Ein symbolischeres Datum als Freitag, den 13., hätte sich Giga-Geschäftsführer Stephan Borg nicht aussuchen können, um mitzuteilen, dass es ab dem 1. April diesen Jahres den Spiele-TV-Sender Giga nicht mehr geben wird.

Und er tut es so, wie er die Marke stark gemacht hat, mit einem Gesprächsangebot für die Community. Auf der Giga-Website schreibt Borg:

Ich verstehe, wenn Ihr jetzt geschockt seid. Ihr versteht sicher, dass auch wir vor allem traurig sind. Darum möchte ich in gelernter Weise enden, wie GIGA 1998 angefangen hat. Hier ist mein Artikel – jetzt kommt Ihr. Lasst Euren Gedanken freien Lauf, redet und kommuniziert, per Comments, Mails und im Forum. Nutzt wie immer Eure Community!

Die Hintergründe des Endes von Giga ist eine geänderte Geschäftsstrategie durch den Eigentümer Premiere. DWDL schreibt dazu:

Da sich das PayTV-Unternehmen jetzt aber ganz offensichtlich wieder auf sein Kerngeschäft konzentrieren will, passt GIGA nicht mehr ins Konzept. Das Aus für den Gaming-Sender war daher ein Ende mit Ankündigung. Zuletzt versuchte das Unternehmen noch, sich als Service-Dienstleister für andere Sender anzubieten – und Gaming-Formate in Auftrag zu produzieren.

Giga ist aber nicht das einzige Unternehmen, dass dicht macht. Auch Tomorrow, das Magazin aus dem Hause Burda, dass sich ebenfalls rund um Infotainment aus der Welt der Unterhaltungselektronik drehte, schließt die Pforten. Das vermeldete der Branchendienst kress am Mittwoch.

Diskussionen und weitere Infos und Meinungen dazu im Giga-Forum und im Man!ac, sowie bei anderen Blogs: basicthinking, trendpiraten, notizblog.

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