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Manchmal fällt die Entscheidung über die Kandidaten beim Supertalent der Jury nicht leicht: Bruce Darnell, Sylvie Van der Vaart und Dieter Bohlen sind seit 2008 ein erfolgreiches Trio in der deutschen Ausgabe der derzeit erfolgreichsten TV Formats der Welt.

Update 20.12.09.: Die Gewinner des Supertalent 2009 sind Yvo Antoni und Primadonna

Diese Kandidaten schafften es in die Halbfinals und ins Finale: Wer ist weiter?

Auch auf tvundso.com: Supertalent 2009 – alle Shows, alle Kandidaten

Hier wie immer die Übersicht über alle Kandidaten der vergangenen Supertalent Show Nummer 6. Mit einem Klick auf den Namen gehts zum Video des Auftritts bei Clipfish.de.

Marion Deipenbrock, Künstlername „Mandy Kim“. Der leicht durchgeknallten Verwaltungsangestellten aus Werne ist Dieter Bohlen im Traum erschienen und hat sie aufgefordert ihren Hintern zum Supertalent zu bewegen. In Explosiv Weekend, in der Vorstellungs-Maz und auf der Bühne kann sie diese Geschichte drei Mal zur Primetime zum Besten geben. Doch die Sache hat einen Twist. Jenen kann Marion zwar mindestens Kleinstadtdisco tauglich tanzen, aber mit dem Singen haperts irgendwie noch. Wie so oft allerdings: Marion nimmt die Sache sehr ernst. Das Publikum singt „Du kannst nach Hause fahrn“. Und genau das will Mandy dann auch, zum gleichnamigen Lied von Bary Manilow. Doch Bruce und Sylvie meinen immerhin: sie hätten es gerne noch weiter gehört. Dieter macht nochmal deutlich, dass sie in ihrem Traum nicht richtig zugehört hat. Du hast heute nen kleinen Gehörschaden, sagt Marion. Oh, Mandy…

Cebrail Mihci, der Performierer. Früh sind dem Platzwart des 1. FC Köln die Haare ausgefallen. Dennoch möchte der Greenkeeper den Eurovision Song Kontext wieder in den richtigen stellen. Oder so. „Habt ihr nix verstanden“, mutmaßt der witzige Zeitgenosse bevor er anfängt zu singen – und zwar den wohl selbstausgedachten Song „Meerestränen“. Übrigens: „Achso, ich sing mit Handy“. Möglicherweise der Satz des Abends. Sein Vortrag ist dann so ein bisschen wie Dönermann auf Valium. „Du bist der absolute Beweis, dass Handystrahlen nicht gut fürs Gehirn sind“, meint Dieter. Drei Mal „Nein“.

Hanar Maulud, das lachende Comeback Kid. War im vergangenen Jahr schon dabei und hat jetzt ein Jahr lang fleißig geübt. Mit Privatlehrerin. Singt „A Moment Like This“ von Leona Lewis. „For A Moment Like This/Some People Wait A Lifetime“, geht der Text. Die kleine Hanar musste nur acht Jahre und dann nochmal eins warten. Dem Publikum gefällts. „Du bist auf dem besten Weg groß rauszukommen“, meint Bruce. Dieter spricht von einem „Quantensprung“ gegenüber dem Vorjahr. Quanten sind zwar sehr sehr kleine Bauteile der Materie, aber es war wohl eher gegenteilig gemeint. Drei Mal „Ja“.

Tommy Rudolf, der Altenpfleger. Hat einen Nachbau von seiner Oma mit, also eine Puppe, denn die 91jährige Dame konnte er leider aufgrund des hohen Alters nicht mitbringen. „Mein Talent ist Singen und Spielen von selbstgetexteten Omaliedern“. Vermutlich ist die Idee sowas ähnliches wie Olaf Schubert zu machen. Zumindest klingt die Tonlage ähnlich. Es hat was von Psycho, stellt Dieter richtig fest. Zum Weiterkommen reicht die Nummer nicht.

Thorsten „Das Pferd“ Boller. Beruflich klebt er Etiketten auf Wurst. Naja, warum auch nicht. Stefan Raab hat ja auchmal als Metzger angefangen. Sein Act: Er springt ohne Pferd über Hindernisse aus dem Pferdesport. Auf die Idee ist er auf einem Geburtstag gekommen. Spring Thorsten, Spring! „Es war einen Versuch wert“, stellt Bruce danach fest. „Es ist einfach kein Talent. Wenn Du jetzt kämst und sagen würdest: Du hast nen Dödel wie nen Pferd, das ist auch kein Talent“. Zum Trost füttern Hartwig und Schreyl Thorsten noch mit Karotten.

Peter Uhlich, der „Pantau Superman“. Macht Synchrontanzen. In der Praxis rudert er aber hauptsächlich nur mit den Armen. Publikum und Jury werden recht schnell ungeduldig. „Man kann jeden Mensch aus dem Publikum nehmen, auf die Bühne stellen, und die können auch so nen Scheiß machen“, sagt Bruce. Rückenschwimmen ohne Wasser, trifft es auch ganz gut, wie Dieter sagt. „Ich komm mir völlig verarscht vor“. Ich mir auch. Ich mir auch.

Erva Yudissa, die Löwenmutter. Die erste emotionale Geschichte der heutigen Ausgabe. Die Indonesierin erzählt zu tragischer Musik, dass sie von ihrem Ex-Mann geschlagen wurde. Jetzt möchte sie für ihren kleinen Sohn da sein, ihm ein besseres Leben aufbauen. Singt „Unbreak My Heart“ von Tony Braxton. Sehr oft heißt es in Casting-Shows ja „Du hast das nur nachgesungen“. Hier ist genau das Gegenteil der Fall. Erva hat eine gelungene eigene Interpretation des melancholischen Songs mitgebracht. Die Jury bestätigt das zwar nicht, findet es eher ausbaufähig, davon ab aber ne super Leistung. Drei „Ja“.

Sven Mattiß und Sebastian Wöhrl, Akrobaten. Sven macht eine „sehr seltene Form der Luftakrobatik“ mit dem Fachausdruck „Strapaten„. Sebastian spielt Trommeln. Beide haben sich golden angemalt. Ist natürlich ne schöne Nummer, aber ich finde angesichts dessen, was es alles so zum Thema Zirkus und Akrobaten gibt, halt eine unter Tausenden. Ist eine Steigerung möglich? Noch etwas auf Lager?, will Bruce wissen. „Reichlich“ sagt Sven. Gibt drei „Jas“.

Karina Schmidt, die Schweinezüchterin. Die lustige Hausfrau war früher mal Schweinezüchterin. Sie möchte „Pokerface“ von Lady Gaga singen. Sie singt deutlich besser als man zuerst denkt. Aber auf der anderen Seite auch nicht gut. Unterhaltsam ist es trotzdem. Nachdem gebuzzert wurde, ruft das Publikum „Zugabe“. „Du hattest auch ne kleine Choreografie dazu“, fasst Sylvie Frau Schmidts Hüpfen zusammen. „Das war nicht Lady Gaga, sondern Lady Kacka“, sagt Dieter. „Ich sollte vielleicht wieder Schweinezüchterin werden“, gibt sich die Schmidt zum Abschied selbstkritisch.

Rainer Reismann, „The Brain“. Schließt nicht aus, dass er mal was mit Dieter zusammen machen wird. Sein Song heißt „Rappel Zapper Dudei“ und auf seiner Mütze steht „Raini“. Irgendwie scheint es selbst dem hertgesottenen Bruce etwas zu albern zu sein. Rainer ist also noch einer aus der Fraktion „Würde gerne auf Mallorca singen“. Ich mein ja, es sollte mal so ein Partysänger-Casting geben. „Du musst vor Mülltonnen singen. So vor normalen Menschen ist das scheiße“, sagt Dieter. Was ja dann auch wieder perfekt zum Ballermann passen würde.

Sandra Kus, das Wunderkind. „Die ist voll angebildet“, wird sie in der Schule gehänselt. „Voll fies“. Aber wir wissen ja schon aus der Vorschau, die 12-Jährige kann super singen. Sie singt „Stop“ von Jamelia. Sehr gut, und ziemlich entspannt und unaufgeregt wirkt sie trotz des kraftvollen Liedes. Sylvie weiß schon wieder, dass sie ab und zu daneben lag beim Singen. Sie scheint ja ein ziemlich gutes Gehör zu haben. „Du bist echt ’n Naturtalent, ganz ehrlich“, sagt Dieter. Ein echtes Ausnahmetalent, meint Schreyl aus dem Off.

Vicky Lewis-Thumm, der Schmetterling. Erstmal ein Wow-Moment. Die 94jährige Dame, von der Vicki das Kostüm bekommen hat, das sie für ihren Auftritt trägt, sieht gut 25 Jahre jünger aus. Bekommt für ihren Auftritt extra nen schwarzen Hintergrund und das Licht ausgemacht. Dann werden auf ihr weißes Kleid wie auf eine Kinoleinwand Bilder projeziert, während Vicki tanzt wie ein Schmetterling. Serpentintanz nennt sich das. Optisch wirklich absolut beeindruckend. „Es hat einfach alles gestimmt“, mein Bruce. „Das war wie ein Märchen“, sagt Sylvie. Und Vickie ganz bescheiden: „Danke“. Tolle Nummer. Drei Mal „Ja“. Ich freu mich schon, das nochmal zu sehen.

Björn Thiede, der tanzende Arzt. Hauptberuflich ist der Björn ja Chirurg. Für Bauch und Knochen. Tanzen macht er als Ausgleich zum Job. Seine Sonnenbrille muss er dabei aufsetzen. Was die Selbsteinschätzung betrifft, scheinen sich auch studierte Mediziner nicht von anderen Kandidaten zu unterscheiden. „Das war nix“, sagt Bruce. „Ich finde, Du hast Dich ein bisschen blamiert heute“, sagt Sylvie und Dieter: „Ich glaub Du schnüffelst zu viel an diesen Narkosemitteln!“ Schreyl testet mit medizinischen Fachbegriffen nochmal, ob der Arzt gelogen war. Stimmt aber alles.

Gabriele Wulff, auch Roxana. Die elegante Dame mittleren Alters tanzt mit Würgeschlangen. „Es ist schonmal was passiert, ja“, erzählt sie auf Nachfrage. Bruce kriegt gleich Panik, rennt weg und Roxana hinterher. Hehe. Dann gibts was für die Freunde reifer Frauen: Roxana zieht sich aus, zumindest fast. Und lässt eine Vogelspinne über ihren Körper laufen. Bruce muss dann wieder als erster herhalten. Die Vogelspinne mag ihn. Dieter findet die Beine gut, aber ein Talent ist das nicht. Die sexy Schlangenfrau kommt nicht weiter.

David Roßkopf, der tapfere Sänger. Seine Mutter und sein kleiner Bruder sind schwer krank. Diese Geschichte ist sehr traurig. Dann singt er „Hero“ von Enrique Iglesias und spielt Gitarre dazu. „Du warst fantastisch“, sagt Bruce. Von Dieter gibts aber ein „aber“. Ihm hat Eigenständigkeit gefehlt, er habe zu sehr nachgesungen. Er kommt aber trotzdem weiter

Mehr Supertalent 2009:

Supertalent – Die Kandidaten der 1. Show

Supertalent – Die Kandidaten der 2. Show

Supertalent – Die Kandidaten der 3. Show

Supertalent – Die Kandidaten der 4. Show

Supertalent – Die Kandidaten der 5. Show

Supertalent – Die Kandidaten der 7. Show

Supertalent – Halbfinale 1

Supertalent – Halbfinale 2

Supertalent – Halbfinale 3

Supertalent 2009 – Das Finale

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