Vor einiger Zeit hatte ich mal über das Themenfeld Schleichwerbung und Sponsoring im TV-Umfeld in einem etwas ziellosen Beitrag „räsoniert“. Nun ist mal wieder etwas sehr seltsames passiert, dass das Verbot von sogenannter Schleichwerbung grundsätzlich in Frage stellt. Nachdem die Medienanstalt Berlin-Brandenburg unzulässige Schleichwerbung in Stefan Raabs Wok-WM 2006 und 2006 beanstandet hatte und ProSieben dagegen erfolglos vorging, läuft nun die Wok-WM am 7. März als Dauerwerbesendung.

ProSieben nimmt das ganze auf die ironische Schippe und nennt das ganze die „gefährlichste Dauerwerbesendung der Welt“. Da die Wok-WM allerdings vier Stunden gehen soll und ProSieben nur 288 Minuten pro Tag Werbung machen darf, wird am 7. März ingesamt weniger Werbung im Programm zu sehen sein und mehr Programminhalt.

Eigentlich eine gute Sache für den Zuschauer, aber auch mal wieder ein total alberner Vorgang. Die komplett gebrandete Wok-WM von Teams bis hin zur Bahn (Burger King Feuerkreisel usw.) war und ist eine wenig nervige und schöne Form innovatives Programm zu finanzieren, wie es die Raab-Eventshows immer wieder sind. Hier sollten die Werberichtlinien wirklich endlich einmal überdacht werden.