[picapp align=“none“ wrap=“false“ link=“term=%22katie+price%22&iid=6620789″ src=“2/3/2/e/Katie_Price_follows_b816.jpg?adImageId=7756992&imageId=6620789″ width=“500″ height=“750″ /]

Glamour Model und Selfmade-Celebrity Katie Price, hier auf einem Paparazzi-Foto vom September hat das britische Dschungelcamp freiwillig verlassen.

Gibt es eigentlich sowas wie Promi-Mobbing? Anders kann man es wohl nicht nennen, wenn die britischen TV Zuschauer Dschungelcamperin Katie Price Tag für Tag zur Dschungelprüfung wählen. Insgesamt sieben Mal. Sieben Mal in Folge. Das war ein Mal zuviel. „Katie Price has left the jungle„, teilte der Sender ITV heute morgen mit. Price ist damit die zweite Kandidatin nach Camilla Dallerup, die in diesem Jahr aufgibt. Katie Price geht ohne Glanz und unversöhnt mit der britischen Öffentlichkeit. Allerdings auch mit wenig Drama. Kurz und schmerzlos hat sie es gemacht. Das ist neu.

Denn Katie Price hatte sich vorgenommen den Dschungel zu einer Art Abschluß werden zu lassen. Einem Abschluß des Lebensabschnitts mit Sänger Peter Andre, von dem sie sich in diesem Jahr trennte, und den sie 2004 bei ihrer ersten Teilnahme am britischen Dschungelcamp kennen lernte. Ein Abschluß aber vielleicht auch mit der Figur der von der Öffentlichkeit gehassten Katie Price, die, wo immer sie auftaucht, für Drama sorgt. Als sie vor gut einer Woche das Camp betrat, sagte Katie Price noch: „So, me coming back here is closure for me, believe it or not.“

Und irgendwie war sie gar nicht so unsymphatisch im Dschungel. Für Streit unter ihren Campmates hatte sie nicht gesorgt, Kritik von Kim Woodburn steckte sie locker weg, scherzte mit den anderen Kandidaten und zeigte sich schlagfertig und besonnen. Bei ihren insgesamt sechs Dschungelprüfungen kämpfte sie augenscheinlich mit Panikattacken, manche allerdings sagen, all das Drama sei nur gespielt. Sie habe wirklich gezittert, jedoch bestätigten die Moderatoren. Auch hatte man das Gefühl, Katie wolle sich von ihrer mutigen Seite zeigen und die Prüfungen ohne zuviel Jammerei durchziehen. Aber sieben Stück in Folge?

Sie musste Fischaugen und Tier-After essen, eine Felsen hoch und eine Höhle hindurch klettern, diverse Hindernisparcours bewältigen und sich in eine Flasche sperren lassen. Da kann man schonmal die Nerven verlieren. Vor der sechsten Prüfung hatte sie noch Hoffnung, dass es sie diesmal nicht sie treffen würde, sondern Joe Bugner, der ebenfalls unter den letzten beiden möglichen Kandidaten war. Doch auch zum sechsten Mal musste sie ran. 11 von 12 möglichen Sterne holte sie zum Abschied, versuchte sich am Abend noch als Streitschlichterin zwischen Joe und Kim. Doch bei der Verkündung des siebten Zuschauervotings sah man ihr schon an, dass sie bereits resigniert hatte.

„Someone else has to do it. (…) I’m just not doing it anymore“, sagte sie nach Verkündung. Zusammen mit Joe Bugner hätte sie den Bad Pit Trial absolvieren müssen. Auf Twitter schrieb Katie Price später: „Hey thankyou for all your support !! I tried my best xxxxxxxxxxxxx“. In einem Vorschauvideo hört man Katie Price außerdem sagen:

„I don’t need to be here. I’ve done my bit. I’d rather, you know (… ) I’m not in it to win it. It makes no odds to me careerwise if I win it or loose it.“ (zur Gruppe)

„It’s not about the money, it’s not about winning for me. I didn’t come back here for that. (…) I really miss my kids, I’ve done my challenges. (…) I just don’t wanna be here anymore“ (Dschungeltelefon)

Mit dem freiwilligen Ausscheiden dürfte Katie Price nicht gerade dafür gesorgt haben, dass die Öffentlichkeit ihr mehr Respekt entgegenbringt. Vielleicht lohnte sich dieser Kampf aber auch nicht. Oder wie man sagt: „The damage is done“. Da lohnt es sich eher die Publicity für den freiwilligen Auszug mitzunehmen. Ihre Gage für die Rückkehr ins Dschungelcamp dürfte die Niederlage allerdings erträglich machen (Nachtrag: Wobei sie weniger als die Hälfte der bisher kolportierten Summe betragen soll, ein Zwanzigstel für jeden Tag im Camp). Rückblickend kann sie sich getrost sagen: „You’ve done well, Pricey.“

Auch einige deutsche Massenmedien fanden die Price im und ihren Auszug aus dem Dschungel faszinierend oder unterstellen das einer größeren Zahl von Lesern und berichten heute ausführlicher: Stern, Spon, Bild.

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