Die Filmwelt wartet derzeit gespannt auf Quentin Tarantinos neuesten Film „Inglourious Basterds“. „Inglourious Basterds“ spielt im zweiten Weltkrieg und erzählt, kurz gesagt, die Geschichte jüdisch-amerikanischer Soldaten, die Vergeltungsschläge gegen die Nazis durchführen. Ein nicht ganz einfaches Stück für Tarantino, so ein ernstes Thema anzugehen, wo Tarantino ja eher für B-Movies und gewaltverherrlichende Popcorn-Filme bekannt ist, von denen manche fälschlicherweise sagen, sie seien kein Mainstream.

Statt einem düsteren, wollte Tarantino folgerichtig auch einen geistreichen, lockeren Film drehen. „Kein Antikriegs-Trübsal“, wie Tarantino selbst sagt – heute zu lesen in einem Beitrag in der LA Times. „Inglourious Basterds“ ist inspiriert von dem fast gleichnamigem Film „Inglorious Bastards“ von Enzo G. Castellari (1978, imdb) und soll eine Art „Spaghetti-Western“ im zweiten Weltkrieg sein.

Wenige glückliche Menschen kommen jetzt schon bald im Mai in den Genuss von „Inglourious Basterds“, Tarantinos Film tritt nämlich im Wettbewerb bei den Filmfestspielen in Cannes (alle Cannes-Filme 2009 hier im Blog) an. Und man muss kein Tarantino-Fan sein, um da neidisch zu werden. Allein ein Blick auf die Besetzungsliste reicht: Brad Pitt, Mike Myers (!), Daniel Brühl, August Diehl (die beiden als Nazi – is ja klar, gell; kriegen aber kurz Gesellschaft von Enzo. G. Castellari als Nazi-General) um nur einige zu nennen.

Es wird allerdings noch einige Zeit dauern bis „Inglourious Basterds“ in die deutschen Kinos kommt, genauer gesagt bis zum 20. August. Wers nicht abwarten kann, kann sich ja mit folgendem kleinen Spaß die Zeit bis zu Tarantinos Film vertreiben: Im Internet macht grad ein Tarantino-Mixtape die Runde.

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