Die Blogosphäre, so sagen manche, befinde sich derzeit in der Krise. Ob das so ist, weiß ich nicht. Ich persönliche habe den Eindruck, dass sich Blogs, die sich eher zu klassischen Onlinemedien entwickeln oder schon immer welche sind, in Zukunft das Geschehen bestimmen werden. Die ausführlich in Blogs dargelegte und auf andere Blogs Bezug nehmende Meinung wird immer weiter verschwinden. Das ist mir persönlich auch aufgefallen, als ich den unten verlinkten Text von Jens Scholz gelesen habe, auf den mein beitrag hier ursprünglich zurückzuführen ist. Wer hat soviel Zeit und Interesse das zu lesen?

  1. Jens Scholz – l.o.g. Politiker, Journalisten, alte Blogger, junge Blogger; Scholz schreibt unter anderem darüber, warum Blogs doch relevant sind, aber ihre Recherchen und Themen von Journalisten mit der Kneifzange angefasst werden.
  2. Don Alphonso – blogbar. Blogs vor der Wahl: Auch 2009 weitgehend bedeutungslos. Don Alphonso sagt, Blogs bleiben vor der/den Wahlen 2009 bedeutungslos, weil sie (wie schon immer) Nischenthemen besetzen, relevante Thmen aber nicht aufgreifen, in denen sie auch keine Kompetenz besitzen und nicht bereit sind, sich diese zu erarbeiten.
  3. Malte Welding – Netzzeitung. Die Karawane zieht weiter. Die Kolumne beschreibt unter anderem die Auswirkungen von twitter auf die Verlinkung in der Blogosphäre.
  4. Stefan Niggemeier – Schöner sterben mit dem „SZ-Magazin“. In der Diskussion unter Niggemeiers Kommentatoren dreht es sich darum, warum die deutschen Blogger vermeintlich anders sind, als zum Beispiel amerikanische (Wirtschafts)-Blogger und um das Verhältnis von klassischen Medien und Blogs. Hintergrund ist ein Beitrag im SZ-Magazin:
  5. Zehn Gründe, warum Blogs in Deutschland nicht funktionieren.
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