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Tina Fey mit dem Emmy für die beste Comedy 2009. Die Komikerin nimmt den Preis für die von ihr produzierte Serie „30 Rock“ entgegen, in der es ebenfalls ums Fernsehen geht. via PicApp

In der vergangenen Nacht wurden in Los Angeles zum 61. Mal die Emmys, die amerikanischen Fernsehpreise, verliehen. Moderiert wurde 2009 von Neil Patrick Harris (Barney aus „How I Met Your Mother“). Viel neues gab es in diesem Jahr nicht. Die Gewinner sind in vielen Fällen die selben wie schon im Jahr oder sogar den Jahren zuvor. Ein Hinweis darauf, dass es im US-TV in letzter Zeit nicht viel neues gab.

Wie bereits 2007 und 2008 gewann als beste Comedy-Serie „30 Rock„, die satirische TV Parodie, die von einer fiktiven Late Night Show bei NBC erzählt und von US-Comedy-Star Tina Fey (siehe Bild) produziert wird, die bereits in der vergangenen Woche einen Emmy für ihre Parodie auf Sarah Palin gewann. Beste Hauptdarstellerin in einer Comedy wird Tina „Liz Lemon“ Fey allerdings nicht. Diese Ehre geht in diesem Jahr an Toni Collete, die in „United States Of Tara“ eine Mutter mit multiplen Persönlichkeiten spielt. Dafür räumt Fey-Kollege Alec Baldwin für seine Rolle als Jack Donaghy in „30 Rock“ ab, mit der ihr viele Zuschauer und Kritiker äußerst positiv überraschte. In Deutschland hatte sich „Das Vierte“ die Rechte an „30 Rock“ gesichert, ein Ausstrahlungstermin ist jedoch nicht bekannt. 30 Rock wurde inzwischen wohl vom ZDF geholt, und wird ab November auf dem neuen Digitalkanal ZDFneo laufen.

Auch bei der besten Drama-Serie gewinnt ein Alter bekannter, die AMC-Produktion „Mad Men„, die von einer Werbeagentur und ihren Angestellten in den 50er Jahren erzählt und vom gesellschaftlichen Wandel. Auch Mad Men hatte schon 2008 gewonnen und außerdem in diesem Jahr auch den Golden Globe und den britischen TV-Preis Bafta. In Deutschland läuft „Mad Men“ derzeit beim Pay-TV-Sender Fox.

Unter den Preisträgern sind auch ansonsten kaum Überraschungen: American Idol bekommt einen Preis, ebenso wie der Moderator von Survivor oder „The Amazing Race“ und „The Daily Show With Jon Stewart„. Weitere Preise gehen an Jon Cryer als Alan Harper bei „Two And A Half Men“ (täglich bei kabel 1, Dienstags bei ProSieben) und eine Episode von Emergency Room. Auch jeweils ein Nebendarsteller aus den langläufigen Serienhits „24“ und „Lost“ gehen nicht leer aus. Ebenfalls mit im Bunde: Bryan Cranston als bester Hauptdarsteller in einem Drama, er spielt den drogendealenden Chemielehrer Walter White in „Breaking Bad“ und ist auch als Vater in „Malcolm Mittendrin“ bekannt.

Hier nun alle Gewinner der Emmys 2009 im Überblick:

  • Beste Comedy-Serie: 30 Rock (NBC)
  • Beste Regie Comedy: Jeff Blitz für die Office-Episode „Stress Relief“ (NBC)
  • Beste Regie Drama: Rod Holcomb für die Emergency Room-Episode „And In The End“ (NBC)
  • Beste Regie Mini-Serie: Dearbhla Walsh für Little Dorit, Teil 1 (PBS)
  • Beste Regie einer Unterhaltungsshow: Bruce Gowers für das Halbfinale von American Idol in diesem Jahr (Fox)
  • Beste Drama-Serie: Mad Men (AMC)
  • Bester Moderator eines Reality-Programms: Jeff Probst bei Survivor (CBS)
  • Bester Hauptdarsteller in einer Comedy: Alec Baldwin als Jack Donaghy in 30 Rock
  • Bester Hauptdarsteller in einem Drama: Bryan Cranston als Walter White in Breaking Bad (AMC)
  • Bester Hauptdarsteller in einer Mini-Serie/Film: Brendan Gleeson als Winston Churchil in „Into The Storm“ (HBO)
  • Beste Hauptdarstellerin in einer Comedy: Toni Collette als Tara Gregson in „United States Of Tara“ (Showtime)
  • Beste Hauptdarstelerin in einem Drama: Glenn Close als Patty Hewes in „Damages“ (FXN)
  • Beste Hauptdarstellerin in einer Mini-Serie/Film: Jessica Lange als Big Edie in „Grey Gardens“ (HBO)
  • Bester Fernsehfilm: Grey Gardens
  • Beste Mini-Serie: Little Dorit
  • Bester Song: Hugh Jackmans Eröffnungssong bei der 81. Oscar-Verleihung (ABC)
  • Beste Reality-Gameshow: The Amazing Race (CBS)
  • Bester Nebendarsteller in einer Comedy: Jon Cryer als Alan Harper in „Two And A Half Men“ (CBS)
  • Bester Nebendarsteller in einem Drama: Michael Emerson als Ben Linus in „Lost“ (ABC)
  • Bester Nebendarsteller in einer Mini-Serie: Ken Howard als Phelan Beale in „Grey Gardens“
  • Beste Nebendarstellerin in einer Comedy: Kristin Chenoweth als Olive Snook in „Pushing Daisies“ (ABC)
  • Beste Nebendarstellerin in einem Drama: Cherry Jones als Präsidentin Allison Tayoler in „24“ (Fox)
  • Beste Nebendarstellerin in einer Mini-Serie: Shohreh Aghdashloo als Sajida in „House Of Saddam“ (HBO)
  • Beste Unterhaltungssendung: The Daily Show With Jon Stewart (Comedy Central)
  • Bestes Drehbuch für eine Comedy: Matt Hubbard für die „30 Rock“-Episode „Reunion“
  • Bestes Drehbuch für ein Drama: Kater Gordon und Matthew Weiner für die „Mad Men“-Episode „Meditations In An Emergency“
  • Bestes Drehbuch für eine Mini-Serie: Andrew Davies für „Little Dorit“
  • Bester Autor für eine Unterhaltungssendung: Die komplette Autorenschaft von „The Daily Show with Jon Stewart“

Übersicht über alle Preisträger und Nominierten der Emmys 2009 auf der Website der Emmys

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