst Du?“, fragt Bruce. „Nein“. So wird allerdings eingeleitet, dass sie nicht weiterkommt, wie zumindest Dieter und Sylvie entscheiden. Alessia muss weinen. Erstmal. Gibts ein Wiedersehen? „Man kanns net wissen einfach“.

Renaldo Speller, der Powerwalker. „Das heißt so viel wie ‚Schnelles gehen'“. Guckste, hätt ich jetzt nich gedacht. Kungfu-Tanzen kanner aber auch noch. Shaolin-Style. Bruce kennt seinen Namen schon, bevor er ihn gesagt hat. Komische Zerstörung der normalen Dramaturgie. Tanzt zu Michael Jacksons „Smooth Criminal“. Renaldo, are you ok? Aussehen tuts nicht so. „Du hast die Arschkarte“, meint Bruce. War auch nix.

Sebastien und Raphael, deutsch-französische Tanzcombo. Tanzen mit Masken auf dem nach vorne gebeugten Kopf. Sieht mysteriös und energetisch aus, ein bisschen wie Tiermenschen. Drei Mal „Ja“ und viel Applaus. „It’s Showtime“.

Gerd Burgwinkel, genannt Drehorgelspieler Gérard. Kommt in einem Darth Vader-Kostüm auf die Bühne, unter dessen Maske er offensichtlich nicht so richtig versteht, was Sylvie zu ihm sagt. „Hallo… Hallo… Hallo?“. Spielt jetzt „Starwaks Themen“ auf einer Drehorgel. Sowas ähnliches gabs in England auch, erinnere ich mich. Dieter buzzed schon nach dem ersten Pieps. Klingt dann wie Star Wars auf meinem ersten Game Boy. Pieps Pieps Pieps. Ein Talent ist das aber nicht, stellt die Jury fest.

Karin Andreev aus Wolfsburg, Sängerin oder: „Das Mädchen ohne Job, Zukunft und Freunde“, wie RTL mal wieder übertrieben deutlich machen muss. Vater ist verstorben. Während er krank war, hat sie ihm immer vorgesungen, in der Schule wurde sie geärgert. Off-Schreyl: „Jetzt ist all ihr Mut gefragt. Sie singt für ihren toten Vater“. Und zwar etwas von Georg Friedrich Händel. Läuft so nach dem Motto, dass man erst nicht denkt, dass sie gut ist. Wie bei Paul Potts, Susan Boyle. Ist aber gut. Drei Mal „Ja“.

Hundedompteur Yvo Antoni und Primadonna aus Köln. Primadonna ist ein Hund, wie man sich denken kann. Niedlich. Yvos Frau tritt konkurrierend auch beim Supertalent aus. Ja, dressierte Hunde sind eigentlich auch immer gerne gesehen. Der aus UK ist ja legendär. Fakt ist: auch dieser Hund musste einfach mal ins Fernsehen. So toll wie Gin aus dem Video zwei Sätze vorher ist Primadonna nicht, reicht aber zum weiterkommen.

Oliver Roemer aus Bremen sein zweiter Versuch. Hat schon letztes Jahr gut gesungen, kam aber nicht so weit, flog in „Das Supertalent 2008 – Die Entscheidung“ raus. Oliver sieht aus wie ein großer netter Kuschelbär und so Frauen, die sich für „Schwiegertochter gesucht“ bewerben, sind sicher auch jetzt ganz ergriffen. Oliver Roemer singt Soulman. Auch selten die Mischung, dass jemand gut ist und trotzdem lustig. Genau solche Leute werden gesucht, meint Dieter.

Hannes Schwarz alias Saraph, der Mann des Feuers. Hatte schon als Kind im Garten seine eigene Feuerstelle und hat Flammenwerfer gebaut. „Manchmal habe ich das Gefühl, dass das Feuer für den Hannes sowas wie ein Ventil ist“, sagt Mama Hannes. Sie hat sich auch gewünscht, er solle beim Supertalent mitmachen. Warum, nachdem erzählt wurde, dass die Mutter einen Burn Out hatte, im Hintergrund „I Still Burn“ läuft, müsste man bei Gelegenheit auchmal fragen. Naja, zumindest bei Hannes brennts jetzt wirklich mächtig. Kennt man ja sowas. Sylvie guckt trotzdem ganz beeindruckt. Vielleicht ja auch wegen Hannes Muskeln. Eine Runde weiter.

Mile Nastev aus Lüdenscheid, der Tier-Imitator. Kam einst aus Mazedonien in das Land von Dieter Bohlen, was man auch noch hört: „Ich bin hier, das war mein Traum, das ich zeige mein Talent“. Sein Talent, wie gesagt, Tierstimmen: Affe, Hund, Seelöwe, Schaf, Ziege – er kann sie alle. Auch Donald Duck und einen Alarm (Er: „Ein Alarm“, Sylvie: „Das ein Alarm“). Hilfreich ist der dicke Bauch. „Mille, Du hast alles erreicht, was Du wolltest“, sagt Sylvie. „Abendfüllend ist das nicht so richtig“, sagt Dieter und: „Tschuldigung aber drei Mal Nein“.

Viktoria Geng, die Sexbombe. Tanzt und unterrichtet Bauchtanz, der ihre große Liebe ist. Dieter kann sich freuen, tut es auch und applaudiert schon vorher stehend. Echt Porno die Kleine. Da werden viele deutsche Ehemänner heute nacht von schöneren Zeiten träumen. „Ich bin mir ganz sicher, dass man mit Dir bestimmt viel Spaß haben kann“, sagt Dieter. Ihm fehlt aber ein Höhepunkt. Es gibt verblüffender Weise zwei „Neins“. Eins von Dieter, eins von Bruce. Schade, schade, schade… .

Tamina Geuting, die kleine Sängerin. Erster Eindruck: die hat ja eine ganz normale Familie? Was ist denn da los bei RTL. Aber etwas kommt noch: auch diese kleine Bewerberin hatte schon einen Schicksalsschlag in der Familie (kranke Oma). Singt den Klassiker „You Are So Beautiful„. Klingt ziemlich erwachsen. War bisher der beste Auftritt heute abend. Bekommt viel Lob auch so aus professioneller Sicht, was ihre Stimme betrifft. Recht unaufgeregt das ganze. Schön.

Stefan Choné, der nackte Charlie Chaplin. Beruflich verkauft er Internetanschlüße. Allerdings: „Es haben viele schon einen“. Er singt einen Song an dem er seit 20 Jahren arbeitet. „Ich reite auf dem Pferd…“ geht der. Das Publikum buht, doch die Jury wills offenbahr bisschen länger hören. Er spricht viel über das was tut, tun will, während er es tut. Und plötzlich… ist er nackt?! Bis auf einen Fetzen Stoff am Gemächt. Seine nun folgende Zappelei nennt sich „Bauchrolle“. „Du solltest Dich schämen“ sagt Bruce. Ein Satz, den man im und über das Privatfernsehen öfter hören möchte. „Ich wollte halt die Bauchrolle mal vorführen“, meint Zappel-Stefan.

Carlo Caroll, der Party-Heino. Redet mit einer bemüht blasierten Stimme und ist irgendwie jetzt schon nervig. Heino nachmachen? Wie 80s ist das denn? Sieht Dieter ähnlich. „Was soll ich denn dann machen?“, fragt Carlo. Keiner will seinen Heino sehen. „Das ist ein Wort, dann weiß ich Bescheid. Ihr braucht gar nicht zu buzzern“. Weg isser wieder.

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