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Deutschlands Superjuror Dieter Bohlen sucht 2009 zum dritten Mal „Das Supertalent“.

Update 20.12.09.: Die Gewinner des Supertalent 2009 sind Yvo Antoni und Primadonna

Ein Klick auf die Namen der Kandidaten der vierten Show beim Supertalent 2009 führt zum Video bei Clipfish.de.

Diese Kandidaten schafften es in die Halbfinals und ins Finale: Wer ist weiter?

Auch auf tvundso.com: Supertalent 2009 – alle Shows, alle Kandidaten

Veronica Köser, die Sängerin im besten Alter macht heute den Anfang. Kommt aus Chile und nennt direkt mal den Namen ihrer Schule, auf die sie als Kind gegangen ist. Warum eigentlich? Es ist schwer zu glauben, dass dieser Auftritt irgendwie ernst gemeint sein kann. „Ich fühl mich ein bisschen veräppelt“, meint auch Bruce. „Ich hab schon fünf Mal auf der Bühne gestanden“, sagt Veronica. „Du hast Hühnersuppe im Blut“ Dieter. Drei Mal „Nein“.

Tobechukwu Ochinanwata, der furchtlose kleine Sänger. Die erste traurige Geschichte heute. Vater ist gestorben. Der Tod seines Vaters habe Tobechukwu stark gemacht. Foto des Vaters hat er auf der Bühne, und auch sonst immer, dabei. Nach drei Worten aus seinem Song klatscht das Publikum schon. „Es ist auf jeden Fall unheimlich was rüber gekommen von der Nummer“, meint Dieter dann und empfiehlt ihm ruhige Titel. „Er hat alle Herzen im Strum erobert und seinen Vater hätte er bestimmt ganz stolz gemacht“, so Schreyls Abschlußkommentar. Tobechukwu Ochinanwata sehen wir also wieder.

Hartwig Kussatz, der Tierstimmen-Imitator. Noch einer, hatten wir doch letzte Woche schon. „Ich möchte gerne Tiere beobachten“, sagt er erstmal auf der Bühne. Irritierender Imitator. Wie auch immer, na dann mal los: Hund, Feldhase und Eule stehen auf dem Programm. Lustig isses, aber nicht unbedingt nah am Original. Das Publikum gröhlt und buht zu gleichen Teilen. „Ich komme mir vor wie ne Toilette, dass ich mir den ganzen Tag diese Scheiße hier angucken muss“, meint Dieter. „Das war große Kaka“, sagt Bruce. „Er tut ja keinem was zu Leide“, lautet Dieters versöhnlicher Abschied.

Fiete Esser, der Kampf-Knirps. Hihi, niedlich, der kleine Junge. Und sehr stylische Frisur. Das wird mal ’n Großer. Jetzt isser aber erstmal klein. Könnte Hartwig umhauen, meint er. Gerne und dann bitte noch den Schreyl. Will eine russische Kampfsportart vorführen. Sambo heißt die. Und dann wirbelt der Winzlig den viel größeren Onkel durch die Luft. Hartwig kommt dann auch noch dran, und es zereisst ihm direkt die Hose. Dieter fühlt sich in seiner Theorie, es komme nicht auf die Größe, sondern auf die Technik an, bestätigt. Weiter kommt er aber nicht. Sport ist nicht das Talent, das gesucht wird.

Charlin Sperlich, das singende Zirkuskind. Hat Angst vor Dieter Bohlen, aber nur ein bisschen. Lacht über Dieters ersten Witz, damit dürfte das Eis gebrochen sein. Jetzt wird aber kein Doppelter Salto gemacht, sondern gesungen. Und zwar „Power of Love“ von Celine Dion. Ich dacht ja erst, die hat aber ne tiefe Stimme, aber oho, singend klingt sie richtig gut. Und irgendwie scheint sie Spaß dran zu haben. „Du hast sowas rauhes, windiges in der Stimme“, bestätigt Dieter meinen ersten Eindruck aus professioneller Sicht. Ja. Ja. Ja.

Wolfgang Sorges, genannt Scholly. Ist so der Typ, den man „Original“ nennt. „Gestern habe ich fünf Minuten mit Udo Lindenberg gesprochen“, lässt Scholli erstmal nen Namen fallen. „Wovon lebst Du denn so?“, erkundigt sich Dieter. „Noch von Hartz IV“, lautet die Antwort. Wäre also auch was für „Mitten im Leben“, wenns jetzt nicht klappt mit dem Flöte spielen. „Seine Flöte will heute nicht so wie er will“, „Schon länger nicht mehr“, scherzen Schreyl und Hartwig. Eine kurze Mundharmonika-Einlage ebnet seinen weiteren Weg in, oder besser heraus aus der Showbranche. „Das nich Euer Ding oder wie?“ Äh, ja.

Barbara Colceriu, der quirlige Teeniestar. Hat eine Wirbelsäulenkrankheit, die verhindert, dass sie wächst und wurde zusätzlich auch noch von der Mutter verlassen. Jetzt kümmert sich die Tante um sie. Wirkt aber selbstsicher und lebensfroh, also genau wie Tobechukwu. „Hätte ich die Krankheit nicht, wäre ich nicht so wie ich bin. Lustig, klein, quirlig.“ Wenn Barbara jetzt gut singen kann, haben wir einen Star der Herzen. Singt „Mercy“ von Duffy. Bruce findet sie toll. Dieter ist skeptisch, was dazu führt, dass sie noch was singt. Das Publikum hat sie schon auf ihrer Seite. Kommt dann natürlich weiter.

Samir Gedhira, das Ding, das aus Chemnitz kam. Er kommt als eine Art Indianer oder Höhlenmensch auf die Bühne. Ob der mal in Bad Segeberg bei diesen Open Air-Indianerdingens dabei war? Ist ja da auch die Ecke. Bruce testet das Nagelbrett und die Messerleiste, die Samir mit dabei hat. Noch ein Schwert dazu und es kann losgehen. Jetzt kommen auch noch Nadeln, die er sich durch die Haut im Hals steckt. Aua. Beim Versuch sich zu erhängen, verscherzt er es sich offensichtlich mit Jury und Publikum. Das Ding muss zurück in seine Höhle, äh, nach Chemnitz. Naja, ist ja auch irgendwie das gleiche.

United Four, die härteste Tanzkapelle der Welt. Das Konzept geht so: Die Jungs aus Oldenburg sehen aus wie Heavy Metall, spielen aber Tanzmusik, nur etwas schneller als gewohnt. Also so wie Tante Ursulas Silberhochzeit auf Speed. Auf dem Programm beim Supertalent steht „Time of My Life“. Na da fliegen älteren Damen sicher die Schlüpfer weg. „Das kann ein großes Thema werden, ehrlich“, prognostiziert Dieter. Drei Hammer-Ja. Hier noch die Homepage von United Four.

Sevasti Tsomaridou, die Queen of Pop. Oder: eben eine weibliche Michael Jackson Impersonation. „Man sieht keinen Unterschied“, meint die etwas fülligere Dame. Moonwalk klappt nicht, und wie bitte kann man den Text von „Beat It“ vergessen? Jetzt kommt noch „I Will Always Love You“ von Whitney Houston. „Soll ich aufhören?“, fragt sie. Dieter findet zwei Gründe, warum Michael Jackson sich im Grab rumdrehen würde. Tanzen und Bodenerschütterung. Drei Mal „Nein“. „I Love You“, verabschiedet sie sich.

Daniela May, die Gitarren-Polizistin. War im Einsatz als Robert Steinhäuser in Erfurt am Gutenberg-Gymnasium Amok lief. Jahre später ist klar: Es lag nicht an zu viel Trash-TV. Guten Gewissens kann diese Geschichte also auch beim Supertalent mit epischer Enya-Musik (Titel: Only Time) nochmal Revue passiert werden lassen. „Buhh“ ruft das Publikum, als Daniela sagt, sie ist Polizistin. Dieter nimmt die deutsche Polizei in Schutz. „What’s Up“, singt sie. Von den 4 Non Blondes. Rein optisch könnte sie auch in so ner 90er Jahre Band sein. Dieter buzzert. Warum das denn? Bruce findet sie gut. Sylvie, genau wie Dieter aber nicht. Es war zwar gut, aber es reicht nicht zum Weiterkommen.

Siegbert Bimmerle, auch Siggi, das Comeback Kid. War vergangenes Jahr schon dabei und stellt sich höflich vor. Kommt übrigens aus dem Badischen. „Weine nicht kleine Eva“ möchte er dieses Jahr singen. Eine Gitarre mit Verstärker ersetzt seine Wander-Gitarre aus dem vergangenen Jahr. Daran habe es damals gelegen. Eines steht fest: Spaß werden alle Beteiligten haben. Hau rein, Siggi. „Daniel Bruce“. So glaubt Freund Bimmerle, heißt eines der Jury-Mitglieder. Fast. Siegbert redet schnell. Fünf Minuten Ruhm sind ja auch schnell wieder vorbei. Dieter buzzert mal wieder als erster. Gitarre sei verstimmt, bemängelt Siggi. „Jetzt sing ich das ohne Gitarre“, stellt Siggi eifrig fest, lässt sich zudem von Sylvie ermuntern, auch noch zu tanzen. Samba nämlich. Es macht ihm sichtlich Spaß. Doch was helfen all die Mühen. Siggie geht wieder „Baden“. Haha.

Julia Maria Sakar, die Tochter der Heilerin. Ihre Mutter behauptet von sich, sie sei Heilerin und Hellseherin auch noch. Tut aber erstmal nichts weiter zur Sache. Ob Julia Supertalent wird, will sie nämlich vermutlich nicht vorhersagen. Lieber überraschen lassen. Die Zwölfjährige singt allerdings großartig. Vielleicht hat Mutter ja mal Hand auf die Stimmbänder gelegt? Klingt gut. Publikum ist begeistert und Bruce ist sich schon sicher: „Du bist ein Star!“ und „Du bist das Überraschung des Tages“. Sylvie: „Du bist das Highlight“. Dieter: „Dein Auftritt war ein absoluter Volltreffer.“ Kommt sicher weit. Gesungen hatte sie übrigens „Footprints In The Sand“ von Leona Lewis, die einst die dritte Staffel von „X Factor“ gewann.

Zum Ende des heutigen Supertalents gibts jetzt auch noch Schlammcatchen. Sidney, Angie, Hanna und Sandra heißen die drei Hasen, die da jetzt in den Match steigen wollen. „Zur Not schmeißen wir den Herrn Bohlen da mit rein“ sagt eine. „Endlich mal Mädels die vernünftig bekleidet sind“, kommentiert Dieter die Ankunft der Badenixen. „Raus au den Klamotten und dann Feuer frei“. Naja, irgendwie isses blöd. „Es war Scheiße“, meint Bruce. Dieter fands amüsant, weiß aber nicht, was das für ein Talent sein soll. Meine Einschätzung: Gar keins. Ergebnis: „Da habt ihr leider zwei Mal Nein gekriegt“. Sagt Dieter. „Schlamm drüber“ (Schreyl).

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Supertalent – Die Kandidaten der 3. Show

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Supertalent – Die Kandidaten der 6. Show

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Supertalent – Halbfinale 1

Supertalent – Halbfinale 2

Supertalent – Halbfinale 3

Supertalent 2009 – Das Finale

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