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Gibt die Kontrolle an eine höhere Instanz ab: Das Publikum, nicht Dieter Bohlen, entscheidet, wer es in das Finale des Supertalents schafft.

Update 20.12.09.: Die Gewinner des Supertalent 2009 sind Yvo Antoni und Primadonna

Die 30 verbleibenden Kandidaten beim Supertalent 2009 stellen sich geteilt in 3 Gruppen mit je 10 Personen Jury und auch den Zuschauern der RTL Show. Ein Klick auf die Namen der Kandidaten führt zum Video bei Clipfish.de (dort dann 3 Teile). Im heutigen zweiten Halbfinale trete erneut 10 Bewerber gegeneinander an. In der Vorwoche schafften es Vanessa Calcagno, Yvo Antoni mit Hündin Primadonna und Davy Kaufmann ins Finale. Wer schafft es beim zweiten Halbfinale? Hier also der Bericht von den Auftritten:

Den Anfang machen heute „Die Kantonputen„, die Männerballettgruppe aus Linda in Sachsen-Anhalt, die am liebsten nackt auftritt. Der Einzug ins Halbfinale war „übelst ne krasse Sache“ erzählt einer der vier im Einspieler. Einer der vier sieht aus, wie aus einer US-Boygroup fällt mir grad auf. Apropos US, heute sind sie im Cowboy-Kostüm angetreten. Aber bitte kein Brokeback-Mountain Jungs. Außer nacht so zu sein, gibts nicht wirklich viel zu sehen. „Ist das wirklich ein Supertalent?“, fragt Bruce nach dem Auftritt. Sylvie kommt auf die Bühne, um es sich ganz genau anzusehen. „Die Fleischtheke bei RTL ist wieder eröffnet. Das ist ja nichts neues. Was neu ist, sind die vier kleinen Würstchen“, meint Dieter. Chancen rechnet er den vier Sachsen-Anhaltern allerdings nicht aus.

Von Sachsen-Anhalt gehts nach Österreich. Die Band „Jimmy“ wurde ja bereits um ein Mitglied, den Max, erleichtert. Jetzt sinds nur noch Claudia und Sarah, die ja angeblich beide 12 Jahre alt sein sollen. Also als ich zwölf war, sahen wir noch jünger aus. Aber heute gibts halt mehr Vitamine als früher. Die beiden singen jedenfalls „“99 Luftballons“ von Nena. Der Song passt natürlich sehr gut zu ihnen. Beide haben noch eine E-Gitarre mit dabei, die hört man aber nicht, vermutlich nur Dekoration. Stimmen klingen ganz ordentlich. „Das war ein ganz toller Act“, lobt Sylvie. Dieter hingegen findet, es war nicht gut gesungen und die Mädels seien zu schüchtern. „Jetzt lasst Euch doch net einschüchtern“, meint Moderator Schreyl. Die Mädchen piepsen nur noch „Ja“.

Ethan Jerome Coleman, der ohne seinen großen Kumpel Ali ins Halbfinal gekommen ist, ist der nächste. Die Jury glaubte, das der Siebenjährige alleine eine viel größere Chance hat. Für Ali war es eine harte Entscheidung, erzählt man uns im Einspielfilm, doch jetzt gebe es nur noch eine Aufgabe: den kleinen Tanzgott ins Finale bringen. Im Hintergrund läuft Jackson Five Musik. Auf die Bühne kommt Ethan dann mit einem kleinen Motorad. Aufgeregt sieht der Mini-Gangster nicht aus während seiner Performance. „Ethan, Du bist wirklich cool“, sagt Bruce. Sylvie findet ihn süß. Dieter hat es auch sehr gut gefallen, sagt er.

Richard Istel ist nun dran. Der kleine Leipziger rückt nach für Dima Shine, der ein Engagement beim Cirque du Soleil hat. Finde ich gut. Richard Istel war meiner Meinung nach eines der besten Kinder in den Castings. Bruce Darnell überraschte den Kleinen mit der Nachricht, dass er doch ins Halbfinale kommt, was wir im Einspieler sehen. „Ich hab gar nicht mehr damit gerechnet. Wahnsinn“, sagt Richard. Seine zweite Chance will er nun nutzen und alles geben. Richard singt „I’ll Be There“ von den Jackson Five. Bruce scheint ihn gerne zu mögen, er fordert die Zuschauer auf, für Richard anzurufen. „Du hast Dir Dein Herz heute rausgesungen aus deinem kleinen Körper, das hat man echt gemerkt“, urteilt Dieter. Richard grüßt seine Klasse und sogar seine Lehrer.

Sven und Sebastian, die beiden Akrobaten, werden direkt von einem in die Luft gehobenen Hartwig anmoderiert. Im Einspieler erzählt der Trommeler, dass er seine Trommeln gar nicht agressiv klingen lassen will, sondern eine gewisse Ästhetik reinbringen möchte. Zur Erinnerung: einer der beiden trommelt, der andere macht Luftakrobatik. Die heutige Nummer beginnt ganz ruhig, steigert sich musikalisch langsam. Wirkt irgendwie beruhigend. Auch der Trommler ist heute in der Luft. Weiß gar nicht, ob das beim ersten Mal auch so war. Dann wirds schnell und aufregend. Und dann sind beide in der Luft. Ich denke, das ist der beste Act bislang. „Einfach klasse“, findet Bruce. Sylvie findet der Act ist für die Eröffnungsshow der Fußball-WM in Südafrika geeignet. Dieter hofft, dass in diesem Jahr auchmal Artisten eine Chance bekommen.

Tamina Geuting, das Mädchen mit der Wunderstimme ist die nächste, die heute auftritt. Die Zwöljährige hat nicht nur eine recht erwachsene Stimme, sieht auch ziemlich erwachsen aus für ihr Alter und redet im Einspieler recht klug. Ein echtes Wunderkind könnte man also sagen. Heute singt sie „Nobody Knows“ von Pink. „Jetzt wissens alle: singen kannste wirklich“, sagt Schreyl danach passend zum Songtitel. „Sie singt es auf ihre eigene Interpretation“, lobt Bruce dann. „Dein Traum kann heute Abend die Wahrheit werden“, findet Sylvie. Auch Dieter findet: mit Augen zu, denke man, da steht ne erwachsene Frau.

Jetzt kommt einer meiner Lieblings-Acts: Vicky Lewis-Thumm, die Serpentin-Tänzerin. „Der will immer was geiles sehen oder so, ich mache nix geiles, ich machen was schönes“, sagt Vicky im Vorspann über Dieter Bohlen. Doch seine Begeisterung über ihren Act habe sie dann überrascht. Ihr gefällt das ästehtische und ruhige an dem Serpentintanz. Ursprünglich kommt sie übrigens aus Amerika. Jetzt aber Lichts aus für den Schmetterling: es werden zu ruhiger Musik („Morgenstimmung“ aus Peer Gynt) wieder farbenprächtige Bilder auf ihr weißes Kostüm projeziert. Sieht super aus, aber man muss auch sagen: Letztlich steht sie ja nur da und bewegt die Arme, oder? Das ist zwar nicht schlimm, aber ich würde eher Leuten mit einem anderen Talent, ne Chance geben. „Ich hätte noch ne Stunde weiter gucken können“, sagt Sylvie. Und Dieter hat sich als kleines Kind immer so einen Engel vorgestellt. Im Publikum ist auch die 94-Jährige, die Else, die Vicky das beigebracht hat.

Jetzt kommt Oliver Roemer, der ja schon im letzten Jahr dabei war. Das ist der dicke, lustige und zumindest auf der bühne ziemlich abgehende Sänger. In echt scheint er aber ein ruhigerer Typ zu sein, erzählt im Einspieler, dass er machmal auch einsam ist. Sollte er das Supertalent gewinnen und damit die 100.000 Euro will er damit sein Gewicht loswerden. Oliver singt „Never Can Say Goodbye“ von Gloria Gaynor. Klingt super, aber ich fand den „Soulman“ noch besser. Da konnte er noch mehr aus sich heraus. Bruce regt Dieter und Sylvie an zu dritt auf die Bühne zu gehen, um Olivers Hand zu schütelln. Das gehört zu Bruce Mission, vermeintlichen Außenseitern Mut zuzureden, kann man sich denken. Dieter allerdings findet, Olivers Figur ist göttlich: „Denk mal an Buddha“.

Roma und Sven, die Rohlschuh-Akrobaten sind auch noch mit dabei heute. Roma Herwida erzählt im Einspieler, dass sie schon in der DDR von der Welt und sie zu bereisen geträummt hat. Ihre Rohlschuhnummer haben sie schon vor langer Zeit entwickelt, wie es aussieht, und so haben sie auch schon auf vielen Bühnen gestanden. Das Supertalent ist für die beiden bis jetzt die größte Herausforderung. Auf der Bühnen tragen sie erst Anzug und rotes Abendkleid, sind dann aber halbnackt. Ihre Rohlschuhwirbelei sieht noch aufregender und gefährlicher aus aks in der ersten Show. Und fitt sind die beiden. Optisch und auch so. „Geile Nummer“, stellt Bruce mit geöffneten und erhobenen Armen fest. Da sieht er irgendwie aus wie Dittsche. Dieter muss dann mit auf die Bühne. „Ich hab immer die Arschkarte hier“, sagt er. Dann nehmen beide ihn auf den Arm und wirbeln ihn rum. „Reicht, reicht“, ruft er leicht panisch. Ich glaube, er hatte Angst. Und schön blöd sah das aus, vor allem in Zeitlupe.

So, und nun noch Petruta Küpper, die Frau mit der Panflöte. Im Einspieler erzählt Petruta, dass sie mit ihrer Teilnahme bzw. dem Gewinn ihrer Familie, besonders ihrer Schwester helfen möchte. Petruta Küpper spielt auf ihrer Panflöte die Nummer „Once Upon A Time (In The West)“ von Ennio Morricone. Sehr schön. „Das ist wirklich, wirklich außergewöhnlich toll“, sagt Sylvie. „Mir war richtig schwindelig“, sagt Dieter. Obs noch von der Rohlschuhnummer kommt? „Es geht einem wirklich nah“, lobt er Petruta, und: „Es ist kaum zu glauben, dass das live ist“.  Als Petruta nochmal  kurz anspielen soll, kommen ihr dabei gleich direkt die Tränen. Und dann setzt die Produktion noch einen drauf: Ihre Schwestern kommen auf die Bühne. Da fehlen ihr die Worte.

Das wars vom zweiten Halbfinale beim Supertalent 2009. Das Ergebnis des Telefonvotings wird eine Stunde nach dem 2. Halbfinale in einer Ergebnis-Sendung verkündet. Alle Ergebnisse stehen im Anschluß hier auf tvundso.com: Wer ist weiter?

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