[picapp align=“none“ wrap=“false“ link=“term=dermot+o’leary&iid=6942192″ src=“http://view3.picapp.com/pictures.photo/image/6942192/dermot-leary-host-the/dermot-leary-host-the.jpg?size=500&imageId=6942192″ width=“500″ height=“750″ /]

Montag 18.10.2010: Was einen ordentlichen Liveshow-Moderator ausmacht kann man sich derzeit im britischen Fernsehen anschauen. Wie Davina McCall, die an dieser Stelle auf dem Blog ganze vier Monate verbringen durfte (unverschuldet, es lag an mir), stammt auch Dermot O’Leary aus den frühen Big Brother Jahren, stieg später dann zu X Factor auf. 2009 moderierte er den letzten Live-Auftritt Michael Jacksons in London an. Nicht zu unrecht, O’Leary darf man getrost zu den führenden Moderatoren weltweit rechnen. Sein eigentliches Talent zeigte O’Leary der auch Radiomoderator ist 2008 bei Celebrity Hijack, einer unter Fans hochgeschätzten einmaligen Sonderstaffel des britischen Big Brother. Hier durfte er weitaus frecher, respektloser und zackiger agieren als bei X Factor. Doch auch in Europas erfolgreichster Casting-Show macht O’Leary jede Woche eine hervorragende Figur. Mit dem zügigen Tempo der Show hält er locker mit; Irritationen, seltsame Momente und Unsicherheiten der Kandidaten, wie sie in solchen Liveshows immer wieder vorkommen, bewältigt er souverän. In emotionalen Situationen beweist er Haltung ohne Härte, wahrt immer das richtige Maß zwischen Distanz und Mitgefühl.

tvundso.com „Standbild“ zeigt in lockerer Folge Schnappschüsse und andere Fotos zum aktuellen Geschehen rund um den TV-Globus.


Archiv:

Dienstag, 8. Juni 2010: Noch einmal Schlafen, dann geht sie wieder los, die vermutlich bunteste Fernsehshow der Welt. Doch es ist das letzte Mal, dass die Briten die Tore des berühmten TV Containers öffnen. Die 11. Staffel Big Brother wird auch die letzte sein. Davina McCall (Foto) hat die Show geprägt, wie keine andere Moderatorin des weltweit erfolgreichen Formats. Ihr wohl berühmtester Satz: „Big Brother House, this is Davina. You are live on Channel 4. Please do not swear.“ Nach 10 Jahren Big Brother schaut die heute 42-Jährige auch etwas wehmütig dem Ende der Show entgegen, die sie berühmt gemacht hat. „My feeling is that I might cry while it’s happening. I think I’ll probably do most of my sobbing on the day“, erzählte sie kürzlich in einem Interview. Alle Infos zu Big Brother 11 UK beim digitalspy. Bildlink

Donnerstag, 20. Mai 2010. Lena Meyer-Landrut war erst der Anfang. Auch im kommenden Jahr werden ARD und ProSieben zusammen einen Star für den Eurovision Song Contest suchen. Die Abiturientin war der Star der diesjährigen „Casting Show“ „Unser Star für Oslo„. Am 29. Mai vertritt die 19. Jährige Deutschland in Oslo. Schon jetzt ist klar: Seit langem wird die quirlige Sängerin mal wieder deutsche Fans auf ihrer Seite haben. Ihr Debut-Album „My Cassette Player“ ist bereits Nummer 1 der deutschen Charts. Wird Sie es jetzt an die Spitze Europas schaffen? Google Trends, das schon im Vorjahr den Gewinner richtig vorraussagte meint „Ja“ – Lena gewinnt den  Song Contest. Doch die Prognosen der Maschine sind mit Vorsicht zu betrachten. Bildlink 1, Bildlink 2, Bildlink 3

Sonntag, 7. März 2009. Sarah Connor wird deutsche X Factor Jurorin. Als Anfang Dezember des vergangenen Jahres bekannt wurde, dass RTL und VOX eine deutsche X Factor Staffel planen, schrieb ich im Fernsehforum „Ioff“ zu den Spekulationen über die deutsche Jury: „Sarah Connor als Jurymitglied wäre in der Tat perfekt. Vor allem, weil man die je nach Lust und Laune auch einfach mal blöd finden kann, sie aber gleichzeitig doch mehr ist als nur eine kleine Misses Schowbizz“. Cheryl Cole hat beim britischen X Factor bewiesen, dass sie mehr sein kann, als die kleine, ehemalige Popstars-Kandidatin im Schatten von Simon Cowell. Zwar wird aus ihr keine neue Madonna werden, aber vom peinlich-unbedeutendem Popsternchen ist sie inzwischen weit entfernt. Auch Sarah Connor könnte von X Factor mehr profitieren als jede andere. Zuletzt fiel die Sängerin eher durch die alberne Promi-Doku „Sarah & Marc crazy in Love“ auf, bevor es stiller um sie wurde. Dabei hat sie musikalisch schon mehrfach durchaus Format bewiesen. Ihr unverschämt gutes, perfektionistisches und zugleich unnahbares Äußeres gibt ihr zudem das Profil, das sie als Jurorin bei X Factor braucht. X Factor steht und fällt mit seinen Juroren. Wird es ein Erfolg, könnte für Sarah Connor die Karriere nochmal richtig losgehen. Bildlink | Mehr zu X Factor.

Auf Augenhöhe mit ihrem früheren Ehemann James Cameron ist Kathryn Bigelow: genau wie Camerons Werk „Avatar“ ist Kathryn Bigelows „The Hurt Locker“ (Tödliches Kommando) für 9 Oscars nominiert, in den besonders beachteten Kategorien „Bester Film“ und „Beste Regie“ konkurrieren die beiden natürlich direkt miteinander. Wichtiger als der bei Boulevard-Journalisten beliebte Aufhänger, dass Bigelow und Cameron vor 20 Jahren mal kurz verheiratet waren (Die Welt findet das sogar „pikant„), ist allerdings der Schlagabtausch zwischen Blockbuster und Kriegsdrama. Die Oscars nämlich stehen unter kommerziellem Popularitätsdruck: Werden sie wirklich Avatar, dem kommerziell erfolgreichstem Film aller Zeiten widerstehen können? Zu den Oscar-Nominierungen. Die Oscars finden am 7. März (8. in Deutschland) statt. Bildlink

Zu ihrem 33. Geburtstag gabs großes Lob von den TV Kritikern: seitdem Michelle Hunziker Co-Moderatorin von Thomas Gottschalk bei Deutschlands erfolgreichster TV-Show „Wetten, Dass…?“ ist, wirkt die schöne Schweizerin wie neu geboren. Vorbei sind die Zeiten, in der wir Hunziker vor allem als irgendwie unentspannte und genervte Moderatorin von DSDS (vor allem wegen Daniel Küblböck) kannten. Als Hunziker im Juni 2009 bei der Mallorca-Ausgabe der Show zu Gast war, schrieb ich hier auf dem Blog: „Michelle Hunziker war allerdings gerade erst zum vierten Mal da, ich glaube, da muss noch nachgelegt werden.“ Damit, dass Hunziker, die sich in der Sommershow noch zierte in einen Pool zu steigen, dann gleich Moderatorin wird, und auch noch eine gute, hätte wohl niemand gerechnet. Aber „Just do it“ ist nicht selten ein Erfolgsrezept im Fernsehen. Öfter mal was neues, statt immer dasselbe solange es noch funktioniert, könnte auch insgesamt ein Erfolgsrezept für „Wetten, Dass…?“ sein, zumal Konkurrenten wie DSDS inzwischen ebenfalls auf der Stelle treten. Bildlink1, Bildlink2

Donnerstag, 7. Januar 2010: Alles Super für Simon Cowell, der – obwohl schon gefühlte Ewigkeiten als Juror im (Casting)-Show-Geschäft – gerade dabei ist, zum nächsten Big Player im internationalen Musik- und TV-Business zu werden, die er gerade erfolgreich zu einem Apparat verschmilzt, wie man an X Factor sah. Demnächst soll auch noch das Internet dazu kommen. Cowell plant seine Show „The X Factor“ auch in Las Vegas zu produzieren und weltweit über das Internet auszustrahlen, kostenpflichtig natürlich. Deswegen hat er inzwischen auch seinen Austritt aus der American Idol Jury angekündigt. Schon jetzt ist das super-erfolgreiche britische „The X Factor“ im Internet ein großer Hit bei Casting- und Musik-Fans, wie man etwa Ende 2009 über Twitters Trending Topics verfolgen konnte oder anhand der Popularität von X Factor Videos bei Youtube. Gelingt das, könnte Cowell Oprah Winfrey als bestverdienende TV-Persönlichkeit überholen. Genau wie sie, werkelt Cowell an seinem eigenen Medienimperium zusammen mit Top Shop-Boss Sir Philipp Green. Denn Cowell ist vor allem eines: Kapitalist. Sein Produkt: Emotionen. Bildlink

Montag, 14. Dezember 2009: In der Schweiz, Australien, Irland, UK und USA war oder ist ihr Album „I Dreamed A Dream“ bereits auf Platz 1 der Charts, ihren Traum lebt sie jetzt: Susan Boyle ist der wahrscheinlich erfolgreichste Musik-Act des Jahres. Möglich gemacht haben das die TV Show „Britain’s Got Talent“ (englisches Supertalent) und das Internet. Nach ihrem ersten Auftritt in der Talentshow war Susan Boyle über Nacht plötzlich berühmt, das Video im Internet millionenfach angeklickt. Nachdem sie beim Finale von Got Talent nur Zweite wird, bricht die ehemalige schottische Küchenhilfe zusammen. Doch jetzt ist sie wieder da und stürmt die Charts mit ihrem ersten Album. Manchmal gehen Träume doch in Erfüllung – Wahrscheinlich ist es dieser Gedanke, der die unscheinbare Schottin so hoch hinaus in die Showwelt getragen hat. Bildlink

Update, Dienstag 8. Dezember 2009: Stacey Solomon bleibt weiter an dieser Stelle im Blog. Denn inzwischen ist die symphatische X Factor-Kandidatin im Finale der erfolgreichsten Castingshow Europas. Das Foto zeigt sie zusammen mit Mentorin Dannii Minogue bei einem Auftritt am 8. Dezember in einer Schule in Essex, die sie einst als Kind besuchte. Beim Finale am kommenden Wochenende gehts gegen die beiden anderen X Factor-Finalisten Olly Murs und Joe McElderry. Als Gäste werden Robbie Williams, George Michael, Michael Buble und Paul McCartney erwartet, eventuell auch Madonna. Bildlink Nachtrag 13.12.09: Stacey Solomon schied in der Liveshow des X Factor-Finales am 12.12.09 als Drittplatzierte aus.

Samstag, 21. November 2009: Alle lieben Stacey, heißt es derzeit in Großbritannien. Gemeint ist Stacey Solomon, 20, Kandidatin bei Europas erfolgreichster Casting Show „The X Factor“, die mit dicken Einschaltquoten und zahlreichen Titeln in den Musik-Charts gerade Rekorde bricht. „Am liebsten höre ich sie reden“, schrieb mir Bloggerin Anke Gröner auf Twitter über Stacey. Stimmt. Ganz Großbritannien hat sich schnell in die happy-go-lucky Ausstrahlung von Stacey verliebt, die aber „in Wirklichkeit“ immer mal wieder Selbstzweifel hat. Grund dafür gibt es allerdings nicht: Manche Umfragen sehen sie schon jetzt als Siegerin der diesjährigen Staffel von „X Factor“, und außerdem hat sie große Unterstützer: Premierminister Gordon Brown drückt ihr die Daumen und auch Jury-Boss Simon Cowell findet: Stacey gehört ins Finale. Bildlink

Sonntag, 15. November 2009: Neben Dermot O’Leary (The X Factor) und Davina McCall (Big Brother) sind sie Großbritanniens beliebteste Moderatoren: Anthony McPartlin (links) und Declan Donelly, kurz Ant & Dec. Sie moderieren nicht nur die britische Version des Supertalents (Britain’s Got Talent), sondern auch das britische Dschungelcamp: I’m A Celberity. Get Me Out Of Here! An diesem Sonntag gehts in britischen Fernsehen (ITV) zum nunmehr neunten Mal in den australischen Dschungel. 12 Promis geben die Würde ab, um sie mit Dschungelprüfungen (Bushtucker Trials), Reis-und-Bohnen-Diät, sowie weiteren Dschungelspielchen wieder zurückzugewinnen. Die britische Variante hat im Vergleich zur deutschen weniger von dieser viel gelobten mehr oder weniger subtilen (Selbst)-Ironie, dafür mehr Konflikte und Show. Doch eine Frage bleibt offen – Wer ist eigentlich witziger: Sonja Und Dirk oder Ant & Dec? Bildlink

Dienstag, 10. November 2009: In ABCs Alien-Invasions-Serie „V“ (Kritik auf tvdunso.com) ist sie die Hitler, charismatische Führerin einer außerirdischen Intelligenz, die mit falschen Heilsversprechen und Propaganda wie einst die Nazis die Menschheit ins Verderben stürzen will. Anna heißt die Figur, die die brasilianische Schauspielerin Morena Baccarin in „V“ spielt. Doch die gleichsam hübsche und geheimnisvolle Hülle, die ihr Baccarin verleiht ist nur Tarnung: Unter dem Fleischmantel steckt ein reptilienhaftes Wesen und das hat Hunger auf Menschenfleisch. Bildlink

Montag, 2. November 2009.: Am Dienstag, 3. November, da… ähhh… läuft es wieder. Nach langer Wartezeit ist Bernd Stromberg (Christoph Maria Herbst) mit der vierten Staffel der gleichnamigen Büro-Comedy wieder auf Sendung (22:15 Uhr, ProSieben). Erfunden hat die sogenannte Mockumentary (von Dokumentation und englisch (to) mock = Pseudo-, aber auch „verspotten“) der britische Komiker Ricky Gervais. Das britische „The Office“ hatte mit Stromberg den unausstehlichen, egozentrischen Chef gemein, in den USA allerdings entwickelte sich Office-Chef Michael Scott (Steve Carell) zum Symphatieträger. Der scheitert zwar genauso oft wie Bernd Stromberg, seine Motivationsversuche und seine Liebe zu seinem Job sollen allerdings in den USA sogar als Beispiel für reale Manager dienen. Ganz anders Stromberg: der trieb zuletzt quasi sogar Kollegin Erika in den Tod. Jetzt verschlägts ihn ins kleine Örtchen Finsdorf, bei der Capitol fliegt er raus. Manche Kritiker sind skeptisch ob das Format trotz Ortswechsel nochmal für 10 neue Episoden taugt. Bildlink

Dienstag, 27. Oktober 2009.: Mit der Erfindung von „The Office“ gelang ihm der Durchbruch. Die Mutter aller Mockumentarys verhalf dem britischen Komiker Ricky Gervais (hier bei einer Filmpremiere im September 2009) zu Weltruhm, mit „Extras“ schuf er darauf eine zweite hochgelobte Sitcom, bei der sich zahlreiche Hollywoodstars um einen Gast-Auftritt rissen. Inzwischen dreht Gervais selber Hollywoodfilme. Jetzt wurde bekannt: Ricky Gervais wird die nächsten „Golden Globes“ (17. Januar 2010), den Film- und Fernsehpreis von Hollywoods Auslandspresse, moderieren. Manche sagen: damit stielt der witzige Brite den großen Oscars schon vorab die Show. Die Oscars nämlich stehen ohnehin unter Quotendruck. Bildlink

Dienstag, 20. Oktober 2009: Little Miss Showbiz oder Superstar? – Cheryl Cole (hier bei einer Preisverleihung Anfang Oktober 2009) ist der derzeit angesagteste Pop-Act Großbritanniens. Ihre erste Solosingle „Fight For Your Love“ verkaufte sich am Montag gleich 134.000 Mal, könnte zur meistverkauften des Jahres werden (derzeit: Alexandra Burkes „Bad Boys“). Fast 15 Millionen schauten ihren Live-Auftritt am Sonntag bei „X Factor„, Europas erfolgreichster Casting-Show, in der die 26-Jährige auch Jurorin ist. Doch es gibt auch Kritik: so musste Cole nach vielen Schlagzeilen zugeben, nicht alles live gesungen zu haben. Zudem wird ihre Rolle als Mentorin der Boys bei X Factor scharf kritisiert, unter anderem von „Chef Juror“ Simon Cowell, in dessen Fußstapfen sie bei X Factor mal treten soll. 2002 startete Cole bei „Popstars: The Rivals“ selbst als Castingshow-Wannabe. In diesem Jahr kann sich zeigen, wie erwachsen das einstige Popsternchen inzwischen ist. Direktlink

Freitag, 16. Oktober 2009: Dieter Bohlen ist zurück. Zusammen mit Sylvie van der Vaart und Bruce Darnell sucht Deutschlands Showgesicht Nummer 1 ab heute ein neues Supertalent. Das dritte inzwischen. Nach dem riesigen Erfolg von Britain’s Got Talent hofft auch RTL nun auf dicke Quoten bei den 11 Episoden der zirkusartigen Show rund um Freaks und Emotionen. Ob Melodien-Furzer „Mr. Methan“ heute abend dazu beitragen wird? Mehr Supertalent 2009. Direktlink

Dienstag, 13. Oktober 2009: Auf diesem Bild aus dem September holt sich US-Comedy-Star Tina Fey grad den Emmy für ihre Sarah Palin-Parodie ab. Kurz darauf gabs zum dritten Mal in Folge auch den Emmy für „30 Rock“. Ab sofort kann sie noch einen drauf setzen, denn: „30 Rock“ ist wieder da, mit Staffel Nummer 4. Am 15. Oktober schickt das echte NBC die fiktiven NBCler Kenneth, Tracey, Liz (Tina Fey), Jenna und Jack wieder auf Sendung! Können sie den müden Quoten, die „Community„, „Parks and Recreation“ und „The Office“ bisher am Donnerstag einfuhren, Beine machen? Direktlink

Sonntag, 11. Oktober 2009: „X Factor“-Kandidat Danyl Johnson (Simon Cowell: „Best first Audition ever“) sieht auf dem Weg zur ersten Result Show ziemlich entspannt aus. Wird er der große Gewinner der sechsten Ausgabe von Europas erfolgreichster Casting-Show? Direktlink. Mehr zu „X Factor“ hier bei tvundso.com.