Update 17.5.: Als sehr populär hat sich meine Liste mit den lustigsten und kuriosesten Suchergebnissen herausgestellt: Fun with Wolfram Alpha

Wolfram Alpha ist da! Die neue Suchmaschinen-Konkurrenz für Google? Und es ist ganz ganz langsam („Wolfram|Alpha is currently under extreme load“). Vermutlich gibt es derzeit einen weltweiten Ansturm auf die „Computational Knowledge Engine“. Ich hatte schon eniges über die Suchmaschine gelesen und gehört (und auch kurz gepostet: Wolfram Alpha), weiß aber noch nicht so richtig, was ich jetzt damit anfangen soll. Dieses kleine Bildchen, dass grad bei Twitter die Runde macht, erklärt auch allen, die noch nicht wissen, was Wolfram Alpha ist, vielleicht ganz gut, die Idee dahinter (oder auch nicht). Nicht schlecht ist auch die Antwort auf den Sinn des Lebens.

Tatsächlich geht es bei Wolfram Alpha aber vor allem um Zahlen und Daten. Wolfram Alpha ist auf den ersten Blick eine Mischung aus Google und Wikipedia, es erspart den Umweg über beide Seiten. Ein Video auf der Website erklärt, was Wolfram Alpha alles kann. Rechnen zum Beispiel. Oder Wirtschaftsdaten ausgeben. Zum Suchbegriff „Internet users in Europe“ kann es, das was es als Daten hat, zusammenfassen und übersichtlich darstellen, oder das Wetter einer Stadt in den letzten 10 Jahren anzeigen.

Mit Wolfram Alpha lassen sich die mennschlichen Gene erforschen oder Business-Daten von Wirtschaftsunternehmen abrufen. Es kann die Gehaltsentwicklung eines Berufes in den vergangenen Jahren zeigen, oder die französische Fischproduktion sekundengenau bestimmen und natürlich mit der anderer Länder vergleichen, oder den Wert einordnen. Wolfram Alpha kann Nährwertangaben zu Produkten geben oder anzeigen, wo sich gerade eine Raumstation befindet.

Was Wolfram Alpha also tut, ist aus dem Wissen der Welt Antworten auf Fragen zu berechnen. Neben Wissenschaftlern werden sich auch gerade Journalisten ihre Freude an Wolfram Alpha finden. Eben alle die mal schnell eine beeindruckende Zahl brauchen.

Einige Leute haben Wolfram Alpha bereits einem Test unterzogen. Scienesblogs stellt fest: Wolfram Alpha ist nix für Astronomen. Vielleicht lags daran, dass sie deutsche Suchbegriffe eingegeben haben?

An anderer Stelle fasst sciencesblogs meine auch ersten Gedanken zu Wolfram Alpha gut zussamen: „Wenn ich mir beschränkte spezifische Daten beschaffen möchte, wie ein Währungsvergleich zwischen zwei Ländern oder die Mitglieder des Menschenrechtsrates muss ich so nicht mich durch die Datenbanken der Weltbank, der WHO oder dem CIA Factbook wühlen, sonder einfach kurz bei Wolfram Alpha abholen. Dies ist nützlich zum Bloggen, als Nachschlagemethode für Trivia in einem Pubquiz“ Das Webmasterblog listet Fragen auf, auf die Wolfram Alpha noch Antworten schuldig bleibt.

So und hier meine ersten eigenen erfolgreichen Suchanfragen:

Klingt nicht so spannend, was? Wolfram Alpha wird wachsen, mehr Fragen beantworten können, und man muss sich erst an die Benutzung gewöhnen. Auf die Schnelle Fakten nachschlagen klappt schonmal ganz gut.