Tag 74 im britischen Big Brother Haus ist scheinbar Beas offizieller Weintag. Alle Hausbewohner erhalten Nachrichten von daheim. Weil Beas Mutter aber nicht vor die Kamera wollte und statt dessen eine Freundin grüßt ist Bea aufgebracht. Einige Hausbewohner können über ihre permanenten Befindlichkeiten offensichtlich nur noch lachen. (Bilder (c) endemol/Channel 4)

Am Morgen des 74. Tages im Big Brother Haus vertragen sich Bea und Charlie wieder (Bild 1). Charlie hatte Bea mit Wasser bespuckt. Diese fühlte sich dadurch verständlicherweise angegriffen, überdramtisierte allerdings wie immer. An diesem Tag wird es auch wieder ganz dramatisch!

Am diesem Tag erhält jeder Hausbewohner eine Nachricht von daheim/außerhalb des Hauses. Während derjenige die Nachricht als Video-Hologramm in einem extra Raum erhält, schauen alle anderen auf dem Plasmascreen im Wohnzimmer zu. Dabei werden die Grüßenden von draußen mit einem magischen Effekt im Video ein und ausgeblendet (2), wie ein Geist aus einer Flasche, oder so ähnlich.

Als erste ist Lisa dran (3), sie erhält eine Nachricht von ihrer Mutter und ihrer Tante. Charlie (4) erhält eine Nachricht von seinem Vater. Wir erfahren auch, was Charlies „Geheimnis“ ist: seine Mutter lag 6 Monaten im Koma, und ist nun möglicherweise auf dem Weg der Besserung, wie Charlies Vater berichtet. Die anderen Hausbewohner sind davon offensichtlich auch ergriffen (5). Bea (6) erhält eine Nachricht von einer Freundin. Das freut sie zwar, aber sie wundert sich, dass nicht ihre Mutter zu sehen war (7). Davids (8) Botschaft kommt von seiner Tante und einer Freundin. Dafür dass David noch nicht so lange im Haus ist, ist er ziemlich ergriffen.

Bea lässt es nicht los, dass ihre Mutter ihr keine Botschaft geschickt hat, sie weint. Marcus versucht sie zu trösten (9). Im Diary Room erfährt sie, dass ihre Mutter nicht im Fernsehen sein will. Bea denkt, ihre Mutter ist nicht stolz auf sie. Im Nachhinein glaubt Bea allerdings, dass ihr Reaktion zu stark war. Sie möchte nicht, dass ihre Mutter denkt, dass sie enttäuscht von ihr ist, und zeigt sich besorgt über die Reaktion ihrer Mutter.

Marcus (10) erhält ebenfalls eine Nachricht von einer Freudin. Rodrigos (11) Nachricht kommt von einer Art britischen Gastfamilie. Die Nachricht für Siavash (12) kommt von seiner Mutter und seiner Cousine. Allerdings hat Siavash nichts von dem verstanden, was sie gesagt haben. Sophie (13) erhält eine Nachricht ihrer besten Freundin und von ihrer Mutter. Zusätzlich gibts noch eine Botschaft von Ex-Bewohner Kris (14), mit dem Sophie im Haus angebandelt hat. Er betont nochmal, dass seine Gefühle für sie echt sind und er draußen auf sie warten wird.

Beas Enttäuschung über ihre Botschaft von draußen hat im Nachklang vor allem auf Rodrigo offensichtliche eine äußert komödiantische Wirkung. Sowohl mit Charlie im Schlafzimmer (15), mit dem er sich offensichtlich wieder super versteht) als auch im Wohnzimmer (16) lacht er sich kaputt, und steckt alle anderen offensichtlich an (17). Der Witz ist, dass es total rüde und abwertend klingt, dass Bea so enttäuscht darüber war, ihre Freundin zu sehen. Je mehr Bea betont, dass ihre Freundin aber wirklich eine gute Freundin sei, desto lustiger wird es.

Später sagt Bea: „I’m not making a drama. I’m genuinely upset“, was irgendwie ihr Normalzustand ist. Im Diary Room zeigt sie sich besonders sauer über Rodrigo. Wenn der das nächste mal wütend und aufgeregt ist, will sie sich auch über ihn kaputt lachen. Lisa findet ihr Verhalten egoistisch, wie sie den anderen im Garten erzählt. Sie solle lieber dankbar sein, eine Botschaft bekommen zu haben. Rodrigo und Marcus versuchen die Situation zu erklären (18), doch Bea lässt sich wie immer nicht drauf ein und bleibt in ihrer Opferrolle. Rodrigo hat eine gute Reaktion: „Stop being funny, than I stop laughing“. Die beiden geraten heftig in Streit. Nachdem Bea mit David und Lisa den Garten verlassen hat, lachen sich Marcus und Rodrigo im Pool kaputt.

Zwar entschuldigt soch Rodrigo später bei Bea (19), doch die denkt laut über einen Auszug nach, Charlie versucht sie vom Gegenteil zu überzeugen. Wahrscheinlich ist, dass Bea so oder so auf der Nominierungsliste landet, wie sie auch selbst denkt.

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