Eine deutsche Ausstrahlung von einer meiner Lieblingsserien, nämlich Privileged, rückt vermutlich in unerreichbare Ferne, wenn ich mir die Zuschauerzahlen, der ähnlich ausgerichteten Mädchenserien Gossip Girl (die allgemein als gut gilt) und 90210 (die als nicht so gut gilt) bei ProSieben anschaue. Die sind nämlich alles andere als rosig.

Am Samstag erziehlte Gossip Girl nur noch 8,9 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe und 90210 nur noch 7,5 Prozent. (quotenmeter) Beide Serien stammen vom wenig erfolgreichen US-Boradcaster „The CW“, auf dem sie auch nicht gerade Traumquoten einfahren. Privileged ist noch schlechter. Warum sollte also sich irgendein deutscher Sender dafür interessieren?

Bangen um eine zweite Staffel und damit die Zukunft der Serienfigur Megan Smith heißt es auch weiterhin für die Fans von Privileged. Eigentlich will The CW Privileged im Sommer nochmal wiederholen, um neue Zuschauer zu gewinnen. Inzwischen hat sich die Programmstruktur des Senders aber geändert, in Zukunft, also ab Herbst, haben wohl weniger Serien Platz bei The CW. (serienjunkies)

Schafft es Privileged damit nicht nur nicht in deutsche TV, sondern auch gar nicht mehr zurück auf die amerikanischen Bildschirme? Hoffentlich nicht! Gutes Beispiel übrigens auch, wie schlechte Programmplanung (bei The CW und ProSieben) ansich gute Serien chancenlos macht.