Die aktuell zehnte britische Big Brother-Staffel startet ebenso wie vor nun bald einem halben Jahr die neunte deutsche mit einer Krise. Die Fansite insidebigbrother.net berichtet, die Macher von Channel 4 und Endemol wollen sich am heutigen Montag zu einem Krisengespräch treffen.

Zwei Probleme machen der britischen Staffel derzeit zu schaffen. Die Quoten sind im Keller und die Fans sind stinksauer, weil es nur einen Livefeed mitten in der Nacht gibt.

Die zehnte Staffel Big Brother startete am Donnerstag mit 4,8 Millionen Zuschauern, was bereits ein sehr schwacher Launch war. Einen Tag darauf, am Freitag, verlor die Tageszusammenfassung direkt mal 2 Millionen Zuschauer. Mit so nur noch 2,8 Millionen Fans vor dem Bildschirm erreichte man für England nur noch schwache 12 Prozent Marktanteil.

Derweil sind die Fans stinksauer, weil E4 den früheren 24 Stunden „Live“stream auf nur noch sieben Stunden am späten Abend bis zum frühen Morgen gekürzt hat. Ohnehin hat der britische Livestream keine mit der deutschen Premiere- oder Sevenload-Übertragung vergleichbare Qualität.

Moderatorin Davina McCall rief die entzürnten Fans daher gestern auf Twitter dazu auf, eine Petition zu starten. Channel 4 sei offen für Feedback. Diese Petition ist inzwischen online.

Update 11. Juni 2009: Die britischen Fans werden keinen 24-Stunden-Livefeed bekommen.

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