Das erste Halbfinale beim diesjährigen Eurovision Song Contest ist vorbei. Ralph Siegel der mit Andrea Demirovic für Montenegro antrat, hatte mit dem Titel „Just Get Out Of my Life“, der zur selbsterfüllenden Prophezeiung wurde, keine Chance. „ Ralph Siegel hat jetzt schriftlich, dass seine Nummern nicht nur in Deutschland keiner mehr hören mag, sondern in ganz Europa…“, schreibt stern.de in einem Artikel über das erste Halbfinale des Eurovision Song Contest.

Ausgeschieden sind außerdem: Andorra, Belgien, Bulgarien, Mazedonien, Schweiz, Tschechien und Weissrußland. Als heißer Favorit gilt nach dem ersten Halbfinale nun die Türkei, die mit der Sängerin Hadise und dem Titel „Düm tek tek“ antritt. Viele Stimmen bekommt die Türkei traditionell aus Deutschland, stern.de schreibt: „Die türkische Sängerin konnte neben deutschen auf Stimmen aus ihrer Wahlheimat Belgien setzen. Deshalb verwundert es nicht, dass ihr Song „Düm Tek Tek“ den Sprung ins Finale geschafft hat und dort als einer der Favoriten gehandelt wird. In der Google-Prognose zum Eurovision Song Contest befindet sich die Türkei ebenfalls auf dem zweiten Platz, also ganz nah an der Spitze.

Das zweite Halbfinale findet am 14. Mai statt, dass Finale am 16. Mai. Der Grand Prix/Eurovision Song Contest gastiert dieses Jahr in Rußland und wir aus Moskau ausgestrahlt. Die Votings kommen zu je 50 Prozent von Zuschauern und einer „professionellen“ Jury. Der Gastgeber sowie die größter Geldgeber Deutschland, Spanien, Großbrittanien und Frankreich sind automatisch im Finale.

Das Interesse der Zuschauer am ersten Halbfinale war allerdings gering. Beim Gesamtpublikum kam die Phoenix-Übertragung auf nur einen Prozent Marktanteil, in der Zielgruppe auf 1,6 Prozent. Nur 260.000 Deutsche sahen überhaupt zu, 170.000 weniger als 2008. (DWDL)

Die Teilnehmer des Eurovision Song Contest im Überblick auf der Website des NDR