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„There’s a management theory that says: ‚There’s no such thing as a bad idea‘. From where I sit: you’ve just managed to disprove that“, sagte Lord Sugar zum Team Revolution nach der zweiten Woche Junior Apprentice im Boardroom. Was wir hier oben sehen, ist die schlechte Idee: eine Art Schuhkarton mit Regalen und oben ausklappbaren Spielbrettern. Der Flex ’n Store. Eine „Revolution“ im Campingbusiness ist es allerdings nicht. Allein schon deswegen, weil das klobige Ding (man kann es nicht zusammenfalten) aus Pappe ist. Die beiden Teams der Reality Junior Apprentice hatten die Aufgabe ein neues, nützliches Camping-Product zu designen und  bei drei Retailern zu verkaufen. Um eines vorwegzunehmen: keines der drei Fachgeschäfte wollte den riesigen Schuhkarton haben.

Adam Eliaz allerdings, Teamchef von Revolution, war bis zuletzt begeistert. „Make shure, you bring in the shoes, cause that’s one of my favorite aspects…“, hatte er noch zu Zoe gesagt, die den Pitch machen würde. Und das ist Zoes Gesicht, als sie den Flex n‘ Store zum ersten Mal sah:

Adam allerdings, wie gesagt, der war begeistert. Hier der Wortwechsel der beiden:

Adam: „It’s a really good product.“

Zoe: „Ok, brilliant…“ (nicht sehr überzeugt)

Adam: „I really do think so, you can fit so many clothes in there. All your dirty shoes. It’s brillant. … I’ll just try my shoe in there … Yeah, it’s brilliant … That does work.“

Als Adam plötzlich seine Schuhe auszog, um zu probieren, ob das von seinem Meisterhirn erdachte Schuhkartonfeature auch wirklich funktionieren würde, musste Zoe dann allerdings doch noch lachen. Putzig ist er ja der Adam, der genau wie Emma Walker am Ende dieser Episode noch einmal davon kommen würde. Beide lieferten keine besonders gute Vorstellung ab. Von Emma stammte nämlich die Idee ein Camping-Tool aus Pappe zu designen.

Irgendwie war es nicht die Woche von Camping-Experte Adam (er betreibt selbst einen Campingshop im Internet). Für das Werbeplakat, wollte er eigentlich auch ein Zelt aufbauen. Es blieb beim Versuch::

Jeder im Team, auch Emma hatte mehr Führungsstärke als Adam der hypernervös war und keine Entscheidungen treffen konnte, außer der Entscheidung jetzt eine Entscheidung getroffen zu haben, die ihm jemand anderes vorwegnahm:

Emma (am Telefon): „… and we have decided on this, and we don’t actually have time to talk about this anymore. So, we just gonna have to leave it at that. Ok, just trust us, ok.“

Hibah (am Handy): „Ok, well, Adam should make the decisions.“

Adam: „Ok, yeah, I’m gonna make that decision, which Emma just said.“

Die Entscheidung die da getroffen wurde, war übrigens die, statt einem Spieletisch, der Idee von Hibah und Zoe, ein Produkt zu bauen, dass einfach alle Ideen des Brainstormings mit einbaut. Und so entstand der Flex ’n Store, den keiner außer Adam mochte.

Gut zu diesen merkwürdigen Entscheidungen junger Businesstalente passt wie immer Nick Hewers Gesichtsausdruck:

Und während Zoe später feststellte, dass Adam wohl davon gekommen wäre, weil er Lord Sugar an ihn selbst erinnere, habe ich in dieser zweiten Episode von Junior Apprentice den Nachfolger von Nick Hewer entdeckt:

Beide hier auf dem Bild, Aryun Rajyagor (links) wie auch Rhys Rosser, gehörten später übrigens zum Gewinnerteam. Team Instinct entwarf einen Art Trolly, den man auch als Schlitten benutzen konnte, gedacht für Festivalbesucher, die ihre Sachen vom Auto zum Zelt transportieren wollen. Als Belohnung gab es schließlich einen Ausflug mit Feuerwerk:

Die Verlierer führte ihr Weg wie immer ins Bridge End Cafe:

Adam entschied sich schließlich Zoe, was überraschend war, und Hibah mit zurück in den Boardroom zu nehmen. Zoe verteidigte sich mit der üblichen Strategie, dass sie noch ihre Fähigkeiten als Teamleiterin unter Beweis stellen wolle. Schließlich traf es, was ich nicht nachvollziehen kann, Hibah. Eigentlich hätte Adam gehen müssen, denke ich. Aber so bleibt der Show ein äußerst unterhaltsamer Kandidat erhalten. Aber wen wundert das schon. Mit jeder Episode frage ich mich mehr, wieviel von all dem gescriptet sein mag.

Nach zwei Episoden muss ich nun sagen, dass mich Junior Apprentice fast genauso gepackt hat, wie die bisherigen fünf Staffeln, von denen ich vier 2008 innerhalb kürzester Zeit angesehen habe. Freunden hochwertiger Reality Produktionen sei die Show genauso wie die bald folgende reguläre sechste Staffel wärmstens ans Herz gelegt.

Junior Apprentice, Episode 1

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Es war nicht unbedingt ein guter Start für die sechsteilige Sonderausgabe des britischen Erfolgsformats Apprentice am gestrigen Abend auf der BBC. Zumindest wenn es nach Zuschauerzahlen geht: 4,3 Millionen Briten, nur etwa die Hälfte der gewohnten Zuschauer, schalteten ein um „Junior Apprentice“ zu schauen. Doch gute Unterhaltung war die Show. Zwar wirkten vor allem die männlichen Teilnehmer unter den zehn 16- bis 17-jährigen Teenagern alles andere als authentisch, doch die Show punktete mit weniger Slapstick und gescriptet wirkender Comedy als noch in Staffel 5 des regulären Formats, dafür mit dem vertraut subtilen Humor vor allem in Schnitt und Fotografie.

Die Mädels:

Die Jungs:

Die Neue:

Neu ist bei Junior Apprentice aber vor allem eine: Die britische Fußballmanagerin Karren Brady. In die Fußstapfen von Margaret Mountford als Sidekick von Boss Lord Sugar zu treten ist kein so leichter Job. Die allseits beliebte Weggefährtin von Lord Sugar hatte nach fünften Staffel Apprentice verlassen, um sich auf ihre universitäre Karriere zu konzentrieren. Brady nun, bereits einmal als Kandidation in der Benefiz-Version „Comic Relief Does The Apprentice“ dabei gewesen, ist Herausforderungen gewohnt: Bereits mit 23 war sie Managerin des Birmingham City Football Clubs.

Jung sind auch die Kandidaten dieser Apprentice Staffel. Und nicht sonderlich authentisch, schreibt die britische Presse. Natürlich haben sie die anderen Staffeln gesehen und kennen die berühmten Kandidaten. Nun scheint es, als wollen sie sich so verhalten, wie die großen Vorbilder:

„As do the teenagers – especially the boys, who have been squeezed into shiny new suits to make them look more entrepreneurial. They all sound as if they are trying to act like the apprentices they’ve seen on TV, rather than be themselves“, schreibt der Guardian heute.

„“I’m ruthless in business. If somebody is there that I don’t need in my company – they’re gone. It’s as simple as that“, erzählt der Ire Jordan De Courcy gleich zu Beginn. Mit 12 habe er seine Internetfirma gegründet, verkauft seitdem Elektronik im Netz. Doch im Verlauf der Episode wirkt er zunehmend unsicherer, muss am Ende schließlich gehen. Die Jungs hatten verloren. Käse im Wert von 500 britischen Pfund waren sie nur mit Verlust losgeworden, Jordan als Teamleiter ist verantwortlich. As simple as that.

Irritationen gibt es zunächst auch bei den Mädchen, die zu Beginn der Episode – gerade ins Kandidatenhaus eingezogen – zum Smalltalk ansetzen. „My mom and dad bought me shares for my tenth birthday. ‚You want to own a bit of a chocolate factory?‘ They bought me shares in Cadbury“, erzählt Kirsty Cleaver, die noch aussieht wie ein Kind. „‚Ohhh ’shares‘. I thought you said ’shoes'“, entgegnet Zoe Plummer, die deutlich älter aussieht und über deren Verkaufskünste Nick Hewer später sagen wird, dass sie für eine 16Jährige beeindruckend seien.

„I think appearance is very important in business. No one wants to deal with an ugly person , really“, sagt Zoe später. Die britische Presse greift das Zitat dankbar auf. Fernsehunerfahrene und Kulturkritiker mögen von einer Show, die rücksichtsloses Unternehmertum zu propagieren scheint und dafür jetzt sogar Teenager bemüht, getriggert werden. Doch bewahrt sich auch Junior Apprentice durch den gewohnt ironischen, wenn auch affirmativen, Blick, der auch in diesen Zitaten deutlich wird, eine gewisse Distanz zur reinen systemstabilisierenden Verherrlichung des entfesselten Kapitalismus.

Zwar bringt Zoes Dominanz schließich sogar Teamchefin Hibah Ansary (Mitte) zu einem Tränenausbruch, doch als Belohnung versöhnt am Abend ein Restaurantbesuch bei Tom Aiken, einem der jüngsten Sterneköche Englands.

Das Verliererteam hingegen diskutiert die Niederlagen im tristen Bridge End Café. „Wind is my least favourite weather type“, sagt Tim Ankers später zur Entschuldigung der Teamniederlage im Boardroom. Eine seltsame Begründung. Doch diesmal hat sie ihm den Kopf gerettet. Der Boardroom selbst wirkte deutlich unspannender als sonst. Zum einen ist Lord Sugar zu den Teenagern natürlich nicht so fies wie gewohnt. Aber auch das Unterhaltungspotenzial der Rechtfertigungsversuche von Jugendlichen für Fehler, die nicht so ungewöhnlich für Jugendliche sind (ganz im Gegenteil zu Businessprofis) fällt deutlich ab.

Junior Apprentice war ursprünglich für den Januar geplant, wurde aber wegen der Wahlen verschoben. Lord Sugar war Teil des Teams von Wahlverlierer Gordon Brown. Zur Begrüßung seiner Kandidaten hatte Lord Sugar am Beginn der Sendung gesagt: „You see, I have a passion for helping young people to succeed, because ultimatly it’s up to your generation to rescue and revitalize the country. So no pressure then, right?“

Offizielle Website von Junior Apprentice

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Show: Celebrity Apprentice 2, US 2009 (NBC)

Protagonistin: Joan Rivers, Showbiz-Urgestein

Sie musste immer das letzte Wort haben, Joan Rivers, die alte Entertainerin mit dem zur Maske operierten Gesicht. Auch in dieser finalen Episode der Business- und Charity-Show „Celebrity Apprentice“ noch: Auf die Vorwürfe von Rivers in dieser letzten Sequenz, entgegnete Kontrahentin Annie Duke: „I sat here and acted professional“. Darauf Rivers: „Professionally„. Rivers gewann als Siegerin der Reality 250.000 US-Dollar für eine Charity, die schwerkranke Menschen mit Essen beliefert.

Mit den Best of Reality – Hightlights aus dem internationalen TV präsentiere ich zum Ende des Jahres Höhepunkte aus den besten Reality Shows des Jahres 2009.

Teil 1: Cold Bruschetta and Blinis

Teil 2: Elektroschock

Teil 3: Die gewonnene Würde der Lorielle London

Teil 4: Sandhurst Scholarship

Teil 5: Paris ihr Fan

Teil 6: Escape from Big Brother

Alle Teile auf einen Blick: Best of Reality 2009

Außerdem: Best of Reality 2008

Show: The Apprentice, UK Series 5

Protagonist: Ben Clarke, Börsenmakler und Business-Nachwuchs

Wahrscheinlich war es der Running Gag des britischen Fernsehjahres: Ben Clarkes Stipendium bei der Millitärakademie Sandhurst, dass er jedoch – bis jetzt – nicht angetreten hatte. „I’ve got a scholarship to sandhurst“, erwähnte Ben, im echten Leben Börsenmakler, immer wieder. „Did you go?“, fragte Mitkandidat Philip Taylor einmal im Auto. „No“, war die Antwort. Die grandiose Situationskomik des Momentes ist auch in diesem Ausschnitt hier aus „You’re Fired!“, einem Add-on, festgehalten. Nach der neunten Woche musste Ben Clarke die Show verlassen. Der hier abgeschnittene letzte Satz von Sir Alan (jetzt: Lord Sugar) lautet: „I was in the Jewish Lads‘ Brigade, Stamford Hill Division, Trainee Bugler, but it didn’t make me sell computers when I got older!“

Mit den Best of Reality – Hightlights aus dem internationalen TV präsentiere ich zum Ende des Jahres Höhepunkte aus den besten Reality Shows des Jahres 2009.

Teil 1: Cold Bruschetta and Blinis

Teil 2: Elektroschock

Teil 3: Die gewonnene Würde der Lorielle London

Alle Teile auf einen Blick: Best of Reality 2009

Außerdem: Best of Reality 2008

ab 2min51 bis 4min40sec

Videolink mit Direktstart bei der entsprechenden Stelle.

Show: The Apprentice, UK Series 5

Protagonistin: Kate Walsh, Business-Nachwuchs

In der zweiten Episode beim diesjährigen britischen Apprentice, einer Business-Reality, sollten die Kandidaten ein Catering organisieren. Mit den Vorstellungen ihrer Kunden war die spätere Zweitplatzierte Kate Walsh aber offensichtlich überfordert. Als kalte Canapés schlägt Kate Bruschetta vor. „Bruschetta wird normaler Weise warm serviert?“, entgegnet die Kundin. „Naja, schon gut. Also nur Bruschetta?“ Worauf Kate nochmal geradezu triumphierend betont: „Kalten Bruschetta!“ Und damit ist der Pitch noch nicht vorbei: „Können sie Blinis machen?“ Blinis… ?!

Review der Episode hier auf tvundso.com

Und hier noch das Rezept für warmen Bruschetta 🙂 Den fertigen aus dem Supermarkt esse ich aber auch immer kalt.

Mit den Best of Reality – Hightlights aus dem internationalen Reality TV präsentiere ich zum Ende des Jahres Highlights aus den besten Reality Shows des Jahres 2009.

Alle Teile auf einen Blick: Best of Reality 2009

Außerdem: Best of Reality 2008

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In Business-Dingen widerspricht ihm keiner (ungestraft): Donald Trump, Big Boss im echten Leben, wie auch in der Reality-Show „The Apprentice“. Foto: Brad Barket/Getty Images

Update 4.1.2010: Inzwischen ist die Liste offiziell bekannt gewurden.

  • Rod Blagojevich (gefallener, ehemaliger Senator von Illinois)
  • Cyndi Lauper (Sängerin, Schauspielerin z.B. „Bones“)
  • Sinbad (Schauspieler)
  • Sharon Osbourne (Ozzys Ehefrau, Reality-Persönlichkeit)
  • Bret Michaels (Musiker, Frontman von Poison)
  • Bill Goldberg (Wrestler)
  • Maria Kanellis (Wrestlerin)
  • Summer Sanders (Olympionikin)
  • Curtis Stone (Profi-Koch)
  • Holly Robinson Peete (Schauspielerin)
  • Darryl Strawberry (ehemaliger Baseball-Spieler)
  • Carol Leife (ehemalige Seinfeld-Autorin)
  • Selia Ebanks (Model)
  • Der Cast der kommenden dritten Staffel der US-Business-Reality „The Celebrity Apprentice“ ist bekannt geworden. Das berichtet Serienjunkies.de heute. Die vergangene Staffel der beliebten Show gewann übrigens Joan Rivers, die alte Dame der Comedy mit dem maskenhaften Gesicht. Die erste Staffel ging an Piers Morgan, Jurymitglied in der britischen Ausgabe des „Supertalents“ (Britain’s Got Talent), sowie auch in der US-Version. Die prominenten Lehrlinge treten in wöchentlichen Business-Aufgaben in zwei Teams gegeneinander an.

    Das erspielte Sieggeld geht an einen guten Zweck. In jeder Woche feuert Big Boss Donald Trump ein Mitglied aus dem Verliererteam. NBC stellte die Show 2008 auf Prominente um. Davor liefen 6 reguläre Staffeln „The Apprentice“. In UK läuft „The Apprentice“ weiterhin ohne Prominente, allerdings gibt es kurze Sonderausgaben wie „Comic Relief does The Apprentice“ ebenfalls für einen guten Zweck.

    Was den hier versammelten Cast der dritten Staffel betrifft, kenne ich immerhin drei: Ex-US-Senator Blogaojevich, der neben Bill Clinton sicher auch Vorlage für die neue Drama-Serie „The Good Wife“ ist und dessen Frau im US-Dschungelcamp war. Cyndi Lauper natürlich und Sharon Osbourne, bekannt als TV-Jurorin in „America’s Got Talent“ und natürlich als Mitglied der Osbourne-Familie. Klingt also sehr gut finde ich. Das wird ne tolle Staffel.

    Mehr Apprentice:

    Joan Rivers gewinnt Celebrity Apprentice

    Sir Alan hat einen neuen Lehrling (Finale UK, Staffel 5)

    The Apprentice UK in Bildern

    Dennis Rodman und der Alkohol (Celebrity Apprentice 2)

    Schokoladenpräsentation: Kate und Yasmina im Apprentice-Finale

    Schokoladenpräsentation: Kate und Yasmina im Apprentice-Finale

    9,8 Millionen Briten sahen am Sonntag abend zu, als sich Sir Alan Sugar für die nächste, den nunmehr fünften, Apprentice entschied. Das entspricht einem Marktanteil von 38 Prozent und ist zugleich die höchste Quote, die eine Folge von The Apprentice UK jemals erreichte.

    Die neue Apprentice: Yasmina Siadatan

    Die neue Apprentice: Yasmina Siadatan

    Die Entscheidung für Restaurant-Besitzerin Yasmina Siadatan kam für nicht wenige sicherlich völlig überraschend. Die schöne Kate Walsh, bei der eigentlich immer alles perfekt ist, ist nun nur noch die Zweitplatzierte.

    In der finale Episode der Business-Show drehte sich alles um Schokolade. Kate und Yasmina mussten mit der Hilfe weiterer, bereits zuvor ausgeschiedener Kandidaten, eine neue Schokolade kreiren, Box und Titel entwerfen und einen Werbespot für das neue Produkt drehen.

    Mit Choc D’Amour entschied sich Kates Team für das Thema Partnerschaft und Romantik, Yasminas Team setzte mit Cocoa Electric auf „schockierende Aromen“. Beide Präsentationen wurden von den geladenen Branchenvertretern als äußerst professionell eingeschätzt, Kates Schokolade war allerdings zu teuer und Yasminas schmeckte fürchterlich.

    Ob diese letzte Schokoladenaufgabe allerdings wirklich entscheidend war für Sir Alans Wahl steht in den Sternen. Soweit ich mich erinnere arbeiten die beiden Finalkandidaten nach den Dreharbeiten zu Apprentice ohnehin erstmal probeweise für Sir Alan.

    Abschied nehmen heißt es nun von Margaret Mountford, die wird nämlich nichtmehr zu Apprentice zurückkehren. Sie wird sich jetzt auf ihre akademische Karriere konzentrieren und ihren Ph.D in Papyrologie (!) machen. Und eins steht fest: Sie wird eine Lücke hinterlassen, die nicht so schnell aufzufüllen ist. Sehr schade.

    Auch um Sir Alan gibt es derzeit einen kleinen Trouble. Der wankende britische Premier, Gordon Brown, ein persönlicher Freund Sir Alans, hat ihn als „enterprise tsar“ in der vergangenen Woche in sein Team geholt. Aus Sir Alan (Suralan) wird zudem Lord Sugar (könnte auch eine Figur aus der Schokoladenwerbung sein), er ist damit Mitglied des britischen Oberhauses. Die Konservativen sind besorgt wegen der Rolle von Sir Alan in Politik und TV Show, dies könnte Probleme mit den Richtlinien der BBC geben. Sir Alan jedoch sagte, der Job als Unternehmenszar (Konjunkturberater) sei nicht politisch und er werde auch nicht der Regierung beitreten.

    Genaugenommen hat Sir Alan also neben Yasmina Siadatan also noch einen weiteren neuen Apprentice: Gordon Brown 😉

    Emotionales Final 5: Apprentice-Kandidatin Debra Barr (c) BBC

    Emotionales Final 5: Apprentice-Kandidatin Debra Barr (c) BBC

    Im quasi Halbfinale von „The Apprentice UK“ darf traditionell auchmal eine Träne vergossen werden. Nachdem Showman James McQuillan als erster der letzten Fünf von Sir Alan Sugar gefeuert wurde, blickte dieser noch einmal durch den Boardroom und sprach die letzten Worte: „It’s been brilliant“. Das überwältigte selbst die verbleibenden vier Business-Ladies und vor allem, zu vieler Überraschung sicherlich, auch Debra Barr, die sonst eher dafür bekannt war, keine Gefangenen zu machen. So kann man sich täuschen.

    Trotz des plötzlichen Aufblitzens von Menschlichkeit reichte es für Debra, die ich persönlich neben Kate gerne im Finale gesehen hätte, nicht. Hauchdünn sei die Entscheidung ausgefallen, so Sir Alan, aber letztlich musste auch Debra gehen, vor ihr bereits auch Lorraine Tighe, von der vermutlich auch die wenigstens gedacht haben, dass sie es bis ins Finale schaffen könnte. In der vergangenen Episode ging sie dann auch völlig unter.

    Freuen sich über Finaleinzug: Yasmina Siadatan und Kate Walsh

    Freuen sich über Finaleinzug: Yasmina Siadatan und Kate Walsh (c) BBC

    Im Finale landeten damit die etwas spröde Yasmina Siadatan, die im echten Leben ein Restaurant betreibt und die schöne Psychologin Kate Walsh, die allen beurteilenden Interviewern der vergangenen Episode als zu perfekt vorkam, zu kontrolliert, zu wenig feurig. Die Interviews fielen insgesamt recht knapp aus, wie üblich. Eventuell sollte man mal darüber nachdenken ob 75 Minuten Laufzeit oder noch mehr für die letzten beiden Episoden einer Staffel sinnvoll wären.

    Kann zurück in sein Dorf: "Village-Idiot" James McQuillan

    Kann zurück in sein Dorf: "Village-Idiot" James McQuillan (c) BBC

    Die Interviews, wenn auch kurz, waren jedoch wieder einmal extrem spannend und aufschlußreich. Wer hätte gedacht, dass gerade Lorraine ihr CV gefälscht hat? Und wie bizarr ist es, dass Yasmina ihre eigenen Business-Zahlen nicht kannte. Und während Kate auf jede Frage die passende Antwort wusste, sah James (siehe Bild) ziemlich dumm aus.

    Es ist immer wieder verwunderlich wie sehr einem die Apprentice-Kandidaten über die inzwischen 11 Wochen ans Herz wachsen können. So denkt man nach jeder Staffel, wie wollen sie beim nächsten Mal wieder so tolle Leute bekommen. Nun waren Lucinda und Claire aus der vierten Staffel wirklich schwer zu toppen, aber in der Breite waren auch in der Fünften wieder so viel interessante Charaktere dabei.

    Und nächste Woche ist dann schon wieder Finale und dann ein Jahr Pause. Schade, dass es so wenig solcher grandiosen Reality-Shows gibt. Es war keine Minute langweilig. Anders wird es bei den verbleibenden 60 auch nicht werden.

    Mehr zu Apprentice UK, Series 5 auf diesem Blog:

    The Apprentice in Bildern

    Zum Start von Apprentice, Series 5

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    Wer hoch fliegt, kann tief fallen: Apprentice-Kandidat James McQuillan (c) BBC

    Wer hoch fliegt, kann tief fallen: Apprentice-Kandidat James McQuillan (c) BBC

    Deutlich mehr Briten wollten gestern das Championsleague-Finale, in dem Manchester United Barcelona mit 0:2 unterlag, sehen, als die 10. Episode der aktuellen Apprentice-Staffel. 9,6 Millionen Briten schauten die ITV-Live-Übertragung um die Krone des Europäischen Fußballs, 6,5 Millionen Zuschauer entschieden sich für die aktuelle Apprentice-Folge (guardian tv ratings), für etwa 1,5 Millionen Briten war damit Fußball wichtiger als Business, um soviel lag The Apprentice gegenüber den Quoten der vergangenen Wochen etwa zurück.

    Mit der 10 Episode, bei der es um die beliebte Aufgabe des Teleshoppings ging, schließt The Apprentice den Aufgabenteil der Show ab, in der kommenden Woche geht es für die verbleibenden Kandidaten in die gefürchteten Job-Interviews, dann folgt das große Finale. Die Chancen stehen dabei gut, dass wieder eine Frau The Apprentice gewinnen könnte.

    Nach dem Ausscheiden von Kandidat Howard Ebison, der Sir Alan Sugar als zu wenig mutig und heraustechend erschien, verbleiben vier Damen und ein Mann im Kampf um den Job bei Sir Alan. Debra Barr (die Unaustehliche), Kate Walsh (Die Schöne), Lorraine Tighe (das hässliche Entlein) und Yasmina Siadatan (die Unaufällige) stehen dem einzigen Mann James McQuillan (im Bild, der „verloren gegangene Idiot“) gegenüber.

    Für die Gewinner des Teleshopping-Tasks gab es zur Belohnung eine nervenaufreibende Flugstunde, die doch sehr an Stefan Raabs berühmten Kunstflug erinnerte. Eins ist jedoch sicher: ein ähnlich dummes Gesicht werden noch vier weitere der verbleibende fünf Apprentice-Kandidaten machen. Denn nur einer kann der oder die neue Apprentice werden.

    [picapp src=“4/6/1/c/PicImg_Joan_Rivers_Sighting_b7fb.JPG?adImageId=7573750&imageId=4305870″ width=“500″ height=“521″ /]

    Joan Rivers, hier in ihrer eigenen TV Show, hatte auch in der beliebten NBC-Reality Game Show „The Celebrity Apprentice“ – wie immer – das letzte Wort.

    Ob ich mir die komplette Staffel Celebrity Apprentice noch anschaue, weiß ich nicht. Wenn man nicht schnell genug ist, wird man von den Nachrichten über die Gewinner und ausgeschiedenen ja leider zwangsweise gespoilert. Ich hänge also hinterher und weiß schon wer gewonnen hat. Joan Rivers. Eine große Überraschung ist das aber nicht.

    Wie im vergangenen Jahr mit Piers Morgan gewinnt damit eine bereits bestens aus dem Fernsehen bekannte Figur. Im dreistündigen Apprentice-Finale am Sonntag konnte sich Rivers gegen Pokerchampion Annie Duke durchsetzen. Ziel war es, eine bessere Wohltätigkeitsgala zu organisieren. Und die Herzen der Zuschauer gehören der alten Comedy-Dame ohnehin.

    Die besseren Sprüche hatte Rivers vermutlich aber auch drauf und war damit ihrer Final-Kontrahentin Duke bis zum Ende überlegen. Auf die Vorwürfe von Rivers in der abschließenden Boardroom-Sequenz, die live aus dem Museum für Nationalgeschichte in Manhattan ausgetrahlt wurde, entgegnete Duke: „I sat here and acted professional“. Darauf Rivers: „Professionally„.

    Rivers gewinnt damit 250.000 US-Dollar für eine Charity, die schwerkranke Menschen mit Essen beliefert.

    [Quelle: Huffington Post]

    Das britische Reality-Format „The Apprentice“ fährt auch in der fünften Staffel weiterhin ganz starke Quoten ein. Die siebte Episode am Mittwoch erreichte 7,9 Millionen TV-Zuschauer und einen Marktanteil von 32 Prozent.

    So ist der Quoten-Verlauf der Staffel bislang:

    • 7. Episode: 7,9 Millionen/32 Prozent MA
    • 6. Episode: 7,5 Millionen/31 MA (quelle)
    • 5. Episode: 7,6 Millionen/32 MA (quelle)
    • 4. Episode: 7,1 Millionen/28 MA (quelle)
    • 3. Episode: 7,4 Millionen/31 MA (quelle)
    • 2. Episode: 6,4 Millionen/25 MA (quelle)
    • 1. Episode: 8,1 Millionen/33 MA (quelle)

    The Apprentice ist drüben in UK gerade also neben Britain’s Got Talent der Renner im TV. Kein Wunder, die vergangenen beiden Episoden waren auch mal wieder unglaublich spannend. Während mir anfangs die Boardroom-Sequenzen, in denen sich entscheidet, wer gefeuert wird, etwas zu langatmig und seltsam geschnitten vorkamen, hat „The Apprentice“ inzwischen auch dort wieder zu alter Stärke zurück gefunden.

    Der „Kampf“ zwischen der spröden Lorraine und dem arrogant-aufgedrehtem Phillip war jedenfalls sehr sehenswert. Ich bin froh, dass Phillip endlich ausgeschieden ist bzw. gefeuert wurde, stellte seine aufgedrehte Art doch das dar, was mir an „The Apprentice“ in dieser Series nicht so gut gefällt: es ist zu witzig, nicht mehr im eigentlichen subtilem Sinne, sondern in einem bemüht-aufgesetztem. Auch, dass eine vermeintliche Libelei zwischen Phillip und Kate immer wieder Thema war (zum Glück eher bei „You’re Fired“) passt nicht zum (relativ gesehen) hohem Niveau der Sendung.

    Die Einschlatquoten von „The Apprentice“ sind über die vergangenen Jahre kontinuierlich gestiegen. Über eine sechste Staffel muss man sich derzeit wohl keine Sorgen machen, schließlich wurde beim Spin-Off „You’re Fired“ auch bereits wieder zu Bewerbungen aufgerufen.

    Bei Youtube tobt derzeit mal wieder der Copyright-Kampf, die Videos eines Users, der fünfte Staffel komplett ins Netz gestellt hat, sind verschwunden (Shame on you BBC), dafür sind die ersten beiden Staffeln jetzt komplett aufgetaucht. Wer den Machern aber die verdienten Tantiemen zukommen lassen will, kann ein „Best of“ der  ersten vier Staffeln auch als Import beim deutschen Amazon kaufen (kein Partnerlink).

    Mehr zu „The Apprentice“:

    The Apprentice in Bildern

    The Apprentice, Series 5, Episode 2

    Zum Start von Apprentice, Series 5

    Außerdem:

    Offizielle Apprentice-Website der BBC

    Apprentice-Website des Guardian

    Die seit vergangenem Jahr mit Prominenten besetzte Reality-Show „The Celebrity Apprentice“ (sonntags, NBC) wird fortgesetzt. Das teilte NBC Agenturmeldungen zufolge (reuters) jetzt mit. Die neuen Episoden werden ab Frühjahr 2010 gezeigt und sollen wie aktuell brutto 2 Stunden dauern. Donald Trump als Boss und zusammen mit Mark Burnett als Produzent sind weiterhin mit an Bord.

    „The Apprentice“ ist eine von Mark Burnett erdachte Business-Reality-Show bei der die Kandidaten ursprünglich um einen Job bei einem bekannten Unternehmer spielen. Nachdem die Quoten des amerikanischen Originals von Staffel zu Staffel geringer wurden, setzte NBC im vergangenen Jahr auf eine Prominenten-Ausgabe, in der es nicht mehr um einen Job geht, sondern darum möglichst viel Geld für einen guten Zweck zu sammeln. Gleichgeblieben ist das Prinzip, dass die Kandidaten Woche für Woche Business-Aufgaben erfüllen müssen und in zwei Teams gegeneinander antreten. Die Quoten erholten sich in der vergangenen Staffel und liegen aktuell bei soliden etwa 8 bis 9 Millionen.

    In Deutschland konnte das Apprentice-Format weder als Originalumsetzung „Big Boss“ bei RTL (mit Rainer Calmund) noch als endemols „Hire or Fire“ (ProSieben) Fuß fassen. Die beiden Versuche liegen allerdings schon ein paar Jahre zurück. In Großbritannien hingegen läuft die eigene Version auf BBC mit riesigem Erfolg. Der angesehene Guardian hat zum Beispiel eine eigene Unterseite für „The Apprentice“.

    Mehr zu „The Apprentice“ auch auf diesem Blog:

    Celebrity Apprentice, Season 2: Die Kandidaten

    The Apprentice (UK) in Bildern

    Dennis Rodmans Suchtintervention bei Celebrity Apprentice

    Zum Start von Apprentice, Series 5 (BBC)

    The Irish Apprentoce: It’s a long way from Penny Apples (englisch)

    Der prominente Lehrling – Celebrity Apprentice-Review nach der ersten Staffel

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