Die aktuelle Vodafone (im Folgenden Vodafail)-Kampgane nimmt seltsame Formen an, bei den hilflosen Versuchen, die Debakel noch einigermaßen unter Kontrolle zu bekommen. Jetzt hat es die erste beteiligte Bloggerin als Kollateralschaden erwischt.

Es geht um die junge Mutter aus dem Vodafone TV-Spot, Frau Schnutinger, die symphatische Comic-Zeichnerin, die – bis vor kurzem – ein echter Fan des Web 2.0 war, zumindest wenn es nach einem inzwischen gelöschtem Blogbeitrag geht, den die Bloggerin als Reaktion auf die Kritik an der Kampgane (und ihrer Person) schrieb:

„Ja, ich hatte mir das anders vorgestellt, ich will in der Tat nicht nur die Quotenmutti in einem Werbespot sein.“

„PS Es ist zwar nicht wichtig, aber Frau Schnutinger wird sich jetzt den Idlern anschießen und hat als erste Maßnahme aufgehört zu twittern.“

Und jetzt das:

Twittermom

Das bleibt einem die Sprache weg. Nachdem Frau Schnutinger zunächst offensichtlich bereuhte wie die Kampgane gelaufen ist und das man unter anderem sie kritisiert hatte (dabei trifft es doch vor allem Lobo und Häußler, die den Ausverkauf der Blogs eingeleitet haben), bloggt sie fröhlich auf dem Vodafail-Blog, wie toll doch alles sei.

Damit macht sich Vodafail nicht nur unglaubwürdig, sondern säht nebenbei auch noch Zwietracht in der Blogosphäre.

Frau Schnutinger hat nun angekündigt, nichts mehr mit Web 2.0 zu machen. Schade. Für Vodafail vermutlich nur ein Kollateralschaden.

Mehr dazu bei mediaclinique und bei wirres.net

Fakt ist: Vodafone ist dabei die Blogosphäre zu zerstören.