[picapp align=“none“ wrap=“false“ link=“term=alice+syfy&iid=7234400″ src=“4/8/0/a/TVAlice_bd23.JPG?adImageId=8341105&imageId=7234400″ width=“500″ height=“333″ /]

Was ist denn jetzt los? Alice, als Bewohnerin unserer Realität eine sogenannte „Oyster“, wird von den Schergen der bösen Wunderland-Queen entführt!

Im folgenden einige Infos, Meinungen und Kritik zum 2009er – sagen wir mal – „Add-on“ zur Geschichte um „Alice im Wunderland„. Mit dem 2007er „Tin Man“ hatte Syfy schon vor zwei Jahren eine andere Fantasiegeschichte neu aufgelegt: „The Wizard of Oz“, was damals auch sehr gut ankam. Jetzt also Wunderland.

Die Geschichte von Alice 2009 spielt gut 150 Jahre nach der Handlung des bekannten Romans. Im Wunderland regiert eine böse Königin, solide gespielt von Kathy Bates, die Menschen – genannt „Oysters“ – aus unserer Welt entführen lässt, um ihnen die Gefühle auszusagen. Mit den Gefühlen der „Oysters“ stellt sie wiederum die eigenen Untertanen ruhig oder zufrieden. Alice selbst wird interessant, da sie den Sohn der Königin, ohne um dessen Identität wissend, in unserer Welt gedated hat. So gelangt sie in den Besitz eines mysteriösen Ringes. Dieser Ring ist nötig um das Portal zu bedienen, durch das die Erdenmenschen entführt werden und durch das Alice in ihr Abenteuer stolpert.

Alice“ hat in den USA sehr unterschiedliche Kritiken bekommen. Die einen fandens toll, die anderen nicht:

There is a reference in dialogue to ‚another Alice‘, one who came to presumably a different Wonderland 160 years earlier, and in one of the last scenes, the new Alice picks up a copy of one of Carroll’s books — and then quickly puts it down again. Putting it down quickly, however, is a preferable alternative to spending four hours at the same joyless task.“ (Tom Shales, Washington Post)

Syfy’s Alice is a champion of production that fuses modern invention and nostalgic resourcefulness.“ (tv.com)

Some purists will scowl at the liberties Willing has taken with Carroll’s ‚Alice‘. But it was written as fancy, a vehicle to engage the imagination while it amuses and entertains, and this version remains true to that mission.“ (David Hinkley, New York Daily News)

Am besten gefallen an „Alice“ hat mir sie selbst – Alice, sehr gut gespielt von Caterina Scorsone, die außer in einer Szene in der sie weinen muss und dabei schrecklich albern wirkt, eine super Leistung hinlegt und das Ansinnen des Filmes eine ganz andere Alice zu machen, gut in die Tat umsetzt. Alice ist jetzt nämlich kein kleines Mädchen mehr, sondern eine taffe Lady, die nicht nur hammerharte Kampftechniken draufhat, sondern auch eine Romanze bekommt – und zwar mit Primeval-Star „Andrew Lee Potts„, der den Mad Hatter spielt.

Optisch sieht „Alice“ immer dann am besten aus, wenn es im Freien spielt, also ohne Effekte auskommt und man einfach sieht, das HD eben ne feine Sache ist. Hinzu kommen zwei, drei Szenen und Kulissen, die schönes Artwork und aufwendigere Effekte aufweisen. Andere Szenen hingegen, etwa eine Luftverfolgungsjagd oder diverse echt primitive CGI-Hintergründe sind schrecklich billig. Da hilft dann auch HD nichts mehr.

Im kommenden Jahr wird Tim Burtons Remake der echten „Alice im Wunderland“-Story mit dem sicher wieder beeindruckendem Johnny Depp in die Kinos kommen. Bis dahin kann man ruhig warten, und dieses „Alice“ hier ignorieren. Wer es nicht tut, der wird aber auch nicht enttäuscht sein.

Nachtrag: Wie ich inzwischen gesehen habe, kann man sich Alice grad auch auf Youtube anschauen.

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