Tag 70 im britischen Big Brother Haus. Rodrigo trifft die Queen. Allerdings nur ein Double, doch das weiß er nicht. Da die Hausbewohner ihn überzeugt haben, er treffe die echte Queen und bis auf das Pferdewetten alle Teilaufgaben der Shopping-Task erfüllten, wird sie erneut gewonnen. Derweil geht der Streit zwischen Bea und Halfwit in die nächste Runde. Diesmal übernimmt Marcus. Bea macht keine gute Figur. (Bilder (c) endemol/Channel 4)

Der große Streich beginnt: An Tag 70 im britischen Big Brother Haus ruft Big Brother Rodrigo in den Diary Room und teilt ihm mit, dass die Queen Big Brother schaut und einer Audienz zugestimmt hat, er soll sie heute zum Tee treffen (Bild 1). Was Rodrigo nicht weiß: obgleich Big Brother in Kontakt mit dem Buckingham Palace ist, wird Rodrigo ein Queen Double treffen. Big Brother weiht die anderen Hausbewohner ein. Um diesen Teil des Shopping Tasks zu bestehen, müssen die Hausbewohner Rodrigo überzeugen, dass er die echte Königin trifft. Charlie und Dogface sind weiterhin Teil von Rodrigos Team. Zusätzlich werden die Hausbewohner im Falle des Erfolges 5 Tokens und einen  speziellen Preis für jeden Hausbewohner gewinnen.

Als erstes muss Rodrigo zunächst einmal die Nationalhymne lernen. Begeistert ist er auf jeden Fall. Die Hausbewohner in Aussicht auf die Preise allerdings auch. Sehr lustig ist auch der Versuch Rodrigo die richtige Aussprache beizubringen. Auch das korrekte Teeeingießen muss gerlernt werden. Und Eintauchen von Keksen ist natürlich komplett unakzeptabel (Die falsche Queen wird allerdings später absichtlich einen Keks eintauchen).

Währenddessen gibt es auch neues von Halfwit und Bea. Bea erzählt im Diary Room, dass sie Halfwit für einen arroganten, grinsenden Blödmann hält. Er sei außerdem nicht so clever, wie er glaube, dass er ist, sagt sie. Sie würde es toll finden, wenn die Zuschauer ihn in die Schranken weisen. Auch Lisa glaubt, dass Halfwit in der kommenden Eviction gehen sollte. Komischerweise sind Bea und Lisa in ihrer Halfwit-Ablehnung jetzt auf derselben Wellenlänge.

Dann wirds ernst für Rodrigo. Bevor er die Queen treffen kann, muss er allerdings erst durch einen Security Check (2). Die Hausbewohner überlegen derweil, wie Rodrigo wohl darauf reagieren wird, wenn er erfährt, dass das ganze ein Fake war. Lisa und Charlie glauben, dass ihn das mitnehmen wird. Halfwit hält die Aktion trotzdem für eine gute Erfahrung (3). Halfwit ist auch der einzige der glaubt, dass die Queen wirklich zu Big Brother kommen würde. Bea hält das für völlig ausgeschloßen: „Ihre Majestät geht nicht in eine Reality TV Show. Kannst Du Dir sie bei Frauentausch oder dem Perfekten Promi Dinner vorstellen?“

Für das Treffen zwischen Rodrigo und der Queen lassen wir am besten die Bilder für sich sprechen: 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10

Während Rodrigo mit der falschen Königin Tee trinkt, diskutieren die Hausbewohner weiterhin darüber, wie ihr Verhalten zu beurteilen ist. Die Hausbewohner gehen offensichtlich davon aus, dass sie drei Wochen lang mit der Lüge leben sollen. Bea würde das schwer fallen. Halfwit findet es ok, wenn Rodrigo drei Wochen die Illusion hätte, sein Traum habe sich erfüllt.

Als Rodrigos Treffen vorbei ist, berichtet er Big Brother, er fühle sich jetzt wie der glücklichste Mensch auf der Welt. Er berichtet erstmal ausführlich den anderen Hausbewohnern vom Treffen, davon, dass er den Filter für den Tee beim Eingießen vergessen hat, und der Tee der Queen daher voller Krümel war und davon, dass sie ihren Keks eingetaucht hat (11).

Später ruft Big Brother Rodrigo in den Diary Room und berichtet vom Shopping-Task, wer gewonnen und wer verloren hat (verloren wurde nur die Pferdewetten-Aufgabe). Dann kommts: Big Brother muss ein Geständnis machen. Und dann erfährt Rodrigo, dass er nicht die echte Queen getroffen hat. Rodrigo reagiert zwar überrascht, aber nimmts mit Humor und lacht sich über seine eigene Naivität kaputt (12): „Wie peinlich. Ich kann nicht glauben, dass ihr das gemacht habt.“ Zum Ausgleich erhält Rodrigo sein spezielles Geschenk als erster: Einen echten Brief vom Buckingham Palast. „Ich glaub gar nichts mehr“, ist seine erste Reaktion. Im Brief steht, dass es nicht möglich ist, die Queen zu treffen. Außerdem gibts noch ne Teetasse vom Palast. Der spezielle Preis für die anderen sind Briefe von daheim für alle Hausbewohner.

Marcus (13) und Bea reden über ihre Einstellung zu Halfwit. Dass sie ihn öffentlich bloßstellt, ist keine positive Sache, meint Marcus, der sie schon vorher bat, Halfwit nicht in einem schlechten Licht darzustellen, damit nicht am Ende der das Haus verlassen muss (Marcus will selbst raus). Bea meint, ihre Meinung offen zu sagen, ist nichts negatives. Und sie würde sie auch nicht ändern, wenn 4 (*lach*) Millionen TV Zuschauer ihr dasselbe sagen würde, wie Marcus. Am Ende stellt sich Bea selbst wieder als das Opfer dar und rennt weinend weg. Wobei man keine Tränen sieht. Im Streit mit Marcus sagt Bea den unglaublich selbstenthüllenden Satz: „If you can’t take it, don’t give it out“ (14). Im Schlafzimmer  fängt Halfwit bei diesem Satz an zu lachen. Charlie muss direkt nachschauen wer gelacht hat, und berichtet er sofort Bea. Die heult sich erst auf dem Klo aus, dann im Diary Room. Charlie schimpft derweil im Wohnzimmer weiter.

Die Fronten im Haus sind also seltsam verhärtet. Werden Halfwit die vielen Auseinandersetzungen mit Bea und seine Selbstsicherheit schaden, oder ist er wieder in der unverstandenen Opferrolle, die ihn zu Beginn der Staffel zum Publikumsfavoriten gemacht hat? Morgen werden wir erfahren, ob er oder Marcus das Haus verlassen muss.

Komplettes Big Brother 10 UK Tagebuch

Advertisements