Promotionbild für Niels Rufs neue Webserie "Looki Looki". Foto: s-plus-s.com

Was andere schon erfolgreich vorgemacht haben (zum Beispiel Christian Ulmen – ulmen.tv) will der polarisierende TV-Fiesling Niels Ruf nun fortsetzen. Der Komiker und Moderator startet eine eigene Webserie im Netz. „Looki Looki“ heißt die, und sie bringt Prominente in alberne Situationen. Partner ist das zur Deutschen Telekom gehörende Portal 3min.de, dass sich auf professionell produzierte Inhalte spezialisiert hat.

Viktoria Steinmeyer von der Schröder+Schömbs PR GmbH schreibt mir:

„Niels Ruf meldet sich mit der Talkshow „Looki Looki“ zurück. Er und seine Interviewpartner tragen eigens für die Show entwickelte Brillen, in denen eine Kamera  versteckt ist. So kann der Zuschauer alles aus der jeweiligen Perspektive sehen und hat so die Chance überraschende, witzige und skurrile Situationen aus dem Blickwinkel der Mitwirkenden zu sehen. Aufgrund des gegenseitigen filmens ohne lästige Kamera-Crews können sie ungestört miteinander sprechen. Das bringt mehr Intimität mit sich und bietet mehr Freiraum für Albernheiten.“

Auch Fernsehkritiker Peer Schader wirft anlässlich des Serienstarts einen Blick auf die Kariere von Niels Ruf und schreibt auf Spiegel Online:

„Im Grunde hat Ruf bei „Looki Looki“ einfach konsequent die Sendung um die Einspielfilme weggelassen, die er auch schon vor zehn Jahren gemacht hat. Und wie damals ist man sich auch heute nicht ganz sicher, ob er mit seinen permanenten Anzüglichkeiten bloß lästig ist – oder für das notwendige Portiönchen Anarchie sorgt, an dem es deutschen Bildschirmmedien sonst fehlt.“

[…]

„Am Ende ist aber eben doch alles eine Frage des Mediums. Mag sein, dass das Fernsehen Niels Ruf auf Dauer nicht ertragen hat. Das Internet allerdings, das wird ihn locker verkraften.“

Looki Looki – Episode mit Susan Hoeke aus „Sturm der Liebe“ bei 3min.de

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