Wenn man sich zuviel mit diesem DSDS-Kram beschäftigt, vergisst man gelegentlich mal, wie gut Casting-Shows eigentlich sein können, und vor allem, dass es ursprünglich mal um Musik ging.

Ich bin ja begeisterter X-Factor-Zuschauer, das ist die britische Version von DSDS sozusagen. Die wird von Simon Cowells (dem wohl bekanntesten Casting-Juroren der Welt) eigener Produktionsfirma produziert, weil der ein Format unabhängig von der Pop Idol Lizenz (auf der DSDS basiert) haben wollte. Letztes Jahr habe ich dann auch einen Blogeintrag darüber geschrieben, was RTL und DSDS von „The X-Factor“ lernen können.

In meinen Blogstatistiken habe ich jetzt durch einen Backlink gesehen, dass ein paar Fans von Rania Zeriri (das Rollergirl aus der fünften DSDS-Staffel) in ihrem Fanforum ein paar X-Factor-Videos von Youtube gesammelt haben. Eine schöne Übersicht. Vor allem macht es den unglaublichen Unterschied, sowohl in der Bandbreite der Kandidaten als auch in Teilen der musikalischen Qualität, deutlich, wenn man sich jetzt, wo DSDS grad in der heißestes Phase ist, die Auftritte nochmal anschaut.

Ganz besonders der Auftritt von Ruth Lorenzo damals (achtet mal auf die Reaktion Dannii Minogues am Ende, wie begeistert die ist – die Jurymitglieder betreuen verschiedene Kandidatengruppen, hier Ruth als Über 25). Hach, warum kann Deutschland nicht solche Kandidaten haben. (Und sogar in Sachen Brüste ist Ruth Annemarie Eilfeld überlegen 😉 )

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