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Moderieren auch 2009 wieder „Das Supertalent“: Marco Schreyl und Daniel Hartwich. Foto: Friedemann Vogel/Getty Images

Update 20.12.09.: Die Gewinner des Supertalent 2009 sind Yvo Antoni und Primadonna

Diese Kandidaten schafften es in die Halbfinals und ins Finale: Wer ist weiter?

Auch auf tvundso.com: Supertalent 2009 – alle Shows, alle Kandidaten

Freitag, kurz vor 20:15 Uhr, gleich beginnt die dritte Staffel des Supertalents. Auf RTL läuft noch GZSZ, hab ich auch schon ewig nicht mehr gesehen. Leon im Rohlstuhl? Wtf? In ein paar Minuten gibts hoffentlich noch mehr WTF-Momente!

So, jetzt gehts los. „It’s wieder Showtime“, sagt Daniel Hartwich. Es wird erstmal an Supertalent-Gewinner Michael Hirte aus dem Vorjahr erinnert. „So nach Chance kriech ich nie wieder“, meint der in einem Einspieler. Dass wird für einige, die wir dieses Jahr sehen ähnlich sein.

Die Vorschau auf die Staffel 2009 ist weniger nach dem Motto „Jetzt übernehmen wir die Show-Welt“ gestaltet, nicht sehr bombastisch, sondern eher so „Wollen wir alle zusammen kuscheln?“.

Dieter Bohlen ist „Deutschlands Top-Juror“. Sowas will ich auch werden, wenn ich groß bin. Top-Juror. Bruce Darnell und Sylvie Van der Vaart sind natürlich auch wieder dabei.

Fabrizio Eduardo, ein schwitzender Zeitgenosse mit recht quietschiger Stimme, ist der Kandidat, der die Show eröffnen darf. Lustiger Mann irgendwie. „Ja ihr lacht“, meint er. Stimmt. Jetzt will er Pavarotti an die Wand singen. Aber erstmal muss Dieter Bohlen auf der Bühne mit der Mikrofon-Anlage helfen.
Das erste „X“ des Jahres kommt von Brude Darnell. Ist auch irgendwie gerechtfertigt. Frabrizio geht beleidigt von der Bühne, krächzt dann aber noch weiter. „Hömma, wenn ich privat singe, dann läuft das wie am Schnürchen“, entgegnet er Jurorin Sylvie. Hilft nixxx.

Talent Nummero 2: Die kleine Mia, mit Papa. „Wie ist Dein Name?“ „Mia“ „Und wie alt bist Du?“ „Via“ „Was machst Du sonst so?“ „Spielen“. Niedlich, so ein Kind. „Wo kommst Du eigentlich her?“ „Von zu Hause“. Lustig. Aber singen kann sie jetzt nicht so toll. Ist süß sein allein auch ein Talent? „Ganz knapp“ nicht geschafft.

Die Kantonputen aus Linda! Was auch immer das sein soll. Vier Männer aus Wittenberg halt. Die tanzen. Showtansch. Dieter: „Freust Du Dich so auf Sylvie, oder warum hast Du da son Ständer?“ Jetzt sind sie nackt.Der Sinn ist, sich passend zur Musik mit Schallplatten bedeckt zuhalten, um dann letztlich doch fast nackt rumzualbern. Das Publikum ist jedenfalls begeistert. Dieter zu den Stofftieren am Pimmel: „Das so kleine Enten auf zwei Eier aufpassen können!“ Klare Sache: Die Kantonputen sind weiter.

Natalia McCauley aus Zürich, eigentlich Rußland. Tänzerin. Macht eine Performance in einer mit Wasser gefüllten Halbkugel. Sexy. Sieht jetzt nicht so schwer aus, wirkt aber ziemlich gut. Optisch vor allem. Dieter Bohlen hüpft mit Taucherbrille auch ins Wasser. Hat sich das die Regie ausgedacht? Drei Mal „Ja“ jedenfalls. Für Natalia.

Rudi Baaske. Möchte mit seiner Stimme Menschen glücklich machen. Er singt mit Kopfhörern, klingt eher, als würde er alle unglücklich machen. Dieter drückt schon „X“ bevor er angefangen hat. Die Zuschauer drehen sich um. „Das ist mein Singen“, meinter. Naja, die Welt ist nochnicht bereit dafür, sagt die Off-Stimme.

Ashley Maria. Ganz rührende Geschichte. Die Mutter ist krank. Singen kann sie gut, die Kleine. „So ein kleines Mädchen und so eine große Performance“, sagt Sylvie. Dieter findet sie ein wenig zu jung, aber Bruce und Sylvie voten sie in die nächste Runde und dürfen sie auch mal drücken. Mama ist stolz. Im Ioff schlägt jemand vor, dass ein Mindestalter gut wäre. Stimmt schon irgendwie. Schließlich ist das Supertalent ein Produkt und mit Schicksalen Geld verdienen ist immer so eine Sache.

Werner Buhl, der Seifenblasenmann. Das könnte nett werden. Ah, ok, er macht solche Riesenblasen. Interessant, aber das gibts bestimmt auch in besser. Finden Dieter und Sylvie auch. Dieter und Bruce gehen schon wieder auf die Bühne und probieren es auch. Scheint jetzt neu zu sein, dass die da immer mitmachen müssen, dürfen, sollen. Bruce ist weiter, Werner raus.

Stefanie und Marion, die Breske-Schwestern. Sehen aus, wie Bibliothekarinnen, sind aber Zwillinge, einäugige Zwillinge, wie Hartwich feststellt. Achja: Sie spielen Querflöte. Und singen. Aber nur auf Aufforderung. Chancen haben sie aber keine.

Fabienne Bender, eine blinde Sängerin, 13 Jahre alt. Scheint symphatisch zu sein. Singt „Almost Lover“ von A Fine Frenzy und spielt dabei Keyboard. Sehr gut. Das Original find ich besser. Aber Gesamtpaket stimmt. Standing Ovations. Keyboard gehört allerdings in den Müll, findet Dieter. Drei Mal „Ja“, trotzdem. Was denn auch sonst.

Anna von Funk, die schöne Nervensäge. Redet viel und will tanzen. Wirkt auf jeden Fall ziemlich selbstsicher und relaxt, ist aber „super nervös“. Könnte man auch so mal ins Fernsehen stellen. Kommt dann allerdings nicht so gut an. Dieter drückt vorsichtshalber schonmal „X“. Publikum wirktunruhig. Nein, das war nicht Annas Tag. Liegt vermutlich daran, dasssie gar kein besonderes Talent hat.

Johanna Feierabend, 72. Der Name ist schonmal super. Ist eine Rentnerin, die alles sauber macht, und immer gute Laune hat. Kommt übrigens aus Berlin Mitte. Kiekste, wa. „Ick hab noch nie n‘ Mann jeküsst. Mannometer“, sagt sie dann als Bruce sie – warum auch immer – küsst. Naja, singen musse aber jetzte och noch. Irgendwas mit Hausfrau und Wandern. Sehr lustige Oma. Die rockt. Gibt drei Mal „X“, war aber das unterhaltsamste bisher. Sylvie: „Für die große Bühne reicht es nicht“. Johanna: „Naja, det is klar.“ Super, Johanna.

Roland, der Seehund-Bändiger. Komplette Jury ist auf der Bühne. Schon wieder. Macht so Sachen mit Seehunden, die man aus dem Zirkus kennt. Ist ja auch ein Zirkus, das Supertalent. Kommen weiter. Naja, kennt man halt.

‚S Vanessa Calcagno aus Saarbrigge. Will Opern-Sängerin werden, hatte aber ein schweres Leben bis jetzt. „Alles was Vanessa jetzt noch bleibt, sind ihre Musik, und ihre Gebete an ihren toten Vater“, erzählt Marco Schreyl aus dem Off. Bissel dicke, aber dann wirds gut. Singt klasse klassisch. Sylvie weint. Dieter steht auf zum Applaudieren. Ist natürlich auch weiter. Das Video von Vanessa Calcagno gibts bei Clipfish. Gesungen hat sie den Titel „Caruso„.

Robert Choinka, Breakdancer, Artist. Ist nicht so selbstsicher, was in seiner Vorstellung unter anderem darauf zurück geführt wird, das er Pole ist. Naja, wie auch immer. Er zieht sich erstmal aus. Macht Handstand-Kunststücke auf Autoreifen und beschmiert sich selbst mit vermutlich Motoröl. Hose lässt er dann doch an. Braucht er auch nochmal: Kommt nämlich weiter, also wieder.

Mr. Methan, den Kunstfurzer, der seit 15 Jahren im Fernsehen auftritt, den haben sie sich tatsächlich bis zum Schluß aufgehoben. Will „An der schönen blauen Donau“ von Strauß furzen, einen Walzer. Das sehen wir allerdings nicht mehr… Sondern erst morgen.

Fazit: Insgesamt ist „Das Supertalent“ auch 2009 eine gelungene Mischung aus Emotionen und Freaks. Weit entfernt von der Klasse eines Britain’s Got Talent, aber kein Schrott. Die Opernsängerin aus Saarbücken war sicherlich das Highlight. Ob ich das jetzt weitere 10 Folgen schauen muss, weiß ich nicht. Ich hoffe, RTL hat sich noch ein paar Knaller aufgehoben. Wenn allerdings selbst der Furzer, der erst letztes Jahr bei Sat.1 war, als Cliffhanger herhalten muss, dann weiß ich nicht so Recht.

Auf RTL gehts erstmal weiter mit ziemlich erfolgreichen Freaks: Tokyo Hotel. Zeit den Fernseher auszumachen.

Updates:

Kandidaten 2. Episode (17.10),

Kandidaten 3. Episode (24.10.),

Kandidaten der 4. Episode (31.10.),

Die Kandidaten der 5. Show;

Supertalent – Kandidaten Show 6 (14.11.)

Supertalent – Die Kandidaten der 7. Show (21.11.)

Supertalent – Halbfinale 1 (28.11.)

Supertalent – Halbfinale 2 (5.12.)

Supertalent – Halbfinale 3 (12.12.)

Supertalent 2009 – Das Finale (19.12.)