Die gestrige Finalshow von „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS), bei der Daniel Schuhmacher den Superstar-Titel errang, hatte die besten Einschaltquoten seit 2006 und war natürlich sowohl in der Zielgruppe als auch beim Gesamtpublikum der Gewinner des Abends. 3,53 Millionen Zuschauer der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen sahen das Finale, was einem Marktanteil von 36,3 Prozent entspricht. Insgesamt sahen 6,08 Millionen Zuschauer das DSDS-Finale, der Marktanteil beim Gesamtpublikum betrug damit 23 Prozent. Damit Schlug DSDS auch Carmen Nebel im ZDF, die nur 19,3 Prozent des Gesamtpublikums erreichte (5 Millionen Zuschauer).

Den Erfolg könnte man andersherum auch negativ ausdrücken: Nichtmal jeder vierte Deutsche, der überhaupt Fernsehen sah, interessierte sich am gestrigen Abend für DSDS. Vergleicht man dazu die Zielgruppenwerte des Finales der ersten Staffel, bei dem bis zu 15 Millionen zusahen, und ein Marktanteil in der Zielgruppe von 70 Prozent erreicht wurde (wiki), ist DSDS natürlich längst nicht mehr das, was es einmal war. Dennoch kann man bei RTL mit den Quoten relativ zufrieden sein, denn es geht leicht aufwärts im Vergleich zu den vergangenen Jahren.

Die Entscheidungsshow ab 23:15 Uhr sahen schließlich nochmal ein paar Leute mehr, sie erreichte 6,18 Millionen Zuschauer ab 3 Jahren (34,9 MA) und davon 3,65 Millionen in der Zielgruppe (43,4 MA). Auch das nächtliche DSDS-Special im Anschluß konnte sowohl in Zielgruppe als auch beim Gesamtpublikum über 30 Prozent Marktanteil erreichen. Die meisten Zuschauer der Staffel erreichte allerdings nicht das Finale, sondern die 3. Folge der sechsten DSDS-Staffel: 6,61 Millionen Zuschauer sahen damals zu. Der Marktanteil allerdings war geringer, da insgesamt mehr Zuschauer vor den Fernsehern saßen.

[Quellen: DWDL, Quotenmeter, rtltext (S.891/3)]